Alles Essig!

Na, sind Eure Küchenkräuter auch schon von der Küchenfensterbank in andere Zimmer umgezogen, weil sich in der Küche langsam aber sicher die Essigflaschen und -gläser breit machen? Gerade jetzt ist die Zeit, die unterschiedlichsten Essigvarianten anzusetzen. Beerenessig, Essig mit Kräutern, es gibt soviele spannende Möglichkeiten. 
Nachdem ich in den letzten Jahren Himbeer- und Granatapfelessig angesetzt habe, stehen in diesem Jahr bisher der bereits vor einigen Wochen gebloggte Erdbeer-Essig, sowie Holunderblüten-Essig, Brombeer-Balsamico und Estragon-Essig auf der Küchen-Fensterbank. Noch ist sie noch nicht ganz voll und unsere kleinen vierbeinigen Mitbewohner haben immer noch reichlich Platz um dort ihren Ausguck zu beziehen und den Vögeln im Vorbeiflug nachzustellen - da geht also noch was!
Auf jeden Fall noch auf meiner ToDo-Liste steht aromatisierter Essig mit: 
  • Tomate
  • Cantaloupe-Melone 
  • Weinbergpfirsich
  • Quitte (das dauert aber natürlich noch n büschen)
Ich wäre aber auch noch offen für andere Ideen ;o)
Was für Essigvarianten bereitet Ihr in diesem Jahr zu? Welches sind Eure Lieblingssorten? Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Eure Lieblingssorten und -rezepte mit uns teilen würdet!
Falls Ihr selbst einen Blog betreibt und dort schon das Essigrezept gebloggt habt oder ein Rezept von einer nichtkommerziellen Website empfehlen möchtet, führe ich die Rezepte sehr gerne hier aufgelistet untereinander auf!

Kommentare:

lejka hat gesagt…

und queen elizabeth beweist also auch zwischen essiggläsern ungebrochene eleganz. absolut erstaunlich, diese frau. :)

Nina hat gesagt…

Ich bin dieses Jahr auch völlig im Essig-Fieber :) Ich habe bis jetzt angesetzt

- Holunderblüten
- Kirsche
- weiße Johannisbeere
- rote Johannisbeere
- Stachelbeere
- Heidelbeere

Besonders der Heidelbeer-Essig ist toll! Geschmack und Farbe sind der Hammer. Aber auch der Holunderblütenessig ist seeeehhhr lecker!

Auf meiner To-Do-Liste steht noch

- Brombeere
- Holunderbeere
- Kräuter

Und mal sehen, was sich sonst noch so ergibt. Die Obst-Ernte fällt hier dieses Jahr ziemlich schwach aus und da ich alle Essige nur mit "handgepflücktem" und nicht mit gekauftem Obst ansetze, muss ich mal abwarten, ob Zwetschge, Quitte etc. noch was werden.

Liebe Grüße

Nina

Dirk Staudenmaier hat gesagt…

Moin Steph,

Ideen kann ich noch keine beisteuern, aber da ich heute noch einkaufen gehen werde, fällt mir vielleicht beim Obst- und Gemüsebauern noch etwas in die Augen, was sich zum Ansetzen eignet, wer weiß? Aber eine Frage habe ich noch: Seit drei Wochen mazeriert jetzt der Erdbeeressig vor sich hin, und die Erdbeerchen sehen schon ziemlich ausgelutscht aus. Müssen es tatsächlich 6 Wochen sein? Ist das dein Erfahrungswert? Ja, ich weiß. Geduld ist nicht meine Stärke... ;-)

Viele Grüße, Dirk

Steph hat gesagt…

@ lejka
Aber selbstverständlich, auch in dieser Situation gibt sich Liesbeth keine Blöße ;o)

@ Nina
Stachelbeere und Kirsche - das klingt klasse! Mal schauen, ob ich noch irgendwo Kirschen auftreiben kann, dann setz ich den auch noch an

@ Dirk
Nein, muss sicher nicht, das Erdbeeraroma ist auch jetzt schon sehr intensiv. Ich hab aber so grandiose Erdbeeren für den Essig bekommen, dass ich auch noch das letzte Bißchen Geschmack aus den Erdbeeren quetschen möchte, daher lass ich sie noch n büschen stehen.
Hab mir eine Erinnerung in mein Blackberry eingegeben und wenn die 6 Wochen um sind, geht's weiter. Wenn Du es gar nicht mehr aushälst, dann kannste ihn natürlich auch jetzt schon verwenden.

Und ich dachte immer, ich wäre ungeduldig ;o)

Dirk Staudenmaier hat gesagt…

So, vom Einkaufen zurück, und alles bekommen, um noch zwei Varianten anzusetzen:

- Zwetschgen in Rotweinessig
- (gelbe) Nektarinen in Weißweinessig

Von den Nektarinen haben wir letzte Woche schon gegessen, kaum zu glauben, dass man in Deutschland so aromatische Früchte bekommen kann. Der Essig wird bestimmt toll! Und mit dem Zwetschgenessig habe ich die Vorstellung, Saucen beispielsweise zu Lamm oder Ente verfeinern zu können...

