Eierlikörnapfkuchen

Gute Dinge können oder sollten sogar mehrfach gebloggt werden, damit sie auch ja jeder mitbekommt, daher nehm ich mir heute einfach ein Beispiel am Fernsehprogramm und bringe eine Wiederholung
Dieser, mein mit großem Abstand allerliebster Lieblings-Napfkuchen, schmeckt zwar das ganze Jahr hindurch unschlagbar gut, der Eierlikör und die zwei bis drei oder auch vier bis fünf Eier machen ihn aber geradezu perfekt für die österliche Kaffeetafel - ein sehr guter Zeitpunkt also für eine Neuauflage.  

Das Rezept hab ich vor mittlerweile über 10 Jahren von einer damaligen Mitschülerin bekommen und es ist seitdem eines meiner heißgeliebten Standardrezepte. Besonders gerne backe ich ihn wenn mein Mitesser am nächsten Tag einen Kuchen mit zur Arbeit nehmen möchte, denn am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser und ist so saftig, dass er sich problemlos einige Tage frisch hält. 
Theoretisch ;o)
Soweit kommt es aber gar nicht, denn dieser Kuchen ist nicht nur unglaublich saftig, sondern auch so wahnsinnig lecker, dass er den Tag eh nicht übersteht ;o)

Eierlikörnapfkuchen
Seit ich dieses Rezept vor gut zwei Jahren das erste Mal gebloggt habe, hab ich es insofern abgewandelt, als dass ich den Kuchen jetzt nicht mehr bei Umluft, sondern mit Ober- und Unterhitze backe. 
Ich hab das Gefühl, dass er so kontrollierter aufgeht und noch feiner in der Struktur wird - auf die Saftigkeit hat die Wahl des Backprogramms keine Auswirkung, weil saftiger geht's sowieso nicht ;o)
Wenn Ihr also noch einen Kuchen für Eure Kaffeetafel sucht, aber keine Lust und/oder Zeit habt, am gleichen Tag einen zu backen, dieser hier ist genau der richtige.

Eierlikörnapfkuchen in der Form
Zutaten
250 g Puderzucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Tütchen Backpulver
250 ml Eierlikör
250 ml Rapsöl

Zubereitung
Den Puderzucker durchsieben und zusammen mit den Eiern einige Minuten sehr schaumig rühren. Vanilleextrakt, Eierlikör und Öl hinzufügen und alles verrühren.
Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen und zu der Eiermasse geben, vorsichtig unterrühren.

Eine Napfkuchenform fetten und gründlich mehlieren. Den Teig hineingießen und im auf 160°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 60-70 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!
Komplett abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren. 

Kommentare:

lunchforone hat gesagt…

Perfekt- ein Rührkuchen fehlte noch für die Ostertafel. Jetzt sollte ich nur noch schnell Eierlikör kochen

oh-mimmi hat gesagt…

Gute Idee! Den könnte es hier auch mal wieder geben ... sehr fluffig!

Christel

DerBuchlingStricktAuch hat gesagt…

Hmmm, wie lecker!
Diesen Kuchen gab es zwar erst vor ein paar Wochen auch bei mir, aber ich könnt grad beim Anblick deiner tollen Bilder schon wieder ein Stückchen futtern. ;-)
Lieber Gruß
Carmen

einfallsReich hat gesagt…

oh, genau das richtige für die ostertage ... danke ;-)
herzliche grüße & wünsche an dich
amy

Netzchen hat gesagt…

Hallo Steph,

naja, weil ich noch auf der Suche bin, ich meine ich hab noch nicht den passenden Abschluss für mein bevorstehendes Ostermenü gefunden - kommt diese Post wie gerufen. Das hört sich echt sehr gut an und mit dem Eierlikör im Kuchen passt das total für dieses Fest.

