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Rinderfond

Habt Ihr n büschen Zeit mitgebracht? Wir verbringen heute nämlich den Tag in der Küche und bereiten uns auf den Sommer vor. Also nicht direkt, wir sorgen nur dafür, dass wir im Sommer nicht plötzlich vor nem leeren Vorratsregal stehen und keinen Rinderfond mehr haben und dann womöglich bei 40°C im Schatten stundenlang die Wohnung aufheizen - heut wird also mal wieder reichlich eingekocht und eingeweckt!

Neben Gemüse- und Hühnerfond gehört Rinderfond für mich zu den am häufigsten verwendeten Fonds. Ich brauche ihn sehr viel seltener als meinen Allrounder Gemüsefond, aber für eine leckere Rindersauce braucht man nunmal nen Rinderfond - ohne geht's nicht. Wie sollte man auch sonst auf die Schnelle Nudeln mit Sauce aus dem Hut Glas zaubern?

Wir immer, wenn es um Fond geht, gilt das Motto "Viele Wege führen nach Rom" ich stelle hier und jetzt also meine Variante vor, die selbstverständlich keinen Absolutheitsanspruch geltend macht, sondern eben nur meine Variante ist. Punkt.

Rinderfond
Bevor man einen Rinderfond ansetzt, muss man sich erstmal überlegen, wofür er verwendet werden soll, denn danach richten sich die Zutaten, bzw. die Flüssigkeit, mit der der Fond angesetzt wird, das kann Wasser, aber auch Weiß- oder Rotwein sein
Die Wasservariante bietet sich für alle an, die keinen Alkohol trinken möchten oder dürfen (N E I N, der Alkohol verdampft nicht vollständig! Eines der ärgerlichsten Küchen- märchen überhaupt und für Alkoholiker, für die es auch auf kleinste Mengen Alkohol ankommt, sicher manches Mal ein großes Problem), während die Weinsorte neben dem Geschmack, auch noch wesentlich die Farbe des Fonds beeinflusst.
Ich verwende Rinderfond hauptsächlich für dunkle Saucen und als Zugabe für Schmorgerichte, daher bevorzuge ich die Rotweinvariante, mit seeeeehr viel Rotwein. Wenn Ihr Euch für einen Weißwein oder Wasser entscheidet, wird Euer Fond ein ganzes Stückchen heller. 
Da ich von Wein absolut ganz und gar keine Ahnung habe (noch weniger als von vielen anderen Dingen, die ich hier immer so von mir gebe ;o) ), mein Mitesser zwar ne Menge von Whisky versteht, aber auch keine ausgewiesene Weinkoryphäre ist, frage ich immer, wenn ich eine Flasche Wein brauche - und sei es auch "nur" einen Kochwein - den Weinhändler bei uns ums Eck. Dort kann ich ganz ungezwungen sagen, wofür ich ihn brauche und bekomme immer den passenden Tropfen, auch nicht wirklich viel teurer als in der Edeka-Weinabteilung. Bevor Ihr also den kleinen Etiketten im Discounter vertraut und später zuhause feststellt, dass der Wein doch nicht der richtige ist, fragt mal in Eurer örtlichen Weinhandlung nach - wäre doch schade, wenn die Sauce oder der Braten misslingt, nur weil Ihr 1-2 Euro am Wein gespart habt.

Bei der "Zusammenstellung" der Knochen schau ich immer, dass ich möglichst fleischige Knochen erwische oder nehme wie dieses Mal noch eine Rinderbeinscheibe dazu. Lasst die Knochen vom Schlachter möglichst klein hacken, dann ist die Oberfläche größer, es bilden sich mehr Röststoffe und der Fond wird besonders aromatisch. Auf jeden Fall sollten auch ein paar Markknochen dabei sein!

Die gesamte Fondkocherei vom Anrösten der Knochen, über das Entfetten, bis hin zum originalverkorkten Glas braucht ca. zwei Tage, bzw. über Nacht
An Tag 1 werden erst die Zutaten angeröstet (ich hab noch nie auf die Uhr geschaut, aber das damit fängt's schon an, das dauert!), dann geht alles ab in den Topf und kocht ca. 8 Stunden (oder mehr, je nach Vorliebe), wird dann durchgesiebt und darf bis zum nächsten Tag abkühlen. 
Tag 2 beginnt mit dem Abheben der Fettschicht. Ich entfette den Fond nicht 100%ig, sondern lasse einen kleinen Rest zurück, die bildet nach dem Einkochen eine dünne feste Schicht und erhöht die Haltbarkeit des eingekochten Fonds. Nach dem Entfetten wird der Fond entweder portionsweise eingefroren oder es geht mit dem Einwecken weiter. Nach ungefähr einer weiteren Stunde sind die Gläser dann fertig eingekocht, müssen nur noch abkühlen und können dann beschriftet ins Regal wandern. 

