Vom Foodbloggen an sich...

Vor einigen Wochen habe ich Euch ja schon ausführlich gezeigt, wie es bei mir zuhause aussieht und einen Blick Behind the Scenes des Kuriositätenladens gewährt. Heute möchte ich Euch ein wenig über die andere Seite des Kuriositätenladens erzählen, über all die Arbeit, Energie und Leidenschaft, die in meinem und sicher auch in vielen anderen Foodblogs steckt. 

Wenn Ihr den Kleinen Kuriositätenladen aufruft, seht Ihr als Leser im Prinzip die gute Stube oder anders ausgedrückt, den Verkaufs- oder Speiseraum des Kuriositätenladens, das ist aber natürlich nur die schicke Fassade, hinter den Kulissen geht es ganz schön drunter und drüber. 

Normalerweise, also wenn mir nicht mein Offline-Leben dazwischen kommt, veröffentliche ich montags, donnerstags und freitags jeweils ein Rezept oder auch Beiträge wie den heutigen, samstags eine Rezension (damit geht es ganz bald wieder los) und sonntags ab und zu noch ein Rezensionsrezept, sofern ich Euch nicht schon Rezepte aus dem rezensierten Kochbuch vorgestellt habe. Der Mittwoch ist seit einem guten Jahr für das von mir ins Leben gerufene Projekt übern Tellerrand reserviert, d.h. an diesen Tagen stelle ich Euch in einem Gastbeitrag einen Foodblog vor.
Macht also, wenn alles wie geplant läuft, 4-6 Beiträge pro Woche. Die Gastbeiträge werden zwar von den Gastbloggern formuliert, ich stecke aber auch da noch eine Menge Arbeit rein, weil ich die Texte und Bilder an meinen Blog anpassen muss, usw. usf. 
Ich hab es noch nie gezählt, da ich in der Regel auch nicht am Stück an einem Beitrag arbeite, aber die Stunden, die ich in meinen Blog und das ganze Drumherum investiere, läppern sich pro Woche. Da kommt in der Regel einiges an Zeit zusammen, denn die Fertigstellung eines Beitrages ist ja eigentlich nur der letzte Schritt, davor stehen noch die Rezeptrecherche, die Umsetzung des Rezeptes, die "Fotosession" und natürlich auch die Bildbearbeitung.

Die Rezepte

Meine Rezepte finde ich entweder in einem meiner vielen Kochbücher oder ich stöbere im Internet, dann bin ich meist in amerikanischen Foodblogs unterwegs. Leider sind amerikanische Rezepte in den meisten Fällen nicht mit metrischen Mengenangaben versehen, d.h. da muss dann kräftig nachgewogen und umgerechnet werden. Da ich Rezepte ja aber eh in 99% der Fälle auf den Kopf stelle, ist das kein großer Mehraufwand.

Während ich ein Rezept kreiere oder abwandle und in der Küche beschäftigt bin, notiert mein Mann die Mengenangaben auf Schmierzetteln, so dass ich daraus später die Rezepte formulieren kann. Diese Zettel werden dann, wenn ich fertig bin, SOFORT! in ein eigens dafür vorgesehenes Ablagefach im Arbeitszimmer gelegt, damit sie nicht wegkommen. 
Aus Schaden wird man bekanntlich klug, denn ich hab während meiner Grillwoche im Sommer, auf der Suche nach einem Wurstrezept, schon einmal die komplette Wohnung auf den Kopf gestellt. Ich hab's natürlich NICHT wiedergefunden, wahrscheinlich ist es irgendwann im Altpapier gelandet oder liegt trocken und sicher hinter einem Schrank oder Regal. Ich war auf jeden Fall dem Nervenzusammenbruch nahe (das Rezept war nämlich verdammt gut und ich hab's nicht mehr rekonstruieren können) und daher haben wir jetzt dieses Ablagefach eingeführt. 
Außerdem werden seitdem alle Rezepte beschriftet, so dass ich nicht immer eine halbe Stunde überlegen muss, welches geheimnisvolle Gericht aus den Zutaten wohl werden soll ;o)

Die Beiträge

Nachdem ich die Rezepte gekocht und fotografiert habe, müssen natürlich noch die Bilder bearbeitet werden, darauf bin ich bei meinem Blick hinter die Kulissen ja bereits eingegangen. Wenn auch das erledigt ist, geht's eigentlich erst richtig an die Arbeit, denn bis dahin ist das alles ein Spaziergang, da sowohl das Kochen, als auch Fotografieren ja meine größten Hobbys sind - das Schreiben der Beiträge ist da schon ne andere Hausnummer ;o)
Ich schreibe zwar gerne, es geht mir aber bei weitem nicht so leicht von der Hand wie das Kochen, Fotografieren und die Bildbearbeitung, sondern ist schon mit etwas mehr Arbeit und Aufwand verbunden. Auch, weil ich den Anspruch habe, möglichst keinen kompletten Blödsinn zu schreiben und einen zumindest annähernd fehler- freien Text abzuliefern. Dass mir das gerade in puncto Zeichensetzung nur sehr selten gelingt, ist mir durchaus bewusst, aber Kommata und ich standen schon immer auf Kriegsfuß ;o)

Wenn die Texte geschrieben sind, muss noch alles an seinen Platz gerückt und die Bilder beschriftet werden und, wenn ich es nicht wieder vergesse, lasse ich die Rechtschreibprüfung noch einmal durchlaufen. Aber dann, DANN geht der Beitrag endlich online. Meist ist das um 8:00 oder 9:00 Uhr morgens der Fall.
Je nach Aufwand und Länge der Beiträge, resp. Rezepte, können da schon mal ein paar Stunden Vorbereitung zusammenkommen, vom Kochen bis zur endgültigen Freischaltung versteht sich. 

