Ganz knapp am Murks vorbeigeschrammt: Greyston Bakery Brownies



Nachdem die Hedonistin mir mit diesen Brownies bereits den Mund wässrig und Petra, sowie Jutta sie so erfolgreich nachgebacken haben, hielt mich nun auch nichts mehr - ich musste es auch tun!
Aus der Weihnachtsbäckerei hatte ich, genau wie Petra, auch noch eine Menge Kuvertüre-Reste, die hab ich also zusammengesucht, fleißig gehackt, abgemessen und alles zusammengerührt - soweit so gut, dachte ich zumindest ;o)
Der Kuchen war gerade 10 Minuten im Ofen und ich hab mich schon ans Aufräumen gemacht, da kam mir die Mehltüte komisch vor ... Irgendwas stimmte da nicht. Im nächsten Moment fiel es mir wie Schuppen aus den Augen - das Mehl war immer noch in der Tüte, aber nicht im Kuchen!
Also genauso flink wie Petra neulich den Backofen aufgerissen, mit Hilfe meines Mitessers das Backpapier aus der Form und den Teig wieder in die Schüssel gekratzt und ganz fix das fehlende Mehl untergerührt.
Die gehackte Schokolade war nun mittlerweile geschmolzen, es sind also leider keine Stückchen mehr in den Brownies, aber sonst hat eigentlich alles bestens geklappt.
Mein Mitesser hat nun beschlossen, das dies seine neuen Lieblingsbrownies (mit Schokostückchen sind die sicher nicht schlechter ;o) ) sind, schon allein, weil sie keine Nüsse enthalten und ich bin da ganz seiner Meinung.
Wie immer wird mein Mann diesen Kuchen morgen von seinen kritischen Kollegen servieren - ich bin gespannt, ob es Fälle von akutem Schokoschock geben wird ;o)



Zutaten
345 g weiche Butter
525 g Zucker

1 TL gemahlene Vanille

6 Eier
300 g Mehl
120 g Kakao

1 TL Salz
405 g Zartbitter-Kuvertüre, grob gehackt

Zum Beträufeln

75 Gramm Zartbitter-Kuvertüre, geschmolzen


Zubereitung
Eine Brownies-Form (ca. 25x35 cm) mit Backpapier auslegen. Das Backpapier mit einigen Tupfen Butter an der Form ankleben.
Butter, Zucker und Vanillepulver hellcremig rühren. Eier nacheinander gründlich einmixen. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl nach und nach einrühren. Die Hälfte der grob gehackten Schokolade untermengen. In die Form füllen, glattstreichen und mit dem Rest der gehackten Schokolade bestreuen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Form auf die zweitunterste Schiene schieben und ca. 35 Minuten backen - in der Form abkühlen lassen.

Die Kuvertüre in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Clip verschließen. In einem kleinen Topf Wasser auf niedriger Stufe erwärmen und den Gefrierbeutel ins Wasser legen. Kuvertüre langsam schmelzen lassen, ein kleines Loch in den Beutel schneiden und den vollständig abgekühlten Kuchen damit verzieren.

Die Brownies mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben und in Würfel schneiden.

Kommentare:

mipi hat gesagt…

Das Teil hat in der Tat das Zeug zum Lieblingsbrownie. Ich finde es sogar besser, dass die Schokostückchen geschmolzen sind.

daniela hat gesagt…

Das klingt unglaublich schokoladig lecker ... und ja, vor allem die Tatsache, dass es ohne Nüsse bereitet wird, freut mich sehr :-)

Mal sehen, ob ich heute oder morgen backe, ich werde dann berichten, ob diese Brownies als Lieblingsbrownies die von Rince (ck) ablösen *g*

Steph hat gesagt…

@ mipi
Ich fand das jetzt auch nicht sooo schlecht ;o)

@ Daniela
Stimmt, die Rincschen Brownies sind auch n Knaller, die könnt ich auch mal wieder ...

Schnuppschnuess hat gesagt…

Ich kenne von Rince nur die Abnehmtabelle :-)) Aber die hab ich weggelöscht, weil ich lieber Brownies esse.

Übrigens sollte man das wohl immer so machen mit dem Mehl. Dein Brownie sieht ja sowas von hoch und lo(e)cker aus.

Steph hat gesagt…

@ Jutta
Rinces Brownies sind noch heftiger als diese - ein Stückchen und der Kalorienbedarf einer ganzen Woche ist gedeckt ;o)

Petra aka Cascabel hat gesagt…

Bin ich froh, dass nicht nur ich manchmal leicht chaotisch bin. Das Ergebnis kann sich aber in der Tat sehen lassen, so werden neue Rezepte kreiert!

 

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