Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl auf Schoko-Nusswaffeln

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Eine meiner Lieblingskochshows im Fernsehen war lange Zeit das Kochduell auf Vox. Ich war immer wieder fasziniert mit welcher Kreativität und Spontaneität die Köche und Kandidaten die Zutaten ihrer Warenkörbe verarbeitet haben und hab mich oft gefragt, was ich an ihrer Stelle daraus gemacht hätte.
Anfang dieser Woche konnte ich mich nun selbst einmal an einem Überraschungs-Warenkorb versuchen, denn REWE hat mich zum Oster-Blogroulette ein-geladen. Meine Roulettepartnerin Denise von Foodlovin' hat mir zu diesem Anlass eine bunte Tüte zusammengestellt, die mir vom REWE-Lieferservice* direkt an die Wohnungstür gebracht wurde.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie gespannt ich auf den Inhalt war, denn das hätte im Prinzip alles sein können, unser hiesiger REWE ist riesig. Da ich ja deutlich lieber koche als backe, hab ich insgeheim darauf gehofft, mich am Herd austoben zu können, aber natürlich kam es anders - war ja bei meinem Glück nicht anders zu erwarten. 

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen
Mein Warenkorb bestand aus Butter, Frischkäse, Sahne, Joghurt, Hefe, Zitronen, Mehl, Schokoaufstrich, Kirschmarmelade, Hafer-Crunch-Müsli, gemahlenen Hasel-nüssen, Pinienkernen, Honig, Vanilleschoten, getrockneten Aprikosen, Rotwein und einem Schokohasen. Und dann war da noch der Zimt. Z-I-M-T!
Nicht nur, dass die Zutaten eindeutig auf Backen, bzw. eine Süßspeise hinausliefen, es war Zimt dabei! Für alle, die es nicht wissen, es gibt kaum etwas, was ich weniger mag als Zimt... 
Denise hat mir mit diesem Warenkorb also eine ordentliche Aufgabe gestellt, denn natürlich wollte ich soviel wie möglich verarbeiten, auch das Gewürz, dessen Name in diesem Blog eigentlich nicht genannt werden darf. 

REWE-Warenkorb
Meine erste Idee war ein Blechkuchen, ungefähr im Stil einer Donauwelle, aber so richtig gezündet hat die Idee bei mir nicht, also hab ich mich auf das besonnen, was ich wirklich gut kann und das sind neben Nudeln, Hackgerichten und Einwecken eindeutig Eis und Waffeln. Kaum war diese grundlegende Entscheidung gefallen, sprudelten die Ideen auch schon aus mir heraus und schlussendlich hatte ich bis auf den Frischkäse, Joghurt und die Hefe alles verarbeitet. Kein schlechter Schnitt, oder?

Das Ergebnis hat mich absolut begeistert, denn besonders das Eis ist eines der leckersten, die ich bisher zubereitet habe und das sind mit über 70 Sorten mittler-weile eine ganze Menge. Für meinen Hausgebrauch hab ich den Zimt bewusst sehr gering dosiert, für Euch ist im Rezept aber eine ausreichende Menge angeben. Die Kombination aus cremigem Eis, kräftigem Rotwein-Kirschswirl und dem Pinienkern-Hafer-Krokant ist ein absoluter Kracher und ich bin sehr froh, dass mein Mann keine Kirschen mag und ich das Eis so ganz für mich alleine habe. Ich teile ja bekanntlich so ungern.
Die Waffeln sind herrlich schokoladig und haben durch die eingearbeiteten Apri-kosenstücken eine wunderbar fruchtige Note. Eine ganz großartige Kombination, die perfekt zum Eis passt. Wenn Ihr also noch ein Dessert für Euer Ostermenü sucht, dann solltet Ihr dieses (Obacht, es folgt ein seeehr langer Name) Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen unbedingt in Auge fassen. Nicht nur, weil Ihr schon mit diesem Bandwurmnamen sicher enorm Eindruck schinden werdet. 

Für mich war dieses Osterroulette ein voller Erfolg, denn sowohl das Eis, als auch die Waffeln hätte ich so nie von selbst ausprobiert - manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden.

