Himbeer-Quark-Guglhupf

Aufwendiges und hochkompliziertes Gebäck ist nicht mein Ding. Dieses stunden- lange Rumgefummel frustriert mich sehr schnell, ich werde ungeduldig, dann schnell unleidlich und das schlägt sich natürlich ruckzuck auf das Ergebnis nieder. Also überlasse ich alles, wo besondere Fingerfertigkeiten gefordert sind, anderen und bleibe lieber bei meinen Leisten, also einfachen Kuchen, die vielleicht nicht so spektakulär aussehen, aber trotzdem wunderbar schmecken. So wie diesem Himbeer-Guglhupf, der durch den verwendeten Quark eine sehr frische Note bekommt und herrlich saftig bleibt, auch am nächsten und übernächsten Tag. 

Himbeer-Quark-GuglhupfIch hab diesen Guglhupf auch schon mit Erdbeeren gebacken und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr natürlich auch Brom- oder andere Beeren verwenden. Es müssen übrigens nicht zwangsläufig frische Beeren sein, TK-Beeren eignen sich auch hervorragend - die verarbeitet Ihr dann einfach gefroren.

Himbeer-Quark-Guglhupf
Zutaten
200 g zimmertemperierte Butter
250 g Rohrohrzucker
4 zimmertemperierte Eier
250 g Quark 
350 g Mehl 
50 g Maisstärke 
15 g Weinsteinbackpulver
200 g frische Himbeeren

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Den Quark und die Crème Fraîche dazugeben und ebenfalls unterrühren. 
Mehl, Maisstärke und Backpulver verrühren und nach und nach unter stetigem Rühren unterrühren. Die Himbeeren abbrausen und zum Schluss behutsam unterheben. 
Eine Napfkuchenform ausbuttern und ausmehlen, dann den Teig einfüllen. Für ca. 60 Minuten bei 180°C backen, dann die Stäbchenprobe machen. Den fertigen Kuchen herausnehmen, ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Kommentare:

Angela Matheis hat gesagt…

Mmmmmh - der schaut so gut aus, dass mein Magen gleich knurrt. Mann, ist doch noch gar nicht Mittag!
In den Tiefen der Kühltruhe müssten sich noch Sauerkirschen finden. Dann gehe ich doch demnächst mal nachbacken.
Herzliche Grüße, Angela

Elisabeth Green hat gesagt…

Hach, so liebe ich es auch – Rezepte, die schnell und unkompliziert sind, bei denen das Ergebnis allerdings überzeugt :) Yummy

Karens Backwahn hat gesagt…

Oh der sieht wirklich lecker aus... so schön saftig... mhmhmhmmmm
Bei dem heißen Wetter genau das richtige...

Liebe Grüße
Karen

Birgit / birgonia hat gesagt…

Mmmh, der Kuchen sieht super aus, ich nehme gern ein Stück. Kommt auf die Nachbackliste.

LG Birgit

Lisa von TBI hat gesagt…

Ui, lecker! Ich liebe es zwar, Torten zu backen, die auch gerne mal aufwändiger sein dürfen, aber nichts geht über leckere Kuchen! Ich mag die Gugelhupfform - so eine hab ich auch :) Werd ich auf jeden Fall am Sonntag zum Kaffeetisch meiner Oma mitbringen.

Barbara Furthmüller hat gesagt…

Rezepte für schnelle Kuchen kann man nie genug haben! Oft sind das auch die allerbesten. :-)

Der sieht ein wenig speckig aus, ist das nur die Feuchtigkeit von den diversen Milchprodukten oder ist er wirklich ein wenig teigig?

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Steph,
Dein Gugel sieht sehr ansprechend und lecker aus.
Ich mag saftige Rührkuchen sehr, die sind mir oft lieber wie ein Stück Torte.
Weinsteinpulver habe ich noch nie benutzt, da muss ich im Supermarkt schauen.
Herzliche Grüße,
Sabine

Julia hat gesagt…

Ich habe den Gugelhopf eben nachgebacken, das Resultat sieht allerdings nicht ganz so gelungen aus wie deiner. Einerseits musste ich den Kuchen fast eine halbe Stunde länger backen, bis die Stäbchenprobe ok war, andererseits ist er sehr pappig und kompakt. Geschmacklich ist er allerdings fein...
LG, Julia

Steph hat gesagt…

Das tut mir leid, Julia. Dass dieser Guglhupf eher kompakt ist, sieht man ja schon auf dem Foto oben, pappig sollte er aber nicht sein.

Wie lange ein Kuchen gebacken werden muss, hängt natürlich immer vom Backofen ab, die heizen ja immer etwas unterschiedlich. Eine halbe Stunde ist aber bei diesem Rezept durchaus ungewöhnlich.

Anja hat gesagt…

Hach durch euch Foodblogger werde ich irgendwann noch fett. Oder selbst zu einem ;). Das Rezept wird auf jedenfall nachgebacken! Liebe Grüße, Anja
www.modewahnsinn.de

Raspberrysue hat gesagt…

Liebe Steph,
vielen Dank für das wunderbare Rezept! Ich habe den Gugl gestern zu meinem Geburtstag gebacken. Ich liebe Himbeeren! Er kam ganz toll an und ich habe auch schon einen kleinen Blogbeitrag dazu verfasst: https://raspberrysue.wordpress.com/2016/01/19/birthday-cake-himbeer-quark-gugl/
Viele Grüße aus Dresden nach Hamburg,
Carina

Simone hat gesagt…

Sind die 180 Grad bei Umluft oder Ober-/Unterhitze? Habe den Kuchen mit Ober-/Unterhitze 60 Min gebacken und leider ist er in der Form unten nicht ganz durch....

Steph hat gesagt…

Ich backe meist bei Umluft, aber da jeder Backofen anders heizt, sollte man - wie es auch im Zubereitungstext vermerkt ist - eine Stäbchenprobe machen und die Backzeit dann evtl. noch etwas verlängern, Simone.

 

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