Käsespätzle

Heute wage ich mich mal wieder auf sehr dünnes Eis - es knirscht und knarrt quasi an allen Ecken.
Käsespätzle oder auch Spätzle im Allgemeinen gehören für einen Fischkopp wie mich nicht unbedingt zu den Gerichten, mit denen ich aufgewachsen bin - genauer gesagt, hab ich noch nie Spätzle gegessen, die von einem Profi, also einem Schwaben, zubereitet wurden. Bisher gab's bei uns nur - alle Schwaben bitte jetzt die Augen zuhalten - Fertigspätzle oder Spätzle aus der Nudelfee. 
Wer die Nudelfee nicht kennt, hat auch nichts verpasst, im Prinzip isses ein Plastikbecher, in den man unten verschiedene Lochscheiben reindrehen kann. Oben kommt dann der Teig rein und mit einer zweiten Scheibe wird der Teig durch die Löcher gedreht. Angeblich soll man damit sogar Spaghetti machen können - is natürlich alles Unsinn... Da wir aber nur alle paar Jahre mal selbstgemachte Spätzle gegessen haben und ich es ja auch nicht besser wusste, hat das Ding bisher gereicht.
Im Zuge meiner Groß Reinemach-Aktion in der Plastik-Ecke (keine Sorge, ich fang nicht schon wieder damit an), hab ich mir nun endlich eine anständige Spätzlepresse zugelegt, einen Spätzleschwob* und siehe da: Kaum macht man's richtig, bzw. hat das richtige Equipment, schon klappt's auch mit den Spätzle!

Da wir ja ganz große Fans der Kombination Käse und Zwiebeln sind, lag natürlich nichts näher als Käsespätzle und weil wir hier an der Küste ja bekanntlich den besten Käse überhaupt haben, wurde aus dem "Projekt Käsespätzle" eine schwäbisch-schleswig-holsteinische Co-Produktion. 

Wenn ich Euch nun angesteckt habe und Ihr demnächst auch mal Spätzle zubereiten möchtet, aber nicht aus Schwaben, bzw. Süddeutschland kommt, dann werdet Ihr wahrscheinlich nicht in jedem Supermarkt Spätzlemehl bekommen. Schaut Euch dann einfach nach doppelgriffigem oder auch Instantmehl um - ist beides das gleiche, heißt in Norddeutschland nur Instantmehl, warum auch immer... Natürlich geht auch normales Mehl, mit doppelgriffigem oder Spätzlemehl werden die Spätzle aber besonders zart und lecker. 
Als Beilage gibt's zu den Käsespätzle einen knackigen grünen Salat, der selbstverständlich besonders gut mit meinem Spezialdressing schmeckt. 
 
Zutaten 

Spätzle 
300 g Spätzle- oder Instantmehl 
6 Eier 
1 TL Salz

300 g Zwiebeln
200 g Butter

300 g Nordländer oder ein kräftiger Bergkäse, frisch gerieben

Zubereitung
Alle Zutaten mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren, dann mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis sich Blasen bilden. Beiseite stellen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in feine Streifen schneiden, die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten braten. Je nach Geschmack entweder knusprig braten oder schmelzen. 
Während die Zwiebeln braten, Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und kräftig salzen.Den Spätzleteig portionsweise durch die Spätzlepresse drücken und 2-3 Minuten kochen lassen. Wenn die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausheben und in Eiswasser abschrecken. Aus dem Eiswasser nehmen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. 

Die fertigen Zwiebeln aus der Pfanne nehmen, dabei gut abtropfen lassen. Beiseite stellen. In der, in der Pfanne verbliebenen Butter die abgetropften Spätzle schwenken, bis sie wieder warm sind. Die Zwiebeln wieder dazugeben und zusammen mit dem frisch geriebenen Käse unterheben. 
Alles in eine Auflaufform geben und im Backofen überbacken, bis die Spätzle goldbraun überbacken sind.
Mit einem knackigen, grünen Salat servieren.
* = Affiliate-Link

Kommentare:

Tina hat gesagt…

Schön das es doch der klassische Spätzle Schwob wurde!

