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Crème brûlée mit Salzflakes

Bei uns gibt es nur selten ein Dessert, denn ich hab es ja nicht so mit Süßkram und verderbe mir den Geschmack des leckeren Hauptganges nur ungern mit einem süßen Nachtisch. Meistens bereite ich ein leckeres Eis zu und dazu gibt es Rote Grütze oder etwas Kompott, manchmal aber auch gerne einen fluffigen Grießpudding
Für den Gatten ist Vanillepudding die erste Wahl und hier natürlich am liebsten die Deluxe-Version, nämlich die klassische Crème brûlée. Nicht nur der Geschmack ist unvergleichlich, sondern auch die Konsistenz. Da kommt einfach kein ordinärer Vanillepudding ran und die Karamellkruste toppt die Creme nicht nur sprichwörtlich, sondern, bringt den besonderen Kick mit.

Crème brûlée mit Salzflakes

Ich finde die Crème brûlée auch deshalb so großartig, weil sie nicht nur optisch etwas hermacht und das Anknacken der Kruste Spaß macht, sondern auch weil sie sie wunderbar vorbereiten lässt. 99% der Zubereitung wird am Vortag erledigt und alles, was man noch vor dem Servieren machen muss, ist die Crème mit Zucker zu bestreuen und dann mit einem Crème-Brûlée-Brenner* zu karamellisieren. Das ist ruckzuck gemacht und Ihr werdet garantiert begeisterte Blicke ernten, denn Crème brûlée mag eigentlich jeder.

Crème brûlée mit Salzflakes

Für den besonderen Kick gebe ich gerne noch ein paar Salzflakes auf die Zuckerkruste, denn ich liebe die Kombination von süß und salzig. Falls Ihr keine so großen Salzliebhaber wie ich seid, lasst die einfach weg. 
Zum Herantasten würde ich Euch erstmal ein sehr feines Fleur de Sel empfehlen, entweder ein Murray-River*- oder ein Clifford-Bay-Sea-Salt*. Ich habe in diesem Fall Maldon Sea Salt Flakes* verwendet, aber die sind schon sehr groß und knusprig - das muss man mögen.
Natürlich könnt Ihr die Sahne auch zur Hälfte durch Milch ersetzen.
Crème brûlée mit Salzflakes

Zutaten
500 ml Sahne
1 Vanilleschote
50 g Zucker
¼ TL Salz
6 große Eigelbe

Außerdem
3 TL brauner Zucker pro Schälchen zum Karamellisieren
Maldon Salt Flakes* nach Geschmack

Zubereitung
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem Messerrücken herauskratzen. 450 ml Sahne, Vanillemark, ausgekratzte Vanilleschoten, Zucker und Salz in einen Topf geben, einmal aufkochen lassen und beiseite stellen. Mindestens eine Stunde ziehen lassen (besser noch über Nacht), dann die Schoten entfernen, mit einem Küchenpapier trocknen und entweder zur Dekoration nutzen oder auf der Heizung komplett trocknen lassen und später weiterverarbeiten.
Eigelbe mit den verbliebenen 50 ml Sahne glatt rühren und in die Vanillesahne geben. Glatt rühren und dabei darauf achten, dass sich keine Blasen bilden.
Eiersahne auf 4 Förmchen* verteilen und diese in ein tiefes, mit Wasser gefülltes Backblech stellen. Bei 120°C (Ober- und Unterhitze, Umluft ist hier nicht empfehlenswert) ca. 60 Minuten garen, bis die Masse gestockt ist.
Die Förmchen aus dem Wasserbad nehmen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren jeweils 3 TL braunen Zucker auf der Crème brûlée verteilen und mit einem Crème-brûlée-Brenner* karamellisieren. Nach Geschmack einige Salz-flakes darüberstreuen und servieren.
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Kommentare

  1. Hallo Steph,
    Ich liiiiebe Creme Brulee und könnte sie fast jeden Tag essen. Es ist so einfach und mit dem Brenner ein absolutes Highlight. Die Idee mit dem Salz ist echt toll, probiere ich bei nächster Gelegenheit gleich mal aus :)
    LG Andrea von www.candbwithandrea.com

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    1. Ich hoffe, Dir wird die Kombination gefallen, Andrea!

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  2. Die Creme brulee ist auch eins meiner allerliebsten Desserts, aber ich mache sie fast nie. So viel Sahne und Eier, das ist mir meist zu "heftig". Aber jetzt habe ich mal wieder Lust, eine zu machen :)
    Liebe Grüße,
    Ela

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  3. Crème brûlée ist auch hier ein besonderes Dessert, das wir uns nur selten gönnen. Was besonders gut schmeckt, sollte man auch nur in Maßen essen, sonst wird es schnell gewöhnlich

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