Social Media, Kommentare und Emails

Damit ist dann aber noch lange nicht Schluss, denn neben der Pflege einiger Social Media-Kanäle wie Facebook, Google+ und Pinterest, muss natürlich auch der Blog selbst noch gepflegt werden, d.h., das Rezeptregister und die Blogroll aktualisiert, neue Projekte umgesetzt (ich hab da grad wieder einige Ideen, die ich in den nächsten Wochen und Monaten hier im Blog umsetzen möchte) und die gesamte Programmierung fehlerfrei gehalten werden. Ab und zu schleicht sich da mal der ein oder andere Fehler ein. 
Mein Blog befindet sich in einem stetigen Wandel, es kommt immer wieder mal etwas dazu und ich sortiere auch Funktionen aus. 

Außerdem bekomme ich täglich eine Vielzahl an Kommentaren hier im Blog und auch bei Facebook und nicht zuletzt eine ganze Menge Mails. Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar und natürlich genauso über Eure Mails, seid mir aber bitte nicht böse, wenn ich nicht alle beantworten kann. Die Menge übersteigt mittlerweile einfach das, was ich in meiner Freizeit leisten kann und ich bräuchte an manchen Tagen schon allein für den Schriftwechsel weitere 12 Stunden. 
Da ich meine Zeit und Energie lieber auf den Blog und die Rezepte konzentrieren möchte, kann ich bei weitem nicht mehr alle Mails beantworten, sonst müsste ich die Blogfrequenz deutlich drosseln.

Die Kosten

Natürlich kostet foodbloggen, wie die meisten Hobbys, die man mit Begeisterung und Leidenschaft betreibt, auch ein bisschen Geld, beispielsweise für die Domain, das Blogdesign, Deko, Geschirr, Fahrten zu Messen, Konferenzen, Barcamps, Workshops, usw. usf. All das gehört für viele von uns dazu. Natürlich in erster Linie um auf dem Laufenden zu bleiben, andere Blogger und Freunde zu treffen, aber auch um dazuzulernen, sich und den Blog zu verbessern und Euch damit ein noch größeres Lese- und Nachkochvergnügen zu bereiten. 

Man kann also sagen, dass Foodbloggen, so wie ich und viele andere Blogger es betreiben, auf jeden Fall ein Fulltime-Hobby ist - für viel mehr bleibt da kaum Platz und Zeit. Aber das macht nichts, denn es macht mir soviel Spaß, dass ich mir ein Leben ohne den Blog gar nicht mehr vorstellen kann.

***

Ich erzähle Euch all das selbstverständlich nicht einfach nur so aus Lust und Laune, sondern weil ich oft das Gefühl habe, dass viele Leser gar nicht wissen, wieviel Arbeit & Energie in einem solchen Blog steckt und mir auch immer mal wieder eine für mich nicht nachvollziehbare Anspruchshaltung begegnet, die mich sprachlos zurücklässt - nicht unbedingt und ausschließlich nur hier in meinem Blog, sondern auch bei vielen Bloggerkollegen. 
Da wird sich beispielsweise beschwert, dass der Blog durch Gast- und Reklame- beiträge an "Substanz verliert", es werden per Mail Rezepte gefordert (!), die schon viel zu lange in der Warteschleife warten und mit einer Selbstverständlichkeit und Vehemenz Fragen gestellt, die doch unverzüglich beantwortet werden sollten, da das Gericht um das es geht, schließlich schon vor sich hinköchelt. Ich werde abends um kurz vor 8 auf meinem Handy angerufen, weil mir unwiderstehliche Angebote unterbreitet werden müssen, usw. usf.
Das sind natürlich Ausnahmen, kommt aber regelmäßig immer wieder vor. 

Jede Kochzeitschrift, die selbstverständlich nicht kostenlos für alle einsehbar im Netz zur Verfügung gestellt wird, so wie es bei Foodblogs in der Regel der Fall ist, strotzt nur so vor Werbung und trotzdem stört sich kaum jemand daran, bzw. es wird als Selbstverständlichkeit an- oder einfach übersehen. Wenn aber in einem Blog ab und zu sehr ausgesuchte Produkte oder Onlineshops präsentiert werden, dann ist das für so manchen Leser gleich der Untergang des Abendlandes und stellt die komplette Integrität und Authentizität des Bloggers in Frage. 
Niemand wird gezwungen diese Beiträge, die in einem guten Foodblog natürlich schon in der Beitragsüberschrift gekennzeichnet sind, zu lesen oder gar einen Affiliatelink anzuklicken. Nein, im Gegenteil, wer es nicht anders möchte, der kann einen Foodblog lesen, ohne dem Blogger jemals die kleinste Anerkennung zukommen zu lassen.
Ich frage mich aber, ob sich diese Leser wirklich bewusst sind, welchen Service gute Foodblogs leisten, in denen Fragen beantwortet, Tipps gegeben und erprobte Rezepte präsentiert werden und würde mir wünschen, dass sich der ein oder andere mal vor Augen führt, dass es uns Bloggern gar nicht unbedingt darum geht, den großen Reibach zu machen, sondern unter anderem darum, unsere Kosten zu decken und evtl. noch ein kleines Zubrot zu verdienen, das bei den meisten eh wieder zurück in den Blog fließt.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem etwas anderen Blick hinter die Kulissen einen kleinen Einblick in meine Arbeit als Foodbloggerin geben und etwas Sensibilität für das, was ich hier und viele andere Foodblogger in ihren eigenen Blogs anstellen, wecken. 
Vielleicht mögt Ihr ja beim nächsten Rezept im Foodblog Euer Wahl, das Euch besonders gut gefällt oder das Ihr vielleicht sogar nachgekocht oder -gebacken habt, einfach einen kurzen Kommentar hinterlassen oder auf der FB-Seite kommentieren oder liken, evtl. klickt Ihr auch mal auf einen Affiliatelink oder auf eine Anzeige. Wir Blogger freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit!

