Blogroll

Avocado-Tomaten-Pizza mit Basilikumpesto

Ich hab eine neue Lieblingspizza!
Eigentlich hätt ich mir das schon denken können, bevor ich die Pizza zubereitet hab, schließlich sind nur Zutaten drauf, die ich für mein Leben gern esse - Avocado, Tomaten, Basilikum und Mozzarella ... mhmmm ...
Ganz besonders wichtig bei dieser Pizza ist die Qualität der Zutaten. Eine unreife Avocado, die die Konsistenz eines Fahrradschlauchs und den Geschmack eines Spültuchs hat, macht diese Pizza sicher nicht zu einem kulinarischen Erlebnis, ganz im Gegensatz zu einer wunderbar cremigen und aromatischen Hass-Avocado.

Ich mag die Kombination Avocado/Hibiskussalz sehr gern, also hab ich das verwendet - wer dieses Salz nicht hat, oder es nicht mag, nimmt halt einfach Meersalz oder Fleur de Sel, schmeckt natürlich auch ;o)



Zutaten für 4 Pizzen

Für den Teig
500 g Hartweizenmehl
1/2 Paket Trockenhefe
10 g Salz

50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
1 Bund Basilikum

Olivenöl zum Aufmixen
2 Avocados
2 Rispen Cherry-Tomaten

2 Mozzarella
grob gemahlener Pfeffer

Hibiskussalz

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst.
Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist.

Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die ausgerollten Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen und wie folgt belegen:

1/2 Bund Basilikum mit etwas Olivenöl im Mixer pürieren und auf jedem Teigfladen einige EL verteilen. Pro Pizza 1/2 Mozzarella zerzupfen und 1/2 Bund Cherrytomaten halbieren und darauf verteilen.
Die Pizzen mitsamt des Backpapiers auf das Backblech legen und einige Minuten anbacken lassen. Durch die extrem hohe Hitze wird das Backpapier schnell dunkel, ich ziehe es also nach einigen Minuten unter den Pizzen heraus, quasi sobald die Pizza nicht mehr am Backpapier klebt. Die Pizza nun ohne Backpapier zu Ende backen. Aus dem Backofen nehmen und jede Pizza mit 1/2 in Streifen geschnittenen Avocado belegen. Mit Pfeffer und Hibiskussalz bestreuen und einige Basilikumblätter darüber zerzupfen - Fertig!


Neuigkeiten zum Foodbloggertreffen in Hamburg

Foodbloggertreffen im hohen Norden

So langsam geht es in die heiße Phase - nichtmal mehr 1 Monat bis zum Treffen :o)
Ich würd demnächst gern die Plätze im Restaurant fix machen und bräuchte dafür natürlich die genaue Teilnehmerzahl.
Es wäre also nett, wenn Ihr mir kurz schreiben würdet, ob und wenn ja mit wieviel Anhang Ihr Hamburg unsicher machen wollt. Einige haben mir das bereits geschrieben, die müssen das natürlich nicht nochmal tun :o)


Die eMails bitte an KurioserLaden(at)aol(dot)com

Danke ;o)

Zitronen-Mohn-Kuchen

Es kommt immer wieder vor, dass ich mich richtig ärgere, Gerichte nicht schon vorher nachgekocht oder nachgebacken zu haben - hier ist das eindeutig der Fall.
Ich hab den Kuchen schon vor einiger Zeit bei Alex gesehen und er ist auch sofort auf meiner kilometerlangen Nachkoch-Liste gelandet, aber leider nicht hoch genug. Er hätte dringlichst auf Platz 1 gehört, dann hätte ich mittlerweile schon ganz viele von diesen leckeren Kuchen backen und natürlich auch essen können ...
Andererseits wär ich dann auch mindestens 5 kg schwerer, also vielleicht ganz gut, dass es der Kuchen erst jetzt auf meine Favoriten-Liste geschafft hat ;o)


Zutaten
180 g Mehl
3 Eier
170 g Zucker
150 g Butter
Saft von 2 Zitronen
geriebene Schale von 1 Zitrone
2 EL Mohnsamen
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
Puderzucker

Zubereitung
Die Butter in der Mikrowelle schmelzen. Die Zitronen gründlich waschen und die Schale von einer Zitrone reiben - beide Zitronen auspressen.
In einer Schüssel die Eier und den Zucker mit dem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Die Butter hinzufügen und unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und dem Mohn vermischen und zusammen mit dem Zitronensaft und der Schale unter die Ei-Zuckermischung rühren. Nicht zu lange rühren, nur solange, bis alle Zutaten miteinander vermischt sind.
Den Teig in eine gebutterte und gemehlte Kastenform geben und ca. 40 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen.
Den Kuchen vollständig erkalten lassen, bevor man ihn aus der Form nimmt. Mit Puderzucker bestäuben.




