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Zwiebelringe 2.0 - Die nicht nur wahrscheinlich leckersten Zwiebelringe der Welt!

Ich steh dazu, ich mag nicht nur so ziemlich alles, was mal im Wasser geschwommen ist, sondern ich hab auch eine besondere Schwäche für Fettgebackenes. 
Da ich keine Fritteuse habe und Frittiertes ja auch nicht gerade als Schonkost bekannt ist, frittiere ich nur selten, probiere dann aber gleich mehrere Rezepte aus - die Großpackung Protonenpumpenhemmer liegt natürlich bereit und zu jeder Mahlzeit gibt's noch nen Magenbeutel extra dazu. 
Spässken ;o)
Neben diesen unglaublich grandiosen Zwiebelringen gab's diesmal noch Frühlingszwiebel-Bhajis und Backfisch. Natürlich nicht alles an einem Tag, das wär selbst für mich zuviel des "Guten".

Als mein Mitesser und ich noch jung waren (lang ist's her ;o) ), sind wir sehr gern in eine Kieler Cocktail-Bar gegangen, haben uns eine Starter-Platte mit lauter frittierten Schweinereien bestellt und uns einmal die Cocktail-Karte rauf und auch gleich noch wieder runter getrunken. 
Lecker war die Starter-Platte zwar, das Mengen-Verhältnis der einzelnen "Komponenten" war allerdings nicht so ganz nach meinem Geschmack. Potato-Wedges gab's bergeweise, Mozzarellasticks und Zwiebelringe musste man dagegen suchen. Das ließ sich auch durch die zweifelsohne leckeren Cocktails nicht schön trinken ;o)
Wie gut, dass ich das Mozzarellastick-Geheimnis schon lang gelüftet hab und jetzt auch Zwiebelringe ein Klacks sind. Nu bin ich auf die doofen Starter-Platten gar nicht mehr angewiesen - ätsch! 

Damit die Zwiebelringe möglichst gleichmäßig mit Backteig überzogen sind, ist es ganz wichtig sie sofort zu drehen, wenn sie im heißen Öl an die Oberfläche steigen, sonst läuft der Teig herunter und im schlechtesten Fall trennen sich Teig und Zwiebelring. 

Ich verwende für Bierteige immer gern Hövels. Nicht nur weil es im Bierteig gut schmeckt (ansonsten kann ich den Geschmack nicht beurteilen, weil ich keine Biertrinkerin bin), ich verwende diese und andere Beugelbuddeln (Bügelverschlussflaschen) auch sehr gern weiter. Viele Bier-Beugelbuddeln sind wie diese aus Braun- oder Grünglas und dadurch ideal für die Aufbewahrung von Würzölen, -essigen und die kleinen Gummiringe bekommt man problemlos im Haushaltswarenladen, wo sie zur Not auch bestellt werden können.

Zutaten
1-2 Gemüsezwiebeln (hängt von der Größe ab)
500 ml Buttermilch

Bierteig
200 g Mehl
300 ml Bier ( hier Hövels)
1 TL Backpulver
1 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Rapsöl zum Frittieren

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in ca. 1 cm breite Ringe schneiden und die einzelnen Schichten vereinzeln. Mit der Buttermilch in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Alle Zutaten für den Bierteig in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Rapsöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelringe in den Bierteig tauchen und portionsweise im Fett ausbacken. Dabei drauf achten, dass die Zwiebelringe, sobald sie an die Oberfläche steigen, sofort einmal gedreht werden, so verteilt sich der Teig möglichst gleichmäßig.
Die Zwiebelringe goldbraun ausbacken, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Dips nach Wahl servieren.

Kommentare

  1. Prima, wann machst Du eine Kneipe auf, wo man die Starterplatte kosten kann? ;)
    Die Cocktails brauche ich dazu auch nicht. :)

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  2. Das Rezept wird definitiv ausprobiert =).
    Lg

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  3. Das klingt super! (Und ich freue mich übrigens schon auf das Rezept für den Lemon-Squash.)

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  4. Das, Damunherrn, ist ein geradezu grandioses Bier! Ich schwör!

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  5. Claus, da kann ich Dir nur zustimmen, hiess übrigens bis vo rkurzem noch Hövels "Bitterbier".

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  6. @ Hesting
    Wer weiß, irgendwann gibt's vielleicht tatsächlich ne kuriose Kneipe, Imbiss oder was auch immer .. Schaun wir mal ;o)

    @ SanJess
    Dann wünsche ich schon jetzt viel Erfolg und guten Appetit! :o)

    @ Ronja
    Den/Die/Das Squash gibt's auf jeden Fall noch diese Woche, versprochen!

    @ Dinkelhexe
    Da haste Recht ;o)

    @ Claus
    Umso besser! :o)

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  7. Mh, Zwiebelringe, na guuuuug. Die hab ich mir zwar nicht gewünscht aber essen würde ich sie trotzdem :)
    (Selber machen vorerst wohl eher nicht, frittieren im Topf finde ich irgendwie....gruselig. Und ohne Dunstabzugshaube hab ich die nächsten 3 Wochen noch was davon ;) )

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  8. Zwiebelringe! Jippie! Da kann ich schön mal die Küche einstinken. *gg*

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  9. @ Lilly
    Alle verfpgbaren Fenster aufreißen, dann ist der Mief ganz fix raus aus der Bude :o)

    @ Zuckererbse
    Hähä, viel Spaß dabei ;o)

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  10. oh je. schade dass es schon so spät ist und wir keine gemüsezwiebeln im haus haben... das wasser im mund wäre schon bereit.

    was sind denn Frühlingszwiebel-Bhajis? die sehen auch sehr spannend aus!!

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