Turbohausfrau hat gesagt…

Selbst gemachte Spätzle habe ich auch noch nie gegessen, was wohl daran liegt, dass man bei uns in Wien Nockerln isst. Die sind aus einem vergleichbaren Teig, aber nicht lang, sondern rund.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich endlich einmal Eiernockerln bloggen wollte. Danke für den Gedankenanstoß.

magentratzerl hat gesagt…

Ich komme zwar nicht aus Schwaben, habe aber längere Zeit in Stuttgart gelebt. Spätzle - und auch Kässpätzle - mache ich ständig. Ich habe einen Spätzleprofi (oder so....), das ist eine Art grosses Lochsieb. Denke grade drüber nach, ob ich vielleicht doch mal versuchen sollte, vom Brett schaben.(Ich trau mich nicht...) Wenn man übrigens kein Spätzlemehl kriegt, kann man zur Not auch "normales" Mehl und etwas Hartweizengries nehmen.

Heike hat gesagt…

Einfach mal probieren, magentratzerl (und Steph :p)!
Zur Not kann man ja für den Rest immer noch die Spätzlequäler benutzen :)

Tipps:
Das Holzbrett sollte nicht zu dick und groß sein und mit kochendem Wasser angefeuchtet. Mit einer Teigkarte (oder großem Messer) die Spätzle mit viel Schwung ins Wasser schubsen. Immer mal wieder Teig, Brett und Teigkarte mit dem Kochwasser anfeuchten.
Nach 20-30 Jahren geht das dann wie von selbst :D

Ellen hat gesagt…

@Heike: so muss das wohl sein. Mein Vater, der ungekrönte Spätzlebrettkönig, ist nur leider gestorben bevor ich den Dreh raus hatte... Ob an Verzweiflung ob meiner Schabeminderbegabung konnte leider nie geklärt werden... ;-)

Um nicht weitere Unglücke zu provozieren habe ich das Spätzlegeschäft an den Mann delegiert: der nimmt auch nen Spätzleschwoab, wirft allerdings zu den Zwiebeln gern noch etwas Speck in die Pfanne. Nur so als Anregung.... :-)

Bella hat gesagt…

Oooooh, ich liebe Käsespätzle! Und dein Dressing wollte ich schon ewig mal ausprobieren, irgendwann schaff ich das bestimmt auch noch.
Ich benutze eine Presse, der Hobel meiner Mutter ist mir aber eigentlich lieber...
LG, Bella

Sylvia hat gesagt…

Als Käse-Junkie gibt es bei uns hier in Byern regelmäßig Käsespätzle. Die Hälfte der Spätzle schafft es aber meistens nicht bis zum Käse - die fallen schon im Abtropfsieb meiner Gier zum Opfer. Welchen Spätzlehobel ich verwende behalte ich aber jetz mal lieber für mich ... ;)

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Na, siext, a spätzleschwob hab i net, und deshalb klappts a net mit den Spätzle...

Früher hab' ich die Spätzle geschabt, das wurden dann so Riesenkracher, die zwar nix mehr mit Spätzle gemein hatten, aber den Kindern schmeckten. Jetzt hab' ich eine Spätzlereibe (W.MF) -- und seitdem funzt das zwar besser, aber die Kinder essens nimmer... Weshalb die Reibe zu den am wenigsten gebrauchten Gegenständen im Haus gehört, *ggg*.

Deine sehen aber wirklich gut aus, und vielleicht probiere ich es doch noch mal, ;-).

So long,
Corinna
Corinna

magentratzerl hat gesagt…

Ähhh, Heike.....
wenn das nach so 20 Jahren wie von selbst geht, möchtest Du wissen, wie alt ich dann bin???? Hab ich schon erwähnt, dass ich in Stuttgart gewohnt hab? Was gibt es, wenn bei an der Supermarktkasse Leute stehen, die eine Packung Fertigspätzle, 1 Dose Röstzwiebeln und 1 Schachtel geriebenen Käse im Körbchen haben? (Alternatve für Fortgeschrittene: 1 Packung Spätzle, 1 Packung Wiener, 1 Dose Linsen mit Suppengemüse....)