Liebe Grüß
Netzchen

Katharina hat gesagt…

Oh Eierlikörkuchen, mon amouuuur! Der übersteht bei uns auch kein Wochenende. Am liebsten mag ich ihn, wenn 1/4 bis 1/3 des Teigs mit Kakao und ein wenig gehackter Schoki gemischt und dann auf den hellen Teig gekleckst wird.
Ich könnt schon wieder... :))

Liebe Grüße und vielen Dank für die Erinnerung!
Katharina

Sara hat gesagt…

Oh ja der ist so lecker! Genau das Gleiche Rezept hab ich von meiner Omi bekommen - und dass sind einfach die Besten Rezepte. Meine Kollegen sind auch immer ganz wild auf den Kuchen. Mein absoltuer Favourite! :-)
Muss ich heut mittag glaub gleich den nächsten Backen... danke für die "Erinnerung" ;-)
Grü0ße
Sara

Yvi3009 hat gesagt…

Der schaut genauso supi aus wie der von Muttern ;-)

Hab eine schöne Osterzeit.
LG
Yvonne

Wolke-Siebe hat gesagt…

Du hast absolut recht - man kann ihn nicht oft genug wiederholen!!!
Wie schon Katharina schreibt, ist er als Marmorkuchen auch unschlagbar. Nur Weinsteinbackpulver muss es bei mir sein - ich finde das schmeckt man nicht heraus.
Deine Fotos sind so appetitlich dass man sich gleich ein Stück aus dem Bildschirm nehmen möchte!
Herzlichst grüßt dich aus dem Bayerischen Wald,
Doris

Anjutkas hat gesagt…

ohh sieht soo lecke luftig aus:)

Liebe Grüße

Anna

Freundin des guten Geschmacks hat gesagt…

Tolle Idee den Eierlikör mit unterzurühren. Würd mir gefallen.

Christina hat gesagt…

Kann´s gar nicht oft genug sagen, ich liebe Eierlikörkuchen! Habe zwar auch schon ein seit Jahren erprobtes Rezept, aber man weiß ja nie, ob man nicht doch noch ein besseres findet. ;-)

Louisa hat gesagt…

Huhu mal eine Frage:
Ich als Backneuling krieg es immer hin, dass die Hälfte des Kuchens in der Gugelhupfform stecken bleibt...
Was mache ich falsch?
Da dein Kuchen so perfekt yummy aussieht, dachte ich, ich frag eine Expertin ;)

lg
Louisa

Steph hat gesagt…

@ all
Es freut mich sehr, dass Euch der Kuchen ebenso gut gefällt wie mir und dass er bereits seit so langer Zeit ein Klassiker in vielen Haushalten ist, beweist ja, dass er schmecken muss ;o)

@ Netzchen
Dieser Kuchen ist wie gemacht für Ostern, da haste Recht!
Ich hab übrigens grad n paar Probleme mit meiner Blogroll und konnte Deinen Blog daher noch nicht aufnehmen (die streikt seit einiger Zeit komplett) - sobald sie aber nicht mehr rumzickt, nehme ich Deinen Blog gleich mit auf :O)

@ Katharina
Das is ja ne geniale Idee, wird beim nächsten Mal probiert - vielen Dank! :o)

@ Sara
Omas haben immer die besten Rezepte :o)

@ Yvi
Die wünsche ich Dir auch, vielen Dank!

@ Doris
Wenn Du auch so sehr von der Marmorvariante schwärmst, muss ich das umso dringlicher ausprobieren :o)

@ Christina
Oh, Du hast ein anderes Rezept? Zeigen!!! :o)

@ Louisa
Expertin, na nee is klar ;o)

Eigentlich gibt's da gar kein Geheimnis, außer die Form zu fetten und danach zu mehlieren (so mach ich es zumindest). Viel hängt aber auch von der Form selbst ab, bzw. dem Material. Edelstahlformen sind da n büschen zickiger als beispielsweise beschichtete. Was haste denn für eine?

guild-rez hat gesagt…

Gerne würde ich ja Deinen herrlichen Napfkuchen nachbacken, er schon jetzt duftet bis nach Canada:)
Was mir fehlt ist der Eierlikör? Hat jemand ein Rezept für Eierlikör?
Darf ich mir eine andere Frage erlauben? Kann man Creme Fraiche selbst herstellen? Ist bei uns sehr teuer und nur in Delikatessengeschäften erhältlich.
LG Gisela

