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Grießpudding

Meine Mutter ist ein Grießpudding-Junkie, war sie schon immer. 
Ab und zu kocht sie sich eine riesige Schüssel Grießpudding und isst dann den ganzen Tag nichts anderes. 
Es heißt ja, mit fortgeschrittenem Alter ähnelt man den Eltern immer mehr, oder? Naja, ich mach das auf jeden Fall mittlerweile auch - ich sag zwar immer, ich hätte den Pudding für uns (also meinen Mitesser und mich) gekocht, im Endeffekt bekommt er aber selten etwas ab ... Alles meins ;o)

Einen gravierenden Unterschied gibt es zwischen meiner Mutter und mir. Sie bevorzugt die Grießpudding-Variante bei der man den Pudding wie eine Polenta schneiden kann, ich mag es lieber cremiger und rühre daher Eigelb und steif geschlagenes Eiweiß drunter - irgendwie muss man sich ja von den Eltern lossagen ...

Zutaten
1 l Vollmilch
Mark einer Vanilleschote
2-3 EL Zucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
130 g Weichweizengrieß
2 Eier, getrennt
1 Prise Salz

Zubereitung
Die Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark, sowie die ausgekratzte Schote zur Milch geben. Zucker und Zitronenabrieb zufügen und verrühren.
Sobald die Milch kocht, vom Feuer nehmen und langsam unter ständigem Rühren den Grieß einrieseln lassen. Zurück auf die Platte schieben und solange rühren, bis der Grieß quillt und der Pudding andickt. Beiseite stellen.
Eier trennen und die Eigelbe mit etwas Milch glatt rühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz mit dem Mixer steif schlagen.
Die Eigelbe unter ständigem Rühren in den Pudding einrühren, das steif geschlagene Eiweiß mit dem Schneebesen unter den Pudding heben.
In Schälchen füllen und erkalten lassen. 

Kommentare

  1. Hier wird sogar Grießpudding zur Kunst, ich fasse es nicht... Sieht wirklich zauberhaft aus, was Du daraus gemacht hast! - Also, ich koche mir ebenfalls öfter mal ein Schüsselchen davon. Aber bei mir sieht es weitaus unspektakulärer aus. Schmeckt aber trotzdem prima :o)

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  2. Mit Eigelb und Eiweiß muss ich das unbedingt ausprobieren. Ich mag Griespudding auch sehr gerne - allerdings als einzige in der Familie.

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  3. Sehr lecker und sehr witzig geschrieben ;0) ;0) Mich wuerden beide Varianten nicht stoeren, Griesspudding immer wieder gerne und gerne auch viel, aber eine ganze Schuessel... ich bin mir nicht sicher!? ;0)
    GLG Maren

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  4. Ganz genau so (und nicht anders) kenne und mache ich meinen Grießpudding auch - wer das noch nicht mit Eischnee probiert hat, weiß gar nicht was er versäumt...
    Ansonsten ist es ebenso, wie bei Dir: selten - aber selten gut... ;-)
    LG Heidi

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  5. Bei uns gab es Grießpudding immer, wenn meine Mutter lieber ein spannendes Buch lesen wollte, als zu kochen. Also sehr oft. Dabei gehöre ich eindeutig zur cremig-Fraktion!

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  6. Hallo!
    ich hab' gerade deinen Blog entdeckt...einfach super!
    Sehr schöne Photos und tolle Rezepte!
    Schönen Tag!

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  7. Ich mag alle Varianten, ich mag sogar die Haut obendrauf!
    VG,
    Claudi

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  8. Wer macht heutzutage noch Griespudding?! Danke!!!!

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  9. Ich nehme dann auch mal einen cremigen Griespudding. Bei uns gibt es leider nur eine Verschmäherin.

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  10. @ nata
    Ich hab auch lange überlegt, worin ich den Grießpudding anrichte, schließlich musste eine kleine, alte Glassschüssel dran glauben und damit der Pudding nicht so langweilig aussieht, noch ein paar Rosenblätter druff ;o)

    @ Christina
    Probier das unbedingt aus, schmeckt wirklich sehr lecker!

    @ Maren
    Die Schüssel muss ja ne Weile reichen, da geht das schon ;o)

    @ Heidi
    Eine Kennerin ;o)

    @ Susa
    Gut so! ;o)

    @ La Titti
    Vielen Dank!

    @ Claudi
    Ich mag die Haut auch gern, wobei die ja nicht so ausgeprägt ist wie bei Schoko- und Vanillepudding - aber auch die mag ich ;o)

    @ Ellja
    Ich, ich! ;o)

    @ Sivie
    Es muss doch nicht immer jeder alles mögen ;o)

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