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Quiche Lorraine

... mit Lauch, Zwiebeln und Käse. 
Also nicht wirklich original, aber wie ich finde besser ;o)


Seit ich meine neue Tarteform (ganz wichtig, mit herausnehmbarem Boden!) habe, bin ich im Tartefieber. Früher hab ich Tartes, bzw. alles, was einen Mürbeteig erfordert gemieden, denn Mürbeteig war für mich das, was Hefeteig für viele Andere ist - ich hab einfach keinen anständigen Teig zustande bekommen. Entweder war er zu weich und ließ sich gar nicht erst ausrollen, er war zu fest und bröselig oder er schmeckte mir schlicht und einfach nicht.
Dieser Mürbeteig, den ich in "Sophies Tartes, Quiches und Salate" von Sophie Dudemaine gefunden habe, ist absolut gelingsicher. Er lässt sich sehr gut ausrollen und ist so fest, dass man den ausgerollten Teig problemlos über die Tarteform heben und dort "anpassen" kann.


Zutaten für eine 28 cm Form

Mürbeteig

250 g Mehl
125 g klein geschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml kaltes Wasser

Belag
1 große Stange Lauch
2 Zwiebeln
200 g durchwachsener Speck ohne Schwarte
4 Eier
300 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
100 g Gruyére, frisch gerieben

Zubereitung

Mürbeteig
Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Belag
Den Lauch putzen, in Streifen und dann in Würfel schneiden, die Zwiebeln und den Speck ebenfalls würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und herausnehmen. Im Speckfett die Zwiebeln anschwitzen und den Lauch kurz mit durchschwenken. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Aus den Eiern, der Sahne und den Gewürzen einen Guss herstellen.
Die Speck-Lauchmischung auf den Tarteboden geben und gleichmäßig verteilen. Den Käse darüber streuen und mit dem Guss bedecken.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen, die Tarte verfestigt sich dann noch.
Mit einem knackigen Salat servieren.

Abgewandelt nach einem Rezept von smitten kitchen

Kommentare

  1. Kompliment - wunderschöne Fotos!

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  2. Ach, ich liebe Quiches! Und diese sieht äußerst verführerisch aus! Sollte vielleicht auch dringend mal wieder eine machen! Ja *kopfnick* als nächstes ist 'ne Quiche dran :-)

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  3. Ich warte auch schon die ganze Zeit darauf, dass meine alte Quicheform kaputt geht und ich mir endlich eine neue mit herausnehmbaren Boden besorgen kann ;-)

    Komischerweise habe ich noch nie die traditionelle Lorraine gemacht, dabei gibts bei uns echt oft Quiches...sollte ich mal tun.

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  4. Komisch, gerade gestern dachte ich noch, dass ich solche Quiches viel zu selten mache. Früher war das mal ein Klassiker in meiner Küche, immer abgewandelt mit Sachen, die gerade noch vorhanden waren. Weil ich damals auch noch ohne Zögern zu Fertigblätterteig griff, war es immer ein schnelles Essen, falls überraschend Besuch kam.

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  5. lecker!

    ich mache den mürbeteig fast genauso, nur backe ich ihn nicht vor. ;-)

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  6. Mürbeteig ist nicht meine Stärke - dein Rezept probier ich aus!

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  7. Ich habe auch schon ewig keinen Mürbeteig mehr gemacht.... Dein Rezept ist ein schöner Anlass dazu.

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  8. @ Gabi
    Vielen Dank!

    @ Anikó
    Und bei mir ist als nächstes ein leckerer Salat dran ;o)

    @ sammelhamster
    Diese Formen sind wirklich unglaublich praktisch, da macht das Backen gleich doppelt soviel Spaß

    @ nata
    Blätterteig mag ich gar nicht, schon Mürbeteig war mir früher zu buttrig, aber nach diesem Rezept geht's

    @ Hausgemachtes
    Ich mag es lieber, wenn der Teig vorgebacken wird, weil er dann knuspriger ist.

    @ Claus und Karin
    Nur zu! ;o)

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  9. Wie immer, wunderschöne Fotos und ein tolles Rezept.

