Blogroll

Dat wohr besonners good - Mai

Und wieder ist ein Monat zu Ende und es ist somit hohe Zeit für die aktuelle "Dat wohr besonners good"-Ausgabe... 

Wie schon im März, hab ich auch diesmal gegen meine eigenen Grundsätze/Regeln verstoßen und nicht 3, sondern gleich 6 Rezepte gewählt und selbst bei dieser Auswahl hatte ich schwer zu kämpfen - das war einfach alles soooo lecker *grummel ... 

 
Diese Puffer sind nicht nur unglaublich schnell gemacht, sie schmecken auch so gut, dass ich mich schon schwer beherrschen musste, nicht alle alleine aufzufuttern.

Der perfekte Kuchen für Alle, die behaupten, nicht backen zu können. Wird schnell zusammengerührt und schmeckt grandios!

Ich bleib dabei, diese Brownies sind die besten, schokoladigsten und mit Abstand leckersten Brownies der Welt, so! ;o)

Ein sehr erfrischender Sirup mit toller Kardamom-Note, eine tolle Alternative zu Holunderblütensirup & Co. - unbedingt nachmachen!

Einmal mehr der Beweis, dass leckeres Essen nicht teuer sein muss und vegetarisch keinen Verzicht darstellt - eine der leckeresten Pastasaucen, die ich bisher gegessen habe! 

Ich = Pizza-Junkie. Logisch also, dass diese Pizza mit auf die Liste muss, oder? ;o) 

So, das war's für diesen Monat, schaun wir mal, was der nächste so bringt! 

Räucherlachs-Fenchel-Pizza mit Kräuter-Mascarpone

Pizza oder nicht Pizza, das ist hier die Frage! 
Wenn man's genau nimmt, könnte man auch nen belegten Brotfladen draus machen, aber im Prinzip is ne Pizza ja auch nix anderes. Und bevor wir uns nu ewig im Kreis drehen, bleibt diese Pizza ne Pizza, Basta!

Leider hab ich bei dieser Pizza einen entscheidenden Fehler gemacht, nicht etwa in der Zusammenstellung, sondern der Fehler war schlicht und einfach, dass es neben dieser noch andere Variationen gab. Ich hatte also entsprechend wenig Lachs eingekauft und nach nur einer Pizza war nix mehr für nen Nachschlag da - dumm gelaufen, denn in diesem Fall wäre weniger wirklich mehr gewesen und ich hätte am liebsten den ganzen Abend eine dieser Pizzen nach der anderen gefuttert.  
Für die nächste Pizzaorgie steht schon mal fest, dass es keine neuen Variationen geben wird, sondern ein Best of und da ist diese unbedingt mit dabei! 

Zutaten für 4 Pizzen 

Für den Teig
250 g Hartweizenmehl
250 g Mehl Typ 550
1/2 Paket Trockenhefe

10 g Salz

50 g Olivenöl 320 g Wasser

Kräuter-Mascarpone
250 g Mascarpone
1 Bund gemischte Kräuter (Schnittlauch, Dill, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Kerbel, Borretsch, usw.)
2 confierte Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
etwas Zitronenabrieb
ein Spritzer Zitronensaft

Außerdem
1 Fenchelknolle, fein gehobelt
1 rote Zwiebel, fein gehobelt
1 große Handvoll gemischte Salatblätter (Beta-, Agano-, Picanto- und Wasabisalat)
300 g Bio-Räucherlachs
 

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst. Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

E
ine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Alle Zutaten für die Kräuter-Mascarpone in einen Blender geben und zu einer feinen Creme pürieren. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Fenchel und die Zwiebel putzen und so fein wie möglich hobeln - beiseite stelllen.
In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist.
Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die Teigfladen auf ein Backpapier geben und einige Minuten im Backofen knusprig backen, evtl. nach einigen Minuten wenden.