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen
Moment, moment! Bevor es mit den Rezepten weitergeht, komme ich noch zum 2. Teil meiner Aufgabe, denn die bestand darin, den REWE-Lieferservice* selbst und auch die Einkaufs-App* zu testen.
Grundsätzlich kaufe ich ja bewusst hier direkt vor Ort, also zwei Straßen weiter im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt nebenan ein. Das sog. Einkaufserlebnis gehört dazu, ich möchte meine Waren selbst auswählen und entscheiden, welche Gurke schlussendlich in meinem Einkaufskorb landet. 
Nichtsdestotrotz habe ich den Lieferservice in der Vergangenheit schon einige Male genutzt, wenn ich krank danieder lag und es selbst nicht zum Supermarkt geschafft habe und der Gatte von früh bis spät arbeiten musste. Nicht nur in solchen Fällen ist der Lieferservice eine große Erleichterung für mich.
Der Lieferservice selbst war für mich daher kein Neuland, wohl aber die Einkaufs-App, mit der ich die Zutaten für Denises Warenkorb bequem auf dem Heimweg bestellen konnte. Als Bloggerin bin ich natürlich mehr oder weniger mit meinem Smartphone verwachsen und nehme daher jede nützliche App begeistert an. 
Die Lieferung hat sehr problemlos und komfortabel geklappt, alles war kühl und frisch. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass der Postmann REWE-Mann bei uns geklingelt hat. 

Straciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl
Straciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant
Zutaten
250 g Sahne
250 g Milch
60 g Honig
2-3 TL Zimt (kommt auf Euren Zimtjieper an)
3 große Eigelbe
¼ TL Salz
1 Schokohase (100 g)

Rotwein-Kirsch-Swirl
200 ml Rotwein
200 g Kirschkonfitüre
Abrieb einer halben Biozitrone

Pinienkern-Hafercrunch-Krokant
100 g Rohrohrzucker
1 TL Butter
50 g Pinienkerne
50 g Hafer-Crunch-Müsli

Zubereitung
Sahne, Milch und Honig in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. Den Zimt dazugeben und verrühren. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eis-maschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. 

In der Zwischenzeit den Rotwein mit der Kirschmarmelade und Zitronenabrieb in einem Topf zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit deutlich eingedickt ist. Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Swirlmasse abkühlen lassen.

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. 
Das fertige Eis abwechselnd mit der Swirlmasse in eine Schüssel schichten und nochmals ca. 2 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Schoko-Nusswaffeln mit Aprikosen
Schoko-Nusswaffeln mit getrockneten Aprikosen

Zutaten 
100 g gebräunte Butter
3 Eier
1 Vanilleschote
70 g Honig
100 g Schokocreme
300 ml Milch 
1 TL Salz
200 g Mehl, Type 550 
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Haselnüsse, gemahlen
50 g Aprikosen, getrocknet

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Töpfchen schmelzen und so lange köcheln lassen, bis sie leicht gebräunt ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Eier mit dem Honig in der Küchenmaschine cremig schlagen, dann die Butter einlaufen lassen und unterrühren. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit dem Schokoaufstrich und der Milch dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver und dem Salz vermischen und nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. 
Die Aprikosen fein hacken und unterheben. Ein Waffeleisen erhitzen und den Teig portionsweise ausbacken.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.rewe.de* umgesetzt worden, auf den Inhalt des Beitrages wurde jedoch keinen Einfluss genommen. Meine Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle Links sind Kooperationslinks

Meatball Subs

HackbratenKöttbullarKohlpudding, Bolognese, Bratwurstbällchen, Rigatoni-kuchenBurger, türkische Pizza, gefüllte Paprika und Scotch Eggs... all diese Leckereien wären nicht möglich ohne Hackfleisch. Mein Mann geht sogar soweit, sich als weltgrößten Hackfleischfan zu bezeichnen, so sehr liebt er alle Gerichte, die damit zubereitet werden.  
Ich selbst würde nicht ganz soweit gehen, dafür ist meine Vorliebe für Speck zu ausgeprägt, aber auch ich mag Hackfleisch sehr gerne.
Glücklicherweise bin ich mit meiner Vorliebe für Hackfleisch auch in Foodblogger-kreisen nicht alleine und so haben Sonja und ich vor einer Weile ganz spontan beschlossen, ein Blogevent zum Thema Hackfleisch auszurichten. Jeder Teilnehmer hat sich zu diesem Anlass ein Rezept mit Hackfleisch überlegt und heute gebloggt. Just in diesem Moment sind also insgesamt 35 weitere Rezepte mit Hackfleisch gepostet worden - ein Schlaraffenland für alle Hackfleischfans! 

