Brioche Burger Buns ~ Brioche-Burgerbrötchen

Ich hab das Gefühl, wenn ich denn mal zum Bloggen komme, in letzter Zeit immer Abbitte bei Euch leisten zu müssen, weil ich meinen Blog so sträflich vernachlässige. Ich hab aber tatsächlich soviel um die Ohren und leider nur wenig Muße, dass ich in den letzten Wochen nicht dazugekommen bin - hoffentlich wird das jetzt wieder anders, ich geb mir auf jeden Fall Mühe. 
Als kleine Einstimmung auf den Bloggeralltag habe ich letzten Sonntag auf Instagram schon einmal synchrongeburgert und den mit Abstand besten Burger meines bisherigen Lebens gebaut. Jetzt noch außerhalb einen Burger essen zu gehen wird sehr schwierig, denn die Latte liegt enorm hoch.

Brioche Buns ~ Brioche-Burgerbrötchen
Der Burger, den ich Euch in den nächsten Tagen gern Stück für Stück vorstellen möchte, bestand aus folgenden Komponenten:

Brioche Buns ~ Salat ~ Tomate ~ Gewürzgurken ~ Patty aus Black Angus-Fleisch ~ 36 Monate gereiftem Comté ~ gebratener Coppa ~ Portweinzwiebeln ~ Mayonnaise mit Honig-Whisky-Gastrique ~ gebratenen Champignons

Pilzburger mit Portweinzwiebeln
Liest sich viel und war es auch. Ein riesiger Burger, der sich nur noch mit Messer und Gabel bezwingen ließ, aber auch alles in den Schatten stellte, was ich bisher an Burgern gegessen habe. Die Lust am selbstburgern ist jetzt so richtig geweckt worden und ich habe auch schon Ideen für die nächsten Burger, da kommt also noch was - macht Euch auf einiges gefasst ;o)
Damit der Gesamt-Burgerbeitrag nicht den Rahmen sprengt und ich gleichzeitig dazu angehalten bin, wieder regelmäßig zu bloggen, arbeiten wir uns Stück für Stück vor. Los geht's heute mit dem Rezept für die Brioche Buns. 

Briocheteig
Brioche Buns sind für mich das A & O eines anständigen Burgers. Wenn die Burgerbrötchen nicht stimmen, dann sind die Voraussetzungen, dass der Rest es wieder rausreißt, ausgesprochen klein.
Meine Lieblingsbrötchen sind mit Abstand diese Briochebrötchen, weil sie nicht nur wunderbar fluffig und locker sind und sich beim Abbeißen mit Bratensaft, Sauce und Mayo vollsaugen, sondern sie sind auch selbst sehr geschmackig und nicht so labberig wie viele andere Burgerbrötchen, die aus einem einfachen Hefeteig bestehen. 
Wenn was übrig bleibt, lassen sie sich wunderbar einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen und kurz auf dem Toaster aufbacken. 

Da ich für die Burger-Patties immer 180 g Hackfleisch abwiege, der Gesamtburger also nicht sooo klein wird, forme ich aus dem Teig 8 Buns - auf dem Backblech seht Ihr ja, wie groß die später werden. Wenn Ihr sie lieber etwas kleiner habt, formt ein Brötchen mehr draus. 

Der Teig ist, anderes als normaler Hefeteig, recht weich und klebrig. Ihr müsst die Arbeitsfläche und Hände daher immer gut bemehlen, wenn Ihr ihn bearbeitet.

Teiglinge
Zutaten
500 g Mehl, Type 550
½ Würfel frische Hefe
40 g Rapshonig

100 ml kalte Milch
150 ml kaltes Wasser
2 Eier

11 g Salz
70 g weiche Butter


Außerdem 
1 Ei
1 EL Wasser oder Milch
schwarzer und weißer Sesam

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln, Honig dazugeben und die Mulde mit der Milch und Wasser auffüllen. Einige Minute stehen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten. 
Eier, Butter und Salz dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. 
Teig abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank oder eine kühle Zimmerecke stellen. 
Am nächsten Morgen den Teig in 8 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche rund wirken. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit einem Tuch abgedeckt nochmals für 30-45 Minuten gehen lassen, dann das Ei mit etwas Wasser oder Milch (mit Milch glänzen die Brötchen etwas mehr und bräunen auch stärker, ich bevorzuge aber Wasser) bestreichen und mit Sesam bestreuen. 
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen gleichmäßig gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.
Brioche Buns ~ Brioche-Burgerbrötchen

Kommentare:

Mockingbird hat gesagt…

Servus,

muss es Rapshonig sein oder geht ein anderer Honig auch?