Oft wird ja gesagt, dass Fondkochen keinen großen Aufwand bedeutet, sondern sich nebenbei von selbst erledigt. Finde ich nicht. Fondkochen ist schon ein recht großer Aufwand, besonders wenn der Fond auch noch eingeweckt wird - das Ergebnis entschädigt den Aufwand aber 100%ig. Selbstgekochter Fond schmeckt um ein Vielfaches besser als das Zeugs aus dem Glas, probiert es daher unbedingt mal aus!


Zutaten für ca. 4 l Rinderfond

4 kg Rinderknochen, darunter gerne ein paar Markknochen oder
3 kg Rinderknochen (auch hier wieder 2-3 Markknochen) und 1 Rinderbeinscheibe
Raps- oder Olivenöl 
3 Karotten 
1/2 Knollensellerie 
1 Stange Lauch
2 Gemüsezwiebeln 
1 TL Tomatenmark 
3 Lorbeerblätter
1 Bouquet garni 
1 Flasche Weiß- oder Rotwein 
ca. 5 l Wasser

Zubereitung 
Die Knochen unter fließendem kalten Wasser gründlich abspülen, dann trocken tupfen und nebeneinander auf ein Backblech legen. Mit etwas Öl benetzen und bei 200°C rösten, bis die Knochen rundherum gebräunt sind, zwischendurch drehen. 
In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und die Zwiebeln quer durchschneiden und die Schnittflächen in der trockenen Pfanne anrösten, bis sie geschwärzt sind. 
Sobald die Knochen gleichmäßig angeröstet sind, das Gemüse darüber verteilen und ebenfalls anrösten lassen. Alles mit Rotwein ablöschen, dafür den Wein in 4 Etappen über die Knochen geben, einkochen lassen und erneut Rotwein dazugeben. 
Alle Zutaten in einen großen Topf geben, einen TL Tomatenmark dazugeben, alles verrühren und ganz kurz anrösten, in der Zwischenzeit den Bodensatz auf dem Backblech gut abkratzen und ebenfalls dazugeben. Mit Wasser auffüllen und bei geringer Hitze (die Flüssigkeit soll nur leise vor sich hinsimmern), ca. 8 Stunden köcheln lassen. 
Die Knochen und das Gemüse mit einer Schöpfkelle entfernen und die Flüssigkeit durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb passieren. Über Nacht kalt stellen. 
Am nächsten Tag die entstandene Fettschicht abheben und nur einen kleinen Rest zurücklassen. Den Fond entweder portionsweise einfrieren oder wie unten beschrieben, einwecken. 

Einkochen des Fonds im Backofen
Die Gläser und/oder Flaschen gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen, gut ausspülen. Bei 150°C im Backofen für ca. 15 Minuten sterilisieren, herausnehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Wenn die Gläser direkt mit dem heißen Fond befüllt werden, platzen sie leicht. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen.
Den passierten und entfetteten Fond ca. 5 Minuten sprudelnd aufkochen, in der Zwischenzeit die Deckel der Gläser und Flaschen in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Zum Kochen bringen und ebenfalls ca. 5 Minuten köcheln. Ich stelle den Trichter, mit dem ich die Gläser und Flaschen befülle, ebenfalls in den Topf, so wird der gleichzeitig sterilisiert. 
Den Fond in die Gläser und Flaschen einfüllen und sofort fest verschließen und auf dem Kopf beiseite stellen. Die Gläser nicht bis zum Rand befüllen, sondern ca. 1 cm Rand lassen. Den Backofen auf 180°C Unterhitze aufheizen, eine Fettpfanne auf unterster Stufe einhängen und ca. 2 cm hoch mit kochendem Wasser befüllen. Die Gläser und Flaschen so nebeneinander in die Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren und alles 45 Minuten einkochen. 
Die Gläser im Anschluss aus dem Backofen nehmen, nicht im Backofen auskühlen lassen.