Heike hat gesagt…

Haha, magentratzerl, ja so ist das ...
Wir Schwaben sind mit Spätzlewasser im Blut geboren, da muss ich jetzt leider etwas überheblich sein :D

Anonym hat gesagt…

Als 100%iger Schwabe muss ich Dich etwas korrigieren: das Spätzlemehl macht keine zarten Spätzle, die mag der landläufige Schwabe nämlich nicht. Mit Spätzlemehl bleibt der Teig weich und leicht zu verarbeiten und die Spätzle werden kernig.
Ich würde mangels Spätzlemehl auch kein Instantmehl nehmen, sonderen einfach normales und Dinkelmehl geht auch.
Es grüßt der Schwabe

Anja hat gesagt…

Hallo Steph,
das mit dem Eiswasser ist garnicht nötig, wenn die Spätzle hoch kommen, einfach kurz aufwallen lassen, mit der Schaumkelle rausfischen, abtropfen lassen und ab in die gebutterte Pfanne.
Als Exil-Allgäuerin gibt's bei uns immer Knöpfle, also kugelige Spätzle und keine länglichen Flädle - hängt von der Form der Löcher im Spätzlehobel ab.
Wünsche allen Spätzlebegeisterten weiterhin gutes Gelingen! Im übrigen sind Spinatspätzle auch was tolles, maile gerne ein leckeres Rezept falls gewünscht.

Viele Grüsse Anja

Anonym hat gesagt…

Jetzt pass amol uff,
wa mir Schwoba als Schpätzlerezept verbroited isch a Misching aus Meal, Salz ond Oier. Ma rechnet fier an Esser achtzg Gramm Schpatza. Noa rondet mer uff da naichschta Honderter uff und doilt des Gwiecht dur hundert. Des geit no d Ozahl vo de Oier. Des isch aber älles Theorie.

Fier reachte Schpätzle doilt mr dia Gramm dorch fuffzg ond hot na d Oierozal. Vom Meal nemmt mr bloß d`Hälft und dia ander Hälft isch Hardwoizagrias. A hoapfool Salz schmeisst mr nei und na no a Kurkuma ond an Essleffel Saft vo rer geala Riab fier d´Farb.
Wenns Schpatza aus dr Guck geit, kaoscht d Feschtigkeit durchd Kochdauer schteura. Je lenger om so woicher. Bei selbergmachte kriagscht da Biss mit dr Kichamaschee. Zwanzg Minuta kneta lau, na geits Gluata wia beim Brotdoig. Des hoisst deine Schpatza hend an Biss. Am beschta schleischt d´Oier vorher mit emma Schnaibesa uff und geischt a bissle Wasser dazua. Wenn d´witt schmeischt no frische oder driknete Kreiter nei, des geit nao geile Kreiterschpätzle. Da Doig druckscht durch da Schwob, wenn se oba schwemmet send se fertig. Oifach ens kalde Wasser schmeissa ond guat isch.
Selber schoaba isch en Scheiss, weil dr Doig zlang em Wasser leit und da Gschmack verliearet. Bis da des koascht muascht a Kilo Meal verschaba od äll Dag üaba.
Griass aus Schtugert.

Joe

Steph hat gesagt…

@ Tina
Leider hat das mit dem Spaghetti-Eis noch nicht geklappt - ich übe aber weiter, schließlich steht noch diese Pommes mit Vanilleeis-Kombi aufm Plan ;o)

@ Turbohausfrau
Eiernockerln klingen auch sehr lecker, ich bin schon gespannt auf das Rezept!

@ magentratzerl
So ein Lochsieb war für mich auch in der engeren Auswahl, ich hab mich dann aber für eine Presse entschieden, weil ich damit ja auch Kartoffeln pressen kann - und theoretisch auch Vanilleeis, aber das üben wir noch mal ;o)

@ Heike
Ich glaub, ich bleib erstmal bei der Presse - immerhin ja auch schon ein enormer Aufstieg, so im Gegensatz zu der ollen Nudelfee ;o)

@ Bella
Wie macht sich denn der Unterschied zwischen Hobel- und Presse-Spätzle bemerkbar? Sind die Hobelspätzle kürzer?

@ Sylvia
Hähä, ich kann's mir denken ;o)

@ Corinna
Ich glaub, wenn ich Spätzle schaben würde, wären ein einzelner auch schon ne ausgewachsene Hauptmahlzeit ;o)

@ magentratzerl
Spätzle mit Linsen klingt für nen Fischkopp aber schon mal sehr gewöhnungsbedürftig ;o)

@ Der Schwabe
Dann korrigiere ich mich dahingehend, dass ich als Fischkopp die Variante aus doppelgriffigem, bzw. Instantmehl, der aus Dinkel- und Spätzlemehl vorziehe.