Bis morgen, dann hab ich wieder eine Waffel für Euch!  
 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Du hast ja so etwas von Recht! Ich bin ganz deiner Meinung und finde es super, dass eine Bloggerin es auch wagt, mal das ganze Drum und Dran aufzulisten. Weiter so!
Liebe Grüsse
Dominique

Julia Kitzsteiner hat gesagt…

Toller Artikel! Ich bewundere dein Blog schon lange und weiß ja aus eigener Erfahrung wieviel Arbeit ein Blog sein kann. Du und dein Blog sind für mich ein Vorbild und du kannst wahnsinnig stolz sein, auf das was du da erschaffen hast. Danke für ALLES!

Liebe Grüße
Julia von Kochlie.be

Arthurs Tochter hat gesagt…

Was gesagt werden musste! Danke Dir!

Sandras Tortenträumereien hat gesagt…

Danke für diesen tollen Post!
Auch wenn Dir schreiben "schwer fällt", so liest sich das Alles flüssig und spiegelt die Meinung vieler, vieler Bloggerkolleginnen und -kollegen wider, da bin ich mir sicher!

LG Sandra

Yushka Brand hat gesagt…

Dem ist nichts hinzuzufügen! Danke für die klaren Worte, Steph!
Liebe Grüße, Yushka

Alice hat gesagt…

Danke!

Barbara hat gesagt…

Danke, Steph! Ich hab's auf facebook ja schon kommentiert, das musste mal geschrieben werden.

Silke hat gesagt…

Liebe Steph,
Ich lese bereits seit sehr vielen Jahren Ihren Blog und lasse keinen Eintrag aus. Ich habe noch nie kommentiert oder mich sonst irgendwie eingebracht/beteiligt (halt, da war mal ein Aufruf für Pizza-Rezepte, da gab es schon mal eine Antwort von mir). Dieser Beitrag lockt mich jetzt dennoch zum kommentieren. Ich bewundere und schätze Ihre Arbeit sehr. Neben Ihrem Blog gibt es noch ein, zwei weitere ähnlich liebevoll gestaltete Blogs, denen ich mit der gleichen Regelmäßigkeit folge. Ich selbst arbeite Vollzeit, habe zwei kleine Kinder und verbringe die reichlich spärliche Freizeit mit Kochen, Sport und Handarbeiten. Viele Ihrer Rezepte habe ich in meiner Küche schon umgesetzt. Oft bedaure ich es, nicht mehr Zeit für meine Hobbys zu haben und wünschte mir, diese so intensiv ausleben zu können, wie ich es mir ersehne. Umso mehr kann ich es erahnen und wertschätzen, wieviel Leidenschaft, Zeit und Ausdauer dazu gehört, um einen Blog in so hochwertiger und andauernder Qualität betreiben zu können. Dieser Beitrag gibt mir ein wenig das Gefühl, dass es leider auch hier sehr viele Menschen gibt, die das nicht einschätzen können. Offensichtlich ist auch der positivem Trend des "homemade" durch schwarze Schafe gezeichnet. Deshalb ist es mir sehr wichtig, einmal deutlich zu sagen, dass es für mich nicht nur "akzeptabel" sondern sogar wünschenswert ist, dass Sie wenige ausgesuchte Produkte bewerben. Es passt für mich in Ihren Blog, es ist offensichtlich, dass die Produkte von ausgewählter Qualität sind und zu Ihrem "Stil" (und damit als "Stammleser" ja auch zu meinem) passen. Alles in allem rundet es nur das Bild ab und beantwortet damit auch Fragen nach Zubereitungstechniken oder im Falle der Onlineshops von Bezugsmöglichkeiten, die sich interessierte Leser ohnehin stellen. Bitte sehen Sie sich nicht gezwungen, sich dafür zu rechtfertigen! Auch, wenn die Anerkennung und das Lob für Ihre Arbeit zu kurz kommt - es gibt Sie, die vielen stillen Leser, die Ihnen uneingeschränkt Respekt zollen für die Arbeit und diese sehr wertschätzen.
Bitte bleiben Sie mit der gleichen Energie dabei, Ihr Blog ist für mich ein wichtiger Bestandteil "meines Kochlebens"!
Viele herzliche Grüße,
Silke

Steffi Kochtrotz hat gesagt…

Hallo Steph, wunderbarer Artikel und hoffentlich lesen ihn ganz viele Menschen, die unsere Arbeit oft nicht wirklich würdigen. Danke Dir. LG Steffi

Britta hat gesagt…

Auch von mir ein dickes Danke, ein so wahrer Artikel!
Ich frage mich auch oft, ob den Lesern eigentlich auch nur ansatzweise bewusst ist, WIE viel Arbeit dahinter steckt... ich hab auch ganz oft mal die Sinnkrise, warum, weshalb, wieso.
Wenn dann noch ein "ach, ich hab jedes dazu und dafür dieses weg gelassen, hat aber gar nicht geschmeckt" dazu kommt, muss ich mich manchmal wirklich zusammennehmen ;-)

Steph, darf ich mal fragen, du hast aber keinen Vollzeitjob, oder? Ich könnte mir ganz unmöglich vorstellen, in diesem Umfang einen Blog zu führen neben meinem Job... das wäre einfach nicht machbar.