Aus dem Backofen nehmen und sofort mit der Kräuter-Mascarpone bestreichen. Darüber den Räucherlachs, fein gehobelten Fenchel und Zwiebeln, sowie einige Salatblätter geben und servieren. 

Heut werden ordentlich Möbel gerückt, jawoll!

Der Sonntag ist doch der ideale Tag, um ein wenig aufzuräumen und die Möbel hin und her zu schieben, oder? Gesagt, getan!
Meine Blogroll/Lesefutter war ja schon immer einigermaßen lang, nachdem sie sich aber nach meinem Umzug ins Eigenheim selbstständig gemacht hat und ich alle Links mühsam wieder zusammen suchen musste, ist nun eine dermaßen lange Liste zusammen gekommen, dass ich eine kleine Außenstelle eingerichtet habe. 
Nach wie vor findet Ihr im Lesefutter die aktuellen Beiträge aus weit über 200 deutschsprachigen Foodblogs, zusätzlich hab ich aber oben in der Tableiste noch einen Reiter mit dem Titel LiebLinks eingefügt. Dort sind nun meine allerliebsten deutschen Foodblogs, die ich Euch besonders ans Herz legen möchte, aufgeführt und zusätzlich auch die internationalen, in denen ich besonders gerne stöbere - besonders bei den internationalen kommen sicher noch ein paar zusammen, denn mit der Wiederbeschaffung bin ich immer noch beschäftigt ;o)

Weichen musste für diesen Reiter der Link zu meiner Foto-Galerie, den Ihr nun rechts in der Sidebar direkt unter der Diashow findet. Hinter dem 4. Icon, dem kleinen bunten Rad, versteckt sich der Link zu meinen Picasa-Webalben. 

Falls Ihr den Link zu meiner Facebook-Gruppe vermisst, gibt's noch eine kleine Neuerung - die gibt's nämlich nicht mehr. Nachdem sich mein neues Baby, das Alles Hausgemacht!-Forum in den letzten 4 Wochen unerwartet gut entwickelt hat, hab ich mich entschlossen, die Facebook-Gruppe zu löschen und mich ganz auf meinen Blog, das Forum und nicht zuletzt das Rezeptebuch zu konzentrieren - mehr brauch ich nicht ;o)

Das war's eigentlich schon, nen schönen Sonntach noch! 

Zitrus-Minz-Sirup mit Kardamom

Spätestens jetzt erkläre ich diese Woche nachträglich zur "Sommerküche-Woche" - ich hab das Buch in so kurzer Zeit wirklich schon ganz erstaunlich gut ausgenutzt, und das ist erst der Anfang, so 2-3 Rezepte hab ich noch in petto und es warten auch noch eine Menge Klebezettel darauf, nach und nach abgearbeitet zu werden. Aber der Sommer hat ja noch gar nicht richtig angefangen ;o)

Bei diesem Sirup war ich anfangs etwas skeptisch, ich hab einfach bisher noch zu wenig Erfahrung mit Kardamom. Die Skepsis war aber absolut unbegründet, denn der Sirup schmeckt sogar ganz außergewöhnlich gut. Die Mischung aus Zitrusfrucht, Ingwer, Kardamom und Minze ist erfrischend und raffiniert - ganz toll!

Zutaten
5 Bio-Zitronen
4 Bio-Limetten
50 g Ingwer, in Scheiben geschnitten
7 grüne Kardamomkapseln
1 Bund Minze
500 g Zucker
500 g Wasser

Zubereitung
Die Zitrusfrüchte heiß abwaschen und die Schale dünn schälen, dabei darauf achten, dass möglichst wenig Weißes an der Schale ist, da der Sirup dadurch bitter wird.
Die Zitrusfrüchte auspressen und in einen Topf geben. Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Kardamomkapseln im Mörser gut anquetschen, so dass sich die Körner aus den Schalen lösen.
Alle Zutaten (außer der Minze) zusammen in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Minze zuf kochenden Flüssigkeit geben, alles ca. eine Minute kochen, dann von der Platte ziehen und abgedeckt vollständig auskühlen lassen.
Durch ein feines Sieb gießen und erneut zum Kochen bringen. Für ca. 10 Minuten kochen lassen, dann in sterilisierte Flaschen füllen. Gut verschließen, auf den Kopf stellen und so auskühlen lassen.
Der Sirup hält sich so (theoretisch) einige Wochen - praktisch ist er aber ganz fix alle ;o)