Steph hat gesagt…

Aber selbstverständlich kann man Crème fraîche selbst herstellen! :o)
Ein Rezept dazu hab ich im vorletzten Jahr gebloggt: http://www.kuriositaetenladen.com/2010/09/creme-fraiche-selbstgemacht.html

Nach einem Eierlikörezept werd ich gleich mal schauen, den wollte ich nämlich auch noch ansetzen - ich melde mich wieder ;o)

Die_Kinderkueche hat gesagt…

Oh, lecker!
Ich habe noch nie Eierlikör getrunken, und letztens Mini-Muffins mit Eierlikör begacken. Fein, sag ich Dir!
LG
Martina

Max hat gesagt…

Hört sich super lecker an, muss ich auf jeden Fall mal ausprobieren :)

~Lilly hat gesagt…

*schmatz* <- Muss ich mehr sagen? :)

Baltic Maid hat gesagt…

Ich habe Dich fuer den Kreativ Blogger Award nominiert. Hier mehr: http://www.balticmaid.com/2012/04/kreativ-blogger-award/

Steph hat gesagt…

@ Lilly
Brauchste nicht, das reicht völlich ;o)

@ Baltic Maid
Vielen Dank, das ist sehr lieb von Dir, ich hab's allerdings nicht so mit Awards und würd ihn daher nicht weitergeben.

Kate hat gesagt…

Auch einer unserer Lieblingsrührkuchen, immer wieder gerne... ;)

Kate hat gesagt…

Nachtrag:
Hab ich ganz vergessen: ich mach vom halben Rezept gerne auch Muffins, sind genauso lecker! :)

Josi hat gesagt…

Hallo Steph,

dein kleiner Kuriositätenladen hat's mir ja mächtig angetan. Bin am Montag ganz zufällig hier reingestolpert und komme seitdem nicht wieder weg ;-) Wirklich allerliebst, besonders auch deine absolut erfrischende Art zu schreiben!
Was ich nun aber eigentlich fragen wollte: Bleibt in diesem Eierlikör-Prachtstück nach dem Backen noch eine nennenswerte Menge an Alkohol? Kann's mir eigentlich nicht vorstellen, dachte aber, ich frag mal lieber nach...
Viele Grüße und ein wunderbares sonniges Osterfest in der schönsten (Groß-)Stadt Deutschlands,

Josephine

Steph hat gesagt…

Ganz herzlich willkommen in meinem kleinen Lädchen, Josephine! Es freut mich sehr, dass es Dir hier so gut gefällt :o)

Der Großteil des Alkohols verfliegt sicherlich beim Backen, eine Restmenge wird aber bleiben - wie groß die ist, kann ich Dir allerdings auch nicht sagen, das müsste man tatsächlich mal berechnen.
Ich bin bei diesem Kuchen insofern vorsichtig, als dass ich ihn keinem trockenen Alkoholiker anbieten würde, bei Kindern hätte ich allerdings keine Bedenken, aber ich bin auch keine Mutter, sprich, mir stellt sich die Frage gar nicht ;o)

kaltmamsell hat gesagt…

Schmeckt tatsächlich ganz ausgezeichnet, danke! Allerdings fand ich die Backpulver-Note etwas aufdringlich, werde nächstes Mal Doris' Tipp mit dem Weinsteinbackpulver folgen - oder ganz auf zusätzliches Triebmittel verzichten: Fünf Eier müssten diesen dünnflüssigen Teig doch wuppen?

Steph hat gesagt…

@ kaltmamsell
Ich backe eigentlich grundsätzlich mit Weinsteinbackpulver, vermerke das aber bewusst nicht in meinen Rezepten, weil ich die Wahl des Backpulvers den Nachbäckern überlassen möchte.
Wer sich generell am Backpulvergeschmack stört, wird sowieso Weinsteinbackpulver verwenden.

Ina hat gesagt…

Sehr SCHMECKT!!!

Anonym hat gesagt…

Das erste Rezept dass ich aus einem Blog nachgemacht habe, und ein voller Erfolg! Den Kuchen gabs gestern zu Ostern, ich hatte ihn in einer normalen Kuchenform gebacken. Zum Schluss ist er mir etwas zusammengesackt, allerdings hat er wahnsinnig lecker geschmeckt!

