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Rote Bete Bagel

Vorgestern wurde bei Instagram wieder synchrongeburgert, diesmal unter dem Motto "Weihnachtsburger". Zu einem solchen Anlass darf es natürlich gerne mal etwas Besonderes sein, denn schließlich wird nicht jeden Tag Weihnachten gefeiert. 
Ich hab mir die klassische Weihnachtsente zum Vorbild genommen und drumherum einen leckeren Mädchen-Weihnachtsburger gebaut. Einen Burger, der nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ganz nach meinem Geschmack war, nämlich pink. PINK! :o)

Rote Bete Bagel
Im Vorwege hab ich mir ordentlich Gedanken gemacht, wie die Farbe möglichst intensiv wird, denn selbstverständlich verwende ich nur natürliche Farbstoffe und keine Lebensmittelfarbe, womglich noch mit irgendwelchen Azofarbstoffen. In diesem Fall hatte die Rote Bete einen ganz großen Auftritt.

Da Rote-Bete-Saft allein nicht den gewünschten Effekt erzielt (damit sehen Brötchen, Waffeln, Pfannkuchen, usw. eher aus wie rohe Fleischklopse, die Farbe wird aber nicht knallig genug), habe ich nur wenig Rote-Bete-Saft zum Auflösen der Frischhefe, dafür aber umso mehr Rote-Bete-Püree und obendrauf noch etwas Rote-Bete-Pulver* verwendet - sicher ist sicher. Der Teig bekommt dadurch eine regelrecht unnatürliche Farbe, gebacken sehen die Bagel dann aber wieder natürlich aus. Wie eine Rote-Bete-Knolle in Bagelform. 

Rote-Bete-Teig
Beim ersten Versuch am Samstag habe ich die Bagel mit Wasser bestrichen, ein fataler Fehler  - das kommt davon, wenn man schon mal vorarbeiten will ;o)
Die Farbe laugt durch das Wasser aus und sie sehen fertig gebacken stumpf und unappetitlich aus. Am Sonntag hab ich also kurzfristig umdisponiert und eine andere Taktik verfolgt, die glücklicherweise prima funktioniert hat.
Das klassische Wasserbad, das Bagel vor dem Backen nehmen, ist für Rote- Bete-Bagel natürlich tabu, das hat das Bestreichen mit Wasser deutlich gezeigt, also habe ich sie nur mit Eiweiß bestrichen und dann mit schwarzem Sesam bestreut. So bleibt die Farbe erhalten und sie bekommen einen ganz tollen Glanz
 
Rote-Bete-Bagel-Teiglinge
Rote-Bete-Püree

Zutaten
Rote Bete

Zubereitung
Die Rote Bete waschen und schälen. In Würfel schneiden und in einem Dampfgarer ca. 1 Stunde garen, bis sie vollständig durchgegart ist. Die Rote-Bete-Würfel in einen Blender geben und zu einem glatten Püree mixen. Vollständig abkühlen lassen. 
Um das Rote-Bete-Püree dauerhaft haltbar zu machen, einfach wie beim Kürbis- püree vorgehen. 
Ganz wichtig!
Die Färbekraft der Roten Bete lässt relativ schnell nach, d.h. das Püree lässt sich zum Färben schlecht vorbereiten (höchstens am Vortag), da es rasch unangenehm bräunlich wird - Ihr kennt das sicher von vakuumierter Roter Bete. Das Gleiche gilt für die fertigen Bagel selbst. Bereits am Sonntagabend waren sie nicht mehr knallig-pink, sondern eher lila-braun.
Natürlich kann man das Rote-Bete-Püree auch anders verwenden und beispielsweise Suppe oder Aufstriche daraus zubereiten, zum Färben solltet Ihr es aber nicht einwecken.

Rote-Bete-Bagel

Zutaten
300 g Mehl 550
300 g Mehl 812
1 Würfel Frischhefe
100 g Rote Bete Saft
13 g Salz
300 g Rote Bete-Püree
3 TL Rote Bete Pulver* (optional)
3 EL Rapsöl

Außerdem
1 Eiweiß
schwarzer Sesam

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln und die Mulde mit Rote-Bete-Saft auffüllen. Einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten.
Rote-Bete-Püree, Salz, Rapsöl und evtl. Rote-Bete-Pulver dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. Je nach Konsistenz des Rote-Bete-Pürees ist evtl. noch etwas mehr Mehl notwendig. Den fertigen Teig abgedeckt gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in 8 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche rund wirken. In jeden Teigling mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken und die Teiglinge um den Kochlöffel drehen, evtl. das Loch noch mit den Händen nacharbeiten. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.Abgedeckt gehen lassen, bis sie Ihr Volumen verdoppelt haben. Alle Teiglinge mit Eiweiß bestreichen und mit schwarzem Sesam bestreuen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis die Bagels goldbraun sind. Herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.

