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Bärlauchsenf

Kinners, die Zeit rast... 
Mir ist so, als wäre ich gestern erst auf großer Bärlauchpirsch gewesen und jetzt ist schon fast wieder alles vorbei. Saisonales Kochen ist ja eine Sache und nicht wirklich schwer umzusetzen, aber die Rezepte dann auch noch rechtzeitig in den Blog zu bekommen, manchmal wirklich anspruchsvoll. Von mir bekommt Ihr heute deshalb mein letztes Bärlauchrezept der Saison, die beende ich mit einem sehr leckeren Bärlauchsenf.

Bärlauch gehört normalerweise nicht zu den Kräutern, die ich gerne dörre, weil er meiner Meinung nach zu viel an Aroma einbüßt, aber in diesem Fall hab ich eine Ausnahme gemacht, da gedörrte Kräuter die Haltbarkeit von Senf deutlich verlängern. Ihr könnt diesen Senf also bedenkenlos im Küchenregal lagern und er ist trotzdem sehr lange haltbar (mit "sehr" meine ich mindestens ein Jahr und theoretisch auch länger, aber bis dahin gibt's ja schon neuen Bärlauch).
Wenn Ihr Euch dafür interessiert, wie man Bärlauch, bzw. Kräuter im allgemeinen dörrt, lest Euch gerne meinen Blogbeitrag zu diesem Thema durch und wenn Ihr noch Bärlauch habt und nicht wisst, was Ihr damit anstellen sollt, schaut Euch unbedingt auch meine bereits recht stattliche Sammlung an Bärlauchrezepten an.

Denkt dran, dass Senf vor dem Verzehr erst einmal ordentlich reifen muss, bis er die anfängliche Schärfe verliert. Lasst Euch davon also nicht abschrecken!
Bärlauchsenf

Zutaten
200 g helle Senfsaat, gefroren
20 g getrockneter Bärlauch (ca. 100 g frisch)
1 TL gedörrte Zwiebeln
200 ml Weißwein
50 g Rapshonig
1 TL Salz

Zubereitung
Den getrockneten Bärlauch mit den Senfkörnern und den getrockneten Zwiebeln in einen Standmixer geben und zerkeinern, bis der Senf möglichst fein vermahlen ist. 
Wer mag, kann das Pulver außerdem durch ein Haarsieb filtern, dann erhält man einen besonders feinen Senf, ich spare mir diesen Arbeitsschritt, da ich gerne etwas Struktur im Senf mag.
Weißwein, Essig, Honig und Salz dazugeben und gründlich aufmixen, dann in ein verschließbares Glas umfüllen und für zwei Wochen reifen lassen.
Ich friere den Senf ein, damit er beim Mahlen nicht warm wird.
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