Guten-Morgen-Dinkelbrötchen


Ihr wundert Euch vielleicht, dass ich in letzter Zeit so oft Brot und Brötchen backe, Kleinröschen und die (Wieder)entdeckung der Übernachtgare sind schuld. Kleinröschen, weil sie mir die Arbeit abnimmt und die Übernachtgare, weil sie dafür sorgt, dass wir auch am Sonntagmorgen in Nullkommanix frische Brötchen auf dem Frühstückstisch haben, ohne dass wir uns erst noch Aufraffen und zum Bäcker gehen müssten.

Guten-Morgen-DinkelbrötchenNachdem ich neulich bereits meine ersten Guten-Morgen-Brötchen gebloggt habe, gibt's heute ein neues, das ich unserem persönlichen Geschmack entsprechend zusammengeschustert habe. Jetzt passt wirklich alles genauso, wie wir es mögen. Die Kruste wird richtig schön kross und knusprig, die Krume locker aber nicht zu luftig und der Geschmack ist ebenfalls ganz großartig. Meine neuen Lieblings- brötchen also!

KitchenAid GetreidemühleIch habe für die Brötchen dieses Mal das Roggenmehl selbst gemahlen. Mein Roggenmehlvorrat war alle und alles was ich noch hatte, waren Roggenkörner. Glücklicherweise hab ich seit einiger Zeit eine Getreidemühle* für meine KitchenAid*, da ist das natürlich schnell gemacht. 
Das Ergebnis ist aber natürlich nicht mit normalem Roggenmehl zu vergleichen, da es sich um Vollkornmehl handelt. Bei der kleinen Menge spielt das aber keine Rolle, die Brötchen funktionieren mit herkömmlichem gekauften Roggenmehl ganz genauso gut.
Making-Of Brötchen
Zutaten
500 g Dinkelmehl, Type 630
50 g Roggenmehl Type 1150
340 g Wasser
11 g Salz 
1 TL Rapshonig
8 g Frischhefe
1 TL Backmalz
1 EL Rapsöl

Zubereitung 
Das Mehl in einer Schüssel trocken miteinander vermischen. Eine Kuhle in die Mitte drücken und die Hefe hineinbröckeln. Etwas Wasser dazugeben und einen Moment stehen lassen, damit sich die Hefe auflöst. Die reslichen Zutaten dazugeben und ca. 10 Minuten auf niedrigster Stufe mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. 
Abgedeckt über Nacht (für ca. 12 Stunden) im Kühlschrank kalt stellen. 
Am nächsten Tag den Teig herausnehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig etwas flach drücken - dabei behutsam vorgehen, um nicht unnötig viele Bläschen zu zerstören. 
Den Teig in 8-10 rechteckige Portionen teilen und diese von der schmalen Seite aufrollen und festdrücken. Leicht in Roggenmehl wälzen und mit dem Schluss nach unten abgedeckt für ca. 30-45 Minuten gehen lassen. 
Den Backofen auf 240°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen, eine feuerfeste Schale auf den Backofenboden stellen und mit einer halben Tasse kochendem Wasser füllen. Die Brötchen nun mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10 Minuten backen. Den Backofen einmal öffnen, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann, dann wieder schließen und die Brötchen weitere 5-10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 
Herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett abkühlen lassen.
Guten-Morgen-Dinkelbrötchen mit Tomate-Mozzarella
*Affiliatelink

Kommentare:

christine hat gesagt…

Wow, die Brötchen sehen ja richtig "professionell" aus, tatsächlich wie frisch vom Lieblingsbäcker.
Hefeteig mag ich unglaublich gerne, der hat einfach so ein unverwechselbaren Geschmack, das schafft kein Backpulver der Welt.
Lieben Gruß
Christine

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Steph,
Du könntest echt unter die Bäcker gehen, so genial sehen Deine Brötchen aus :-)
Herzliche Grüsse,
Sabine

Oslo hat gesagt…

Hi Steph,
das sieht wieder (wie immer) fantastisch aus!!!!
Würde ich zuu gerne nachbacken, aber leider ist mein Backofen nach gerade mal 5 Jahren abgerauscht..... der Reparaturfritze kommt erst nächsten Montag und derweil fühl ich mich wie kastriert.... *motz*
Aber dann...
Liebe Grüße,
Christiane

Sugarbaby hat gesagt…

Die sehen ja toll aus! Sehr lecker! Sind schon gepinnt!

Liebe Grüße
Sugarbaby

Steffi hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Hach, die haben mir schon bei Deiner ersten Vorstellung so gut gefallen. Sie sehen wirklich perfekt aus. Leider bzw. ZUM GLÜCK haben wir einen wirklich richtig guten Bäcker, der sein Handwerk versteht, so habe ich nicht so den "Zwang" Brötchen zu backen ;-)
Verstehe ich das richtig, dass dieses Backmalz für die Farbe ist? Oder hat das noch einen Zweck?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende Rike

Lena hat gesagt…

Woaah, die sehen so toll aus! Sobald meine Küche in einem Zustand ist, in dem ich sie für sowas benutzen kann, werden die auf jeden Fall nachgebacken.

Aber: Wo bekomme ich Backmalz her? Muss ich das bestellen?

Liebe Grüße!
Lena

Stefanie hat gesagt…

So einen schönen Blog hast du. Bin beeindruckt. Zeigt mir, dass ich an meinem ich arbeiten kann. Deine Bötchen klingen zoll und werden heute Abend für morgen vorbereitet. Bin gespannt.
Viele Grüße
Stefanie aus dem Kochgarten

SeifenRuehrer hat gesagt…

Die Brötchen sehen wirklich super aus.
Habe früher auch Backmalz ins Brot gemacht. Leider habe ich festgestellt, dass bei meinem Laktose drin ist. Meine Tochter ist auch Laktose intollerant. Was für ein Backmalz verwendest du denn?
lg.
Sylvie

Lisa ♥ hat gesagt…

Bin gerade am fertigstellen deiner Brötchen..sehen bis jetzt vielversprechend aus. Ein tolles Rezept, wenn man morgens frische Brötchen genießen will.Danke!

Anonym hat gesagt…

sie sind himmlisch :-) Krümelige Grüße vom Frühstückstisch,
Silke

Anonym hat gesagt…

Kann ich auch Dinkelvollkornmehl nehmen? Was anderes gibts bei uns nicht.

LG Anne

Anonym hat gesagt…

Die Brötchen sind echt super, habe deinen Block erst vor kurzen entdeckt und die Brötchen haben mich gleich angelacht.

Habe sie nachgebacken und bin begeistert. Die wird es auf jeden Fall öfter geben.

LG Saskia

Anonym hat gesagt…

Das sind wirklich klasse Weckle. So leicht zu machen und doch so lecker. Für Leute die eine Weizenunverträglichkeit haben und auch gegen Roggen habe ich Dinkelbackmalz verwendet und wälze die Weckle in Dinkelmehl 1050 ...... Einfach nur genial!

VG Heike

 

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