Grünkohlpesto

Von meinem besonderen Verhältnis zum Grünkohl habe ich Euch ja kürzlich schon berichtet, als ich the one and only Grünkohlrezept vorgestellt habe, heute nähere ich mich meinem Lieblingskohl mal auf ganz neue Weise. 
Grünkohlpesto gab es das erste Mal bei uns, als ich zusammen mit Bella von Bella kocht überlegt habe, welches saisonale Pesto wir für das Herbst-Foodbloggertreffen zubereiten können. Zusammen mit einem zweifarbigen Rote-und-Gelbe-Bete-Pesto und einem mordslangweiligen Rucola-Pesto (weil das gibt's ja immer) ist es dann ein Grünkohlpesto geworden, das überraschend gut ankam. 
Als besonderen Pfiff haben wir sogar roten Grünkohl besorgt, weil wir das Pesto ebenfalls zweifarbig "stapeln" wollten, das Ergebnis war aber nicht überzeugend. Lasst es Euch gesagt sein, roter Grünkohl sieht püriert NICHT schön aus ;o)

Grünkohlpesto
Nachdem dieses Pesto-Experiment so erfolgreich war, habe ich letzte Woche wagemutig eine riesige Portion Grünkohl gekauft und reichlich Saft daraus gemacht (das Rezept dafür gibt's demnächst), aber natürlich hab ich mich mal wieder gnadenlos in der Menge verschätzt und deshalb am nächsten Tag direkt noch einmal eine große Portion Pesto zubereitet. 
Grünkohl hat, roh zu einem Pesto verarbeitet, überhaupt nichts von dem schweren Eintopfgericht, das ich so sehr liebe, sondern schmeckt sehr aromatisch und frisch. Und nicht nur das, Grünkohl ist unglaublich gesund und hat einen enorm hohen Gehalt an Vitamin C, Senfölen und lauter anderem gesunden Krams. In der kalten Jahreszeit gibt's also gar kein gesünderes Kraut, aus dem Ihr Pesto zubereiten könntet. So geht hin und plündert das Grünkohlangebot!

Grünkohlpesto
Zutaten 
200 g Grünkohl 
100 g Walnüsse
250 g Rapsöl
1 TL rosa Pfefferbeeren
1 TL Lemon Myrtle*
1/4 TL Zucker
100 g Hartkäse 
Salz
frisch geriebener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Walnüsse grob mit einem Messer hacken, dann in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 
Grünkohl mit den abgekühlten Walnüssen und Rapsöl in einen Blender geben und mixen, bis die gewünschte Textur erreicht ist. Rosa Pfeffer in einem Mörser zerdrücken und zusammen mit den Gewürzen zum Pesto geben, nach Geschmack abschmecken. Den Käse fein reiben und zum Schluss unterrühren. 
Dieses Pesto schmeckt sowohl mit Pasta, aber auch als Brotaufstrich oder Dipp.
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Hamburger Foodbloggerweihnachtsfeier

Letzten Samstag war es wieder soweit, im Loft in Winterhude waren die Food- blogger los und haben ein wildes Fest gefeiert. Ganz so heftig war es natürlich nicht, tatsächlich haben wir es uns so richtig gemütlich gemacht, um die zahlreichen Fonduetöpfe versammelt, viel zu viel Käsefondue gegessen und dazu Hoppelpoppel, Kakao und das ein oder andere Glas Prosecco getrunken.

