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Schoko-Espresso-Napfkuchen

Stückchen Kuchen, die Damen und Herren? Ich finde, wir haben uns mal wieder einen leckeren Napfkuchen verdient, oder was meint Ihr? 
Ich habe für Euch heute einen der, wie ich finde, schönsten Napfkuchen gebacken, die je meine Küche verlassen haben und schmecken tut er auch noch großartig.
Die sehr simple, aber enorm eindrucksvolle Glasur habe ich Euch neulich ja bereits gezeigt, heute hab ich die Farben einfach umgedreht, einen dunklen Schokoladen-kuchen gebacken und den Kuchen kopfüber in eine helle Glasur gesteckt. Das Ergebnis finde ich enorm spektakulär und wird sicher zu einem meiner neuen Standards.

Schoko-Espresso-Napfkuchen

Das Tolle bei der von mir verwendeten Silikonform* ist übrigens nicht nur die Form des späteren Kuchens und, dass man damit diese wunderschöne Glasur herstellen kann, sondern auch, dass sie innen nicht komplett glatt, sondern ganz leicht angeraut ist. Der Kuchen selbst bekommt dadurch nicht diese unangenehm glänzende Oberfläche, die schon aus 10 m Entfernung "Iiiih, Silikonform!" schreit und auch die Schokoladenglasur wird wunderbar matt, das macht einen sehr eleganten Eindruck. Muss ja nicht immer alles glänzen wie ein Chromespoiler. 
Noch ein paar Worte zum Kuchen selbst, den hab ich nämlich schon einmal ganz ähnlich gebloggt. Dieser Kuchen ist extrem saftig und hält sich problemlos um die drei Tage frisch - besonders, wenn Ihr ihn ebenfalls glasiert, denn die Glasur wirkt natürlich ähnlich wie eine natürliche Frischhaltefolie.

Schoko-Espresso-Napfkuchen
Zutaten 
300 ml frisch gebrühter, heißer Espresso
150 g Kakaopulver*
3 Eier 
225 ml Rapsöl*
300 g Mehl
300 g brauner Zucker 
8 g Natron
¼ TL Salz 
¼ TL Muskatnuss*, frisch gerieben

Außerdem

Zubereitung
Den heißen Espresso mit dem Kakaopulver verrühren und beiseite stellen. Die Eier und das Öl mit der Küchenmaschine verrühren, bis eine mayonnaiseähnliche Konsis-tenz erreicht ist. 
Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Natron und Muskat in einer Schüssel trocken mit-einander vermischen. Die Espresso-Kakao-, sowie die Eier-Ölmischung dazu geben und mit einem Holzlöffel unterheben. 
Eine Silikon-Napfkuchenform je nach Modell etwas buttern, dann den Teig einfüllen und im auf 160°C vorgeheizten Backofen ca. 75 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen herausnehmen, 10 Minuten in der Backform auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und komplett auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. 
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, dann in die Silikonform geben, durch Schwenken einmal in der Form komplett verteilen und den Kuchen wieder hineindrücken. Für 1-2 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen, dann den Kuchen vorsichtig aus der Form schälen. 
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Kommentare

  1. Liebe Steph,
    vielen Dank für dieses wunderhübsche Exemplar und die tolle Inspiration! Ich hatte schon mal diese Glasur in Silikon probiert und hatte leider ein paar Probleme beim Schneiden. Hast du da einen Trick oder heizt Du Dein Messer vor ;-)??

    Aber - ja, ich habe mich augenblicklich in diese hell-dunkel-Version verliebt. Toll gemacht!
    Schönen Abend noch

    Maria

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  2. Boah. Hunger. Will haben. Jetzt. Hab eben schon bei Cooketeria geflucht, daß ich um diese Uhrzeit Eure Blogs durchstöbere.
    Wieder mal super leckere Sachen drauf. Und ich bleibe auch Dir treu als Leserin, auch wenn die Zeit viel zu wenig vorhanden ist.
    Dicken Gruss!

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  3. Dieser Kuchen sieht einfach fantastisch aus!
    Liebst, Alexandra

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  4. Hallo Steph,
    tolles Rezept. Das ist bestimmt der nächste Kuchen den ich backen werde. Die Variante heller Teig dunkle Glasur habe ich schon ein paar mal gemacht und die Glasur wurde immer stark bewundert.

    LG

    Steffi

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  5. Maria, bisher ist die Glasur immer gerade entlang der Nähte gerissen, so dass ich wunderbar Stücke schneiden konnte. Das mag aber auch an der Form des Kuchens liegen.
    Ansonsten hab ich leider keine Idee, wie man das Reißen umgehen kann. Ich glaube nicht, dass das Anwärmen des Messers dabei hilft, aber einen Versuch wäre es wert!

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  6. Steffi, diese Glasur zieht unweigerlich die Blicke auf sich, nicht wahr? Und dabei ist sie so leicht herzustellen!

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  7. Hallo,
    der Überzug sieht wirklich toll aus - funktioniert das auch mit einer anderen Backform (ich habe nur eine Gugelhupfform aus Emaille und eine beschichtete Metallform)? Danke für einen Tipp
    Grüße, Eva

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  8. Nein, das funktioniert nur mit einer Silikonform, weil der Kuchen mit der Glasur ja aus der Form "gekrempelt" wird. Eine Metallform müsste man erwärmen um den Kuchen zu lösen - die Glasur würde dann also wieder schmelzen.

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  9. Hallo liebe Steph,

    ich verfolge deinen Blog nun schon länger und bisher ist mir jedes Rezept, was ich von dir nachgekocht/gebacken habe, sehr gut gelungen! So auch dieser Kuchen :) Ich hätte bei dem Espresso ruhig etwas mutiger sein und ihn stärker kochen können, und beim Muskat war ich mir nicht sicher wie viel genug sind, daher hat man den Muskat am Ende nicht rausgeschmeckt! Aber er kam bei insgesamt gut 20 Leuten wirklich sehr gut an und die weiße Glasur hat nochmal alles getippt ;O danke für deine tollen Rezepte und die Mühe, die du dir mit dem Blog gibst!!

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    1. Moin Meltem,
      das freut mich sehr. Vielen Dank für die liebe Rückmeldung und ich hoffe, Du wirst auch zukünftig noch viele Rezepte finden, die Dir gefallen!

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Moin!
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