Den 6 Wochen Reminder habe ich auch im Smartphone hinterlegt. Am besten wäre es, den Essig bis dahin zu vergessen. Aber geht ja nicht, muss ja jeden Tag schütteln.. ;-)

Nuria hat gesagt…

Hallo Steph,
bin ja eher der stille Blogleser bei dir gewesen aber, ich bin so Baff das ich wahrscheinlich gar nicht weiß was ich schreiben soll:))
Ich schmöcker soo gerne in deinem Blog und hole mir Anregungen:))
Ich habe letztens Mispeln mit Mango und Cranberrys angesetzt.

LG Nuria

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph, auch ich lese seid geraumer Zeit deinen wunderbaren Blog.Mein Tipp: Dattelessig, hab ich grad zum xten Male angesetzt, weil jeder davon begeistert ist.
Das Rezept hab ich irgendwann einmal im Fernsehen gesehen:
Dattelessig

Zutaten (für eine 0,75-Liter-Flasche)
• 100 g getrocknete Datteln, ohne Stein
• 2 EL Zucker
• 100 ml Holunderblütensirup
• 1 Stück Schale einer Bio-Orange
• 500 ml Aceto Balsamico
Zubereitung

Alle Zutaten zusammen bei schwacher Hitze einkochen, anschließend in ein Schraubglas oder eine Flasche füllen, zwei Wochen (oder auch länger) ziehen lassen. Danach filtern.
Ferner habe ich noch Orangenessig, Himbeeressig, Walderdbeeren und noch einige mehr - sehr lecker auch ein Chili-Kräuter-Öl. Bei Interesse - sag Bescheid.
LG Dagmar

Dirk Staudenmaier hat gesagt…

Hallo Steph,

ein paar Fotos zum Zwetschgen und Nektarinenessig hier.

Viele Grüße, Dirk

Jovila hat gesagt…

Hallo Steph,

mein Johannisbeeressig ist hier:
http://ichfindsschoen.blogspot.de/2012/07/johannisbeeressig.html

LG, Jovila

Steph hat gesagt…

@ Nuria
Mispeln, das ist ja auch spannend! Ich hab in diesem Jahr erstmalig Mispeln gegessen und fand die auch erstaunlich lecker. Mal schauen, wann mein Gemüsemann mal wieder welche hat, dann mach ich Dir das nach - vielen Dank für den Tipp!

@ Dagmar
Ich bin eigentlich gar kein großer Dattel-Fan, der Essig klingt aber richtig spannend, das muss ich nachmachen!
Wie gut, dass ich heute beim Aufräumen noch eine Flasche Balsamico gefunden habe, nun fehlen mir nur noch die Datteln und die Bio-Orange, dann geht's los - vielen Dank für das tolle Rezept, Dagmar!

@ Dirk
Toll, vielen Dank für den Link und Deinen Beitrag - die Zwetschen und Nektarinen/Pfirsiche werd ich mir gleich Dienstag auf dem hiesigen Markt besorgen und dann kann's auch schon in die nächste Essigrunde gehen :o)

Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt hat gesagt…

Bislang hab ich nur Himbeeressig gemacht, leider nur aus TK-Himbeeren. Schmeckt dennoch sehr gut und ist schnell gemacht. Rezept hab ich bei mir verbloggt: http://frausaltimbocca-luedenscheidt.blogspot.de/2011/12/himbeeressig.html

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,

hab ich zwar noch nicht selber gemacht, aber selber benutzt - sehr lecker SanddornEssig. Sehr mild, den kann man schon fast so trinken und lecker, lecker, lecker.

Liebe Grüße,
Katrin

Anonym hat gesagt…

Habe den Blog erst jetzt entdeckt. Also ich mach fast aus jedem Obst ob süß oder sauer in kleinen Mengen einen Essig. Schon alleine der Farbe wegen und als Geschenk ideal. Meine Coktailtomaten vom vorigen Jahr sind noch immer in Essig angesetzt. Das Bärlauchöl und der Bärlauchessig ist überall bei meinen Gästen gut angekommen schöne grüne Farbe und erst der Geschmack.Erst vor kurzem dazugekommen ist Blutorangenessig und Grapefruitessig wobei ich die Bio Schalen mitverwende und auch den Saft. Auch aus TK Brombeeren habe ich essig angesetzt.
Vorigen Sommer habe ich Blüten mit Essig angesetzt probiert: Lavendelblüten, Veilchen ( schöne lila Farbe der Essig) Rosenessig und Ringelblumen.
Nach dem Abgießen der Früchte mache ich daraus noch ein Chutny, weil es mir immer leid tat die Früchte zu entsorgen.
Kleinere Mengen verschiedener Ölsorten mache ich auch selbst. Ein Blattsalat mit Zitronenessig und Zitr. Öl schmeckt einfach nach Sommer auch mitten im Winter.
Voriges Jahr habe ich auch angefangen mit verschiedenen Salz - und Zuckermischungen. Das Bärlauchsalz ist der Renner. Mischverhältnis 2/3 Kräuter oder Blüten 1/3 Salz oder Zucker.
Kräuter oder Blüten hacken mit Salz oder Zucker mischen auf ein mit Backpapier belegte Blech steuen
und ab in den nicht ! eingeschalteten Backofen. So steht nichts herum und das Salz oder der Zucker nimmt die Feuchtigkeit auf und trocknet. Nach 2-3 Tagen ist die Masse hart dann kann man diese in kleinen Portionen mixen.
Lieben Gruß aus Wien
Carola

 

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