Tischdekoration mit Fonduetöpfen
Diese Foodbloggertreffen finden, das haben sicher viele von Euch schon über FB oder hier im Blog mitbekommen, in mittlerweile relativ regelmäßigen Abständen, so ca. 3-4x pro Jahr statt und natürlich darf zu Weihnachten die obligatorische Weihnachtsfeier nicht fehlen. Kulinarisch hab ich mich in diesem Jahr für Käsefondue entschieden, denn seit dem Käsefondue im gebackenen Ofenkürbis kann ich an nix anderes mehr denken ;o)

Da das Servieren im Kürbis voraussetzt, dass die Gäste quasi bereits mit gezückten Fonduegabeln am Tisch sitzen und mit den Hufen scharren, sobald das Fondue fertig ist, haben wir darauf verzichtet und es gab das Fondue wie man es kennt im Töpfchen auf dem Rechaud - so wird es nicht so schnell kalt und man hat mehr Zeit zum Tratschen. Denn Ihr kennt das sicher, wenn so viele Menschen zusammen- kommen, dauert alles ein wenig länger
Tischdekoration mit Fonduetöpfen
Die Fonduesets hat uns Staub* freundlicherweise zur Verfügung gestellt und ich finde sie so wunderschön, dass ich spontan beschlossen habe, zu jeder künftigen Weihnachtsfeier Käsefondue zu servieren.  
Vielleicht können wir auch, sofern sich genug Teilnehmer finden, im nächsten Jahr mal ein Fondueessen mit interessierten Hobbyköchen machen, die keinen eigenen Foodblog betreiben, sondern gerne im gemütlichen Rahmen zusammensitzen und sich austauschen möchten. Wenn Interesse besteht, sagt einfach Bescheid, dann organisiere ich das sehr gerne

Pestoauswahl
Zum Käsefondue gab es natürlich ganz viel Brot zum Dippen, ich hab aber auch noch drei Sorten Pesto (Kürbis-, Grünkohl- und Rote-Bete-Pesto), sowie Rote-Bete-Cranberry-Relish und Portweinzwiebeln zubereitet und viele bunte Kartoffeln vorgekocht. Das Grünkohlpesto werd ich demnächst auch noch einmal bloggen, das ist nämlich verdammt lecker und muss hinaus in die Welt getragen werden ;o)

Natürlich haben auch die süßen Kleinigkeiten nicht gefehlt und es haben fast alle Teilnehmer wunderbare Kekse und Plätzchen mitgebracht. Ein Bild davon hab ich leider nicht gemacht, weil ich wahrscheinlich mal wieder irgendwo rumgewuselt bin, Ihr könnt aber selbstverständlich bei Instagram stöbern, dort findet Ihr noch ganz viele (Keks-)Bilder von unserer Weihnachtsfeier und den anderen Treffen unter dem Hashtag #FoodbloggrtreffenHH oder Ihr klickt einfach auf diesen Link.

Wiehnachtsmann, Oh Wiehnachtsmann...
Eine Weihnachtsfeier ist natürlich keine richtige Weihnachtsfeier, wenn es nicht auch wenigstens eine kleine Aufmerksamkeit für alle Teilnehmer gibt und deshalb habe ich mich bei einigen meiner Lieblings-Manufakturen, -Onlineshops und -Geschäften umgehört, ob sie vielleicht etwas zu unserer Nikolaustüte beisteuern würden. Die Resonanz war überwältigend! 

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Sponsoren bedanken, die nicht nur die Nikolaustüte so reichhaltig bestückt haben, sondern auch Getränke und Küchengeräte zur Verfügung gestellt und so diese tolle Weihnachtsfeier erst möglich gemacht haben:
Staub ~ Ahoi Marie ~ Brandgut ~ FreuDinge ~ Niemeyer-Design ~ Senf Pauli ~ Johannsen Rum ~ Original Beans ~ Altländer Honigmanufaktur ~ Schokovida ~ LemonAid ~ Isi ~ Voelkel
Es kam so nicht nur eine reichhaltige Geschenktüte zusammen, sondern wir konnten auch in wunderbaren Getränken schwelgen, die schönsten Sahnetupfen überhaupt machen und hatten sowohl im Kakao, als auch im Hoppelpoppel einen ordentlichen Schuss Schnaps, der die Stimmung zusätzlich auflockerte. 

Nikolaustüten
Da ich von den Geschenken selbst so begeistert bin, und da sicher auch noch die ein oder andere Kleinigkeit dabei ist, die auf Euren Gabentisch passen, möchte ich sie Euch gerne nochmal ausführlich vorstellen. 

Ihr wisst ja sicher, dass ich bekennende Stauboholikerin bin, d.h., ich liebe eigentlich alle Produkte von Staub. Deshalb bin ich auch sehr glücklich, dass Staub für jeden Teilnehmer eine wunderschöne kleine Keramikcocotte in Form eines Kürbis' gestiftet hat. Darin haben entweder Beilagen Platz oder auch ein Auflauf für 1-2 Personen. Ich liebe diese Cocotte jetzt schon!