@ Anja
Spinatspätzle klinge wirklich sehr lecker, leider streikt da mein Mitesser, dem Spinat nicht auf den Teller kommt *grummel

@ Joe
Entschuldige, da muss ich mich ausklinken, ich versteh kein Wort ;o)

NATALiJA WANTS YOU! ♥ hat gesagt…

leeeeeeeeecker :-) ♥

Bella hat gesagt…

Hallöchen,
mit einem Hobel kann man diese kurzen Spätzle herstellen, die Knöpfle. Mit der Presse eben lange... Eine relativ große Sauerei bekommt man aber mit beiden, keine Sorge ;)
Schönes Wochenende!

TheCookiez hat gesagt…

Sieht doch gut sehr gut aus!

Anonym hat gesagt…

Erst mal Entschuldigung, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen.

Man rechnet für jeden Mitesser 80g Mehl. Das überall propagierte Rezept lautet: Die Mehlmenge auf den nächsten Hunderter aufrunden und für 100g Mehl jeweils ein Ei zum Teig. Dazu kommt eine handvoll Salz und je nach Konsistenz Wasser. Dieses Rezept stammt aus der Zeit als im Schwäbischen noch Großfamilien an der Tagesordung waren und man mit den Eiern sparen musste.

Heute wird pro 50g Mehl ein Ei gerechnet. Zu Originalspätzle wird Weizendunst verwendet. Dieser dürfte aber im norddeutschen Bereich nicht zu haben sein. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein "doppelgriffiges" Mehl.

Leckere Spätzle ergeben sich aus einer Mischung von 50% Weizenmehl 405 und 50% Hartweizengrieß. Dass die Farbe von den Eiern kommt ist ein gern behauptetes Gerücht um Nichtschwaben zu beweisen dass sie keine Spätzle zubereiten können. Die Färbung der Spätzle wird im Normalfall jedoch durch Kurkuma und/oder einen Esslöffel Karottensaft erreicht. Dies beeinträchtigt nur die Farbe aber nicht den Geschmack.

Noch ein Wort zum "Biss". Wenn Spätzle aus der Tüte zubereitet werden (was keine Schande ist, auch im Schwäbischen verwenden viele Gastronomen Tütenspätzle) lässt sich der Biss (al dente) durch die Kochzeit steuern. Bei selbstgemachten Spätzle ist die Konsistenz normalerweise weich. Durch 20 minütiges Kneten des Teigs in der Küchenmaschine werden die im Weizenmehl vorhandenen Gluten (Eiweißkleber) wie beim Brotteig freigesetzt, es ergibt sich ein sehr zäher Teig aus dem Spätzle mit Biss gekocht werden können.

Verfeinern kann man Spätzle durch die Zugabe von frischen oder getrockneten Kräutern. Aber bitte nicht die mit Salz und Geschmacksverstärkern versetzten Kräuterlinge, sondern einfache, billige, gefriergetrocknete Salatkräuter verwenden.

Die Eier sollten vor der Verwendung in einer Schüssel mit dem Schneebesen schaumig geschlagen werden. Dadurch wird gewährleistet, dass sich nicht das schleimige Eiweiss separat vom Eigelb mit dem Mehl verbindet.

Das Abschrecken im Eiswasser ist unnötig, es genügt kaltes Leitungswasser. Sinn der Aktion ist, dass sich die gebildeten Eiweisskleber an der gekochten Nudeln verfestigen und keine Verbindung mit den anderen Nudeln eingehen.

Ich freue mich dass jetzt auch im norddeutschen Raum die weltbeste Beilage sogar als Hauptgericht Einzug gefunden hat und wünsche dir für deine zukünftigen Spätzleexkursionen viel Erfolg.

Grüsse aus Stuttgart

Joe

Steph hat gesagt…

@ Joe
Dafür musste Dich doch nicht entschuldigen, son lütt beten Schwäbisch versteh ich ja (ich bilde es mir zumindest ein ;o) ), dieser Text war dann aber doch ne Nummer zu groß für mich ;o)

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, bei der nächsten Spätzle-Orgie werde ich Deine Ratschläge (und natürlich die der anderen Kommentatoren) auf jeden Fall berücksichtigen!

