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Kürbis-Kartoffel-Gnocchi mit Salbeibutter

Wenn es nach mir ginge, würde ich sehr gerne eine Kürbis-Themenwoche hier im Blog machen, "leider" hab ich aber so viele Rezepte in der Warteschleife und noch eine kilometerlange Ideenliste für den Herbst und Winter, dass dafür in diesem Jahr keine Zeit bleibt. Trotzdem hab ich auch in diesem Jahr wieder ein paar Kürbis-rezepte, wie diese Kürbis-Kartoffel-Gnocchi für Euch, die nicht nur eine wunderbare Farbe auf den Teller zaubern und damit den trüben Herbst vergessen lassen, sondern so zart sind, dass sie förmlich auf der Zunge schmelzen.
Ihr braucht dazu dann nur noch ein wenig ausgelassene Salbeibutter und evtl. etwas frisch gehobelten Parmesan und schon steht eine wunderbar herbstliche Köstlichkeit auf dem Tisch.

Kürbis-Kartoffel-Gnocchi

Zutaten
700 g Hokkaidokürbis, entkernt
Rapsöl
600 g Kartoffeln, mehligkochend
50 g Kartoffelstärke
100 g Mehl, evtl. etwas mehr
2 Eigelbe
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
Piment d'Espelette*

Außerdem
2 EL Butter
einige Blätter frischer Salbei
frisch geriebener Parmesan (optional)

Zubereitung
Den Kürbis in Spalten schneiden, mit etwas Öl einreiben und auf ein Backblech legen. Für ca. 20 Minuten bei 180°C im Backofen garen, bis der Kürbis komplett weich ist. 
In der Zwischenzeit die Kartoffeln mit Schale kochen. Das Wasser abgießen sobald sie gar sind, dann den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und ca. 10 Minuten ausdampfen lassen. Die Kartoffeln pellen und durch eine Kartoffelpresse* in eine Schüssel drücken. Die gegarten Kürbisspalten ebenfalls durch die Presse drücken. Kartoffelstärke, Mehl, Eier und Gewürze dazugeben und alles mit der Hand schnell zu einem Teig verkneten. Der Teig ist nach wie vor weich, sollte sich aber auf der bemehlten Arbeitsfläche zu langen Rollen formen lassen. 
Teigrollen mit ca. 2 cm Durchmesser ausrollen und die in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Je nach Vorliebe so lassen oder über ein Gnocchibrett* rollen, so dass sie das typische Muster bekommen - dafür eignet sich auch der Rücken einer Gabel. 
Salzwasser in einem Topf zum Sieden bringen und die Gnocchi portionsweise hinein-geben und ca. 5 Minuten ziehen lassen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen.
Parallel Butter in einer Pfanne auslassen und einige Blätter Salbei dazugeben. Die Gnocchi in die Pfanne geben und einige Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, dann auf Tellern verteilen und servieren.
Je nach Geschmack können die Gnocchi auch zusätzlich mit frisch geriebenem Parmesan serviert werden.
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Kommentare

  1. Hallo Steph,

    das hört sich mal wieder soooo lecker an. Werde ich am Wochenende nachkochen.

    LG
    Steffi

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  2. Kürbis ist toll und dann noch als Gnocchi, ein Gedicht! Ich hab das vor ein paar Jahren auch mal versucht, es hat auch einigermaßen geklappt (im Gegensatz zu den reinen Kartoffelgnocchi, die sich im Kochwasser aufgelöst haben).Ich zögere nur ein bisschen, weil diese Teige immer so kleben. Bei mir jedenfalls sieht es immer schlimm aus ;-) Vielleicht sollte ich noch einen Versuch wagen... die sehen einmalig lecker aus.

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    1. Gnocchi sind wirklich nicht ganz ohne, bei mir sieht es auch immer recht wüst aus, wenn ich Gnocchi zubereite. Wichtig ist wirklich, die Arbeitsfläche gut zu bemehlen und den Teig nur gerade ausreichend zu kneten, dann klappt es recht gut.

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  3. Liebe Steph!
    Tolles Rezept und eine schöne Abwechslung zu den Kürbissuppen!
    Ich werde mich daran versuchen und berichte dann.
    Liebe Grüße
    Veronika

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    1. Ich wünsche gutes Gelingen, Veronika!

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  4. Gnocchi gehen einfach immer! So lecker in Kombination mit Kürbis, da möchte ich mich am liebsten auch gleich an den Herd stellen.
    Liebe Grüße,
    Ela

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    1. Stimmt, die Mischung macht's Ela. Gnocchi nur aus Kürbis sind nicht so mein Ding, aber in Kombination mit Kartoffel sind sie sehr lecker!

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  5. Kann man die gescheit vorbereiten? Also alles fertig machen (evtl. einfrieren) und erst später kochen? Oder fallen die Gnocchi dann auseinander beim kochen?

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    1. Hallo Anonym,
      vorbereiten lassen sich diese Gnocchi nicht, da die Masse sonst Feuchtigkeit zieht und zäh wird.

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  6. HAB ah an KÜRBISS da
    guat dann gibts koa SUPPAL...freu..freu

    hob no an feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

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  7. Oh, das war ein Gedicht kann ich nur sagen. Liege total vollgefuttert auf der Couch und bin absolut begeistert. Diese Farbe! Und sie zergehen förmlich auf der Zunge. Da hat sich doch das "Gemantsche" in der Küche wirklich gelohnt.
    Bitte mehr davon ;-)
    LG Peggy

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