Rheiderländer Hoppelpoppel im Ahoi Marie-Becher
Eine Hamburger Nikolaustüte braucht auch original Hamburger Geschenke, ganz vorne dabei die großartigen Becher von Ahoi Marie, in denen wir natürlich sofort Kakao und Rheiderländer Hoppelpoppel getrunken haben. 
Mich hat dieser Becher regelrecht angefixt und ich muss jetzt auf jeden Fall noch ein paar andere Sachen von Ahoi Marie haben, zum Beispiel die Salz- und Pfefferstreuer, Teller, Schälchen und als Taschenjunkie natürlich auch so 2-3 Taschen. Zum Glück ist bald Weihnachten!

Der Onlineshop FreuDinge hat einen ganz tollen Kochlöffel und einen Pfannenwender beigesteuert, auch dafür ein ganz großes Dankeschön!
Ich mag die Produkte von FreuDinge sehr gerne und hab auch schon eine ganze Weile einen Moin-Becher (ich sammle ja unter anderem Becher), der mir tatsächlich viel Freude bereitet. Der Kochlöffel und der Pfannenwender sind für Hobbyköche wie uns natürlich absolut perfekt gewesen. 

Kürbiscocotte von Staub, Ahoi Marie-Becher, Kochlöffel und Pfannenwender von FreuDinge
Da wir Foodblogger ja auch immer eine Menge Termine haben, durfte ein Kalender nicht fehlen und die schönsten in Hamburg macht eindeutig Friederike Niemeyer

Wandkalender "Meine Perle"
Ihr Wandkalender "Meine Perle" ist unglaublich detailreich und liebevoll gestaltet, einen kleinen Eindruck davon bekommt Ihr in der Collage unten. Im Dezember gibt's sogar einen kleinen Bausatz für eine Mini-Laterne, ich freu mich jetzt schon drauf! Er ist für alle Hamburger, Ex-Hamburger, Exil-Hamburger, Wunsch-Hamburger, Hamburg-Olympia-Fans und Hamburg-Olympia-Gegner geeignet - mit anderen Worten, eigentlich für jeden ;o)

Neben den Kalendern, die natürlich ein ganz tolles Weih- nachtsgeschenk sind, hat Frau Niemeyer auch wunderschöne Geschirrtücher im Anker- und Fischdesign im Sortiment. Falls jemand nicht weiß, was er mir schenken soll - so ein Geschirrtuch passt immer!

Detailaufnahmen des Kalenders
Ein paar Leckereien dürfen in einer Nikolaustüte auf keinen Fall fehlen und auch hier gab's bei uns nur das Beste vom Besten, bzw. die leckersten Kleinigkeiten, die ich auftreiben konnte. 

Los geht's mit den Nussaufstrichen von Brandgut, die ich hier eigentlich gar nicht erwähnen darf, weil sie so unverschämt lecker sind, dass sie den Produzenten förmlich aus den Händen gerissen werden und sie vor Arbeit gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Aber das is ja nicht mein Problem und deshalb sage ich Euch, PROBIERT DIESE AUFSTRICHE!
Wenn Ihr Erdnussbutter & Co mögt, werdet Ihr diese Aufstriche lieben. Der Pfiff daran ist nämlich, dass sie aus gebrannten Nüssen hergestellt und mit einer Spur Salz abgeschmeckt werden. Hier besteht nicht nur Suchtgefahr, sondern Ihr könnt Euch sicher sein, dass Ihr davon nicht mehr loskommt. 

Den besten Senf Hamburgs hat Senf Pauli beigesteuert und ich hab mir gleich die Sorte "Nicht weit vom Stamm" mit Äpfeln aus der Region gesichert. Hat durchaus Vorteile, wenn man die Tüten selbst packt.

Für den Hoppelpoppel daheim war ein großzügiger Schluck Johannsen Rum dabei, die mir auch noch einige andere Spezialitäten geschickt haben. Damit werde ich in den nächsten Wochen noch ein wenig experimentieren und das ein oder andere Rezept austüfteln. Ich freu mich schon drauf und werde in der nächsten Zeit wahrscheinlich ständig betrunken sein ;o)

Wenn Schokolade, dann muss es Original Beans sein, da kommt mir mittlerweile keine andere mehr ins Haus. Egal ob als Tafel oder in Pelletform für unsere heiße Schokolade, es gibt nix Besseres. Lest Euch unbedingt auch durch, unter welchen Bedingungen die Kakaobohnen für Original Beans "angebaut werden" und was für den Naturschutz getan wird. 