Katharina Sima hat gesagt…

Hallöchen :)

Also erst einmal möchte ich sagen, dass ich sowohl deinen Blog als Ganzes als auch den ganzen Aufwand, den du betreibst um uns regelmäßig mit den tollsten Rezepten und Tipps zu versorgen sehr schätze :) - durch dich bin ich auf die Idee mit dem einwecken bzw. einkochen gekommen .. bekomme demnächst ein Baby und habe von allen Seiten gehört, dass da auf jeden Fall vorkochen angesagt ist .. besonders toll fand ich auch deine Idee, wenn du dir selbst ein Glas aus der Sammlung nimmst, dass du in eine Kasse einen kalkulierten Preis einbezahlst und sich das Ganze somit "selbst" finanziert .. das fand ich wirklich super - weil wenn man gerade erst damit anfängt dann steht man genau vor solchen Problemchen :)

Jedenfalls finde ich, dass jeder halbwegs normale und nicht total ignorante Mensch die Liebe hinter dem Endprodukt "perfekter Blog" doch sehen muss .. das reicht von den liebevoll gemachten Bildern über die Texte bis hin zu den Beiträgen auf Facebook, die einen immer wieder hier hin locken, weil man einfach so neugierig auf den neuen Blogpost ist :)

Ich folge dir jedenfalls sehr gerne und tue das auch durch Kommentare kund! ;) ich weiß ja selbst, wie es sich bei mir anfühlt, wenn jemand auf meinem Blog ein Rezept lobt :) - da weiß man gleich, wofür man das Ganze einfach tut!

Alles, alles Liebe!

Kathi von

www.kunterbuntekathi.blogspot.co.at

Katharina hat gesagt…

Ooooh ja, schon nach nur drei (!) Beiträgen auf meinem neuen Blog habe ich eine vage Idee davon, wie viel Arbeit diese wundertollen Foodblog, die so in meiner Blogroll stehen, machen - ein dickes Danke dafür!
Katharina

stefanie könig hat gesagt…

Hallo :)
Das musste wohl mal gesagt werden, so scheints... mich, als Neu-Blogger (bzw. Kurz davor, habe meinen Blog noch nicht veröffentlicht), verunsichert dein Beitrag schon auch. Schaffe ich das? Eine so hohe Taktung neben einer Vollzeitberufstätigkeit? Und dann aber auch: muss ich das schaffen oder ist es ein "Nice to have"? Fragen über Fragen, die sich vermutlich erst so richtig klären, wenn man dem Sprung wagt ;) ich danke dir auf jeden Fall für einen Einblick in die Blogger-Realität!

Steffi hat gesagt…

Toller Artikel - vor allem der Absatz mit der Werbung.

Ich selbst bin eine Foodbloggerin, die das ganze nur als Hobby neben dem Hobby macht und deshalb nicht so umfassend und qualitativ hochwertig wie jetzt beispielsweise du oder andere Foodblogger. Ich lege zwar wert darauf, in meinem Blog keine Werbung, etc... zu schalten, trotzdem verurteile ich keinen Blog, der versucht über Werbung, etc.. auch ein bisschen Geld rein zu bekommen. Wie du schon sagtest, ein richtig betriebener Foodblog kostet auch Geld und viel Zeit (ok, mein nicht ganz so richtig betriebener auch - manchmal nehme ich deshalb auch ein Sponsoringangebot an solange man auf meine Bedingung "Ich schreibe was mir passt und nix anderes" eingegangen wird^^). Alleine deshalb finde ich es schon eine Frechheit, dass andere sich anmaßen dann gesponsorte Beiträge (hatte ich auch schon^^) oder Affiliate Links zu bemängeln. Das geht gar nicht...

Allerdings muss ich sagen, dass ich auch manche Werbeangebote eine Frechheit finde. Jeden Tag landen dutzende davon in meinem Postfach und gerade bei Sachen die ich kostenlos für Firmen bewerben soll ohne Gegenleistung, ohne was ausprobiert zu haben oder so denke ich mir auch manchmal, was soll denn der Mist? oO

Was du da schreibst mit dem Phänomen des "Jetzt, sofort hast du zu reagieren"... dieses Unding hat man leider überall. Leute die der Meinung sind, weil du Zeit hast so einen Blog zu pflegen musst du den ganzen Tag vorm Rechner sitzen und 24/7 erreichbar sein. Die werden dabei sogar noch richtig frech und verderben einem oft genug die Laune...

Lange Rede kurzer Sinn: Ich finde diesen Beitrag und deinen ganzen Blog toll, störe mich nicht daran wenn du mit deinem Blog auch mal Geld verdienst und bin der Meinung, mach genau so weiter. Du machst das super!

Liebe Grüße,
Steffi von cookieaddict.de

Steph hat gesagt…

Stefanie, die Arbeit, die ein Foodblog macht, hängt natürlich im Wesentlichen davon ab, welchen Anspruch man als Blogger an den Blog stellt und auch von der Bekanntheit, bzw. der Reichweite des Blogs. Niemand schreibt Dir vor, wieviele Rezepte, bzw. Beiträge Du pro Woche veröffentlichen musst. Es gibt ganz viele Blogs, die nur gelegentlich mal einen Beitrag veröffentlichen und andere, die eben regelmäßig und mit höherer Taktung bloggen.

