☁☂ + ♨ = ☀, in Worten: Sommereintopf

Üüüüüberraschung!
Es ist zwar Samstag und wie es sich für einen anständigen Kuriositätenladen gehört, damit Wochenende und eigentlich geschlossen, ich muss aber schnell und außer der Reihe ein Rezept loswerden.
Nicht, weil dieses Rezept so unglaublich spektakulär ist, dass ich es keinen weiteren Tag zurückhalten kann, sondern wegen meines altbekannten Problems, meinem Rezeptstau. Ich weiß, Luxusprobleme... ;o)
Damit nicht immer die Hälfte meiner Rezepte auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwindet, werd ich wahrscheinlich in Zukunft einfach ab und zu ein schnelles Zwischendurchrezept bloggen, ohne ellenlange einleitende Texte. Vielleicht kann ich meinen Butter Rezeptberg dann im Laufe der Zeit ein wenig abarbeiten.

Sommereintopf
Heut gibt's also einen ganz einfachen, dafür aber trotzdem sehr leckeren sommerlichen Eintopf, wie früher bei Omma - da das Wetter ja noch nicht wirklich besser geworden ist, wunderbar zum Aufwärmen. Das Originalrezept stammt aus der essen&trinken, bzw. von deren Homepage, ich hab es allerdings etwas abgewandelt und unter anderem eine kräftige Brühe anstatt Wasser verwendet. 

Apropos Brühe, gerade bei einer so einfachen Suppe sind die Zutaten, bzw. deren Qualität mal wieder besonders wichtig. Bereitet die Gemüsebrühe unbedingt selbst zu, dass das kein Hexenwerk ist, hab ich ja vor einer Weile schon gezeigt und kauft unbedingt ein "gutes" Stück Fleisch. In diesem Fall ist damit nicht nur die Herkunft gemeint (dass das Fleisch nicht aus Massentierhaltung stammen soll, versteht sich von selbst), sondern es muss auch wirklich gut marmoriert sein. 
Nehmt kein mageres Schnitzel, so wie auf dem Bild unten sollte das Fleisch aussehen: wunderbar marmorierter Schweinenacken, hier vom Angler Sattelschwein. Wenn das Fleisch zu mager ist und keine Fetteinschlüsse hat, bleiben nach der Kochzeit nur fürchterlich trockene Fleischwürfel übrig - etwas Fett muss also auf jeden Fall sein.
 Schweinenacken vom Angler Sattelschwein
Zutaten 
400 g Schweinenacken (Angler Sattelschwein)
Rapsöl zum Anbraten
2 Fenchelknollen
4 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
4 Karotten
2 Liter Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
2 Lorbeerblätter
3 festfleischige, aromatische Tomaten (Vierländer Platte)

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, ebenfalls grob in Würfel schneiden. Den Fenchel putzen, halbieren und den Strunk herausschneiden, in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Karotten schälen und in dicke Scheiben schneiden. 
Das Schweinefleisch in 3 cm große Stücke schneiden und in Rapsöl rundherum anbraten. Den Fenchel dazugeben und kurz mitbraten, dann die Kartoffeln und Karotten ebenfalls dazugeben. Mit Gemüsebrühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Lorbeerblätter dazugeben. 
Einmal aufkochen lassen, dann bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten simmern lassen. In der Zwischenzeit die Tomaten schälen (entweder mit dem Sparschäler oder wenn möglich die Haut mit einem Messer abziehen), den Strunk entfernen und die Tomaten je nach Größe vierteln oder achteln. Nach einer Viertelstunde zur Suppe dazugeben und noch kurz mitgaren lassen. 
Evtl. nochmals abschmecken mit gehacktem Fenchelgrün bestreuen und servieren.

1 Kommentar:

Katja hat gesagt…

Das sieht sehr lecker aus. Ich wollte sowieso die Gemüsebrühe ansetzen und dieses Rezept kommt sofort auf die Nachkochliste!
Dir ein schönes WE!
LG Katja

 

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