Ich selbst hab mich für Meatball Subs entschieden, das sind längliche Sandwich-brötchen mit Hackbällchen in Tomatensauce. Diese Sandwiches heißen deshalb Subs, weil sie die Form von U-Booten haben, im Englischen Submarine Sandwich.
Wer keine Hackbällchen im Brötchen mag, kann die natürlich auch mit Spaghetti essen, dann sind es keine Meatball Subs, sondern Spaghetti & Meatballs. Kennt Ihr sicher alle aus Susi & Strolch. Probieren solltet Ihr diese Meatballs, Fleisch-klößchen, Frikadellen, oder wie auch immer, aber auf jeden Fall. Die sind nämlich richtig lecker!

Meatball Subs
Damit Ihr so richtig in Hackfleischrezepten schwelgen könnt, habe ich Euch alle Teilnehmer inkl. der Rezepte aufgelistet. Ihr habt damit sicher genug Hackfleisch-rezepte für die nächsten Jahre und werdet außer den hier aufgeführten, bestimmt noch weitere in den jeweiligen Blogs finden, denn denkt dran: All you need is Hack!

Bake to the Roots ~ Fladenbrot mit Hackfleisch │ Gernekochen ~ Filet Americain │ Lebkuchennest ~ Beef Bowl │ Experimente aus meiner Küche ~ Überbackene Lasagnerollen │ happy plate ~ Kalbsbouletten │ Cuisine Violette ~ Albóndigas en salsa │ danielas foodblog ~ Lammhack-Bällchen auf Süßkartoffel-Rösti │ moey’s kitchen ~ Schwedische Köttbullar │ BackIna ~ Tagliatelle mit Minz-Hackbällchen │ Schnin’s Kitchen ~ Hackbällchen Toscana│ Stylish Living ~ Weltbestes Moussaka mit Auberginen │ USA kulinarisch ~ Taco Cups │ Raspberrysue ~ Italienische Hack-bällchen mit Mozzarella-Füllung │ Jankes*Soulfood ~ Bolognese-Crespelle │ Paprika meets Kardamom ~ Hackbällchen in Letscho │ Cookie und Co ~ Spaghetti-Pizza │ S-Küche ~ Ragù alla Bolognese │ Pottgewächs ~ Kritharaki Salat mit grünem Spargel │ The Apricot Lady ~ Gemüsepfanne mit Fleischbällchen │ Küchenliebelei ~ Zucchini-Apfel-Rosen mit Rinderhack │Was du nicht kennst… ~ Rigatoni al forno │ Zauberhaftes Küchenvergnügen ~ mediterraner Hackbraten │ Kleines Kulinarium ~ Köttbullar │ Münchner Küche ~ Spaghetti Bolognese │ Ofengeflüster ~ Hackfleisch-Brötchen-Sonne │ Karambakarina’s Welt ~ Chili Cheese Fries │ IRRE KOCHEN ~ Udon Nudelsuppe - scharfes Hackfleisch │ Cakes, Cookies and more ~ Hackfleischmuffins mit Kartoffelhaube │ Dynamite Cakes ~ Fruchtigwürzige Hackfleisch-Pastete│Haut Gôut ~ Tatar vom Reh │ Amor&Kartoffelsack ~ Big Mac Pizza │ Geschmeidige Köstlichkeiten ~ Blattspinat mit Hackknöderl │ LanisLeckerEcke ~ Yoghurtlu Eriste │ lecker macht laune ~ Hackfleisch-Spinat-Quiche │ Allerbester Kram ~ Beeftea 

