Topinambur-Kartoffel-Suppe mit Senf-Croûtons

Kalt draußen, nech?
Ich mag das ja, lieber als Sommer - viel lieber sogar. Sonne und 30°C im Schatten sind nicht mein Ding. Am liebsten würd ich dann meine 7 Sachen packen und solange in unseren angenehm temperierten Keller ziehen, bis die ersten Blätter fallen und die Temperaturen wieder auf ein angenehmes Maß zurückgegangen sind. 
Den Winter genieße ich daher zur Zeit noch sehr und freu mich tatsächlich über jede Flocke, die vom Himmel fällt, auch wenn ich jetzt böse Blicke von allen Autofahrern, meinen Mitesser eingeschlossen, ernte ;o)

So und was kommt auf den Tisch, wenn's draußen kalt ist?
Richtig, Suppe! Mein Mitesser ist ein ganz großer Kartoffelsuppen-Fan und weil er eh der Suppenkasper bei uns ist und ich eher nur n kleines Tellerchen Suppe und danach lieber noch ein Käsebrot esse, gibt es öfter mal eine Suppe, die eher ihm als mir schmeckt. 

Diese Kartoffelsuppe ist ganz fix gemacht, zumindest, wenn man die Gemüsebrühe schon vorbereitet hat. Ich kaufe mir dazu oftmals eine größere Menge Gemüse, koche das aus und fülle die Brühe dann in sterilisierte Flaschen, so hab ich immer die richtige Menge für eine Suppe, ein Risotto, etc. vorrätig, denn Gemüsebrühe ist für diese Gerichte mein Standard.
Vielleicht blogge ich demnächst nochmal meine verschiedenen Lieblingsbrühen, dann geh ich darauf noch näher ein.

Die eigentliche Hauptrolle, bzw. den besonderen Pfiff bringen hier die Senf-Croûtons, die ich jetzt auf jeden Fall regelmäßig für solche pürierten Suppen zubereiten werde - die sind wirklich richtig, richtig lecker!

Zutaten  
700 g Topinambur 
Saft einer Zitrone 
300 g mehligkochende Kartoffeln  
Olivenöl und Butter zum Anschwitzen 
1 Zwiebel, gewürfelt  
1 Scheibe Sellerie, gewürfelt 
ca. 1 Liter Gemüsebrühe (frisch gekocht, kein Brühwürfel!)
Salz und Pfeffer 

Croûtons 
1/2 Fladenbrot oder die entsprechende Menge Baguette, in Würfel geschnitten  
120 ml Rapsöl
2 EL grober Senf 
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Topinambur schälen, grob in Würfel schneiden und in eine Schüssel mit Wasser und Zitronensaft geben - das verhindert das Anlaufen des Topinambur.
Kartoffel ebenfalls schälen und in grobe Würfel schneiden.
Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel- und Selleriewürfel darin anschwitzen. Den Knoblauch dazu geben, etwas zerdrücken und unterrühren. Topinambur- und Kartoffelwürfel ebenfalls zugeben, alles etwas salzen, umrühren und bei mittlerer Hitze 10 Minuten andünsten.
Mit Gemüsebrühe auffüllen und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen bis die Gemüse gar sind. Mit dem Mixstab pürieren. Sahne dazugeben und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Croûtons das Brot in Würfel schneiden und in eine Schüssel oder einen Gefrierbeutel geben. Öl und Senf in einer Schüssel glatt rühren, die Knoblauchzehe dazu geben und mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Würzcreme über die Brotwürfel geben und alles gründlich vermischen, so dass die Brotwürfel gleichmäßig überzogen sind.
Nebeneinander auf einem Backblech verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen, bis die Croûtons gleichmäßig gebräunt sind, dabei mehrfach wenden.

Suppe wenn notwendig nochmals erwärmen und sofort mit den Croûtons servieren. 

Quelle: dish 31

Kommentare:

Freundin des guten Geschmacks hat gesagt…

Bei uns ist heute alles grau und nass. Diese Suppe und noch besser die Croutons sind ein echter Lichtblick.

Alex [Chef Hansen] hat gesagt…

Zum Winter sag ich jetzt mal nix... Ich finde es schön, dass du nicht diese Mini-Croûtons machst, sondern echte "Happen" :-) Sieht schön aus!