Hamburger Honig durfte auch nicht fehlen, denn im Alten Land, aber auch in der Innenstadt selbst wird natürlich eine Menge Honig angebaut. Die Altländer Honigmanufaktur produziert den Honig nicht nur auf dem Land und sogar über den Dächern der Stadt, sondern sie stellt auch eine Vielzahl spannender aromatisierter Honigsorten her.

Zu guter Letzt gab es auch noch einen Schoko Claus von Schokovida für jeden, den hab ich aber in diesem Bild unterschlagen, weil er ganz evtl. schon weggenascht wurde :o)

So, das war mein kleiner Rückblick auf unsere Foodbloggerweihnachtsfeier 2015. Wenn Ihr selbst einen Foodblog habt und gerne einmal bei einem der nächsten Treffen dabeisein möchtet, meldet Euch am besten einfach über FB und wenn Ihr als Hobbykoch an einem zukünftigen Treffen interessiert seid, hinterlasst mir gerne einen Kommentar, dann weiß ich, ob es sich lohnt, so etwas zu planen.

Herbstburger mit Rote Bete Relish, kandiertem Speck und Camembert

Die einzelnen Komponenten meines Herbstburgers habe ich Euch ja schon verraten, es fehlt noch der letzte Schliff, bzw. der Bauplan, denn der Burger bestand natürlich nicht nur aus Kürbis Burger Buns, kandiertem Speck und dem Rote-Bete-Cranberry-Relish, das wäre ja ein wenig fad ;o)
Zustätzlich zu diesen Komponenten habe ich diesmal Feldsalat verwendet, frische rote Zwiebel, einen wunderbar reifen Camembert und natürlich auch wieder meine heißgeliebten Gewürzgurken. Die Mayo war die gleiche wie beim Champignon- burger, denn diese Honig-Whisky-Gastrique hat mir ganz besonders gut gefallen. 
Das Fleisch wurde wie auch beim letzten Mal gewolft und dann zu 190g-Portionen abgewogen und gepresst - also alles wie immer. 

Herbstburger mit Rote Bete Relish, kandiertem Speck und Camembert
Zutaten für 4 Burger 
760 g Rindfleisch (Nacken/Kamm)
8 Scheiben kandierter Speck
150 g gereifter Camembert, in Scheiben geschnitten
2 Handvoll Feldsalat
Butterschmalz zum Anbraten
Rote-Bete-Cranberry-Relish
Gewürzgurken

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
Mayonnaise
4 Kürbis Burger Buns 

Zubereitung
Das Rindfleisch grob würfeln und einmal durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen. Jeweils 190 g abwiegen und in der Burgerpresse zu Patties formen. Beiseite stellen.
Den Speck wie im Rezept angegeben im Backofen zubereiten und die Mayonnaise ebenfalls vorbereiten und beiseite stellen.
Eine Grillpfanne* langsam auf volle Temperatur aufheizen, dann die Temperatur wieder um 1/3 reduzieren. Ganz leicht mit Butterschmalz ausstreichen und die Patties von jeder Seite je nach persönlicher Vorliebe ungefähr 3-4 Minuten braten. Dabei unbedingt nur einmal wenden. Sobald das Fleisch gewendet wurde, mit Käsescheiben belegen. 
In der Zwischenzeit die Burger Buns aufschneiden und Ober- und Unterseite ebenfalls in einer Pfanne oder auf dem Toaster anrösten. 
Jeweils eine Burgerbrötchen-Unterseite mit etwas vorbereiteter Mayonnaise bestreichen, dann Salat daraufgeben. Rote-Bete-Canberry-Relish darauf verteilen, die Gurken längs in Scheiben schneiden und die Buns damit belegen. Als nächstes den Fleisch Patty mit Käse daraufgeben, kandierten Speck, Zwiebelringe und Mayonnaise. Abschließend noch Mayonnaise und etwas Salat auf den Burgern verteilen, einen Brötchendeckel daraufsetzen und alles mit einem Spieß fixieren.
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Kürbis Buns ~ Kürbis Burger Brötchen