Du solltest Dich von meinem Beitrag daher auf keinen Fall verunsichern lassen, sondern einfach anfangen und schauen, wohin es Dich führt.

Corinne von Coco's Cute Corner hat gesagt…

Sehr schöner Beitrag, liebe Steph. Du hast mit allen Punkten so recht und ich kann gar nichts mehr hinzufügen. Viele vergessen wirklich, dass wir diesen kostenlosen Service in unserer Freizeit anbieten, noch einen Job und Familie haben.
Alles Liebe,
Corinne

Anonym hat gesagt…

Liebe Steph,

ich schließe mich den anderen und ganz besonders Silke an. Selber lese ich Deinen Blog seit Jahren, kommentiere ab und zu, stelle ab und zu eine Frage, welche Du immer beantwortest und mir sogar schon mal einen anderen Topf einer bekannten schwedischen Möbelhauskette in Deiner Antwort genannt hast (erinnerst Du Dich ? beim nicht kneten Brot war das). Dein Blog begleitet mich schon viele Jahre, ermöglicht mir einen großen Blick über meinen eigenen Tellerrand auf neue Gerichte, neue Gewürze, neue Kochbücher, neue Autoren (an dieser Stelle vielen Dank für meine Entdeckung von Hugh, die habe ich Dir zu verdanken). Persönlich schätze ich sehr, dass Du Produkte, welche Dich überzeugen auch vorstellst und zeigst.
Es gibt einige Blogs die entdecke ich, lese dort auch mal und verlasse sie wieder, einige (wenige) Blogs lese ich regelmäßig, aber aus keinem habe ich so viel nachgekocht/-gebacken wie aus Deinem und wie schon so oft: DANKE!
Herzliche Grüße Friederike

Anonym hat gesagt…

Hallo Steph!

Ich finde, du hast das ganz passend geschrieben und es ist ein absolut gelungener Beitrag!
Ich lese deinen Blog so gerne und habe schon etliche Rezepte ausprobiert. Und immer wieder entdecke ich neue die dann auf meiner "to do Liste" landen. Es macht einfach Spaß bei zu stöbern und jedes mal frage ich mich wie du das schaffst. Ich habe große Hochachtung vor deiner Leistung und möchte dir auf diesem Wege ein riesiges Lob aussprechen! Mach weiter so!
Liebe Grüße, Annika

scarlett von fork and flower hat gesagt…

vielen dank, du sprichst mir aus dem herzen! erhalte auch ganz oft solche "fordernden" kommentare und wundere mich auch ganz oft... naja. man sollte es als kompliment verstehen - man wird zu einer art "instanz", hihi.

alles liebe
scarlett von
www.forkandflower.com

Ela hat gesagt…

Sehr wahr, sehr gut geschrieben- direkt mal geteilt :) Danke dir!
LG
Ela

Patrizia Solito hat gesagt…

Ich finde es ganz wunderbar, was Du schreibst und man merkt, dass Dir bereits sehr viele Dinge durch den Kopf gegangen sind. Da wir auch einen Foodblog haben, wissen wir wieviel Arbeit darin steckt. Und wir sind auch voller Leidenschaft dabei und "verschwenden" wirklich viel Zeit dafür. Aber es macht uns auch großen Spaß. Dass es Leser gibt, die das nicht zu schätzen wissen und immer mehr verlangen, stellen wir leider auch hin und wieder fest. Aber die meiste Resonanz ist sehr positiv und ermuntert uns sehr zum weitermachen.

Das möchte ich Dir hier auch weiter geben. Mach weiter wie bisher. Ich finde Deinen Blog fantastisch und Kenner sehen, welch Mühe Du investierst. Und dass Dir Schreiben nicht so leicht fällt, halte ich sehr für übertrieben!! Es liest sich sehr sehr gut. :-)

Idefix_Lisa hat gesagt…

liebe steph,
ich finde es toll, dass du auch diese seite zeigst!es ist auf keinenfall eine selbstverständlichkeit das jemand so viel zeit investiert! ich habe selbst keinen blog aber ich bewunder jeden der soviel liebe &zeit investiert und dann wie du so einen tollen blog auf die beine stellt. ich freu mich jedesmal wenn ich einen neuen eintrag von dir vorfinde wenn ich auf deinem blog lande.was ich seit ich ihn entdeckt habe mit freude sehr regelmässig mache :) du gibst immer tolle tips! dank dir habe ich mich daran gewagt es mal mit dem einwecken zu probieren, mal sehen was noch alles folgt.(heute habe ich kleine gürkchen gekauft*G*) ich bin dir sehr dankbar für deine liebe & zeit die du investierst und die vielen anregungen u tips!
DANKE!
grüßli lisa :)

sammelhamster hat gesagt…

Wunderbar geschrieben!

Dein Blog gefällt mir schon immer und ist immer so perfekt, deswegen kann ich mir absolut gut vorstellen, wieviel Zeit und Herzblut du da so reinsteckst!
Respekt.