Rosita Vargas hat gesagt…

¡Qué bella propuesta me encanta ! abrazos y abrazos

Thea hat gesagt…

Ich hoffe, Links sind erlaubt. Hier ist nämlich das Rezept für "meine" ultimativen Kässpätzle vom schwäbischen Küchen- und Kochmeister Vincent Klink höchstpersönlich:
http://www.swr.de/buffet/guten-appetit/-/id=6960464/property=download/nid=257024/bv3zx9/index.pdf
Kommt hier in Berlin sogar bei meinen schwäbischen Freunden an (ich bin Badnerin).

Steph hat gesagt…

Aber selbstverständlich sind Links erlaubt, Thea! Zumindest, solang sie keinen kommerziellen Hintergrund haben und das ist bei diesem ja nicht der Fall.
Ich werd mir die Seite auf jeden Fall anschauen, Vincent Klink ist ja immer eine sichere Bank - vielen Dank!

Anonym hat gesagt…

Hi Steph,
nur ein kleiner Hinweis - es heißt absolut und ohne erlaubte Ausrutscher auch für die Fischköppe (also im Grunde alles oberhalb der Donau) "Kässpätzle". Ohne "e" im "Käs". In Bayrisch-Schwaben darfst du auch "Kässpatzen" sagen - aber auch hier darfst du nie nie nie noch ein "e" einschieben. Das tut uns Schwaben in den Ohren weh. :-)
Grüßle vom Bodensee, Julia

zwergenprinzessin hat gesagt…

käsespätzle ess ich am liebsten auf der skihütte - es dauert also nimmer lang bis zur ersten portion heuer! ich freu mich schon! :))

übrigens:
mein vorarlberger freund ist immer ganz empört, wenn man die spätzle noch im ofen oder in der pfanne überbäckt. laut ihm (& der schwiegermama! :D), müssen die spätzle einfach sofort nach dem kochen mit dem käse (bestehend aus 3 sorten) in einer großen schüssel vermengt werden.
aber vielleicht ist das ja der unterschied zu den schwaben! ;)

Melanie hat gesagt…

Hallöchen,

Käs(e)spätzle sind mein absolutes Lieblingsgericht seit ich mir vor einigen Jahren eine Spätzlepresse angeschafft habe.

Auch auf die Gefahr hin, dass es nicht "true" schwäbisch ist, ich mische in meiner Version immer noch einen Becher Sahne (oder Cremefine) mit etwas Pfeffer und Muskat unter. Dann hat man oben eine Käsekruste und die Spätzle darunter sind noch ein wenig saftiger.

Hat dann natürlich noch mehr Kalorien, deswegen sollte mans leider nicht allzu oft essen.

Oona hat gesagt…

Das sieht köstlich aus!
Gruß
Oona

Anonym hat gesagt…

Ich lese deinen Blog schon seit einigen Monaten und bin hin und weg! Aber als gebürtige Stuttgarterin und größter Kässpätzle Fan der Welt muss ich dir gestehen, dass dein Rezept nicht uuuunbedingt zu 100% authentisch ist. Die besten Kässpätzle werden NIEEE überbacken, sondern lediglich in der Pfanne zubereitet.

Das soll nicht wirklich eine Kritik sein, sondern viel eher ein Hinweis oder Tipp :)

Mach weiter soooo..Liebe Grüße, Tami aus Stuttgart ;)

einepriseherzblut hat gesagt…

Ich liebe Käsespätzle und habe mich auch vor kurzem einmal selbst an die Spätzle ran getraut... Bei mir gab es Kürbisspätzle - war wirklich nicht soooo schwer und total lecker!

LG, Vanessa

Nina Westemeier hat gesagt…

Ich hab die große Spätzleria von Tupperware, die ist wirklich klasse! Sie passt auf meinen großen Topf, dass nicht soviel Wasser verdampft und ist super leicht sauber zu machen.
Für meine Spätzle nehme ich 500 g Mehl, eine Tasse Grieß, 7 Eier, einen TL Salz und Wasser, bis die Masse geschmeidig wird.
Das Rezept ist von einer guten Freundin und ist lecker und einfach.

Gruß Nina

 

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