Haltbarkeit 
Mit Haltbarkeitsangaben bin ich grundsätzlich immer sehr zurückhaltend, da die Haltbarkeit der Endprodukte im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängig ist, dem Zustand, bzw. der Frische der Zutaten und der Hygiene bei der Zubereitung - auf beides hat das Rezept selbst natürlich keinen Einfluss. 
Vorausgesetzt, Ihr habt wirklich sauber gearbeitet, ist der Fond aber mindestens ein Jahr haltbar - theoretisch. Selbstgekochter Fond ist aber so lecker, dass er garantiert nicht so alt wird. 
Wichtig ist, dass die Deckel beim Öffnen der Gläser und Flaschen ploppen, wie Ihr es auch von gekauften Gläsern kennt. Wenn der Deckel sich leicht öffnen lässt oder sogar nur noch aufliegt, gehört der Inhalt des Glases in den Abfall - so leid es mir tut.
Die Deckel von Gläsern, deren Inhalt verdorben ist, gehören ebenfalls in den Müll, die Gläser selbst könnt Ihr natürlich wiederverwenden, nachdem Ihr sie ausgekocht habt.

Ragù alla Bolognese

Ich hoffe, Ihr habt Euch für heute noch nichts Größeres vorgenommen, denn heute wird mit Überlänge gekocht, heute gibt es im wahrsten Sinne des Wortes Slow Food. 
Rezepte für Ragù alla Bolognese gibt es ja wie Sand am Meer und von vielen wird behauptet, DAS ultimative zu sein - damit fang ich aber gar nicht erst an, dies ist schlicht und einfach meine Version. Im Laufe der Zeit aus vielen Rezepten zusammengebastelt und genauso wie es ist für gut befunden. 

Ich koche immer direkt einen groooooßen Topf Sauce mit mehreren Litern und wecke sie dann ein, sonst lohnt der ganze Aufwand ja kaum, die Rezeptmengen fallen diesmal also etwas größer aus. Mal von der klassischen Pasta-/Lasagne-sauce abgesehen, kommt sie bei uns außerdem auch noch auf Pizza - genauer gesagt auf meine Pizza "Steph Speciale". GRANDIOS, sag ich Euch, aber dazu demnächst mehr. 
Diese Sauce gehört für uns zum absoluten Standardrepertoire und ist aus unserem Vorratsregal nicht mehr wegzudenken. Ich koche zwar nicht annähernd jeden Tag, d.h., bei uns gibt es unter der Woche meistens nur die sog. Bütterken, egal ob kalt oder überbacken vom Tischgrill), wenn wir aber doch mal Appetit auf eine warme Mahlzeit haben, dann ist so ein eingewecktes Glas Bolognese einfach perfekt. Aufschrauben, erhitzen und in der Zwischenzeit die Pasta kochen. Schneller ist dieser merkwürdige Mirácoli-Bausatz auch nicht zubereitet und obwohl ich noch nie in meinem Leben Mirácoli gegessen habe, bin ich mal so frei und behaupte, dass diese mindestens 100x besser schmeckt. 

Zutaten
300 g Zwiebeln, fein gehackt
4 Karotten, fein gewürfelt 
4 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
Olivenöl* zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
100 g Coppa oder Pancetta in sehr dünne Scheiben geschnitten
100 g Hühnerleber
2 kg Rinderhack
750 ml Weißwein*
400 ml Milch 
2 Dosen Pelati* (à jeweils 800 g)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 

Zubereitung
Das Gemüse sehr fein würfeln und in einer Pfanne in Olivenöl glasig andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und für eine, maximal 2 Minuten mit dünsten, dann alles auf einem Teller beiseite stellen. 
Das Hackfleisch in 4 Portionen in einem großen Topf nacheinander anbraten, evtl. austretender Bratensaft muss komplett verkochen und das Hackfleisch soll krümelig und leicht gebräunt sein. Um das Hackfleisch schnell zu zerbröseln, kann man es mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken. Herausnehmen und mit der nächsten Portion weiter machen, bis das Fleisch komplett angebraten ist. Angebratenes Hackfleisch ebenfalls beiseite stellen. 
Den Pancetta, bzw. die Coppa in sehr feine Streifen schneiden und in dem Topf anschwitzen. Die Leber ebenfalls fein hacken, mit dem Messerrücken zerdrücken und zu dem Pancetta geben. Kurz zusammen anschwitzen, dann die bereits angebratenen Gemüsewürfel und das Hackfleisch dazugeben, alles miteinander vermischen.
Mit dem Weißwein ablöschen und zu 2/3 einkochen lassen, dann die Milch und die Dosentomaten dazugeben
Bei niedriger Hitze - das Ragù soll nur ganz leicht simmern - für mindestens 5, es dürfen aber auch 6 oder 7 Stunden sein, simmern lassen. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ragù alla Bolognese, eingeweiht
Einkochen im Kochtopf

Da diese Sauce sehr dickflüssig ist und beim Einkochen im Backofen nicht anfängt zu Blubbern (man also den Beginn des eigentlichen Einkochens nicht bestimmen kann), muss sie im Kochtopf eingekocht werden.