Ich freu mich auf die Waffel :-D

Nadine hat gesagt…

Super Beitrag! Danke für die wahren Worte. Neben all der Arbeit die du in deinen Blog steckst, darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass du dich auch für andere Blogger stark machst, ihnen bei dir die Pforten öffnest und durch die vielen Gruppen sowie K&K immer zur Seite stehst. Danke dafür <3

Liebe Grüße,
Nadine

'Genusskochen hat gesagt…

Richtig toller Beitrag. Ich habe auch einen Foodblog und du sprichst mir bei vielen aus der Seele.
*Doris von www.genusskochen.com

Hesting hat gesagt…

Ich werde es langsam müde, bei Beiträgen wie diesem gegenzukommentieren. Den Anspruch, über den Ihr Euch beschwert, schafft Ihr Euch selbst. Natürlich rezensieren sich Bücher und Küchengeräte nicht von allein in ansprechendem Design. Dann kann man aber einen Gang zurückschalten! Oder zwei! Ich glaube nicht, dass etwa Steffi Kochtrotz bei der Zeit, die sie in ihren Blog steckt, noch in einem anderen Bereich Vollzeit arbeitet. (Sorry Steffi, Du bist einfach ein zu gutes Beispiel mit Deiner hohen Aktivität bei Facebook ...)

Ich finde diese Industrialisierung des Foodbloggens wirklich schade. Das einfache Austauschen von Rezepten ist offenbar out?

Natürlich kosten Hobbys Geld und Zeit, aber sie sollen uns doch auch letztere angenehm gestalten! Wenn es damit endet, dass Foodbloggerstammtische zum Austausch über die Unmengen an Zubehör und Zeit und undankbare Kommentatoren werden, wo wir doch gerade sowieso in einer Zeit leben, in der jeder jeden kritisiert, wenn ihm gerade danach ist, dann läuft meines Erachtens was falsch. Ich glaube nicht, dass es bei der Vielzahl möglicher Meinungen zu allem möglichen möglich ist, alle glücklich zu machen. Im Gegenteil erzeugen doch solche Beiträge wie der heutige nur weiteres böses Blut, zementieren den Spalt zwischen den Foodbloggern und - entschuldigt die Wortwahl - normalen Leuten weiter.

Jemand, der ein Musikinstrument gut beherrscht, wird auch dafür bewundert - nicht dafür, dass er 4 Stunden am Tag übt. Er kommuniziert das mit dem intensiven Üben aber nicht dauernd.

Anastasia Franik hat gesagt…

Toller Beitrag Steph! Du sprichst allen Bloggern aus der Seele.

Steph hat gesagt…

Ich danke Euch sehr für die Kommentare. Ein herzliches Dankeschön an die Blogger, denen ich hoffentlich auch ein wenig aus der Seele geschrieben habe und ein ganz besonders herzliches Dankeschön an meine Leser - ich wusste schon immer, dass Ihr die besten seid!
Ich freue mich sehr, dass Euch mein Blog so gut gefällt und hoffe, dass das noch ganz lange so bleibt!


@ Hesting
;o)

Fashion Kitchen hat gesagt…

Super Beitrag! Unterschreibe ich genauso!
Mach weiter so, ich liebe deinen Blog und die tollen Rezepte! :)
LG Anni

LowCarb Köstlichkeiten hat gesagt…

Danke, danke, danke für diesen Beitrag!

Ich betreibe meinen Blog auch seit einem Jahr als sehr intensives Hobby und vor allem die Anspruchshaltung mancher Leute ist das, was mir immer öfter den Spaß verdirbt. Oft wird man ja nicht mal nett nach diesem oder jenem gefragt, sondern es kommt in einem sehr unfreundlichen, befehlsartigen Ton daher.

Leider glaube ich nur, dass die Leute die so eine Anspruchshaltung diesen Blogbeitrag (obwohl ich ihn gleich auf meiner FB-Seite teilen werde, aber es wird vermutlich nicht die richtigen erreichen) nie lesen werden.

Aber zum Glück wiegt die oft positive Resonanz auch wieder auf :)

Lieben Gruß
Melanie

Steph hat gesagt…

Melanie, mir geht es mit diesem Beitrag auch gar nicht in erster Linie darum, böse Leser zu bashen - die machen bei mir einen sehr geringen Prozentsatz aus - sondern vielmehr darum, den interessierten Lesern aufzuzeigen, was alles hinter einem, bzw. speziell hinter meinem Blog steckt.
Der Beitrag ist keine hübsch verpackte Anklage, sondern er soll die Seiten beleuchten, die dem Leser im Normalfall verborgen bleiben und dazu gehört dann unter anderem eben auch mal eine nicht ganz so angenehme Reaktion/Kommentar.

Mich freut aber schon, wenn der ein oder andere bei der nächsten Rezeptanfrage einfach mal ein "Bitte" hintendransetzt... ;-)

Nadine Beckmann hat gesagt…

Liebe Steph,

ein toller Beitrag! Danke dafür, dass Du Deinen Lesern einen Einblick gibst wie aufwändig doch so ein Blog ist und dass jeder Deiner Artikel mit viel Liebe vorbereitet wird. Das hilft uns anderen Bloggern auch sehr :)

Liebe Grüße,
Nadine

Claudia Sassomarrone hat gesagt…

Liebe Steph, DANKE, mehr bedarf es nicht. Beste Grüße aus Salzburg, Claudia

Sabine hat gesagt…

ich danke Dir auf jeden Fall für die viele Arbeit und Zeit, die Du in den Blog steckst ;-) und ich liiiiiieeeebe Deine Rezpete, da sie so wunderbar nachkochbar sind ! und Deine für sehr amusante Schreibweise...da bekomme ich oft ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert ;-) Daaaaaaanke ! Lg Sabine

Lena hat gesagt…

Liebe Steph,
ein toller Artikel!
Und auch wenn er dir vielleicht nicht "so leicht von der Hand" ging, er liest sich blendend, und ich kann jeden Absatz nur bestätigen!
Alles Gute!
Lena

Inga hat gesagt…

Gut gesagt. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Aufwand wirklich enorm ist.

