Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting

Bevor der Herbst jetzt so richtig durchstartet und wir demnächst schon die ersten Plätzchenrezepte rauskramen, muss ich Euch unbedingt noch den Kuchen vorstellen, den es zu Ostern bei uns gab. Ok, ich weiß, das is jetzt schon n büschen her, aber besser spät als gar nicht, oder? :o)
"Bei uns" ist jetzt vielleicht auch nicht ganz richtig formuliert, mein Mitesser hat diesen Kuchen nämlich strikt abgelehnt - Haselnüsse halt. Er ist nicht etwa allergisch gegen Nüsse, er mag sie nur nicht. Da nützt es auch nix, dass ich versucht habe, ihm die Nüsse heimlich unterzuschieben und diesen Kuchen kurzerhand zu einem nussfreien Karottenkuchen erklärt hab - mit hinterm Rücken gekreuzten Fingern versteht sich... Naja, wer nicht will, der hat schon und so blieb mehr oder anders gesagt alles für mich!  

Karottenkuchen schmeckt übrigens nicht nur richtig lecker und ist natürlich auch mordsgesund (Karotten + Nüsse = Gesund), er bleibt auch sehr lange frisch. Perfekt also, wenn Ihr Eure Kollegen auf der Arbeit mit einem leckeren Kuchen verwöhnen wollt. 

Das Rezept stammt natürlich mal wieder nicht mir, sondern von moey - vielen Dank für diese leckere Karottenkuchen-Variante :o)

Zutaten für eine Form mit 20 cm
3 Eier
1 Prise Salz
150 g Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote
150 g frisch geraspelte Karotten
150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
1/2 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
Fett und etwas gemahlene Haselnüsse für die Form

Frosting
150 g Ziegenfrischkäse, zimmertemperiert
50 g Butter, zimmertemperiert
50 g Puderzucker, gesiebt

Zubereitung
Eine Springform gründlich ausbuttern und mit gemahlenen Haselnüssen ausstreuen. Den Haselnussgrieß in der Form verteilen und überschüssige Haselnüsse abklopfen. 
Die Karotten putzen und mittelfein raspeln. 
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr streif schlagen. Die Eigelbe in einer zweiten Schüssel mit dem Zucker und dem Vanillemark schaumig aufschlagen. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 
Die Karotten mit den Haselnusskernen vermischen und mit der Eiermasse verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und Salz vermischen und kurz unter den Teig heben, nicht zuviel Rühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter die Teigmasse heben. 
Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!
Den fertigen Kuchen einige Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. 

In der Zwischenzeit das Frosting herstellen, dafür die Butter und den ebenfalls zimmertemperierten Ziegenfrischkäse kurz verrühren und dann den Puderzucker zufügen und ebenfalls nur kurz verrühren. Nicht zuviel Rühren, da das Frosting sonst schnell flüssig wird. 
Den komplett erkalteten Kuchen mit dem Frosting bestreichen.

Kommentare:

magentratzerl hat gesagt…

Hallo,
wie lecker...Karottenkuchen mag ich, das Topping passt total. Für mich aber eher mit Mandeln als mit Haselnüssen, gegen die bin ich nämlich tatsächlich allergisch....

moey hat gesagt…

Schön, dass du ihn endlich noch verbloggt hast ;-)
Der Kuchen ist echt irre lecker, ich könnte ihn auch mal wieder backen.

LG Maja

Bengelchen hat gesagt…

Der Kuchen schaut sehr lecker aus. Aber ich mag auch keine Nüsse im Kuchen. Blöd eigentlich.

Und schön, dass man dich hier wieder liest.

Barbara hat gesagt…

Das ist eigentlich die herbstlich-volle US-Variante des Karottenkuchens (im Gegensatz zum etwas leichteren Schweizer Exemplar), also passt das jetzt total gut!

Aber Plätzchen???!!! Nein!!! Ist das Jahr echt schon wieder fast rum? Irre... (Ich gehe jetzt etwas frustessen...)

Madame Flavoursome hat gesagt…

Mh...das liest sich ja fein. Ich glaube, den probier ich aus. Dieses Frischkäsefrosting mag ich total gerne. Wenn das so ein wenig im Kühlschrank angezogen ist... Lecker!

Anonym hat gesagt…

Diesen leckeren Möhrenkuchen habe ich gerade ausprobiert, zwar ohne das spektakuläre Frosting, dafür mit Puderzucker bestäubt: LECKER!!! Der Kuchen avanciert gleich zu den Lieblingskuchen der Familie!! Danke für das tolle Rezept, herbstliche Grüße aus Ostwestfalen,
Katrin

Steph hat gesagt…

@ moey
Ich bin auch schon am Überlegen, wann ich den Kuchen mal wieder backen kann - für mich allein is der ja doch n büschen viel. Sobald sich aber die Gelegenheit bietet, ist der Kuchen wieder dran.

@ Bengelchen
Ab jetzt wieder regelmäßig :o)

@ Barbara
Da hast Du eigentlich völlig Recht, Karottenkuchen hat sozusagen 2x pro Jahr Saison :o)

@ Kathrin
Toll, das freut mich sehr und moey bestimmt auch!

kuchenbiker hat gesagt…

rüblikuchen ist immer was feines. ich hab mein eigenes Rezept genommen, aber das frosting von dir und das ja der hammer.
großartige idee und unheimlicher lecker.

der kuchenbiker

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für das fabelhafte Rezept! Ich habe den Karottenkuchen am Wochenende für ein Abendessen mit Freunden gebacken, und wir fanden ihn alle sehr, sehr lecker. Dicht, aromatisch, nussig.

Das Frosting ist so nicht mein Fall - das nächste Mal werde ich es weglassen - aber dieser Kuchen ist definitely a keeper!

Georgiana Darcy

 

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