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Senfkaviar

Meine absoluten Lieblingsrezepte, wenn es um das Thema Vorratshaltung geht, sind meine hausgemachten Grundzutaten. Dazu gehört natürlich unbedingt mein confierter Knoblauch, aber auch meine Fonds und Brühen, Gemüsebrühpulver oder auch mein heißgeliebtes Ajvar das mittlerweile oft ein Ersatz für Tomatenmark ist. Diese Zutaten bringen meine ganz eigene Note in meine Rezepte und sind aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken.
Zu diesen Rezepten gehört auch der Senfkaviar, von dem ich 2013 das erste Mal gehört habe, als eines meiner absoluten Lieblingskochbücher, I ❤ NY, erschien. Seitdem ist diese eingelegte Senfsaat eine meiner am meisten genutzten Grundzutaten und hat deshalb in abgewandelter Form sogar seinen Weg in mein eigenes Kochbuch, das Kleine Feine Einmachbuch*, gefunden. 
Da sehr viele meiner Gerichte Senfkaviar enthalten, ich das Rezept dafür so aber bisher nicht im Blog, sondern ausschließlich in meinem Buch hatte und die Blogrezepte deshalb immer umschreiben musste, möchte ich Euch den Senfkaviar jetzt gerne auch hier im Blog vorstellen. Schließlich sollt Ihr Euren Gerichten damit auch das gewisse Etwas verleihen können. 

Senfkaviar

Bayrischer Leberkäse - Fleischkäse

Fleischkäse gehört zu den Gerichten, die ich schon seit langer Zeit einmal selbst- machen wollte, aber immer wieder vor mir hergeschoben habe. Besonders nach meinen ersten Wurstversuchen im letzten Jahr stand der Fleischkäse ganz oben auf meiner Liste, wie es aber immer so ist, hab ich dann hier und dort etwas anderes gefunden und schwubbs war er wieder vergessen. 
Nach meiner Küchenabstinenz in den letzten Wochen war dieser Fleischkäse aber nun eines der ersten Rezepte, die ich gekocht, bzw. gebacken habe und es war ein voller Erfolg! Er hat uns so gut geschmeckt, dass wir das jetzt auf jeden Fall öfter machen werden und ich möchte gerne auch einige andere Rezepturen ausprobieren, bzw. diese je nach Saison und Geschmack abwandeln.

Bayrischer Leberkäse - Fleischkäse
Das Rezept für diesen wunderbaren Fleischkäse stammt aus dem großartigen Kochbuch Auf die Hand* von Stevan Paul, das ich Euch am nächsten Samstag noch ausführlich vorstellen, jetzt aber schon einmal ausdrücklich empfehlen möchte. 
Ich hab die Mengenangaben für meine 1,5 Liter-Backform* hochgerechnet und auch das verwendete Fleisch noch einmal mit meinem Schlachter abgesprochen, der macht nämlich den besten Fleischkäse Hamburgs und weiß Bescheid ;o)

durchgewolftes Fleisch
Damit der Fleischkäse richtig schön fein wird, habe ich das Fleisch 2x durch die feine Scheibe meine KitchenAid-Fleischwolfs* gewolft. Die Scheibe ist im Vergleich zu anderen Fleischwölfen nicht besonders fein, daher müsst Ihr wahrscheinlich eher die mittlere Scheibe verwenden, wenn Ihr einen anderen Fleischwolf habt. Wenn Ihr es aber gar nicht unbedingt so fein mögt, wolft es nur einmal durch. 

Dieser selbstgemachte Fleischkäse bleibt, im Gegensatz zu konventionellem gekauftem, nach dem Backen nicht grellrosa, sondern wird auch innen grau wie ein Hackbraten. Das liegt aber am fehlenden Nitritpökelsalz und ist kein Qualitäts- merkmal - ganz im Gegenteil, Nitritpökelsalz braucht kein Mensch. 

Natürlich können wir zu zweit keinen ganzen Fleischkäse auf einmal essen, daher habe ich den Rest in Scheiben aufgeschnitten, portionsweise mit meinem nigel- nagelneuen Vakuumierer* vakuumiert und eingefroren. Aus einem Fleischkäse haben wir so 3-4 Mahlzeiten und durch das Vakuumieren lässt er sich im Gefrier- schrank natürlich auch deutlich länger lagern, bzw. bekommt nicht so schnell Frostbrand.