Limetten-Saibling mit Zitronen-Limetten-Vinaigrette

Mich hat das Limettenfieber gepackt! 
Gemocht hab ich Limetten zwar schon immer, sie standen aber lange im Schatten ihrer gelben Verwandten, der Zitrone - das hat sich mittlerweile geändert. Nicht nur in Erfrischungsgetränken wie dem Green Day, Ipanema, Pretty in Pink oder als Ingwer-Basilikum-Sirup, sondern auch in KeksenGuacamole, Limetten-Parmesan-Butter oder Krabben-Lachstatar - Limetten sind einfach klasse.

Dem Saibling, der im Originalrezept eigentlich eine Dorade ist, verleihen die Limettenscheiben eine wunderbare Frische, dazu das Ofengemüse und der herrliche Sud, der sich in der Backform sammelt - einfacher und unkomplizierter kann man ein so leckeres Essen nicht zubereiten. 
Da ich bei solchen Gerichten grundsätzlich das Problem habe, dass das Gemüse nicht gar wird, wenn ich es zusammen mit dem Fisch in den Ofen schiebe, hab ich es diesmal gewürzt, in die Backform gegeben und dann allein 30 Minuten vorgebacken. Erst dann kam der Fisch dazu.  

Zutaten

2 Saiblinge
2 Bio-Limetten 
Olivenöl
Salz
Piment d'Espelette 
1 kleines Bund Petersilie 
1  Bio-Zitrone 
6 vorwiegend festkochende Kartoffeln (Belana)
2 rote Zwiebeln
1 Knolle Fenchel
3 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen 
einige Zweige Zitronenthymian
1 TL Fenchelsamen

Vinaigrette

5 EL Olivenöl
Saft von 1 Limette
Saft von 1 Zitrone
Salz Piment d'Espelette

Zubereitung

Das Gemüse waschen, die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Fenchelknolle je nach Größe der Länge nach vierteln oder achteln. Die Knoblauchzehen ungeschält lassen, aber mit dem Messerrücken anquetschen.
Die Zitrone unter heißem, fließendem Wasser gründlich abspülen, in Spalten schneiden und zusammen mit den Gemüsen eine ofenfeste Backform geben. Mit den abgezupften Thymianblättchen und den Fenchelsamen bestreuen, mit Olivenöl beträufeln und im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 20-30 Minuten garen. 

In der Zwischenzeit die  küchenfertigen Fische unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
Das Olivenöl mit Salz und etwas Piment d'Espelette mischen, die Fische außen und innen gründlich damit einreiben. 
Die Limetten unter heißem, fließendem Wasser gründlich abspülen und in dünne Scheiben schneiden. Die Saiblinge auf beiden Seiten mehrfach schräg einschneiden und in jeden Einschnitt eine Limettenscheibe schieben. Jeweils einige Kräuterstiele in die Bauchhöhle jedes Fisches geben. 

Nach ca. 30 Minuten Garzeit, das Gemüse aus dem Backofen nehmen, einmal wenden und die vorbereiteten Fische darauf legen. Je nach Größe der Fische, weitere 20-30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die lauwarem Vinaigrette zubereiten. Dazu das Olivenöl mit zwei EL Limetten- und einem EL Zitronensaft zu einer Emulsion verrühren. Mit Salz und Piment d'Espelette würzen und in einem kleinen Topf auf dem Herd sanft erwärmen.

