Blogroll

Hafermilch, hausgemacht

Dieser Beitrag enthält Werbung für Sage Appliances
Ich ernähre mich zwar nicht vegetarisch oder vegan, versuche aber den Konsum von tierischen Produkten möglichst einzuschränken. Dazu gehört auch, Kuhmilch zu vermeiden, wenn es geschmacklich keinen Unterschied macht. In Gebäck, Saucen, usw. verwende ich deshalb sehr oft Hafermilch - Soja- und Mandelmilch sind für mich aufgrund der Ökobilanz keine Alternative. 
Mit dem Einzug des Sage Super Q* hatte ich nun endlich die Möglichkeit, Hafermilch selbst zuzubereiten und ich muss sagen, ich bin begeistert!

Hafermilch, hausgemacht


Die Zubereitung ist denkbar einfach, man muss nämlich die Hafergrütze oder -flocken einfach nur über Nacht einweichen und am nächsten Tag mit frischem Wasser aufmixen. Fertig. Wer die Hafermilch extrafein haben möchte (für den Genuss im Kaffee oder Tee würde ich das auf jeden Fall empfehlen), der sollte die Milch anschließend noch einmal durchsieben. Man sieht und fühlt zwar eigentlich keine Rückstände, sie setzen sich aber als gaaanz feine "Sedimente" mit der Zeit am Flaschen- oder Tassenboden ab. Deshalb gilt auch hier: Vor Gebrauch schütteln!
Ich habe mir vor einer Weile zwei ultrafeine Siebe* angeschafft, mit denen ich auch Öle und alkoholische Extrakte durchsiebe. Beide Siebe sind so fein, dass absolut Nichts zurückbleibt. Alternativ könnt Ihr natürlich auch ein feines Mulltuch* verwenden. Je nachdem, was Ihr bevorzugt, bzw. zur Verfügung habt. 

Hafermilch, hausgemacht

Ich bin leider ein extremer Kuhmilch-Junkie, mich packt regelmäßig der Milchjieper und ich "brauche" dann ein großes Glas eisgekühlter Kuhmilch. Das ist natürlich einerseits meiner Laktoseintoleranz nicht gerade förderlich und darüberhinaus bin ich mir der Milchkuhproblematik selbstverständlich ebenfalls sehr bewusst. Ich versuche deshalb den Milchkonsum so weit es geht einzuschränken und mal abgesehen von dem gelegentlichen Glas Milch und meinem täglichen Kefirgetränk klappt das auch schon ganz gut.
Die selbstgemachte Hafermilch schlägt jetzt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich kann die Zutaten selbst auswählen und so sicherstellen, dass ich regionale Hafergrütze aus Bioanbau erwische UND ich spare Verpackungsmüll, denn die Grütze wird in Papiertüten oder Pappkartons verkauft und nicht in Verbundsstoffkartons wie die meisten Milchsorten.

Übrigens!

Ich verwende lieber Hafergrütze als -flocken, weil ich das Gefühl habe, dass die Hafermilch dann nicht so "schleimig" wird. Ihr könnt die Grütze aber selbstverständlich auch 1:1 gegen Haferflocken ersetzen.

Hafermilch, hausgemacht

Zutaten
125 g Hafergrütze
1 Liter kaltes Wasser
¼ TL Salz
1 TL Akazienhonig

Zubereitung
Die Hafergrütze am Vorabend in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Zusammen mit dem Wasser, Salz und Honig in den Blender geben und für 2 Minuten auf höchster Stufe pürieren.
Nach Belieben durch ein sehr feines Sieb passieren. Die fertige Hafermilch im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen. Vor dem Gebrauch unbedingt kräftig schütteln!
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Sage Appliances* entstanden.*Alle entsprechend gekennzeichneten Links sind Affiliatelinks

Kommentare

  1. Hallo Steph, oh dein Test kommt gerade zur richtigen Zeit und mit den richtigen Testzutaten. Ich bin auf der Suche nach einem guten Food Processor, mit dem ich hauptsächlich Nussmuß aller Art und Getreidemilch machen kann. Du hast ursprünglich den sage to go immernoch ein bisschen mit dem Super Q verglichen. Momentan bin ich an dem Punkt wo ich sage, ein kleineres Gerät genügt mir. Hält denn der to go bei der Hafermilch und dem Nussmuß mit oder empfiehlst du da doch eher den Super Q. Welche Abstriche müsste ich hinnehmen, wenn ich mich für den kleineren entscheide?

    Ich danke dir schon einmal für deine Hilfe!
    Viele liebe Grüße
    Ina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Boss To Go ist hauptsächlich zur Herstellung von Smoothies konstruiert, das macht er großartig und auch weichere Brotaufstriche, Käse, usw. kann er wunderbar pürieren, bzw. kleinhacken.
      Natürlich hat er aber deutlich weniger Power als der Super Q, d.h. er püriert 1. nicht so fein wie der große Blender und es dauert auch länger.
      Für Nussmus würde ich immer einen großen Blender empfehlen, denn dort kann man die Nüsse mit einem Stampfer immer wieder ins Messer drücken und bekommt dadurch ein maximal cremiges Ergebnis. Im Boss To Go funktioniert das deutlich schlechter, man muss den Becher immer wieder abnehmen und die Nüsse nach unten schieben (ich habe den Becher dafür in die Hand genommen und wie eine Zentrifuge ausgeschlagen, so drücken die Nüsse wieder nach unten). Das ist sehr mühsam.

      Für Hafermilch hat der Boss To Go nach meinem Geschmack zu wenig Kraft, das Ergebnis hat mir nicht gefallen.

      Löschen

Sei bitte so nett und kommentiere nicht komplett anonym, sondern unterschreibe mit einem Namen, den ich zur Ansprache nutzen kann - vielen Dank!

Wenn Du auf meinem Blog kommentierst, werden die von Dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. Deine IP-Adresse) an den Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest Du in meiner Datenschutzerklärung, sowie in der Datenschutzerklärung von Google.