Gefüllte Brottüten

Diese Brottüten hab ich mal wieder beim Surfen durch Tastespotting entdeckt. Ich fand sie sofort wunderschön und die Idee, diese Tüten mit Salat oder Ähnlichem zu füllen finde ich einfach richtig klasse. Eine tolle Sache für ein Büfett oder Picknick.
Zuerst wollte ich sie mit Eiersalat füllen, aber da es recht warm war, als ich sie gebacken hab und Eiersalat bei uns sowieso nicht auf den vordersten Beliebtheits-Plätzen rangiert, wurde es dann doch eine frische Tomaten-Avocado-Salsa - der Phantasie sind hier aber wie so oft keine Grenzen gesetzt.
Da ich keine Spitztüten-Formen in der benötigten Größe habe, hab ich mir aus gewöhnlichem Bastelkarton Quadrate ausgeschnitten, zu Tüten geformt und mit Alufolie umwickelt. Die Alufolie muss vor dem Umwickeln mit dem Teig gut eingefettet werden, dann klappt das wunderbar und man kann diese selbstgebastelten Formen, wie schon die vor einer Weile vorgestellten Formen für Suppenschüsseln aus Brotteig auch mehrfach verwenden. Sie liegen nun, schön gesäubert im Schrank und warten auf den nächsten Einsatz :o).


Zutaten
500 g Mehl Type 550
1 Tütchen Trockenhefe
150 ml Milch
150 ml Wasser
3 EL Öl
30 g Zucker
1 Ei
1 1/2 TL Salz

Für die Eistreiche
1 Ei
3 EL Milch

Zubereitung
Die Trockenhefe in etwas Milch für 10 Minuten quellen lassen. Mehl, Zucker und Salz trocken vermischen. Öl, Wasser, Milch und Hefe-Milchmischung dazu geben und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt gehen lassen, bis sich das Teigvolumen ungefähr verdoppelt hat (dauert abhängig von der Umgebungstemperatur ca. 1 Stunde).
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 8 gleich große Teigportionen teilen und diese für ca. 10 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Jede Teigportion zu einer langen Rolle formen und um die gefetteten Spitztüten wickeln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Mit der Eistreiche bepinseln und mit Mohn bestreuen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca. 20-25 Minuten backen, bis die Hörnchen goldbraun sind.
Die Hörnchen auf ein Rost geben und abkühlen lassen.


Quelle: Homecooking in Montana

Kichererbsen-Fritten

Ich bin jetzt mal ganz verwegen und behaupte, dass diese Fritten besser schmecken als ihr Pendant aus Kartoffeln. Sie werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll.
Die Teigmasse lässt sich prima am Vortag vorbereiten, so dass sie vor dem Braten nur in Stäbchenform gebracht und gebraten werden muss.

In Zukunft wird es bei uns vermehrt diese Fritten geben - Kartoffeln sind out ;o)




Zutaten
1 l Wasser
2 TL Olivenöl
3/4 TL Salz
285 g Kichererbsenmehl
Olivenöl zum Braten
Pfeffer und Salz zum Bestreuen

Zubereitung
Das Kichererbsenmehl in einen Kochtopf geben und das Wasser unter stetigem Rühren nach und nach zufügen. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl unterrühren und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Masse so fest geworden ist, dass ein Kochlöffel darin stehen bleibt - das kann durchaus ein wenig dauern.
Die Kichererbsenmasse in eine mit Olivenöl gefettete, ca. 20 cm lange eckige Form geben, glatt streichen und vollständig abkühlen lassen.
Die abgekühlte Masse auf ein Küchenbrett stürzen und in Stäbchenform schneiden. In eine große Pfanne soviel Olivenöl einfüllen, dass die Stäbchen schwimmend ausgebacken werden können.
Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen und evtl. einer leckeren selbstgemachten Mayonnaise, Tomatensauce oder einem Joghurt-Dip servieren.

Quelle: David Lebovitz