Brioche Buns in Subform
Brioche Subs
Zutaten
500 g Mehl, Type 550
½ Würfel frische Hefe
40 g Rapshonig 
100 ml kalte Milch
150 ml kaltes Wasser
2 Eier 
11 g Salz
70 g weiche Butter

Außerdem 
1 Ei
1 EL Wasser oder Milch 
schwarzer und weißer Sesam

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln, Honig dazugeben und die Mulde mit der Milch und Wasser auffüllen. Einige Minute stehen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten. 
Eier, Butter und Salz dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. 
Teig abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank oder eine kühle Zimmerecke stellen. 
Am nächsten Morgen den Teig in 6 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeits-fläche erst rund, dann länglich wirken. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit einem Tuch abgedeckt nochmals für 30-45 Minuten gehen lassen, dann das Ei mit etwas Wasser oder Milch (mit Milch glänzen die Brötchen etwas mehr und bräunen auch stärker, ich bevorzuge aber Wasser) bestreichen und mit Sesam bestreuen. 
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen gleichmäßig gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Fleischklößchen in Tomatensauce
Meatballs
Zutaten
½ Zwiebel
2 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
500 g Hackfleisch, halb und halb
1 Ei
50 ml Buttermilch
50 g Panko*(alternativ Paniermehl)
50 g Parmesan, fein gerieben
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ TL Fenchelsaat*, grob zerstoßen
¼ TL Cayennepfeffer*

1 TL Oregano*, getrocknet

Tomatensauce
700 g Sugo, hausgemacht
100 ml Rotwein
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Oregano*, getrocknet
½ TL Piment d'Espelette*
Olivenöl* zum Anbraten

Außerdem
1 Kugel Mozzarella 
50 g Parmesan

Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den confierten Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken. Zusammen mit dem Hackfleisch, Ei, Buttermilch, Parmesan und Panko gründlich in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Gewürze dazugeben und gut unterkneten.  
Kleine Fleischklößchen formen und in Olivenöl rundherum anbraten. Herausnehmen und in eine Auflaufform geben.
Die Tomatensauce und den Rotwein in die Pfanne geben, die Gewürze zufügen und die Sauce 20 Minuten köcheln lassen. 

Die Sauce über die Fleischklößchen geben und für 1 ¼ Stunden bei 100°C im Backofen backen, dann den zerzupften Mozzarella und den Parmesan darüber verteilen. Nochmals für eine Viertelstunde backen, dann auf die Brötchen verteilen und servieren.
Meatball Subs
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Meine Rezeptfavoriten: Januar - März 2017

Wenn ich in meine Blogstatistik schaue, wundere ich mich häufig, welche Rezepte besonders oft angeklickt werden und welche scheinbar nicht so gut ankommen, bzw. ein Schattendasein führen - oft sehr zu Unrecht. Ich hab deshalb beschlossen, alle drei Monate eine kurze und unkomplizierte Rückschau zu machen und noch einmal Revue passieren zu lassen, welche Rezepte dieses Zeitraumes mir selbst besonders gut gefallen haben. Eine feste Anzahl möchte ich gar nicht festlegen, denn das sind sicher mal mehr oder auch mal weniger. 
Diese Auswahl bedeutet natürlich nicht, dass die anderen Rezepte schlecht waren, denn ich blogge ja nichts, was nicht mir und/oder meinem Mann schmeckt, aber einige Rezepte hinterlassen einen besonders nachhaltigen Eindruck bei mir und genau die möchte ich Euch gerne noch einmal besonders ans Herz legen. Los geht es direkt mit meinen Rezeptfavoriten der Monate Januar-März 2017:

Eine meiner absoluten Entdeckungen ist dieser Kohlpudding, der sofort von Null auf 100 in meine Lieblingsessen-Liste eingestiegen ist. Ich hab ihn in der Zwischen-zeit nicht nur dreimal zubereitet, sondern sogar noch zusätzlich in Portionsgläser eingeweckt, so das wir nun nur zum Glas greifen und das schnell aufwärmen müssen. Wenn Ihr Hackbraten und Wirsing mögt, werdet Ihr dieses Gericht lieben - ich versprech Euch das!

