Blogroll

Sellerierisotto mit Amarettinibröseln

Knollensellerie stand lange Zeit auf einem der vorderen Plätze meiner persönlichen schwarzen Liste, genauso wie Fenchel, den den mochte ich ähnlich gerne. Nicht.
Ich erinnere noch sehr gut, wie ich früher immer die Selleriewürfel aus der Gemüsesuppe gesucht und fein säuberlich in Reih und Glied auf dem Tellerrand postiert habe, heutzutage suche ich mir die Würfel sogar extra raus, weil ich sie so gerne mag - so sehr ändert sich der Geschmack im Laufe der Zeit, bzw. er erweitert sich. Man darf nur nicht aufhören neue und manchmal auch altbekannte Dinge, von denen man bisher angenommen hatte, sie nicht zu mögen, zu probieren. 
Mit kleinen Ausnahmen, Rosinen, Erbsen und Ihr-wisst-schon-was fallen natürlich nicht in diese Kategorie ;o)

Sellerierisotto mit AmarettinibröselnSeit wann ich Sellerie mag, kann ich gar nicht mehr genau sagen, irgendwann war es da, das Aha-Erlebnis und seitdem liebe ich diese Knolle, es gibt kaum ein Gemüse, das mehr Aroma und Geschmack hat als Sellerie. Egal ob als Suppe, Chips, Rohkost oder Püree, Sellerie ist einfach großartig. Wenn Ihr auch zu den Sellerskeptikern gehört, überwindet Euch unbedingt und gebt ihm noch eine Chance!

Dieses Risotto stammt aus einem meiner absoluten Kochbuchlieblinge, I ❤ NY* von Daniel Humm - hab ich Euch ja schon im letzten Jahr im Rahmen einer ausführlichen Rezension vorgestellt. Das Risotto ist unglaublich simpel und dazu auch noch ein regelrechtes Schnäppchen - eine Knolle Sellerie kostet ja schließlich nicht die Welt. 

Aus dem Rest könnt Ihr dann noch ein paar Chips machen, vielleicht eine Suppe für den nächsten Tag oder auch ein Sellerie-Kartoffelpüree? Ihr werdet so schnell kein normales Kartoffelpüree anrühren, ich versprech's Euch! ;o)

Risottoreis
Zutaten 
1 Schalotte, sehr fein gewürfelt
Butter
300 g Risottoreis
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
350 g Knollensellerie, fein gewürfelt
150 ml Weißwein
30 g Nordländer oder ein anderer Hartkäse
Pfeffer und Salz 

Außerdem
Amarettini zum Bestreuen

Zubereitung 
Die Schalotte in sehr feine Würfel schneiden, den Sellerie putzen und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Beides in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Risottoreis dazugeben und ca. 2 Minuten mit anschwitzen. 
Parallel die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen.
Den Risottoansatz mit dem Weißwein ablöschen und nahezu komplett einreduzieren lassen, dann nach und nach die heiße Gemüsebrühe angießen und jeweils einkochen lassen. Mit etwas Salz würzen. Zwischendurch rühren und darauf achten, dass das Risotto nicht ansetzt. 
Sobald der Reis al dente ist, die Mascarpone und den frisch geriebenen Käse unterrühren und 2-3 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Amarettini zerbröseln. 
Das Risotto auf Tellern anrichten und mit Amarettinibröseln bestreut servieren. 
*=Affiliatelink

Kommentare

  1. Im ursprünglichen Rezept wird das Risotto ja anders zubereitet. Das fand ich schon etwas störend, den schönen Reis zu "entsorgen"...

    Ich habe mich dann auch für die gleiche Variante, wie bei Dir entschieden. Schmeckt wirklich großartig :D

    AntwortenLöschen
  2. Jupp, die Zubereitungsart im Buch fand ich auch gewöhnungsbedürftig, daher hab ich mich ebenfalls für die herkömmliche Variante entschieden - man muss ja nicht jeden Trend mitmachen ;o)

    AntwortenLöschen
  3. Amarettini???

    Ratlose Grüße von
    Hollie

    AntwortenLöschen
  4. Was genau verursacht diese Ratlosigkeit, Hollie?

    AntwortenLöschen
  5. Klingt ja superlecker, echt tolle Idee liebe Steph! Merke ich mir :)
    LG
    Ela

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Steph

    Das Risotto klingt lecker. Absolut zustimmen kann ich dir auch, was das Sellerie-Püree betrifft. Das ist einfach unglaublich gut.

    Alles Liebe,
    Corinne von Coco’s Cute Corner

    AntwortenLöschen
  7. Raffinierte Kombination, salzig/süss mit etwas Säure. Die Idee ist einer Notiz würdig. Liebe Grüsse Roger

    AntwortenLöschen
  8. liebe Steph, ich bin auch ganz verliebt in Sellerie, vor allem in Kombination mit Kartoffelstampf. Dein Risotto klingt aber auch sehr verlockend und das mit den Amarettini sorgt für ein tolles Überraschungsmoment! Danke für das Rezept! Liebe Grüße, Theresa

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Steph,

    ich musste sooo lachen bei Deiner Aufzählung der "no-go" Lebensmittel:-) Sellerie wanderte aus der Suppe direkt auf den Löffel und ab dafür. Fenchel und Rosinen gehen heute immer noch nicht.. nur bei Erbsen bin ihc nich bei Dir :-) Das Risotto sieht hammerlecker aus..und schmeckt bestimmt auch so!
    Liebe Grüße
    Tina

    AntwortenLöschen
  10. Oh, wie lecker! Ich liebe Sellerie! Zwar finde ich die Sache mit den Amarettini ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ich stell mir den Geschmack toll vor! Außerdem mag ich diese kleinen Dinger auch ;O) Das werd ich mal ausprobieren!
    Ich wünsch Dir noch einen schönen Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  11. Also ich kann sagen, dass ich selten skeptischer war bei einem Rezept :D
    Ich bin nicht sicher, ob ich das hinbekomme ;)

    AntwortenLöschen
  12. Wieso seid Ihr denn da so skeptisch? Wegen der paar Amarettinibrösel? Die kann man natürlich auch weglassen, dann isses ein ganz normales Sellerierisotto :o)

    AntwortenLöschen
  13. Das Risotto gab es gerade. Nicht alle Mitesser mögen Süß und Salzig zusammen. Das Kind hat sich nur für Süß entschieden. Der Gatte meinte Ananas haerauszuschmecken(???) Sehr lecker, obwohl ich keinen Risottoreis sondern nur Langkornreis hatte. Das war übrigens Deinem Rat folgend der erste Sellerie, den ich für die eigene Küche erworben habe. Dankeschön!!! Sanne

    AntwortenLöschen

Moin!
Kommentare, die Werbelinks enthalten (Links, die auf kommerzielle Seiten verlinken und keinen Bezug zum Beitragsthema haben, sondern lediglich der Werbung dienen), werden selbstverständlich nicht veröffentlicht und ich behalte mir ausdrücklich rechtliche Schritte vor. Mein Blog dient nicht als kostenlose Werbeplattform!

Seid bitte so nett und kommentiert nicht komplett anonym, sondern unterschreibt mit einem Namen, den ich zur Ansprache nutzen kann - vielen Dank!