Die Saiblinge aus dem Ofen nehmen, mit dem Gemüse anrichten und mit Vinaigrette beträufelt servieren.

Schoko-Knusper-Granola

Frühstück gibt's bei mir eigentlich nur, wenn ich ausschlafen kann. Sobald dieser fiese kleine Wecker mich aus dem Schlaf reißt, vergeht mir quasi jeglicher Appetit und bekomm nichts runter - geht einfach nicht.
Wenn ich aber ausschlafen kann, jahaa, dann geht so Einiges, bevorzugt aber herzhafte Brotaufstriche, etc. Süßkram zum Frühstück ist eigentlich so gar nicht meins, dagegen hab ich kein Problem damit, den Tag mit nem Brados (kalt geräucherter Matjes), Würstchen, usw. zu beginnen - meist wird's aber doch ein Käsebrot.
Seit ich vor einer Weile dieses Schokomüsli in Nickys Buch gefunden habe, gibt's anstelle des Käsebrots auch sehr gern mal ein Schälchen davon und das, obwohl ich es mit Müsli eigentlich auch nicht so habe.  

Dieses Schokomüsli ist trotz der Schokolade nicht zu süß, dafür aber seeeehr schokoladig! Da im Originalrezept einige Zutaten enthalten sind, die bei uns nicht so gern gesehen sind, hab ich die Zusammenstellung entsprechend angepasst und das solltet Ihr auch unbedingt tun. 
Orientiert Euch an den im Rezept angegebenen Mengen und wählt dann die Zutaten, die Ihr gern mögt. Bei mir sind aus Mandelblättchen und Kokosraspeln Kornflakes und Dinkelpuffs geworden, anstelle des Z...., Z...., Zimts hab ich etwas gemahlene Vanille verwendet und die Haferflocken hab ich zur Hälfte durch 4-Korn-Flocken ersetzt - für mich ist es so perfekt.
Da ich das Müsli noch vor Beginn der Erdbeersaison fotografiert hab, seht Ihr kein Obst im Schälchen, das solltet Ihr aber unbedingt mal versuchen - Erdbeeren, Äpfel, Bananen oder auch getrocknete Früchte wie Cranberries peppen das Müsli nochmal zusätzlich auf und wenn Ihr eher der Joghurt-Typ seid, den aber ein klein wenig pimpen möchtet, dann streut Euch mal nen Esslöffel dieses Müslis über den Joghurt, das gibt den richtigen Crunch.
 
Zutaten
250 g zarte Haferflocken
250 g 4-Korn-Flockenmischung (Roggen, Gerste, Dinkel, Reis)
50 g Rice Krispies
50 Dinkelpuffs
100 g Cornflakes
3 EL Kakaopulver
125 g brauner Zucker
125 ml Wasser
50 ml neutrales Öl
100 g Schokolade (70%)
3 EL Ahornsirup
1/2 TL gemahlene Vanille
1 gute Prise Salz

Zubereitung
Haferflocken, Krispies, Dinkelpuffs und Cornflakes in eine Schüssel geben. Kakaopulver darübergeben und alles miteinander vermischen, so dass alle Cerealien mit Kakaopulver bedeckt sind.
Wasser und Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat, dann vom Herd nehmen. Schokolade,Sirup, Vanillepulver und Salz dazugeben und unter Rühren auflösen.
Die Schokoladenmischung zu den Cerealien geben und alles miteinander vermengen, bis die Schokoladenmischung gleichmäßig verteilt ist.
Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, großflächig ausbreiten und im auf 160°C vorgeheizten Backofen 30-40 Minuten backen, dabei das Blech alle 10 Minuten aus dem Backofen nehmen und die Granolamischung durchrühren, so dass sie gleichmäßig trocknet.
Sobald die Mischung knusprig ist, aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und in einem Weckglas aufbewahren.
Mit Milch oder Joghurt servieren - schmeckt besonders toll mit frischen Früchten wie beispielsweise Erd- oder Himbeeren.