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Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Wer behauptet eigentlich, dass Sushi nur mit rohem Fisch und/oder "original-japanischen" Zutaten schmeckt? Ich bin sehr dafür, dass man sich Rezepte aus fernen Ländern anschaut und dann auch gerne nach Geschmack, bzw. vorhandenen Lebensmitteln abwandelt - oft gibt es regionale Alternativen, die mindestens genauso gut schmecken. 
Natürlich ist eine identische Länderküche etwas ganz Großartiges, wenn man aber nicht an superfrischen Fisch kommt, bzw. keinen rohen Fisch essen möchte, dann ist Sushi mit Räucher- oder gebeiztem Fisch eine großartige Alternative. Heute habe ich eine ganz simple Sushivariante, die uns aber so gut schmeckt, dass ich sie Euch gerne empfehlen und gleichzeitig dazu ermuntern möchte, auch mal abseits von rohem Lachs und Thunfisch, andere Lebensmittel in Sushi zu verarbeiten.

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Für diese Maki habe ich mir ein Pfeffermakrelenfilet gekauft, das dann längs in vier Streifen geschnitten und daraus 4 Makirollen gemacht. Zusätzlich hab ich noch Avocados und etwas Wakamesalat eingerollt, der fällt aber nicht ins Gewicht - war halt nur gerade da. Ihr könnt selbstverständlich auch anderes Gemüse wie Gurken- oder Karottenstreifen, Zuckerschoten, eingelegten Rettich, Edamame, usw. verwenden.
Mit gefällt diese Kombination sehr gut, denn die Makrele hat einen kräftigen Geschmack und durch die Gewürze obendrauf bekommt das Sushi noch etwas mehr Biss. Pfeffermakrele gehört auf jeden Fall auch zukünftig zu unseren Standard-füllungen.
Mögt Ihr Sushi und wenn ja, welches sind Eure Lieblingsfüllungen, bzw. "Toppings"?

Maki Sushi mit Pfeffermakrele und Avocado

Sushireis

Zutaten
250 g Sushireis*
300 g Wasser
1 postkartengroßes Stück Kombu*
3 EL Reisessig*
1 ½ EL Zucker 
¾ TL Salz

Zubereitung 
Den Sushireis in ein Sieb geben und im Spülbecken in kaltem Wasser sorgfältig waschen, bis das Wasser klar bleibt. Je nach Reis können da zwei bis drei Wasch- gänge notwendig sein. Unter klarem Wasser abspülen und ca. 30 Minuten abtropfen lassen. 
Den Reis mit dem Wasser in einen Topf geben und das Stück Kombu darauflegen. Damit er sein Aroma optimal entfalten kann, die Oberfläche mehrfach einritzen oder das Stück einschneiden. 
Bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, dann die Temperatur stark reduzieren (bei mir genügt Stufe 1 von 9) und den Reis ca. 15 Minuten dämpfen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit den Essig mit Zucker und Salz zum Kochen bringen und Rühren, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Beiseite stellen. 

Den Kombu entfernen und die Essigmischung über dem Reis verteilen und behutsam unterheben. In eine möglichst weite Schüssel umfüllen und dort komplett auskühlen lassen.


Maki-Sushi mit Pfeffermakrele und Avovcado

Zutaten
1 Portion gekochten Sushireis, s.o.
1-2 Pfeffermakrelenfilets (je nach Größe längs in 4 Streifen geschnitten)
1 Avocado, längs in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten 
Wasabi*, angerührt
Norialgenblätter*

Zubereitung
Ein Norialgenblatt hochkant mit der rauhen Seite nach oben auf eine Sushimatte* legen. Das Noriblatt zu ¾ mit Reis bedecken, den noch freien Noriblattrand abschneiden. Etwas Wasabi darauf verstreichen, dann 3 Scheiben Avocado und einen Streifen Pfeffermakrele darauf legen. Das Noriblatt stramm mit Hilfe der Sushimatte aufrollen und 5 Minuten beiseite legen, dann mit einem scharfen, glatten Messer die äußeren Kanten abschneiden und die restliche Rolle in 6 Maki schneiden. Mit Sojasauce und eingelegtem Ingwer servieren. 
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Kommentare

  1. Moin Steph,
    Mirin ist etwas anderes als das verlinkte Produkt. Um Verwirrungen zu vermeiden, vielleicht noch ändern :)
    Ansonsten: Vielen Dank für deine großartigen Ideen <3

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    1. Argh, Du hast absolut Recht, das hab ich komplett durcheinander gekriegt. Ich danke Dir für den Hinweis!

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  2. Hallo liebe Steph,

    die sehen einfach perfekt aus, da bekomme ich gleich Lust ganz viel Sushi zu essen :)

    Viele Grüße
    Maria

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