Ein Herbstburger braucht natürlich auch ein herbstliches Brötchen und was passt da besser als Kürbis? Ok, ich hätte natürlich auch Rote Bete oder Maronen wählen können, aber Kürbis leuchtet so schön und bringt Farbe in, bzw. auf den Burger. Außerdem ist Rote Bete demnächst schon für einen anderen Burger vorgemerkt und bei Maronen bin ich mir noch unsicher, ob ich das auch wirklich mag - wird ja leicht ein wenig trocken. 
Diese Kürbisbrötchen schmecken nicht nur als Grundlage für einen Burger ganz lecker, sondern generell als weiche Brötchen. Mit Käse, Wurst, aber auch einem süßen Belag sind diese Brötchen sehr lecker. Wenn Ihr also nicht soviele Burger zubereiten möchtet, friert die restlichen Buns einfach ein und taut sie bei nächster Gelegenheit auf, bzw. backt sie auf dem Toaster noch einmal auf.

Kürbis Buns ~ Kürbis Burger Brötchen
Zutaten
500 g Mehl, Type 550 (evtl. 50 g mehr)
1 Würfel Hefe
15 g Honig
12 g Salz
100 g Milch
150 g Kürbispüree
2 Eier
70 g Butter 

Außerdem 
100 g Kürbiskerne 
1 Ei 
1 EL Wasser  

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln, Honig dazugeben und die Mulde mit der Milch auffüllen. Einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten.
Kürbispüree, Eier, Butter und Salz dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. Je nach Konsistenz des Kürbispürees ist evtl. noch etwas mehr Mehl notwendig. Den fertigen Teig abgedeckt gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in 8 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche rund wirken. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und mit einem Tuch abgedeckt nochmals für 30-45 Minuten gehen lassen, bis sie sehr gut aufgegangen sind. 
In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einem Blender einige Sekunden schroten, dann das Ei mit etwas Wasser oder Milch (mit Milch glänzen die Brötchen etwas mehr und bräunen auch stärker, ich bevorzuge aber Wasser) verkleppern, die Teiglinge damit bestreichen und mit den geschroteten Kürbiskernen bestreuen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen gleichmäßig gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Rote-Bete-Cranberry-Relish

Am Wochenende wurde wieder fleißig synchrongeburgert, diesmal unter dem Motto "Herbstburger". Bei Instagram und Facebook haben wir uns zusammengefunden, Bilder der Zubereitung gepostet und heute gibt es das erste meiner Rezepte - ich splitte das wie immer, da der Beitrag sonst ungefähr 2 km lang werden würde und man später nix wiederfindet. Also wie immer schön Schritt für Schritt.

Mein Herbstburger bestand diesmal aus folgenden Komponenten:

Kürbisbun ~ Feldsalat ~ Rote-Bete-Cranberry-Relish ~ kandierter Speck ~ Camembert ~ Feldsalat ~ Mayo

Eigentlich würde ich mich ja von unten nach oben durcharbeiten und heute mit den Kürbis Buns beginnen, mir fehlt aber noch ein Foto vom Kürbis, also gibt's das Rezept die Tage und wir fangen heute mit dem Rote-Bete-Relish an. 

Rote-Bete-Cranberry-Relish
Ein Relish ist ne Art Würzsauce, meist aus Gemüse oder Obst, aber auch schonmal aus Fisch, gerne süß-sauer oder auch mal scharf. Mein Rote-Bete-Cranberry-Relish besteht aus Roter Bete (das habt Ihr wahrscheinlich schon messerscharf kombiniert), ein paar Cranberries, Essig, Zwiebeln und ein paar Gewürzen. Es schmeckt nicht nur hervorragend auf einem Herbstburger, sondern auch als Sandwichbelag, zu Kurzgebratenem, Käse und sicher noch weiteren Geegenheiten, die mir gerade nicht einfallen.

Rote-Bete-Raspel
Zutaten
1 rote Zwiebel
Rapsöl
500 g geschälte Rote Bete
100 g frische Cranberries
2 TL gelbe Senfsaat
100 ml Wasser
50 ml Rotweinessig
2 TL Rohrohrzucker
1 Sternanis
3 Piment-Körner
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung
Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, die Rote Bete schälen und grob reiben. Die rote Zwiebel in etwas Öl glasig anschwitzen, dann die Rote Bete und die Senfsaat dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Mit Wasser und Essig ablöschen, die Cranberries und Gewürze zufügen und alles ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Rote Bete gar ist. 