Fleischkäse vor dem Backen
Zutaten
500 g Schweinenacken
375 g Schweinebauch ohne Schwarte
250 g Rinderschmorbraten
2 kleine Zwiebeln
1 EL Majoran 
1/4 TL frisch gemahlene Muskatnuss
1/4 TL Ingwerpulver
10 g Salz 
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
Abrieb einer Biozitrone
250 g Crushed Ice

Zubereitung
Das Fleisch in Würfel schneiden und für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen. Zweimal durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfes drehen und beim zweiten Mal auch die Zwiebel mitwolfen, dann mit den Gewürzen in einen Foodprozessor geben, zum Schluss das Crushed Ice darauf geben und einige Minuten zu einer glatten Farce vermischen. 
Eine 1,5 Liter-Backform ausbuttern und die Fleischkäsemasse portionsweise kraftvoll in die Form schlagen, so bilden sich keine Luftblasen und der Fleischkäse wird schön fest. Die Farce glatt streichen, dann rautenförmig ca. 5 mm tief einschneiden
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen, herausnehmen und vor dem Anschnitt 15 Minuten ruhen lassen. 
Schmeckt wunderbar auf einem Brötchen, bzw. einer Semmel, aber auch zu Kartoffelsalat und/oder Sauerkraut.
Wenn Ihr keinen Foodprozessor habt, könnt Ihr die Fleischmasse und das Crushed Ice auch mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine vermischen. 
*Affiliate-, bzw. Produktlink

Feinste Weihnachtsbäckerei [Rezension]

Backbücher gibt es in meinem Buchregal nur ganz wenige, ich habe eine kleine Ecke mit Brotbackbüchern und so um und bei 10 Bücher mit süßem Gebäck, davon aber allein 4 (inkl. diesem), in denen es ausschließlich oder überwiegend um Kekse geht. Kekse sind bei uns also im Verhältnis zu anderem Gebäck ein durchaus wichtiges Thema. 
Feinste Weihnachtsbäckerei* ist im österreichischen Brandstätter Verlag erschienen und die erweiterte Neuauflage des fast 20 Jahre alten Klassikers "Feinste Weihnachtsbäckereien". In dieser Neuauflage geht es nicht mehr ausschließlich um die weihnachtlichen Keks- und Plätzchenrezepte von Ulrike Hornberg, sondern hier hat Pierre Reboul auch eine Reihe französischer Patisserie-Klassiker beigesteuert.  

Feinste Weihnachtsbäckerei © Brandstätter Verlag
Erster Eindruck
Das Buch selbst macht auf den ersten Blick direkt einen sehr hochwertigen Eindruck - wie übrigens alle Bücher, die ich aus dem Brandstätter-Verlag kenne. Der Buchrücken ist leinengebunden, die Titelschrift geprägt und das Buch hat ein Lesebändchen, schon einmal 3 Pluspunkte, die sofort einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich mag es einfach, solche Bücher in die Hand zu nehmen.  
Beim ersten Durchblättern fällt dann sehr schnell auf, dass nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Rezepte bebildert ist. Auch wenn man sich wie ich im Dschungel der Keksrezepte recht gut auskennt, bleiben doch einige Rezepte, unter denen man sich auf Anhieb nur wenig vorstellen kann. Für mich insofern schwierig, als dass das Rezeptbild für mich in den meisten Fällen der Einstieg in ein Rezept ist. Gefällt mir ein Rezeptbild, schaue ich mir das Rezept selbst auch viel eher an, als wenn ich mir jedes Mal anhand des Rezeptnamens und der Zutatenliste zusammenreimen muss, worauf es hinausläuft. Bei Kochrezepten ist das in den meisten Fällen noch gut möglich, einen Kartoffelsalat kann man auch anhand der Überschrift auf den ersten Blick von der Gemüsesuppe unterscheiden, bei Keksen wird es da schon schwieriger, da sich die Zutatenlisten oftmals nur marginal unterscheiden. Mehr Bilder wären hier eindeutig besser gewesen. 

Feinste Weihnachtsbäckerei © Brandstätter Verlag
Inhalt & Gestaltung
Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Die Grundfarben sind hell und schlicht, die Rezepte übersichtlich gegliedert. Die Gesamtgestaltung und auch die vorhandenen Fotos verleihen dem Buch eine gemütliche Atmosphäre, die gut zum Thema des Buches passt, aber nicht zu verkitscht wirkt, wie es leider oft bei anderen Büchern, in denen es um weihnachtliches Gebäck geht, der Fall ist. 