Die Gläser gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen und gut mit klarem Wasser ausspülen. Bei 150°C im Backofen für ca. 15 Minuten sterilisieren, herausnehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Wenn die Gläser direkt mit dem heißen Ragù befüllt werden, platzen sie leicht. 

Das Ragù nochmals ca. 15 Minuten aufkochen, in der Zwischenzeit die Deckel der Gläser in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Zum Kochen bringen und ebenfalls ca. 5 Minuten köcheln. Ich stelle den Trichter, mit dem ich die Gläser befülle, ebenfalls in den Topf, so wird der gleichzeitig sterilisiert. 
Die Sauce in die Gläser einfüllen und sofort fest verschließen. Die Gläser nicht bis zum Rand befüllen, sondern ca. 2 cm Luft nach oben lassen.

Die Gläser in einen Wecktopf stellen (alternativ geht auch ein großer Kochtopf, der sollte mit 2-3 Lagen Küchenpapier ausgelegt werden, bevor die Gläser hineingestellt werden) und soviel Wasser angießen, dass die Gläser zu 2/3 im Wasser stehen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur der Sauce haben.
Das Wasser auf 100 C° erhitzen und die Gläser 120 Minuten bei geschlossenem Deckel einkochen, dann die Gläser entnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Tipp
Ich beschrifte meine Gläser mit einem weißen Edding*, der lässt sich im Anschluss wieder problemlos mit einer Edelstahlspirale* abrubbeln und die Gläser sind wie neu.
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Ochsenschwanzragout mit Tagliatelle

Nach dem ganzen Süßkram der letzten Tage brauch ich dringend was Herzhaftes und weil ich Euch ja eh noch mein ultimatives Lieblings-Pastarezept schuldig bin, gibt's heute eine große Portion Pasta - eine ganz große!  

Ochsenschwanzragout mit frischer Pasta ist für mich ein absolutes Festessen, das mich in Nullkommanix in den 7. Himmel befördert. Schon als Kind war "Nudeln mit Sauce" eines meiner Lieblingsgerichte und das ist jetzt quasi die gepimpte Erwachsenen-Version mit ordentlich viel Rotwein. Durch die lange Schmorzeit und die im Bindegewebe des Fleisches enthaltene Gelatine bindet die Sauce automatisch ab, wird sämig und unglaublich aromatisch.
Wie alle Schmorgerichte schmeckt auch dies aufgewärmt am Besten, daher, und weil es nach dem Schmoren einer gewissen Puhlerei bedarf um das Fleisch vom Knorpel zu lösen, bereitet man das Ragout am Besten am Vortag zu und muss dann am nächsten Tag nur noch die Pasta kochen und das Ragout aufwärmen. Also nicht nur mordslecker, sondern auch noch praktisch! 
Wenn tatsächlich etwas übrig bleiben sollte (was unwahrscheinlich ist), einfach für schlechte oder stressige Zeiten einfrieren ;o)

Ich hab das Glück, dass mein Schlachter immer Ochsenwanz im Angebot hat, in den meisten Fällen muss man ihn aber vorbestellen. Mein dringender Rat lautet, probiert es unbedingt mal aus, Ochsenschwanzragout schmeckt wirklich grandios lecker! 