LG Mockingbird

Sabina hat gesagt…

Hallo, die sehen klasse aus! Danke fürs Rezept. Lg Sabina

Nora B. hat gesagt…

Oh lecker, Burger Buns möchte ich schon seit einer ewigkeit mal selber machen!
Vllt. wird dazu die Familie am Sonntag mal zusammengetrommelt :)Liebe Grüße Nora

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph,

Eure gemeinsame Burgeraktion habe ich schon ganz interessiert bei insta verfolgt. Ich habe mir auch schon vor einiger Zeit angewöhnt, die Burgerbuns selbst zu backen und dann auch gleich auf Vorrat. Denn ohne die selbst gebackenen Buns sind die besten Zutaten dazwischen leider so ziemlich vergebens. Diese gekauften laberigen Sesambrötchen aus dem Supermarkt, ähm ja.. dazu brauche ich jetzt nichts schreiben.
Ich habe mich auch durch mehrere Rezepte probiert, um das für uns perfekte Brötchen zu finden.
Nun muss ich das mal mit Deinem Rezept abgleichen und vielleicht mal wieder Vergleichsbacken...
Viele Grüße Friederike

Tulpentag hat gesagt…

Wie toll. Mein Freund und ich sind echte Burger-Fans. Wir probieren uns gern an neuen Buns. Dein Rezept klingt nachmach-würdig ;)
Lieben Gruß,
Jenny

Hexenrosengarten hat gesagt…

Hmmm.... mir läuft das Wasser im Mund zusammen !
Die Burger Buns sehen fantastisch aus!!
Mein Sohn durfte ein halbes Jahr lang keinen Weizen essen und da hatte ich ein wenig nach entsprechenden Rezepten gesucht und auch probiert.
Aber dieses werde ich sicher nochmal ausprobieren, klingt wirklich gut!

Rosige Grüße von Christine

Tina hat gesagt…

Ein Burger oder auch Pulled Pork oder Beef ohne selbst gebackene Buns gehen gar nicht. Hört sich sehr sehr gut an und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen bis wir bei dem fertigen DeLuxe Burger angekommen sind.

Ich hab mich sehr gefreut dich hier wieder lesen zu können.

Liebe Grüsse
Tina

Laisibella von Castilien hat gesagt…

Die sehen HIMMLISCH AUS <3

Kann man sie auch einfrieren? Wenn ja, wie am besten?

Liebe Grüße,
Isa

Mone hat gesagt…

sieht köstlich aus. Ich backe auch schön länger meine Burger Buns selbst und friere welche ein. Das ist echt eine Marktlücke in DE: gute Burger-Brötchen.
Ich schwöre auf Potato Buns, die sind schön saftig und haben eine tolle Textur.

Dinkelhexe hat gesagt…

Die sehen köstlich aus. Vielen Dank für Dein Rezept.
Herzliche (hungrige) Grüße, Renate

HunteSternchen★ hat gesagt…

Hej Steph,
da ich auch immer unsere Burger Buns selber backe, gerne auch auf Vorrat, werde ich dieses Rezept bestimmt bald mal ausprobieren. Sie sehen wirklich sehr lecker aus! Wir essen die Burger gerne mit Pulled Pork, Senf-Honigdressing und roten Basamico-Honig-Thymianzwiebeln. Bin schon auf deine weiteren Zutaten gespannt!
(Leider kann ich deinen Blog irgendwie nicht abonnieren, werde aber einfach wieder vorbei schauen.)
Liebe Grüße,
Mone*

Steph hat gesagt…

Mockingbird,
ein anderer Honig geht selbstverständlich auch. Er sollte nur relativ mild im Geschmack sein.

Friederike,
ich hoffe, mein Rezept kann da mithalten :o)

Isa,
die kann man sogar wunderbar einfrieren. Ab in die Tüte und dann ins Eis.

Sakri Köstlich hat gesagt…

Hallo Steph,

die Buns sehen super lecker aus. Wir lieben Fast Food (am besten selbstgemacht) und haben uns auch schon an einigen Burgerbrötchen versucht. Wir müssen dein Rezept unbedingt mal ausprobieren.

Gruss
Tanja und Martin von Sakriköstlich

P.S.: Wir sind schon sehr gespannt auf den restlichen Burger...

Anonym hat gesagt…

Moin Steph,

ich gucke immer mal wieder auf deinem Blog vorbei und probiere das eine oder andere Rezept aus bzw. lasse mich inspirieren. Die Burger Buns habe ich 1:1 nachgebacken und sie sind ein voller Erfolg geworden. A) in der Optik und B) im Geschmack. Mein Besuch, mein Mann und ich sind dahingeschmolzen. Zum Glück gab es Reste und am nächsten Tag konnte noch ein Burger verdrückt werden. Vielen Dank für dieses grandiose Rezept!!

Grüße,
Antonia

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich habe die Brötchen gestern ausprobiert. Das Rezept ist super! Die Bürger zerreißen/ zerfallen nicht beim Essen wie die zum Kaufen, sind saftig, nicht zu "hefig" vom Geschmack. Auf alle Fälle ausprobieren!

Grüße,
Katharina

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen!

Also, ich teste immer wieder gerne Rezepte von deinem Blog Steph, aber bislang werde die Hefeteige bei mir meistens komplett klebrig und viel zu feucht. Habe z. B. deinen Pizzateig und auch diesen ausprobiert... Mache ich was falsch? Habe das Gefühl, Massen an Mehl nachkneten zu müssen, damit man den Teig irgendwann mit den Händen weiterverarbeiten kann. Meistens rühre ich ihn 3-5min mit dem Handrührgerät (besitze keine Küchenmaschine). Danach ist der Teig immerhin schön glatt und fängt an, sich vom Schüsselrand zu lösen, klebt aber immer noch ziemlich doll an den Händen. Ist das vielleicht zu lang? Zu kurz? Muss es vielleicht sogar kleben? Hilfe! Bin für jeden Tipp dankbar...

Tina

 

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