Feinste Weihnachtsbäckerei enthält neben den Rezeptkapiteln noch drei weitere vorangehende Kapitel, in denen es um die Grundausstattung, Gewürze und Zutaten, die für die Weihnachtsbäckerei benötigt werden und grundlegendes Basiswissen, sowie einige Tipps und Tricks rund um die Plätzchenbäckerei geht. 
Für mich selbst sind diese Kapitel nicht so interessant, gerade Anfänger werden hier aber sicher viele wertvolle Informationen herausziehen können. Ich konzentriere mich lieber auf die Rezepte selbst :o)

Feinste Weihnachtsbäckerei © Brandstätter Verlag
Rezepte
Wie eingangs schon geschrieben, beinhaltet diese Neuauflage von Feinste Weihnachtsbäckerei nicht mehr nur ausschließlich die bewährten Rezepte von Ulrike Hornberg, sondern auch einige aufwendigere und auch durchaus anspruchsvollere französische Spezialitäten des Patisseurs Pierre Reboul. Diese Kombination macht auf mich einen etwas uneinheitlichen Eindruck, die Rezepte von Pierre Reboul haben mich aber dennoch überzeugt. 
Die Bandbreite der Rezepte reicht insgesamt von verschiedenen Lebkuchensorten, über 80! Mürbeteigspezialitäten, diverse "Eischneeverwertungsrezepte", bis hin zu Konfekt - es handelt sich nicht nur um österreichische Klassiker, sondern es werden auch einige deutsche Spezialitäten vorgestellt.

Besonders für deutsche Leser und Hobbybäcker interessant, ist sicher das Kapitel Österreichisches Küchendeutsch, in dem unter anderem erläutert wird, was sich hinter Germ, Kletzen, Ribiseln, Topfen, Obers oder einem Bischof versteckt. Mein persönlicher Favorit: Pergamentstanitzel 

Viele Rezepte enthalten spezielle Tipps für Abwandlungen oder Hinweise, wie ein besonders gutes Ergebnis erzielt werden kann. 

Bereits nachgebacken
  • Schokobrezel
  • Zitronensablé
  • Anisscharten
  • Diamant aus Vanille
    Feinste Weihnachtsbäckerei © Brandstätter Verlag
    Fazit
    Feinste Weihnachtsbäckerei ist ein wirklich schönes Buch mit einem vielleicht nicht ganz unwesentlichen Minuspunkt, es sind für meinen persönlichen Geschmack einfach zu wenig Fotos enthalten. Gerade bei Keksen und Plätzchen brauche ich mehr visuelle Anreize, damit ich bei einem Rezept anbeiße
    Wer sich daran aber nicht stört, wird mit einer großartigen und sehr umfangreichen Sammlung nicht nur weihnachtlichen Gebäcks belohnt, dieses Buch enthält nämlich auch einige Rezepte für sog. Ganzjahreskekse, von denen Ihr im nächsten Jahr sicher auch einige hier im Blog wiederfinden werdet. 

    Ulrike Hornberg, Pierre Reboul, 
    Gebundene Ausgabe, 256 Seiten, >200 Rezepte
    Brandstätter Verlag, 2013
    ISBN13: 978-3850337496 
    Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches aber selbstverständlich keinen Einfluss genommen. 
    Der Inhalt dieser Rezension entspricht 100%ig meinem persönlichen Eindruck des Buches. 

    * = Affiliatelink

    Karamellisierter Hasselback-Butternutkürbis

    In diesem Jahr hab ich's nicht so mit Keksen, Süßkrams oder anderen Weihnachts-leckereien, aber davon hab ich ja auch bereits reichlich in meinem Rezeptarchiv. Ihr findet dort auch kulinarische Last-Minute-Geschenke und andere Geschenke aus der Küche für jede Gelegenheit und Geschmack.
    In diesem Jahr ist mir viel eher danach, Euch Rezepte für die Weihnachtstafel vorzustellen und ein paar habe ich ja bereits geschafft. Ihr habt ein wunderbares Weihnachtsmenü bekommen, einen Kartoffelsalat, ein vegetarisches Weihnachts-menü und außerdem noch eine Pfifferlingscremesuppe mit Brezenknödelchen, das es lediglich aufgrund der nicht mehr ganz stimmigen Saisonalität nicht in mein Weihnachtsmenü geschafft hat.
    Heute habe ich eine Beilage für Euch, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch viel Farbe auf Euren Weihnachtsteller zaubert, es gibt einen karamellisierten Hasselback-Butternutkürbis.


    Rezepte von A-C

    A


    B

    Baharat 
    Berliner 
    Brandteig 
    Brioche 

    C

    Chili-Öl 

    ⓥ = vegetarisch