Einkochen
In der Zwischenzeit die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. 
Das fertige Relish in die Gläser füllen und fest verschließen. In einen Weck- oder einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur des Relishs haben. Auf 90°C erhitzen und für ca. 20 Minuten einwecken. Die Gläser herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Kisir mit ofengebackener Roter Bete und Kürbis

Im Sommer könnte ich jeden zweiten Tag Taboulé, bzw. Kisir essen, ganz klassisch mit Tomaten, Gurken und reichlich Petersilie oder noch lieber mit reichlich Wassermelone. Wenn es aber, so wie jetzt Mitte April, weder leckere Tomaten, noch Wassermelone gibt, dann muss es halt Gemüse sein, das jetzt Saison hat, bzw. Lagerware aus dem letzten Jahr. 
Diesmal hab ich mich für ofengebackene Rote Bete, Kürbis und Fenchel entschieden, das schmeckt nicht nur ganz köstlich, sondern sieht durch die rote Bete auch noch ganz großartig aus - nach spätestens einer halben Stunde Ruhezeit hat der Kisir nämlich eine ganz pinke Farbe. Gefällt mir natürlich besonders gut :o)

Da das Gemüse komplett gegart ist, hält sich der Salat übrigens auch problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank, er ist am Folgetag sogar noch aromatischer als direkt nach der Zubereitung. Ideal zum Mitnehmen ins Büro oder für unterwegs.

Kisir mit ofengebackener Roter Beete und Kürbis
Zutaten 
3 Rote Bete 
1/2 Hokkaido Kürbis
1 rote Zwiebel 
1 Fenchel
400 g Kısırlık Bulgur (mittlere Körnung)
2 EL Ajvar
2 TL Salz 
500 g kochendes Wasser
5 EL Olivenöl
Piment d'Espelette 
1 TL Lemon Myrtle
Saft einer Limette
1 Bund Petersilie 
einige Zweige Minze 

Zubereitung
Die Rote Bete waschen, schälen und in Würfel schneiden. Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls in Würfel oder Scheiben schneiden. Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Knolle quer in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. 
Das Gemüse auf ein Backblech geben, mit etwas Öl beträufeln und bei 180°C für ca. 15-20 Minuten backen, evtl. zwischendurch einmal wenden.
Den Bulgur mit kochendem Wasser übergießen, Salz, Gemüsebrühpulver, Ajvar und Knoblauch dazugeben und alles verrühren. Ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann das gegarte Gemüse unterheben und alles nach Geschmack mit Lemon Myrtle, Salz und Piment d'Espelette würzen. 
Komplett abkühlen lassen, dann die fein gehackte Petersilie und Minze unterheben.

Labskaus

So, heute wird hier mal ordentlich aufgeräumt, und zwar mit einem Vorurteil, das sich so hartnäckig hält wie der Mythos um Nessi, Atlantis & Co. Lasst uns über Labskaus sprechen. 
Wer nicht aus Norddeutschland kommt oder Labskaus todesmutig im Nordseeurlaub probiert hat, für den ist Labskaus meist das, ein undefinierter Matschebrei, in dem der Smutje alles verarbeitet, was er gerade so in der Kombüse findet. Fleisch- und Fischreste, rote Bete und ein paar Kartoffeln vom Vortag - all das kommt in einen großen Topf und wird dann mit dem Quirl zu einer nicht näher zu definierbaren Masse verarbeitet oder einfach durch den Fleischwolf gedrückt. 

Ich muss Euch jetzt mal was verraten, das ist natürlich Unsinn und gehört ins Reich der Mythen, Labskaus ist nämlich sogar bannich lecker und ein absolutes Soulfood, das ganz köstlich schmeckt - wenn man es denn richtig zubereitet :o)

Labskaus
Mit der "richtigen" Zubereitungsweise, bzw. DEM Originalrezept ist das natürlich immer so eine Sache, denn davon gibt es in etwa soviele wie Haushalte in Norddeutschland und auch bei mir hat sich im Laufe der Zeit n büschen was an der Rezeptur geändert, daher gibt's heute die 2015er Version "meines" Labskaus' mit selbst eingelegten Gewürzgurken und eingelegter Roter Bete - das Rezept dafür findet Ihr gaaaanz unten, noch hinter dem Labskausrezept. 

Das Corned Beef kaufe ich schon seit einigen Jahren bei "meinem" Schlachter. Da es sich hier um Demeter-Corned Beef handelt, ist natürlich auch kein Nitritpökelsalz enthalten und das Corned Beef entsprechend grau. Mit ein paar TL Rote-Bete-Sud bekommt das Labskaus aber trotzdem eine wunderbar rosa Farbe, ganz so, wie man es gewohnt ist.  

