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Blumenkohlsuppe mit gerösteten Blumenkohlcroûtons und Bärlauchöl

Bevor der Monat bald schon wieder vorbei ist, habe ich heute noch kurz vor knapp meine Suppe des Monats für Euch.
Diese Suppe hab ich ganz speziell für meinen blumenkohlliebenden Mann gemacht, denn den bekommt er viel zu selten, da ich kein großer Blumenkohlfan bin. Ich bereite zwar ab und zu Blumenkohl zu, die Gelegenheiten kann man aber wirklich an einer Hand abzählen. Diese Suppe war also gewissermaßen ein Kompromiss, denn sie lässt sich, wenn man einen Thermomix hat, ohne großen Aufwand nebenbei kochen, während ich auf dem Herd das Essen für uns beide zubereite. Selbstverständlich braucht man aber nicht zwangsläufig einen Thermomix für die Zubereitung, sondern das gelingt auch genauso gut im Topf auf dem Herd. Das Rezept habe ich deshalb für die Zubereitung auf dem Herd geschrieben, denn wer einen Thermomix hat, kann sich sicher denken, wie man eine simple Suppe darin kocht.

Blumenkohlsuppe mit gerösteten Blumenkohlcroûtons und Bärlauchöl
Da Blumenkohl nicht zu meinen Lieblingsgemüsen gehört, hab ich mir von dieser Suppe natürlich auch nicht allzu viel versprochen, allerdings hat sie mich angenehm überrascht. Ihr fehlt durch die enthaltene Zitrone der leicht muffige Geschmack des Blumenkohls und sie hat eine perfekte Konsistenz - nicht zu dünn und nicht zu dick. Dazu muss sie nicht stundenlang köcheln, sondern ist in nicht einmal einer halben Stunde fertig. Was will man da mehr? Hier wird es diese Suppe auf jeden Fall öfter geben und mit Sicherheit werde auch ich dann wieder eine Portion mitessen.

Übrigens! 

Natürlich könnt Ihr anstelle des Bärlauchöls auch ein anderes Kräuteröl verwenden. Ich hatte gerade noch vom Bärlauchrisotto des Vortages etwas Bärlauchpaste übrig und habe da das Kräuteröl abgefischt. Ihr könnt aber genauso Petersilie, Kerbel, Schnittlauch oder ein anderes Kraut mit Raps- oder Sonnenblumenöl aufpürieren und das Öl verwenden. In jedem Fall bringen ein paar Tropfen Kräuteröl eine sehr angenehm würzige Note mit. 

Blumenkohlsuppe mit gerösteten Blumenkohlcroûtons und Bärlauchöl
Zutaten
½ Zwiebel, gewürfelt
Rapsöl
500 g Blumenkohl, in Röschen vereinzelt
500 g Gemüsebrühe, hausgemacht
200 ml Sahne
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Abrieb einer halben Zitrone

Außerdem
100 g Blumenkohl
2 EL Olivenöl
1 EL Za'atar*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ Bund Bärlauch
50 ml Rapsöl
Schnittlauchröllchen

Zubereitung
Die Zwiebelwürfel in etwas Rapsöl glasig anschwitzen, dann den Blumenkohl dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Blumenkohl gar ist. In der Zwischenzeit den restlichen Blumenkohl in kleine Röschen teilen und mit Öl benetzen, sowie mit den Gewürzen bestreuen. Auf einem Backblech verteilen und für ca. 10 Minuten bei 180°C im Backofen rösten, bis sie goldbraun sind, währenddessen einmal wenden. 
Für das Kräuteröl, Kräuter der Wahl mit soviel Öl pürieren, dass sie sich leicht pürieren lassen (auf ein Bund Bärlauchverwende ich ca. 100 g Rapsöl), dann 1-2 Minuten pürieren. Für eine möglichst kräftige Farbe, gleich zu Beginn eine Prise Salz zufügen. Das fertige Öl in Sieb geben und das Öl auffangen.
Sobald der Blumenkohl gar ist, die Sahne zugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Zitronenabrieb dazugeben und alles mit einem Stabmixer oder in einem Blender pürieren, bis die Suppe möglichst glatt und cremig ist. 
Die Suppe auf Teller verteilen und die Blumenkohlcroûtons, sowie etwas Bärlauchöl darüber verteilen.
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Kommentare

  1. mh... das liest sich sehr lecker, besonders das Topping mit den gerösteten Röschen.
    Viele Grüße, Petra

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  2. Das schaut wirklich sehr lecker aus. Schade dass wir heute schon zu Mittag gegessen haben :) Wird auf jeden Fall mal nachgekocht. Ich freue mich schon darauf.

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  3. Blumenkohlsuppe! Super!!!
    Kann man das Za'atar mit irgendwas ersetzen.
    Ich hab da noch nie von gehört und bevor ich umständlich unbekannte Gewürze bestelle, hätte ich gerne eine Vorstellung, was mich erwartet.

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    1. Za'atar besteht aus gerösteter Sesamsaat, Sumach, Cumin, Oregano, Majoran und Thymian. Ein Rezept dafür findest Du in meinem Rezeptregister, Nedalin.

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