Zutaten
1 Ochsenschwanz, vom Schlachter bereits in einzelne Segmente zerteilt
Butterschmalz zum Anbraten
1 Karotte, grob gewürfelt
1 Petersilienwurzel grob gewürfelt
1 Zwiebel, geviertelt
3 Knoblauchzehen
1 Selleriestange, gedrittelt
Butter zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
500 ml Rotwein (Serpaiolo 2009 Serpaia di Endrizzi)
500 ml Dosentomaten
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und die einzelnen Ochsenschwanz- segmente von allen Seiten scharf anbraten. Fleisch herausnehmen und warm stellen.
Das Butterschmalz abgießen, den festgesetzten Bratensatz aber unbedingt im Bräter belassen.
Einen guten Stich Butter im Bräter erhitzen und die Gemüse darin einige Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Tomatenmark dazugeben und für 2 Minuten mitrösten - nicht länger, da das Tomatenmark dann bitter wird. Mit Rotwein und den Dosentomaten ablöschen, das Lorbeerblatt und Fleisch wieder dazugeben und abgedeckt bei milder Hitze für 3-4 Stunden köcheln lassen.
Das Fleisch entnehmen und beiseite stellen. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und  je nach Konsistenz evtl. etwas einreduzieren lassen - nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit das Fleisch gründlich vom Knochen friemeln und zur Sauce geben.

Uns schmeckt die Sauce am besten mit breiter langer Pasta wie Pappardelle oder Tagliatelle oder auch mit Pici, man kann sie aber natürlich auch mit kurzer Pasta wie Rigatoni servieren.

Ossobuco mit cremiger Thymianpolenta

Nun ist es ja bald vorbei mit der kalten Jahreszeit - der Frühling klopft mit aller Kraft an die Tür, die Vögel zwitschern, die Sonne strahlt und das frische Grün sprießt aus allen Ecken.

Jaja, schon gut, man darf doch noch Träume haben, oder? Eigentlich bin ich ja ein grundnegativer Mensch. Ich geh immer vom Schlimmsten aus, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden, aber in diesem Fall dachte ich mir, geh ich das mal anders an und hoffe das Beste.
Also ... Weil sich der Winter ja nun sehr bald vom Acker macht, gab es bei uns am Sonntag nochmal ein schönes Schmorgericht - man muss die kurze, noch verbleibende Zeit ja ausnutzen. Ist der Frühling erstmal da, stehen andere Gerichte auf dem Plan und bis zur nächsten Schmorgericht-Saison dauert es dann wieder ewig.
Eigentlich sollten wir also froh sein, wenn sich der Winter noch ein wenig Zeit lässt, Schmorgerichte sind doch schließlich bannig lecker :o)

Wenn man sich die Fleisch-Theke im KuLa mal anschaut, sieht man sehr schnell, wo meine/unsere Vorlieben sind, Schmorgerichte und Geflügel belegen die vorderen Plätze, Kurzgebratenes kommt so gut wie gar nicht vor.
Das liegt zum Einen daran, dass ich Kurzgebratenes nicht wirklich gut vertrage, zum Anderen bin ich aber auch einfach unglaublich bequem und mach's mir gern einfach. Was liegt also näher als ein Schmorgericht? Nachdem alles angebraten ist, kommt der Deckel drauf und die nächsten 2-3 Stunden kann man die Füße hochlegen - perfekt!
Besonders Kochanfängern würde ich immer ein Schmorgericht empfehlen, außer Zeit und Geduld (und natürlich guten Zutaten, aber das versteht sich von selbst), braucht es da eigentlich keine große Kochkunst. Ok, ein vernünftiges Rezept ist natürlich auch ganz hilfreich, aber das habt Ihr ja jetzt ;o)

Zutaten
4 Rinderbeinscheiben, ca. 5 cm dick
Salz und Pfeffer
Mehl zum Mehlieren der Beinscheiben
1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
2 Stangen Staudensellerie, in feine Würfel geschnitten
1 Karotte, in feine Würfel geschnitten
1 EL Tomatenmark
200 ml Weißwein
300 ml Rinderfond

Gremolata
1 Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt 
1 Handvoll glatte Petersilie, sehr fein gehackt

Zubereitung 
Die Beinscheiben mit Küchengarn einmal um die Taille fixieren und dann, ähnlich einem Geschenk, den Faden nochmal kreuzförmig umwickeln (s.o.)
Etwas Mehl auf einen Teller geben und die Beinscheiben darin von beiden Seiten wenden. Überschüssiges Mehl gründlich abklopfen.
Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Beinscheiben darin beidseitig goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen.
Zwiebel-, Karotten- und Selleriewürfel anschwitzen, Tomatenmark dazugeben und ca. 2 Minuten mit rösten - nicht zulange, da es sonst bitter wird. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Mit Rinderfond aufgießen, das Fleisch wieder hinzugeben und alles zugedeckt ca. 1 1/2 - 2 Stunden im auf 140°C vorgeheizten Backofen schmoren lassen.

Für die Gremolata die Schale der Zitrone, mit dem Knoblauch und der Petersilie vermischen.