Frau V hat gesagt…

Ich hab nix gegen Schnee beim Autofahren! :) Eher im Gegenteil! Und gegen deine Suppe hätt ich jetzt auch nix...da läuft einem das Wasser sogar schon zum Frühstück im Mund zusammen!

Sarah hat gesagt…

HUNGER!!!!!
So langsam glaube ich, mit deinem Blog ist es wie mit dem Einkaufen. Geh nie mit leerem Magen hin...
Und jetzt gleich noch ne richtig saftige Beschwerde hinterher:
Sämtliche Rezepte die ich jetzt schon von dir nachgemacht habe, haben eine extrem kurze Haltbarkeit. Hätte dir z.B. gerne ein Bild von meine Abwandlung deines Kartoffelbrotes gemacht, aber, schwupdiwup, war's weg ;-)
Ich setz die Supee mal für nächste Woche auf unsren Speiseplan :-)

Colores hat gesagt…

Das sieht so einladend aus!! Lecker!

petra hat gesagt…

Sieht super lecker aus und die Croutons probiere ich ganz bald aus.

Mini-Küche hat gesagt…

Winter ist doof. So.
Suppen sind toll. Jawohl.

Und besonders die Senf-Croutons finde ich als Fladenbrotjunkie sehr interessant/nachahmenswert!

Und ich schließe mich Sarah an, schlimm ist das hier ;)
(Allerdings ist es sehr empfohlen VOR dem Einkaufen hier reinzugucken, zumindest Mo, Mi und Fr. Dann kann man alles, was man nicht im Haus hat gleich in den Wagen packen und zuhause fröhlich nach-kochen *grins*)

Liebe Grüße,

Lilly

Dani hat gesagt…

Hi Steph, hab dir einen Blogaward verliehen - auch auf die Gefahr hin, dass du ihn schon bekommen hast (bin mir nicht sicher) ;)

lg, Dani

Steph hat gesagt…

@ FdgG
Die Croûtons sind bei diesem Rezept auch der eigentliche Kracher, mal was ganz anderes.

@ Alex
Diese kleinen Krümel gehen gar nicht, Croûtons müssen schon ne anständige Größe haben.

@ Frau V
Kartoffelsuppe zum Frühstück, auch nicht schlecht ;o)

@ Sarah
Beschwerden werden hier nur schriftlich in doppelter Ausführung angenommen ;o)

Das mit dem Brot-Foto kenn ich, ich will ja auch immer ein Bild vom Anschnitt machen, dann isses aber Ruck Zuck futsch und nix is mehr mit Foto. Naja, vielleicht auch besser so, Brot-Fotos sind nicht wirklich meine große Stärke ;o)

@ Lilly
So geht das nu aber gar nicht, mir so in den Rücken zu fallen! *böse guck...
Winter is natürlich überhaupt ganz und gar nicht doof, Winter ist viel schöner als Sommer - so sieht das doch aus! Ätsch! ;O)

Fladenbrot is klasse, oder? Ich steh da ja auch total drauf und das ist soooo perfekt für unseren kleinen Kontaktgrill ... Hach, ich bekomm Hunger :o)

@ dani
Vielen Dank, das freut mich sehr! :o)

Simone hat gesagt…

Die Croutons haben es mir gerade irgendwie angetan! Vor allem benutze ich ja schon seit ca. einem halben Jahr deinen wunderbaren confierten Knoblauch! In den könnt ich mich rein setzen. Bei uns auf dem Markt gibt es vor allem den tollen rosa Knoblauch aus Frankreich (l’Ail Rose de Lautrec. Der erinnert mich ein klein wenig an Trüffel und eignet sich einfach am allerbesten dafür!

Steph hat gesagt…

Genau den verwende ich auch am liebsten! Da fällt mir ein, in meinem Glas sind man grad noch max. 10 confierte Knoblauchzehen, ich muss dringend wieder ran!

Frischen Knoblauch verwende ich nur noch ganz selten, höchtens mal, wenn ich ihn im Backofen mitschmore, ansonsten gibt's nur noch confierten :o)

Die Croûtons sind übrigens wirklich klasse und peppen so schlichte Suppen wie Kartoffelsuppen ganz enorm auf.

 

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