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  10. Da musste ich mal 20 Stück davon backen, für eine Hochzeit. Mich erinnert Quiche immer and viel Arbeit.

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  11. Ich habe auch große Probleme mit gutem Tartboden, aber für Süßes...
    Hast Du vielleicht einen "gelingsicheren" für süße Sachen? Oder einfach ein wenig Zucker in diesen?
    Mein letztes "gelingsicheres" Rezept war eine ziemliche Katastrophe.

    Habe übrigends Deine Macaroni and Cheese gemacht, lecker! Mein "Mitesser"(das mit dem Mitesser ist noch 10mal lustiger wie das Ei)war begeistert.
    Nur das "verklepperte Ei" habe ich ausgelassen.
    Und, ganz schlimm- ich muss wirklich gestehen, habe seit ca. 2 Jahren kein "westliches" Gericht mehr gekocht...
    Speck auslassen stellte mich vor eine Herausforderung, und die Makaroni habe ich wie Udon/Soba gewaschen!!Erst während dessen merkte ich überhaupt was ich da mache...

    Seitan wollte ich auch schon machen, habe mir aber, ganz schlau wie ich doch bin ;-) pures Gluten gekauft. :-)
    Ist es was geworden?

    Grüße an den Mitesser.-

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  12. @ mestolo
    Vielen Dank!

    @ Tobias
    Nach 20 Quiches wäre mein Bedarf ganz sicher auch gedeckt ;o)

    @ Amato
    Freut mich sehr, dass es Euch geschmeckt hat! Normale Nudeln zu waschen ist auch mal was Neues, aber so werden die wenigstens mal richtig sauber ;o)

    Seitan hab ich schon öfter gemacht, das ist nicht wirklich aufwendig und er schmeckt vieeeel besser als gekaufter.
    Wenn Du Dich auch mal dran versuchen möchtest:
    http://kuriositaetenladen.blogspot.com/2009/03/making-of-seitan-gluten-vegetarischer.html

    Macht wirklich Spaß ;o)

    Das mit dem süßen Tarteboden gestaltet sich allerdings etwas schwieriger - ich hab den wirklich perfekten noch nicht gefunden, befinde mich aber aktuell in der Testphase. Vielleicht kann ich schon am Wochenende vermelden, den perfekten süßen Mürbeteig gefunden zu haben :o)

    Auch an Deinen Mitesser viele Grüße :o)

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  13. Und ich habe gerade gestern ein "Tartes & Quiches"-Buch gekauft. Warum eigentlich?

    Seit ich eine Tarteform mit losem Boden habe, verbrenne ich mich schlagmäßig am Rand beim Herausheben. Der fällt mir immer auf den Unterarm. Gibt es da einen Trick?

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  14. Und ob es da einen Trick gibt :o)

    Ich stell die Tarteform (also den inneren Boden)immer auf einen hohen, dünnen Becher - was halt grad da ist, bei mir passt so ein hoher Latte Macchiato-Becher perfekt. So kann man den äußeren Ring ganz einfach nach unten wegschieben und hat die Tarte mit dem Boden auf dem Becher druff. Da kann man sie dann ganz bequem auf ein Brett oder was auch immer schieben.

    War das einigermaßen verständlich? Schwierig, solche Abläufe zu erklären ;o)

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  15. Weißte, manchmal frage ich mich ja, wieso ich da nicht selber drauf komme. Ich verbrenne mir andauernd den Arm und eigentlich ist es doch ganz einfach. Man könnte ja auch einen kleinen Topf nehmen oder eine kleinere Backform. SUPER IDEE! Danke!!!

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  16. So, heute traue ich mich mal an die Quiche, wollte seit dem 6. Schuljahr (Wahlpflichtkurs Frnzösisch) immer mal eine selber machen. Heute ist es so weit :-)
    Muss erstmal eine Tarte-Form besorgen. Werde morgen berichten. Gruß, Katrin

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  17. Hallo Steph :-) welche Tarteform benutzt du? Ich mache öfters Quiche und hab eine Form beim Ikea gekauft, die, nun ja, ihren Zweck erfüllt..... Liebe Grüße Sabine :-)

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Moin!
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