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Kräuterbarsch aus dem Ofen mit Gratin Dauphinois

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Als waschechte Nordlichter essen mein Mann und ich unglaublich gerne Fisch, ich versuche aber unseren Fischkonsum aufgrund der globalen Überfischung von Meeres-fisch so weit es geht auf Süßwasserfische beschränken. Ab und zu schleicht sich noch mal ein Stückchen Lachs ein, aber da ich am Schaalsee eine sehr gute Bezugsquelle habe und mich mehrfach im Jahr reichlich mit Fisch eindecke, sind wir in der Regel immer recht gut bevorratet.

Kräuterbarsch aus dem Ofen

Ich hab Euch neulich, als ich meine über alles geliebten Hechtklößchen gebloggt habe, ja bereits erzählt, dass mein Mann und ich mittlerweile seit Jahren das immer Gleiche in unserem Lieblingsrestaurant essen. Hechtklößchen als Vorspeise und danach folgen in Butter gebratene Barschfilets mit ganz schlichten Petersilien-kartoffeln und Nussbutter. 
Barsch ist ein ganz wunderbarer und sehr geschmackvoller Speisefisch, der uns besonders gebraten oder gegrillt schmeckt. Während wir ihn im Restaurant immer filetiert essen, bereite ich ihn zuhause am liebsten mit Kräutern gefüllt zu und gare ihn dann im Päckchen, bzw. auf/in meiner Servierplatte. Da die Servierplatte einen Deckel hat, wirkt sie genauso wie ein Pergamentpäckchen, sie sieht aber schicker aus. Man kann auf auf dieser Servierplatte auch anbraten, das muss bei dieser Zubereitungsart aber gar nicht sein.

Kräuterbarsch aus dem Ofen
Der Fisch wird kräftig gewürzt und gart dann in einem großzügigen Schluck Noilly Prat auf einem Kräuterbett, in dem ich außerdem noch ein paar Zitronenschnitze verstecke. Die Frühlingszwiebeln, die ich ebenfalls mitgare, sind eine schöne Ergänzung und passen großartig zu dem Fisch.
Durch den festschließenden Deckel garen die Fische in ihrem eigenen Sud und bleiben herrlich saftig und weil die Servierplatte so hübsch ist, stelle ich sie einfach auf den Tisch und lüfte den Deckel erst, wenn es los geht. Bis dahin bleibt der Fisch warm und ich kann mich noch um die restlichen Vorbereitungen kümmern.

Gratin Dauphinois
Die perfekte Beilage zu diesem Fisch ist meiner Meinung nach ein Gratin Dauphinoise, d.h., ein ganz puristisches Kartoffelgratin, ohne Zwiebeln oder Käse, bei dem einzig richtig gute Kartoffeln, Sahne, Milch und Salz, Pfeffer und Muskat-nuss verwendet werden. Die Kartoffeln werden durch das lange Garen bei niedriger Temperatur butterzart und schmelzen regelrecht auf der Zunge.

Trotzdem sowohl der Fisch, als auch das Gratin im Backofen bei unterschiedlichen Temperaturen zubereitet werden, lassen sich beide Gerichte optimal kombinieren, denn in der Zeit, in der das Gratin nach dem Backen ruht, gart der Fisch im Backofen. So ist beides gleichzeitig verzehrfertig und Ihr könnt Euch entspannt und ohne Stress an den Tisch setzen und das Essen genießen.

Kräuterbarsch aus dem Ofen mit Gratin Dauphinois

Kräuterbarsch aus dem Bräter

Zutaten
2 Barsche, ca. jeweils 350 g (alternativ Forelle oder Saibling)
Fischgewürz, hausgemacht
½ unbehandelte Biozitrone
Butter
100 ml Noilly Prat*
frische Kräuter (Dill, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel)
einige Stiche Butter

Zubereitung
Die Backform* mit Butter einfetten, dann Kräuter darauf ausbreiten und ein paar Scheiben Zitrone darüber verteilen. 
Die Fische innen und außen großzügig mit Fischgewürz einreiben, mit Kräutern und Zitronenspalten füllen und auf das Kräuterbett legen. Noilly Prat angießen und einige Butterflocken auf dem Fisch verteilen. Den Deckel aufsetzen und den Fisch für 20 Minuten bei 180°C garen.

Gratin Dauphinois, Making-Of

Gratin Dauphinois ~ Kartoffelgratin

Zutaten
800 g mehligkochende Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
30 g Butter
300 g Sahne
200 g Milch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss*

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, waschen und gründlich abtrocknen. Mit dem Hobel* in 4 mm dicke Scheiben schneiden.
Eine Auflaufform* mit der Knoblauchzehe ausreiben, dann gründlich buttern. Die Sahne mit der Milch in einem Becher verrühren und gerade so viel auf dem Boden der Auflaufform verteilen, dass er eben bedeckt ist. Kartoffelscheiben fächerförmig auf dem Boden verteilen, dann wieder etwas Sahnemilch darüber geben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Eine weitere Lage Kartoffeln darüber verteilen, wieder Sahnemilch angießen und würzen. So fortfahren, bis die Kartoffeln aufgebraucht sind. Die Kartoffeln sollten nicht komplett mit Sahnemilch bedeckt sein.

Bei 150°C für ca. 90-100 Minuten backen, dann mit einem Messer testen, ob die Kartoffeln bereits gar sind. Herausnehmen und vor dem Servieren für ca. 15-30 Minuten ruhen lassen.
Dieser Artikel ist auf eigene Inititative für www.zwilling.de erarbeitet worden, es wurde kein Einfluss auf den Inhalt genommen.

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