Kaiserschmarrn

Zum Abschluss meines ersten kleinen Ausflugs nach Österreich hab ich heute noch etwas Süßes für Euch, einen Kaiserschmarrn. 
Laut Sacher Kochbuch, aus dem die Idee stammt (das Rezept ist aber stark abgewandelt), fehlt im Schmarrn noch ein e, das habe ich aber nach Rücksprache mit einer ausgewählten Expertenrunde ersatzlos gestrichen - sah selbst für einen Fischkopp wie mich merkwürdig aus.

Kaiserschmarrn
Es war übrigens mein erster Schmarrn, bisher hab ich immer nur Pannekoeken, Poffertjes, Crêpes oder Pancakes gemacht, einen Kaiserschmarrn hatten wir aber noch nicht. Ich werde auch in Zukunft meinen heißgeliebten Poffertjes treu bleiben und mag auch Crêpes besonders gern, der Kaiserschmarrn gehört ab sofort aber eindeutig zu unseren Top3 und ist auf jeden Fall nicht das letzte Mal auf unseren Tellern gelandet - vorausgesetzt, das Käsebrot steht schon parat, denn ohne geht bei mir gar nichts. Als nächstes (also in ein paar Monaten, den öfter gibt es bei uns keine Pannekoeken) werde ich dann mal nen Grieß-, Quark- oder Mohnschmarrn ausprobieren - wieder etwas Neues kennengelernt und es gibt noch viel zu tun! :o)


Schönen Sonntag!

Kaiserschmarrn
Zutaten 
3 Eier, getrennt
1 großzügige Prise Salz
2 EL Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote
125 g Milch 
80 g Mehl 
Butterschmalz
Puderzucker zum Karamellisieren

Zubereitung
Die Eigelbe mit dem Salz in einer Schüssel verkleppern und beiseite stellen. Das Eiweiß steif schlagen und währenddessen nach und nach den Zucker einrieseln lassen. 
Die Eigelbe mit dem Vanillemark verrühren, dann die Milch und das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß behutsam unterheben.  
Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig einlaufen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten anbacken lassen, dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Stufe einschieben und für ca. 10 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Backofen nehmen, mit zwei Gabeln in Stücke zupfen, mit Puderzucker bestreuen, durchschwenken und nochmals kurz im Backofen oder auf der Herdplatte karamellisieren lassen.
Mit Kompott servieren. 
Kaiserschmarrn

Kommentare:

Karti hat gesagt…

Ich liiiieeeebe Kaiserschmarn <3 <3

Trolleira hat gesagt…

Mmmhhh der schaut aber lecker aus! Darf ich Dir noch einen Tip geben? Wenn Du gerne Nüsse isst, röste ein paar Walnüsse, Mandelblättchen und gehackte Haselnüsse in Butter ab und gib das vor dem Servieren über den Schmarrn. Das gibt ihm noch einen besonderen Kick und Rosinen im Schmarrn machen ihn besonders saftig.
Einen schönen Sonntag noch!

Anni hat gesagt…

Lecker, da werden Kindheitserinnerungen wach. Aber leider gibt's das heute nur noch selten bei mir.

Liebe Grüße
Anni

Barbara hat gesagt…

Das mit dem Käsebrot nach einem süssen Essen kenne ich ;-)
Ich brauche praktisch als NAchtisch dann auch immer noch was herzhaftes

Arctopholos hat gesagt…

Was für ein Schmarrn!!!
Der sieht sooo lecker und fluffig aus!
Danke für's Mundwässrigmachen!!! Und für das Rezept natürlich ... :o))

GLG
Helga

Melanie hat gesagt…

Der sieht ja wunderbar fluffig aus! Kaiserschmarrn habe ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht! Kommt sofort auf meine Liste. Liebe Grüße Melanie

Histamin and other food stories hat gesagt…

mhmm das sieht so lecker aus!! da läuft einem ja gleich das wasser im mund zusammen :)
liebe grüße
laura&nora

Fiona hat gesagt…

An einem Mohn- und ganz besonders Grießschmarrn wäre ich ja auch interessiert. Bitte auch bloggen!

Ronja hat gesagt…

Mhmm, das sieht sooo lecker aus! :)
Lg Ronja

Janine hat gesagt…

Liebe Steph,

Gestern Abend haben wir dein Kaiserschmarrnrezept ausprobiert und waren alle begeistert - samt einjähriger Tochter! Leider habe ich erst vergessen, den Backofen vorzuheizen, aber Gott sei Dank geht es bei unserem so schnell, dass es doch noch hingehauen hat. Ich muss mir das immer am Anfang meiner Rezepte hinschreiben und am besten nochmal an der entscheidenden Stelle, damit ich es auch wirklich nicht vergesse. Und beim Verrühren von Eigelb und Mehl und Milch wurde der Teig klumpig. Ich denke, beim nächsten Mal muss ich erst ein bisschen Mehl, dann ein bisschen Milch, dann wieder Mehl usw. zugeben und sorgfältig verrühren. Hat im Ergebnis aber nicht gestört, war superlecker und wir werden das bestimmt wiederholen. Danke fürs Teilen auf deinem wunderschönen Schmöker-Blog :-)

Liebe Grüße (auch von meiner begeisterten Familie),
Janine

LeLo hat gesagt…

Tolles Rezept ! Danke dafür.

 

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