Zutaten für Labskaus
Wie Ihr seht, ist die Zutatenliste für Labskaus durchaus überschaubar und es ist nix Schlimmes dabei. Wenn man also nicht alle Zutaten nacheinander durch den Fleischwolf dreht, droht auch kein Unheil ;o)

Welchen Fisch Ihr zum Labskaus dazuesst, könnt Ihr übrigens ganz nach Geschmack selbst entscheiden. Viele essen Rollmöpse, bzw. Bismarckheringe dazu, wir bevorzugen Bratheringe, weil die feiner im Geschmack sind und ich die Konsistenz auch lieber mag. Oder mit anderen Worten: Ich mag einfach keine Rollmöpse.

Bratheringe
Dass ich gerade an diesem Wochenende Labskaus gekocht habe, war übrigens kein Zufall, sondern generalstabmäßig geplant. Zusammen mit Sibel von Insane in the Kitchen, Simone von der S-Küche und Melanie von der Kleinen Chaosküche haben wir die Reste vom letzten Hamburger Foodbloggertreffen aufgebraucht und quasi synchron Labskaus gekocht. 
Diese Aktion hat uns gestern soviel Spaß gemacht, dass das sicher nicht das letzte Mal war - wir werden zukünftig auf jeden Fall öfter unter dem Motto "Kochen ohne Grenzen" synchron kochen - beim nächsten Mal ist dann eine bayrische Spezialität dran. 
Für den Fall, dass Ihr einen Instagram-Account habt, könnt Ihr mir natürlich auch dort folgen, bzw. unter den Hashtags #labskausohnegrenzen und #kochenohnegrenzen unsere Kreationen verfolgen.  
Ich bin schon so gespannt, was wir als Nächstes synchronkochen :o)

Labskaus
Labskaus

Zutaten
600 g Kartoffeln
360 Corned Beef (bei mir vom Schlachter Dreymann)
1 kleine Zwiebel
etwas Rapsöl zum Anschwitzen
3 TL Rote Bete-Flüssigkeit (s.u.)
1 TL grober Senf
Salz und Pfeffer nach Geschmack 

Außerdem
eingelegte Rote Bete (s.u.)
Bratheringe oder Rollmöpse
Brateier

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und gar kochen. 
In der Zwischenzeit eine kleine Zwiebel fein würfeln und in etwas Rapsöl glasig dünsten, die Zwiebeln sollen keine Farbe annehmen. Das Corned Beef dazugeben und mit einer Gabel etwas zerkleinern. Bei niedriger Temperatur zerfallen lassen, dabei darauf achten, dass möglichst keine Feuchtigkeit verdunstet. Sobald das Corned Beef zu einem weichen Brei zerfallen ist, beiseite stellen. 

Die Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Das Corned Beef dazugeben und alles gut vermischen. Mit Senf, Rote Bete-Saft, Gurkensud, Salz und Pfeffer abschmecken und warm stellen. 

Pro Person ein Bratei zubereiten, den Labskaus anrichten und mit dem Bratei, Gewürzgurken, eingelegter Roter Bete und Brathering oder Rollmops servieren. 

Eingelegte Rote Bete

Zutaten
1 kg Rote Bete
800 ml Weißweinessig
300 ml Cidreessig
500 g Rohrohrzucker
6 Nelken
1 Macisschale
7 Pimentkörner
10 schwarze Pfefferkörner
1 halbe Stange Zimt
3 Zwiebeln

Zubereitung
Die Rote Bete waschen und mit etwas Wasser in einen Topf geben. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur garen, bis die Rote Bete gar ist. 
In der Zwischenzeit den Essig zusammen mit dem Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben und zum Kochen bringen - die Gewürze dafür in einen Teebeutel geben, dann lassen sie sich später leichter wieder entfernen. 
Die Zwiebel schälen und in sehr feine Streifen schneiden, zu dem Essigsud geben und köcheln lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat, dann beiseite stellen.

Die Rote Bete gerade soweit abkühlen, bis sie sich anfassen lässt, dann schälen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Die Rote Bete-Scheiben auf zuvor sterilisierte TwistOff-Gläser verteilen, den Gewürzsud noch einmal aufkochen (das Gewürzsäckchen dann entfernen) und die Gläser mit dem Sud und den Zwiebelstreifen auffüllen. 
Die Gläser fest verschließen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.