Das Ossobuco mit Risotto milanese, cremiger Polenta oder Kartoffelpüree servieren und die Gremolata darüber streuen. 

Thymianpolenta

Zutaten
150 g Polentagrieß
500 ml Wasser
300 ml Milch
Muskatnuss
Salz
3 Stiele Thymian
40 g Butter
50 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Das Wasser und die Milch in einen Topf geben und kräftig mit Muskatnuss würzen, salzen. Zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren den Polentagrieß einrieseln lassen. Unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Polenta gar ist.
Butter, Parmesan und Thymian zugeben und unterheben.
Sofort servieren.

Carbonade flamande - flämisches Biergulasch

Zur Zeit ist es bei uns so, dass Fleisch, wenn nicht als Geflügel, meist als Schmorgericht auf den Tisch kommt. Es ist sooo praktisch - man steht nicht stundenlang in der Küche, sondern bereitet alles zu und lässt es dann ein paar Stunden leise köcheln. In der Zwischenzeit hat man alle Zeit der Welt um Beilagen zu zubereiten, klar Schiff zu machen und ein wenig die Füße hoch zu legen. 

Nachdem wir uns dann satt gefuttert haben (ein entscheidender Nachteil - Schmorgerichte schmecken so lecker, dass man grundsätzlich zu viel futtert), bleibt immer noch reichlich übrig, so dass ich auch noch die ein oder andere Mahlzeit einfrieren kann.


Biergulasch hab ich schon einmal gemacht, allerdings nicht in dieser flämischen Variante, sondern ein schlichtes Gulasch mit Dunkelbier. Das besondere bei dieser Zubereitung ist die Zugabe von Gewürzbrot. 
Hier im hohen Norden bekommt man ein solches Brot leider nicht, bzw. es ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen. Ich hab daher Frühstückskuchen verwendet, wahrscheinlich ist der Unterschied gar nicht so groß. 
Weil ich etwas skeptisch war, hab ich mich mit diesem Brot nach und nach rangetastet, d.h. ich hab erstmal nur ein wenig zum Fleisch gegeben und die Dosis dann peu à peu erhöht, bis es für uns genug war. Wer es gerne noch geschmackiger hat, gibt einfach noch mehr hinzu. Durch dieses Brot bekommt die Sauce eine wunderbare Bindung und schmeckt leicht weihnachtlich. 
Es ist sicher nicht mein Lieblings-Schmorgericht, aber absolut lecker und mein Mitesser war uneingeschränkt begeistert. 
Als Beilage gab es bei uns Fritten aus dem Ofen, schließlich ist Belgien das Mutterland der Fritte...
Belgisches Bier ist hier leider noch schwieriger zu bekommen als Gewürzbrot, also hab ich das Lieblingsbier meines Mitessers (mal abgesehen von Bremer Becks!) verwendet, Dortmunder Hövels.
 
 
Zutaten
2 kg Rindfleisch
Mehl zum Bestäuben
4 Zwiebeln, grob gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL brauner Zucker
9 ca. 1 cm dicke Scheiben Frühstückskuchen

1 l Bier (Hövels)

1 Bouquet Garni

Senf
Salz und Pfeffer
Butterschmalz

Zubereitung
 
Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 3x3 cm große Stücke schneiden. Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen und die Fleischstücke darin in Etappen von allen Seiten anbraten. Nicht zuviel Fleisch auf einmal in den Topf geben, da er sonst zu sehr runterkühlt und das Fleisch nicht mehr scharf anbrät, Fleischsaft austritt und es nur noch kocht.
Wenn das ganze Fleisch angebraten ist, zurück in den Topf geben und etwas mehlieren. Nochmals einige Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen - darauf achten, dass der Bodensatz nicht zu schwarz wird, sonst wird die Carbonade leicht bitter.
Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite Stellen.
Die Zwiebeln anbraten und bei mittlerer Hitze schön braun dünsten, nicht scharf anbraten. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren.
Mit Bier ablöschen und das Fleisch, den Knoblauch, sowie das Bouquet garni dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Senf nach Geschmack würzen und das Gewürzbrot ebenfalls dazugeben.
Ca. 3 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen. Die Flüssigkeit soll nur leise simmern.
Mit Kartoffeln oder Fritten servieren.