Ich habe seit Jahren keine Kochzeitschrift mehr gekauft, ich finde online auf Blogs wie deinem viel schöneres und vor allem sind die Kommentare von anderen Lesern wirklich hilfreich - das bietet kein Magazin.

Sabine hat gesagt…

Vielen Dank für diesen Artikel, der eben auch mal wieder zeigt: Von nichts kommt nichts; je höher der Anspruch, desto höher auch der Aufwand. Wie hoch man die Latte hängen möchte, ist einem selbst überlassen, da gebe ich Hesting recht. Trotzdem finde ich es wichtig, auf diesen Zusammenhang hin und wieder mal hinzuweisen, denn vielen ist mitnichten klar, wie viel Arbeit in einem Blog stecken kann.

grain de sel hat gesagt…

Obendrein redest du - am Beispiel von deinem Foodblog - über ein Blog das über sehr viele (!) Jahre mit dieser Intensität gepflegt wird. Die Langstrecke in deiner Qualität muß man erst mal hinlegen!

(Isa) Bella hat gesagt…

Liebe Steph: Toller Post!

Liebe Hesting,

Ich glaube die Hauptintention dieses Post ist nicht, dass Steph Bewunderung dafür ernten möchte, dass sie sich diverse Stunden in der Woche mit ihrem Blog beschäftigt, sondern es geht vielmehr um die Forderungen einiger Leute. Um dein Musikerbeispiel aufzugreifen: Wenn ich zu einem Gratiskonzert gehe, bewerfen ich den Musiker ja nicht mit faulen Obst und Mist, weil er aber bitte noch drei Songs mehr spielen soll und das bitte schnell. Ich freue mich, dass ich zu einem Gratiskonzert gehen darf.

Viele Grüße,
Bella

Birgit Schmock-Wagner hat gesagt…

Ich habe schon mehrfach drüber nachgedacht, wie Du das eigentlich finanzierst. Ganz ehrlich - ich hätte nichts dagegen, einen monatlichen Obolus fur eine "Mitgliedschaft" zu entrichten. Für Kochzeitschriften zahle ich ja schließlich auch - und da wird man mit Werbung nur zu überhäuft. Sehr erfreulich, dass Ihr Foodblogger Eure Kreativität und Eure Zeit uns Lesern und Nachkochern völlig kostenlos zur Verfügung stellt! Und bitte - mach gerne weiter mit Werbebeiträgen, ich habe da schon ganz viele Anregungen für mich "mitgenommen"!

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Steph,
Ein sehr gut geschriebener Post :-)
Sehr interessant zu lesen...
Ich mag Deinen Blog sehr und habe lange Zeit zu den stillen Lesern gehört.
Den kleinen Kuriositäten Laden finde ich einfach nur klasse, bleib so authentisch wie Du bist.
Ich finde Dich große Klasse!!!
Herzliche Grüße,
Sabine

Jenny L. hat gesagt…

Richtig richtig toller Artikel von dir! Hat mich sehr beeindruckt. Und ich glaube es ist wie du sagst, die meisten wissen leider gar nicht wum viel Zeit hinter einem Blog steckt, manchmal wissen sie das gar nicht zu schätzen was man macht une das ist soo schade, weil sich der Blogger so viel Mühe jedes Mal gibt und wenn es dann nicht wirklich honoriert wird, dann verletzt das Einen auch ziemlich.
Toller Post. Es steckt so viel Wahrheit dahinter.
Ich selbst muss meinen Blog immer mal wieder auf Eis legen leider, weil einfach die Zeit die mir dafür zur Verfügung nicht ausreicht, um vernünftige Posts zu schreiben und ich möchte ja auch keinen 0815 Bericht schreiben. Hut ab vor allen, die sich so viel Zeit und Liebe für ihren Blog nehmen, auch vor dir!

Liebe Grüße,
Jenny

Melanie Bergmann hat gesagt…

Liebe Steph,
danke für deine Arbeit, Mphe und Zeit ! Du hast mit deinem Artiekl wirklich voll ins Schwarze getroffen.
Und du kannst dir sicher sein,genau für diese Investition bin ich dir sehr dankbar. Dein BLOG gehört für mich zur alltäglichen Lektüre und ich habe schon sehr viele deiner Rezepte nachgekocht - bisher waren alle begeistert! Ich freue mich auf jedes Rezept von dir und hoffe, auch die anderen Leser wissen deine Mühe zu schätzen.
Ganz liebe Grüße aus Dortmund
Mel

Mange-tout hat gesagt…

Liebe Steph,
das mit der vielen Arbeit, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht einschätzen kann, spricht mir aus dem Herzen. Mit der oft übertriebenen Anspruchshaltung bin ich noch nicht konfrontiert gewesen, kann es mir aber gut vorstellen. Dreiste Leute gibt es überall und vor allem wenn sie schön anonym bleiben können. Um Deinen Mann als Rezeptemitschreiber beneide ich Dich!
Viele Grüße und ich wünsche mir und der Bloggerwelt noch viele schöne Artikel im Kuriositätenladen!
Kathrin

Anonym hat gesagt…

Liebe Steph,

deinen Blog lese ich schon sehr lange und habe glaub ich auch noch nie kommentiert.. Deswegen möchte ich an dieser Stelle mein Lob aussprechen, ich finde die Qualität deiner Texte und Fotos und Rezepte sowie die wahnsinnige Auswahl beeindruckend, jeder Beitrag ist einfach super gemacht!
Und ich finde es wirklich beeindruckend, wie Du dir Zeit dafür schaffst so gute Beiträge zu veröffentlichen und was ich am allermeisten an deinem Blog mag, ist dass er immer Lust auf Essen und Genuss macht ohne dabei abgehoben zu sein .. Also weiter so! Madalina

Emma hat gesagt…

Klasse Beiträge und klasse Blog. Bitte weiter so. Ich wünschte ich hätte etwas mehr Zeit für meinen kleinen Blog.

