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Vegane Bratensauce

Schon im letzten Jahr, als wir unsere Weihnachtsmenü-Themenwoche veranstaltet haben, habe ich mir überlegt, ein vegetarisches Weihnachtsmenü zusammen-zustellen, bin dann aber wieder darüber hinweg gekommen, weil ich so viele leckere Gerichte mit Fleisch und Fisch umsetzen wollte. Auch in diesem Jahr wird es bei mir zur Themenwoche Anfang Dezember kein vegetarisches Menü werden, dafür habe ich aber noch viele vegetarische Menüideen unabhängig von diesem Event für Euch vorbereitet, am Donnerstag geht es damit direkt los. 
Eine Komponente für ein vegetarisches oder veganes Weihnachtsmenü, bzw. eigentlich auch für das traditionelle Sonntagsessen ist mit Sicherheit eine Braten-sauce und genau darum geht es heute, denn ich habe mir ein Rezept überlegt, das so lecker schmeckt, dass es auch jeden Fleischesser überzeugen wird. Ich war selbst sogar sehr überrascht, wie lecker diese Sauce ist, leider mag aber mein Mann keine Pilze, daher wird sie für uns auf Dauer keine Alternative sein, zumindest nicht, wenn der Gatte mit isst. 

Vegane Bratensauce
Zutaten für ca. 200 ml
200 g braune Champignons, in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
Rapsöl zum Anschwitzen
1 TL Gemüsemark*
1 Tl Gemüsebrühpulver, hausgemacht
100 ml Rotwein
50 ml Portwein, Ruby
500 ml Gemüsebrühe, hausgemacht
3 Wacholderbeeren*, angedrückt
½ TL Dijonsenf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Mehl
4 EL kaltes Wasser

Zubereitung
Champignonscheiben in etwas Rapsöl sehr scharf anbraten, bis sie beidseitig gut gebräunt sind. Die Zwiebelwürfel dazugeben und anschwitzen, dann das Gemüse-mark und das Gemüsebrühpulver dazugeben, eine Minute erhitzen, unterrühren und mit Rot- und Portwein ablöschen. Den Wein kräftig einkochen lassen, dann die Gemüsebrühe zufügen, das Bouquet garni und die Wacholderbeeren in einem Gewürzsieb* dazugeben und alles 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Die Sauce durch ein sehr feines Sieb passieren und gut durchdrücken, dann mit etwas Paprikapulver, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
Kaltes Wasser mit dem Mehl glatt rühren, dann unter stetigem Rühren in die Sauce einrühren lassen. 5 Minuten köcheln lassen, dann servieren.
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Kommentare

  1. Wein & Portwein ist nicht vegan! Hier ein Link darüber:

    https://www.stern.de/genuss/bioweine/veganer-wein---so-kommt-das-tier-in-den-wein-7083572.html

    Gruß Martina Walter

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    1. Du hast in dem Artikel sicher auch gelesen, dass es durchaus veganen Wein gibt, oder? Ich setze voraus, dass jemand, der eine vegane Sauce kochen möchte, auch vegane Zutaten verwendet.

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  2. Hallo liebe Steph, ich habe heute diese Sosse gemacht , Zwar mit Ghee und Butter, aber sie ist total köstlich. Die Ausbeute ist j anicht soo gross und ich hatte überlegt sie mal auf Vorrat zu kochen. Wnn du das machen würdest, was wäre deine Wahl: einfrieren oder einwecken? Danke lieben Gruss Nicole

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    1. Freut mich sehr, dass Dir das Rezept gefällt, Nicole!
      Zum Haltbarmachen würde ich die Sauce (nicht abgebunden!) einwecken, denn ich persönlich habe keinen Platz um Saucen einzufrieren ;o)

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  3. Habe diese Soße gerade nachgekocht und mit Knödeln serviert, und wow, sie schmeckt hammermässig gut. Dieses Rezept ist jetzt mein Favorit für eine vegane braune “Braten”Soße.

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    1. Uii, das freut mich aber sehr, Claudia! Vielen Dank für die Rückmeldung :o)

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  4. Hallöchen! Ich habe großes Interesse an der Sauce und dem dazugehörigen Braten :p Ich besitze allerdings kein Sieb und frage mich, ob die Sauce nicht genauso lecker wird, wenn ich sie einfach gut einkoche und dann püriere? Dann hab ich auch noch alle Bestandteile der Pilze drin :D Eventuell versuche ich das am kommenden Wochenende mal! Liebe Grüße, Claudia

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    1. Die Sauce wird sicher auch lecker schmecken, aber nicht genauso, denn Du wirst sie nicht komplett glatt bekommen. Wenn Dich das nicht stört, kannst du sie natürlich auch pürieren.

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Moin!
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