Falsu magru - Rollbraten mit Hackfleisch-Pancetta-Füllung

Wir sind zu zweit - ok, da sind noch unsere 3 kleinen Mitbewohner, aber mit denen teilen wir unser Essen in der Regel nicht, zumindest nicht freiwillig ;o)
Für uns zwei lohnt sich ein richtiger Braten eigentlich nicht, viel zu groß. Da ich aber sonst nur selten die Gelegenheit habe, einen Braten zuzubereiten, mach ich es einfach trotzdem und friere den Rest portionsweise ein - mein Mitesser freut sich dann sehr, so hat er in seinem Wochen-Exil abends eine warme Mahlzeit, die ihn an Zuhaus erinnert ...

Das Rindfleisch wurde von meinem Schlachter aus einem Rouladenstück geschnitten. Er hat dafür eine sehr dicke Rouladenscheibe abgeschnitten, die er durch einen Schmetterlingsschnitt einfach verdoppelt hat. So wurde aus dem schmalen Stück Fleisch ein breites, dass ich prima füllen konnte.



Zutaten
1 große, dicke Scheibe Rindfleisch (Hüfte, Ober- oder Unterschale)
300 g Rinderhackfleisch
2 Eier
50 g Semmelbrösel
3 EL Provolone, gerieben
200 g Pancetta
100 g Parmaschinken
100 g Provolone, gerieben
je 1 Bund Oregano und Thymian
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

800 g geschälte Tomaten
1 Zwiebel
Olivenöl
250 ml Rotwein

Zubereitung
Das Hackfleisch mit den Eiern, den Semmelbrösel und den 3 EL Provolone vermischen, einige Zweige Thymian und Oregano fein hacken und zu der Hackfleischmasse geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen.
Die Rindfleischscheibe ausbreiten und mit Pancettascheiben belegen. Die Hackfleischmasse gleichmäßig darauf verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen. Mit Parmaschinken belegen und den Braten wie eine große Roulade aufrollen. Mit Küchengarn zusammenbinden und von außen mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. In Olivenöl anschwitzen und einige Kräuterzweige dazugeben. Mit Rotwein ablöschen, die Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Backofen auf 160°C vorheizen.
In der Zwischenzeit den Braten in einem großen Schmortopf auf dem Herd von allen Seiten gut anbraten. Die Tomatensauce um den Braten verteilen und den Braten abgedeckt in den vorgeheizten Backofen stellen. Für ca. 2 Stunden (je nach Dicke des Bratens) schmoren.
Etwas ruhen lassen und in Scheiben aufschneiden.
Dazu schmecken Rosmarinkartoffeln oder auch ein Stück Focaccia.

Boeuf Bourguignon

Nachdem es in den letzten Tagen etwas ruhiger im Kuriositätenladen war und das Wetter (glücklicherweise) auch nicht mehr hochsommerlich ist, gibt es heut mal eine richtig ordentliche Portion Fleisch und zwar angelehnt an ein Rezept von meinem "Freund" Tim, wie Andrea nun sagen würde ;o)
Als Beilage gab es kleine Petersilienklöße, die auch auf dem letzten Bild zu sehen sind. Weil sie uns aber so ganz und gar nicht geschmeckt haben, gibt's dafür auch kein Rezept - das nächste Mal (und das wird es definitiv geben, wenn ich es zwischen die 1365 Rezepte, die noch auf der Warteliste stehen schieben kann) werd ich einfache Kartoffeln dazu reichen, dann kann man die Sauce auch bis zum letzten Tropfen ausnutzen...
Weil mein Mitesser ja beharrlich den Verzehr von Pilzen verweigert, musste ich die leider mal wieder weglassen, wer aber nicht so krüsch ist wie er, fügt sie einfach zum restlichen Gemüse dazu.



Zutaten
1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter

300 g kleine Schalotten
200 g Zwiebeln
250 g durchwachsener Speck am Stück
450 g Möhren
Mehl zum Bestäuben des Fleisches
5 El Öl
1 TL Tomatenmark
750 ml Rotwein
400 ml Rinderbrühe
1 Bouquet Garni (getrocknet oder je 1 Stiel Thymian, Petersilie, Rosmarin und
2 Blatt Lorbeer)
Salz & Pfeffer
2 Knoblauchzehen