Kohlpudding
Mein zweiter Favorit ist eindeutig die Hühnercremesuppe mit Nudeln und Gemüse. Hühnersuppe ist schon immer eine meiner Lieblingssuppen, aber diese Variante toppt die schlichte Hühnerbrühe mit Sternchennudeln noch einmal um Längen - da stimmt einfach alles.

Hühnercremesuppe mit Nudeln und Gemüse
Natürlich darf bei diesem Best-Of auch meine Zitronenrolle vom Samstag nicht fehlen. Für mich ab sofort der Kuchen der Wahl und ich schätze, dass ich ihn in zwei Monaten im Schlaf werde backen können, so oft werde ich ihn zubereiten.
Ihr glaubt nicht, wie stolz ich war, als sie - nachdem ich den Biskuit ganz aufgeregt aufgerollt habe - so wunderbar gleichmäßig vor mir lag :o)

Zitronenrolle
Und noch ein viertes Gericht hat mich in den letzten drei Monaten absolut begeistert, nämlich der Semmelknödel-Gugelhupf mit Champignonragout. So ein unglaublich simples Essen, das mich uneingeschränkt zufrieden zurückgelassen hat. Muss ich unbedingt ganz bald wieder machen!

Semmelknödel-Gugelhupf mit Champignonragout

Bärlauchöl & Bärlauchessig

Das war es schon, heute sind wir am letzten Tag der Osterbrunch-Themenwoche angekommen und möchten Euch, wie es sich für anständige Gastgeber gehört, noch ein kleines Geschenk mit auf den Weg geben.
Ich war letztes Wochenende nicht in den Pilzen, sondern im Bärlauch und habe insgesamt 1,7 kg Bärlauch erbeutet. Wie schon im letzten Jahr, hab ich den auch diesmal größtenteils zu Bärlauchpaste verarbeitet und ein wenig Bärlauchbutter eingefroren. Außerdem hab ich in diesem Jahr aber auch noch Bärlauchöl und -essig angesetzt, schließlich müssen wir die Bärlauchsaison ja so lange wie möglich hinausziehen. Beides sind ideale Mitbringsel oder Geschenke für Euren Osterbrunch.

Bärlauchöl & Bärlauchessig
Damit die Bescherung für Euch noch ein wenig üppiger ausfällt, solltet Ihr auch noch nebenan vorbeischauen und Euch ein kleines Mitbringsel abholen. Ich bin mir sicher, dass sich die anderen auch tolle Rezepte überlegt haben. 

Ich hoffe, Euch hat diese Themenwoche genauso viel Freude gemacht wie uns und ihr habt vielleicht sogar die ein oder andere Anregung für Euren Osterbrunch gefunden. Falls doch noch nicht das Richtige dabei war, schaut Euch gerne auch nochmal in meiner Osterabteilung und der Übersicht für Geschenke aus der Küche um und wenn Ihr ein leckeres Menü plant, ist evtl. auch mein Menüpuzzle interessant für Euch. Noch mehr Bärlauchrezeptideen findet Ihr auf meinem Pinterestboard "Ab in den Bärlauch".
Strenggeheimer Bärlauchwald
Bärlauchöl
Zutaten
80 g Bärlauch
500 g Rapsöl

Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen, trockenschleudern und putzen, d.h., die Stiele entfernen und evtl. vorhandene Fremdteile entfernen.
Den Bärlauch mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden und in ein sauberes Gefäß geben. Mit dem Öl auffüllen und das verschlossene Glas bei Zimmertemperatur zwei bis 3 Tage stehen lassen, dann durch ein feines Sieb filtrieren und das Öl in eine Flasche umfüllen. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Öl ca. 3 Monate.

Bärlauchbeute 2017, insgesamt 1,7 kg
Bärlauchessig
Zutaten
30 g Bärlauch
500 ml Weißweinessig

Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen, trockenschleudern und putzen, d.h., die Stiele entfernen und evtl. vorhandene Fremdteile entfernen.
Den Bärlauch in ein gründlich gereinigtes Gefäß geben und mit dem Essig auffüllen. Für eine Woche auf der Fensterbank lagern, dann filtrieren und in eine Flasche umfüllen.   
 

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