Carta da musica

Zu meiner Kürbis-Pastinakensuppe hab ich neulich knusprige Brotsticks gemacht und Eva von Deichrunners Küche wollte gern das Rezept dafür haben.
Hier nun etwas verspätet die Anleitung. Ich verwende dafür mein Rezept für Carta da musica und schneide den Teig nach dem Ausrollen einfach mit einem Teigrädchen ins Streifen.



Zutaten
330 g Hartweizenmehl

170 g Hartweizengrieß
1 TL Trockenhefe
½ TL Salz
300 ml Wasser

Zubereitung

Das Mehl mit dem Grieß, der Hefe und dem Salz vermischen. Wasser dazugeben und ca. 10 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Den Teig in eine Schüssel geben und ca. 20 Minuten ruhen lassen.
Den Teig in 16 gleichgroße Portionen teilen und auf einer gut bemehlten Fläche sehr dünn (ca. 1 mm) ausrollen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C vorheizen und das Backblech auf den Boden des Backofens legen, so dass es richtig heiß wird. Die Fladen jeweils beidseitig gut bemehlen und ca. 5 Minuten backen, dabei 1x wenden.
Das Brot geht auf und wirft dabei Blasen. Manchmal entsteht auch eine Art Brotballon, der als Servierschale für Salat etc. verwendet werden kann.
Die fertigen Brote übereinander auf einem Rost stapeln und auskühlen lassen. Beim Erkalten werden die Brote knusprig und hart.
Trocken gelagert sind die Brote monatelang haltbar. Gegessen werden sie unter anderem zu Antipasti oder mit Olivenöl und Meersalz.

Kommentare:

Sivie hat gesagt…

Die sehen selbst auf dem Bildschirm richtig schön knusprig aus.

Eva hat gesagt…

Danke, dass du meinen Wunsch erfüllt hast; das sieht so gut aus, dass ich es mit Sicherheit ausprobieren werden! 'Carta da musica' - wie kommst du denn auf diesen Namen?

Steph hat gesagt…

Den Namen hab ich mir nich selbst ausgedacht - Carta da musica ist eine sardische Brotspezialität, die wohl aufgrund seiner Form, bzw. Dicke diesen Namen erhalten hat.

Wenn Du hier schaust, findest Du Einiges über dieses Brot.

Eva hat gesagt…

Danke Steph!!

koch-blog hat gesagt…

ein Tipp, den ich mir vom "Inder" abgeschaut habe: Der macht die gleichen Brote, mischt jedoch geriebenen schwarzen Pfeffer unter den Teig. Damit bekommen sie ein herrliches Aroma und schmecken angenehm scharf!

Steph hat gesagt…

@ Eva
Immer wieder gerne ;o)

@ Koch-Blog
Das hört sich gut an, werd ich das nächste Mal ausprobieren.

 

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