Zubereitung
Die Schalotten und Zwiebeln pellen. Möhren schälen, längs halbieren und schräg in Stücke schneiden. Rindfleisch in 200-300 g große Stücke schneiden.
2 El Öl in einem Bräter oder großen Topf erhitzen. Schalotten, Zwiebeln und Möhren darin 5 Min. anbraten. Gemüse aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Erneut etwas Öl in den Bräter geben und erhitzen.
Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, im Mehl wenden und abklopfen. Rundherum zusammen mit dem Speck scharf anbraten und herausnehmen. Tomatenmark zugeben und kurz rösten. Mit 1/3 des Rotweines ablöschen und diesen fast vollständig verkochen lassen. Bouquet Garni zugeben und mit dem restlichen Rotwein aufgießen. Fleisch und Brühe zugeben, aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 2:30 Std. schmoren.
30 Min. vor Ende der Garzeit Fleisch, Speck und Bouquet garni aus der Sauce nehmen. Sauce mit dem Mixstab pürieren. Fleisch, Gemüse und Speck zurück in den Bräter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu Ende schmoren.



Die kleinen, flachen Zwiebeln, deren genauen Namen ich mittlerweile wieder vergessen habe, kann ich uneingeschränkt empfehlen - sie hatten ein ganz wunderbares, mildes Aroma und eine leicht süßliche Note. Wenn ich sie mal wieder auf dem Markt bekomme, werd ich garantiert wieder zugreifen.
Das Fleisch wird bei dieser Zubereitung in verhältnismäßig große Stücke geschnitten - ein Stück reicht da wie ich finde schon pro Portion.




Hier nochmal die bösen Petersilienknödel, die so ganz und gar nicht nach unserem Geschmack waren.

Wiener Saftgulasch

... oder doch eher Paprikás oder Pörkölt?
Ich werd den Unterschied wahrscheinlich nie wirklich begreifen, da ich aber weiß, dass wir mindestens eine Food-Bloggerin mit ungarischen Wurzeln unter uns haben, hoffe ich, dass diese Wissenslücke bald geschlossen ist ;o)
Laut Wikipedia (ich weiß, die wissen auch nicht alles) zeichnet ein Paprikás die verhältnismäßig geringe Menge Gewürzpaprika aus - sind 4 EL wenig?
Ein Pörkölt heißt wohl übersetzt "Angeröstetes" ... Nun, diese Variante wird nicht angeröstet, das Fleisch kommt erst später dazu.
Gulasch wird es wohl auch kaum sein, dazu ist es nicht suppig genug und außer Fleisch und Zwiebeln ist auch nichts drin ...
Wirklich schwierig, die Benennung dieses Gerichtes - ich könnte es einfach Rinderschmortopf ungarischer Art nennen, damit wär ich wohl auf der sicheren Seite, aber das hört sich so unschick an.
Bleib ich also für's Erste beim Wiener Saftgulasch und komme zum Wesentlichen ...

Durch Bollis wunderbare Rinderrouladen auf den Geschmack gekommen, musste dieses Wochenende unbedingt mal wieder ein schönes Schmorgericht her. Da der Herr des Hauses ein ganz großer Gulasch-Fan ist, lag die Wahl des Gerichtes nahe.
Dazu gab es einen Serviettenknödel, der wie wir finden die ideale Beilage ist - nichts ist so saugfähig wie ein Serviettenknödel, da bleibt garantiert keine Sauce auf dem Teller zurück ;o)

Bei diesem Gulasch wird das Fleisch nicht angebraten, sondern kommt erst später zu den bereits angebratenen und köchelnden Zwiebeln. Auf diese Weise wird es butterzart, ein Messer ist hier eigentlich nicht nötig.



Zutaten
1 kg Rinderwade, bzw. Rinderbeinscheiben (Gewicht ohne Knochen)
800 g Gemüsezwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 TL gehackter Kümmel
1 EL Majoran
4 EL Paprikapulver
1 EL Weißweinessig
Salz und Pfeffer
1 TL Tomatenmark
Schweineschmalz zum Anbraten

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Das Gulaschfleisch in ca. 3x3 cm große Stücke schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin langsam schön braun rösten.
Knoblauch, Kümmel, Majoran, Paprikapulver, Tomatenmark, sowie Essig zugeben, gut durchrühren, mit etwas Wasser aufgießen und 1/2 Stunde köcheln lassen - der Paprika hat so die Möglichkeit, sich richtig zu entfalten.
Jetzt das gewürfelte Fleisch dazugeben und evtl. noch etwas Wasser oder Brühe angießen, so dass das Fleisch noch zu sehen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf kleiner Hitze 2 - 3 Stunden schmoren lassen.
Das Gulasch sollte eine schöne dunkelbraune Farbe haben.


Das Rezept für den Serviettenknödel findet Ihr hier