Liebe Grüße,

Emma

Lotte vom Ammeler Forst hat gesagt…

Liebe Steph,

ich bin erst kürzlich auf Deinen WUNDERBAREN!!!!! Blog gestossen. Ich selber "blogge" (derzeit leider nicht mehr so aktiv, wie auch schon) auf einem vierbeinigen Gebiet.
Anfangs dachte ich: Super, aber das kann ich niemals nachkochen. Aber: Hei, deine Rezepte sind 1000 mal besser, als die von Annemarie Wildeisen oder Betty Bossi (Schweizer Kochbücher)..
Deine Rezepte sind einfach nur super! Ich weiss, wieviel Arbeit in jedem Artikel steckt, deshalb finde ich es mehr als recht, dass du auch Werbung machst, vielleicht mal ein paar Euro dran verdienst und dir davon einfach etwas gönnst.

Mach weiter so, ich bin schon jetzt ein riesengrosser Fan deiner Arbeit und freue mich immer, wenn ich etwas neues zu lesen bekomme.

Tausend Dank! Ganz ehrlich, dank dir macht mir kochen wieder so richtig Spass.

Nadi hat gesagt…

Hallo Steph, ich mag solche Posts besonders gern, ich bin immer neugierig, zu erfahren, wie andere Blogger so arbeiten. Manchmal schaue ich mir dann von den "Großen" was ab. So finde ich z.B. Deine Zettelablage durchaus nachahmenswert. Ich nutze Kanban-Flow, um Rezeptideen oder auch schon gekochte/fotografierte, aber noch nicht verarbeitete Rezepte zu sammeln, aber das Optimum ist es wohl auch nicht.

bitte mach weiter so.

LG
Nadi

Anonym hat gesagt…

Dann erfülle ich deinen Wunsch mal und bedanke mich hiermit für deinen tollen Blog, den ich still mitlese!
Tolle Rezepte und Texte, von den Fotos ganz zu schweigen.
Lass dich nicht nerven, ist ja schliesslich dein Blog!

Dankedanke,
Sabine

Agnieszka von knutscher.de hat gesagt…

Hallo Steph,

wirklich ein toller Bericht! Kann es nur bestätigen. Ich gebe zu, bevor ich meinen Blog hatte, hätte ich im Leben nicht gedacht wie viel Arbeit dahinter steckt! Zum Glück macht das Bolggen auch unheimlich Spaß, sonst würde man nicht seine ganze Freuzeit damit verbringen!

Liebe Grüße
Agnieszka

Susanne hat gesagt…

Ach Hesting, ich glaube nicht, dass Steph jammern wollte. Dieser Stammtisch, den du seit Monaten immer wieder zitierst, der war im übrigen völlig untypisch....sonst herrschen da völlig andere Themen vor. Ich war selbst etwas gelangweilt da in der Ecke des Tisches, in der wir saßen. Ich kenne inzwischen doch ein paar Blogger mehr...es ist absolut niemand dabei, der nur über Besucherzahlen oder Equipement redet.

Steph hat gesagt…

Jammern sieht bei mir anders aus, damit hat dieser Beitrag in der Tat nix zu tun ;o)

Miuh von romantischeslandleben hat gesagt…

Liebe Steph, rechtfertigen müsstest Du Dich ja nicht... Aber ich finde Deinen Beitrag trotzdem interessant und tröstlich, da er ganz klar zeigt, dass ein solcher Blog nicht einfach so trallalla nebenbei entsteht. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wie Du das wohl machst...? Denn meine wenigen Beiträge brauchen schon ziemlich viel Zeit. Nun ist mir endgültig klar: Engagement, Arbeit, Herzblut und viiiel Zeit. Weiterhin viel Freude und Motivation wünsche ich Dir, Miuh

Gaumenluxus Blogger hat gesagt…

Du hast vollkommen Recht.
Ich habe vor einiger Zeit einfach aus Spaß angefangen zu bloggen weil ich meine private Facebookseite nicht mit Rezepten und Foodbeiträgen stopfen wollte.
Mit der Zeit habe ich festegestellt, dass ich zeitmässeig überhaupt nicht hinterher komme ein Blog so zu füttern wie es sein muss.
Deshalb ist es bei mir auch so ein Wochenend-Hobby geworden. Hauptsache ich habe Spaß :-)

Ich weiß aber wieviel Mühe und Arbeit darin steckt und ziehe vor jedem erfolgreichen Blogger meinen Hut.

Lass dich nicht durch "doofe" Kommentare aus der Ruhe bringen! Du macht das alles super!

Und wegen der Werbung - überall wird geworben; Fernsehen, Zeitschriften, überall kleben Plakate..was regen sich die Leute auf? Irgendetwas muss man ja für seine Arbeit bekommen. Und manchmal findet man auch über Werbung nützliche Produkte oder ein tolles Angebot.

LG Natalia

 

Nachbarschaft

Auswärts

Nach oben