Bezüglich Alkoholgehalt: ich denk das kommt vielleicht auch auf den Eierlikör drauf an, den man verwendet. Verpoorten hat 20%, wenn ich meinen eigenen mit 40%igem Korn mache, dann hat der nach der Kochzeit definitiv noch mehr als 20%. Vielleicht findet man aber auch eine Eierlikörsorte, die weniger hat.

Liebe Grüße
Yvonne

Kerstin hat gesagt…

Hallo Steph,

seit ich deinen Blog entdeckt habe, schau ich immer wieder gerne hier vorbei.
Ich habe diesen Eierlikörkuchen jetzt schon zum zweiten mal gebacken. Schon beim ersten mal wurde er wunderbar saftig, nur den Alkohol hat man ziemlich intensiv heraus geschmeckt. Ich nehme an, daß es am Vanilleextrakt lag, den ich mir extra für dieses Rezept besorgt habe.
Ich habe mich nun beim zweiten Versuch für normales Vanillepulver entschieden. Er ist genauso saftig geworden wie der erste, nur man schmeckt den Alkohol nicht mehr so extrem heraus.
Superlecker kann ich nur sagen, vielen Dank für dieses tolle Rezept :)

Liebe Grüße von
Kerstin :)

Schokozwerg hat gesagt…

Eierlikör allein ist auf Dauer eine etwas einseitige Ernährung. Deshalb: dieser Kuchen. Volltreffer! Mehr fällt mir dazu nicht ein ;-) Köstlichen Dank!

Anonym hat gesagt…

Dieser Kuchen ist der Hit.
Endlich mal ein trockener Kuchen der nicht trocken ist.
Leider hatte meiner nicht so eine schöne gelbe Farbe.
LG Gaby

Jannagonewild hat gesagt…

Ich bin heute zufällig auf diesen Kuchen gestoßen und werde ihn gleich fürs Wochenende backen!!! Ich hab kleine Mitesser zuhaus und werd den Eierlikör durch Orangensaft ersetzen, ich hoffe das klappt so....
LG Janna

Luisa hat gesagt…

Himmel - ich weiß ja, dass deine Rezepte immer toll sind, aber das hier?! In Ermangelung einer Kuchenform habe ich nur die halbe Menge Teig gemacht und in Muffinförmchen verfrachtet. Erfolgserlebnis Nr. 1: Die Menge hat perfekt für 12 Förmchen gepasst. Das Tolle an Muffins ist: man kann nach Fertigstellung einfach einen probieren, denn es zählt eh keiner nach, aber so ein angeschnittener Kuchen schaut halt doof aus. Ich konnte es deshalb nicht lassen und musste einen noch warmen Muffin verzehren. Das war dann Erfolgserlebnis 2, 3, 4 und was weiß ich noch. Einfach perfekt. Eine zarte Kruste, innen saftig, super fein und zergeht quasi auf der Zunge. Danke für diesen samstäglichen Hochgenuss!

Steph hat gesagt…

Musst Du mich denn so erschrecken, Luisa?
Nach dem ersten Satz Deines Kommentars dachte ich, der Kuchen ist komplett in die Hose gegangen - wie gut, dass der Kommentar noch n büschen länger ist ;o)

Freut mich sehr, dass Dir der Kuchen gefällt, ist auch einer meiner allerliebsten, einfach, aber gnadenlos lecker...

Das mit den Muffins werd ich auch mal ausprobieren, tolle Idee!

Luisa hat gesagt…

Das wollte ich gar nicht, dich erschrecken, ich war wohl noch im Eierlikörorgasmuskoma, oder so. Hab's auch gleich weiterempfohlen. Danke noch mal! (Abgekühlt waren sie übrigens nur noch halb so lecker, weil die Kruste weicher geworden ist - hast du eine Idee, wie man das vermeiden könnte?)

Sonja hat gesagt…

Liebe Steph,
ich habe den Kuchen vorgestern gebacken und da wir nur zu zweit davon essen, ist auch heute noch ein Restchen da ;-) - er ist nach wie vor saftig und total lecker! Vielen lieben Dank für das tolle Rezept.

Liebe Grüße
Sonja

 

Nachbarschaft

Auswärts

Nach oben