Dutch Babies ~ Ofenpfannkuchen

Als ich letzte Woche den Pochierte-Eier-Beitrag fertig gemacht habe, hatte ich mal wieder einen meiner berüchtigten Geistesblitze: eine Sonntagsfrühstücks-Kategorie, das wär's doch!
Gesundes Frühstück mit Müsli, Smoothiebowls, Power-, Super- oder was auch immer für seelenheilspendendem Food gibt's ja wie Sand am Meer, aber wer kümmert sich denn um die Sonntage, an denen das Müsli ruhig mal im Schrank bleiben kann? Richtig, ab sofort übernehme ich das!
Ich möchte Euch jeden Sonntag (nagelt mich aber bitte nicht drauf fest, es kann ja auch mal was dazwischenkommen) ein leckeres Sonntagsfrühstücks-, bzw. Brunch- rezept präsentieren. Mal süß, mal herzhaft, was mir gerade so in den Sinn kommt. 
Da wir letzte Woche pochierte Eier hatten, gibt's heute was Süßes, ich habe Euch Dutch Babies vorbereitet.  

Dutch Babies ~ Ofenpfannkuchen in der Pfanne
Dutch Babies, bzw. German Pancakes werden in Amerika Ofenpfannkuchen genannt, deren Teig in einer aufgeheizten Bratpfanne in den Backofen geschoben wird und dort für ca. 20 Minuten backt. Der Teig geht in dieser Zeit enorm auf, ähnlich einem Yorkshire Pudding oder Popovers, nur eben viel größer. 
Mir schmecken sie nicht nur deutlich besser als "normale" Pfannkuchen, sie sind auch enorm praktisch, weil von der im Rezept angegebenen Menge auf jeden Fall 4 Personen satt werden und man den Teig nur anrühren und in die Pfanne gießen muss. Den Rest erledigt dann der Backofen. 

Falls Ihr keine ofenfeste Pfanne habt, umwickelt den Griff einfach großzügig mit Alufolie, so wie Ihr es auf dem oberen Bild seht. Meine gusseiserne Pfanne* hat einen Holzgriff, der so gut geschützt ist und die Zeit im Backofen bestens übersteht.
Demnächst stell ich Euch natürlich auch noch eine herzhafte Variante vor, denn Ihr wisst ja, ich hab's eigentlich gar nicht so mit Süßem ;o)

Dutch Babies ~ Ofenpfannkuchen mit Kompott und Sahne
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
150 g Mehl, Type 405
250 ml Milch
1 Prise Salz 

Außerdem
Butterschmalz 
reichlich Puderzucker

Zubereitung 
Eine ofenfeste Pfanne (26 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. 
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 20 Minuten backen lassen, dann herausnehmen und nochmals mit etwas Butter- schmalz bestreichen. 
Mit reichlich Puderzucker bestreut und nach Geschmack mit Kompott oder Marmelade servieren.
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Kommentare:

Ofenkieker hat gesagt…

Das klimgt einfach köstlich! Bin schon ein paar Mal über Ofenpancakes gestolpert, nun muss ich sie wohl auch endlich mal machen :) Ich liebe ja Süßes und gerne auch mal Pfannkuchen aller Art, aber der Aufwand halbverschlafen am Morgen hält mich dann doch oft davon ab. Aber hier kann man ja noch mal weiter träumen - oder schon mal Kaffee schlürfen ;)
Liebe Grüße, Claudia

Netzchen hat gesagt…

also bei dir lernt man echt nie aus, hätte gedacht anhand vom Photo ein Schihüttenklassiker , hahaa.

Muss ich mal ausprobieren.

lg netzchen

anne hat gesagt…

Oh, das sieht wie etwas aus, was ich nächsten Sonntag testen muss!

Scheint so ähnlich wie Pfitzauf, oder? Aber das ist wahrscheinlich im Norden nicht so bekannt.

Kleinfallsreich hat gesagt…

Das war einfach nur sooo lecker <3
Ich musste es einfach direkt auf meinem Blog teilen: http://bit.ly/Kuriositäten
Du kannst dir sicher sein, dass ich ab jetzt jeden Sonntag hier bin und mich auf dein neues Rezept freue :-)))
Grandios!

LG, Steph

Anonym hat gesagt…

guter hingweis zum gewicht der eier.. meine wiegen maximal 40g ^^
ob frau sie auch auf backpapier backen kann? in ermangelung an erhitzbarem fett
lg visitor aus vienna

Sewwi hat gesagt…

Wir haben das gerade zum Tee gehabt. Mit Sahne und Zwetschgenröster. So einfach und ungemein lecker!
Allerdings hätte es nie für 4 Personen gereicht - nur ein winziger Rest ist übrig geblieben...
Danke für die Idee!

Schönen Sonntag noch!
LG Sewwi

Birgit hat gesagt…

Nachdem ich das gesehen habe, musste ich das Rezept unbedingt ausprobieren.
Was soll ich sagen: Es sieht nicht nur toll aus, es schmeckt auch ganz wunderbar! Ich machte es am Abend und servierte es mit Apfelmus. Da wir schon recht satt waren, blieb noch ein Rest über, den wir dann zum Frühstück aßen. Und siehe da, auch kalt schmeckt der Ofenpfannkuchen noch ganz fein :-)

LG, Birgit

 

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