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Fenchel-Orangen-Salat mit geräuchertem Saibling

Eigentlich sollte es diesen Salat ja schon am Freitag geben, da die Blogspot-Welt von Donnerstag bis Freitag aber schwer erschüttert wurde und praktisch lahm lag, gibt's ihn halt erst heut...

Fenchel hat bei uns in den letzten Jahren eine ziemlich steile Karriere hingelegt. Vom geächteten Iiiihbäh-Gemüse zum absoluten Favoriten - mittlerweile könnte ich täglich Fenchel essen, bevorzugt roh oder halt nur kurz gebraten. Knackig muss er sein! 
Knackig ist der Fenchel in diesem Salat natürlich, mächtig knackig sogar. Knackig und fruchtig, dazu noch das raffinierte Dressing, das das Fenchelaroma zusätzlich unterstützt und als Krönung ein frisch geräucherter Saibling. 
Natürlich passt auch ein anderer Räucherfisch, wie beispielsweise eine schöne Bio- Forelle, kommt halt ganz drauf an, was Ihr lieber mögt und bei Eurem Fischhändler bekommt. 
Und wenn Ihr keinen Fisch mögt, dann lasst ihn einfach weg, der Salat schmeckt auch ohne klasse!

Anissaat
Zutaten
1 Zitrone
4 Orangen
2 rote Zwiebeln
2 Knollen Fenchel mit möglichst viel Grün
5 EL Olivenöl
2 EL Pastis
1 gute Prise Zucker
Salz und Pfeffer
1 geräucherter Saibling

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in möglichst feine Scheiben schneiden oder besser noch hobeln. Den Fenchel putzen (dabei das Grün beiseite legen), vierteln, den Stunk  entfernen und quer ebenfalls in feine Streifen hobeln. Beides in eine Schüssel geben.
Die Zitrone und eine Orange auspressen und den Saft über die Gemüsestreifen geben. Alles ca. eine Stunde marinieren lassen.
Anschließend den Zitrussaft in eine kleine Schüssel abgießen und mit dem Olivenöl und Pastis verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker abschmecken. Das Fenchelgrün fein hacken und mit den Gemüsestreifen vermischen. Die restlichen Orangen filetieren.
Die Gemüsestreifen auf einem Teller anrichten, darüber die Orangenfilets geben und den filetierten und in Stücke gebrochenen Saibling darüber verteilen. Mit dem Dressing beträufeln uns servieren. 

Krabben-Lachstatar mit Limetten-Joghurtsauce

Eigentlich ist Freitags ja immer Fischtag, aber ausnahmsweise gibt's den Fisch schon heute ;o)

Für dieses sehr einfache Rezept gilt mal wieder, dass die Qualität der Zutaten ganz besonders entscheidend für das Endresultat ist.
Unabhängig davon, dass man besonders beim Fischkauf natürlich generell darauf achten sollte, keinen Fisch oder Meeresfrüchte zu kaufen, deren Bestände gefährdet sind, bzw. bei deren Fang Methoden eingesetzt werden, die die Bestände und das Ökosystem nachhaltig schädigen, ist besonders beim Lachs der Unterschied zwischen einem konventionell gezüchteten und einem Bio-Wildlachs immens.
Während ein konventioneller Lachs fad und fettig schmeckt und kaum Eigengeschmack hat, besitzt ein Bio-Wildlachs noch das volle Aroma, dass ein Lachs haben sollte. Bei einer Zubereitung, bei der der Fisch roh serviert wird, ist das, neben der absoluten Frische des Produktes natürlich von besonderer Bedeutung.

Ganz besonders lecker wird dieses Tatar, wenn nicht nur der Lachs von allerbester Qualität ist, sondern die Krabben dazu noch frisch gepuhlt werden. Das ist zwar ein bisschen Arbeit, sie lohnt sich aber auf jeden Fall.
Nur aufgepasst, dass während des Puhlens keine kleine, gefräßige Katze daneben sitzt - die Ausbeute könnte dramatisch drunter leiden ;o)

Wir haben zu diesem Tatar kleine, knusprige Kartoffelrösti gegessen, es schmeckt aber auch sicher ein knuspriges, frisches Baguette dazu.



Zutaten
200 g Nordseekrabben, gepuhlt
200 g Bio-Wildlachsfilet
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 TL frischer Thymian
1 TL gemörste rote Pfefferbeeren
Fleur de Sel
1 Prise Zucker
1 TL Zitronensaft
mildes Olivenöl

125 g türkischer Joghurt (10%)
Fleur de Sel und Pfeffer
1 Prise Zucker
Abrieb und Saft einer Limette

Zubereitung
Die Haut des Wildlachsfilets entfernen und evtl. vorhandene gräuliche Fettschichten entfernen, da diese oftmals tranig schmecken.
Das Lachsfilet in feine Würfel schneiden und mit den Nordseekrabben in eine Schüssel geben. Die in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen, abkühlen lassen und zu der Fischmasse geben. Alles mit Salz, Zucker, Pfefferbeeren, Thymian und Zitronensaft abschmecken und mindestens für 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Joghurt würzen und den Saft und den Abrieb der Limette dazugeben und alles gut verrühren. Ebenfalls kalt stellen.
Portionsweise in Vorspeisenringen anrichten und mit der Limetten-Joghurtsauce servieren.

Quelle: NDR - Landfrauenküche

Gebeizter Whisky-Lachs auf Kartoffelrösti

Mein Mitesser sammelt ... Nein, keine Kugelschreiber, Zuckertütchen oder anderen Krams, er sammelt Whisky, schottischen Single Malt ...
Mittlerweile hat seine Sammlung recht stattliche Ausmaße angenommen und ich muss mich vorsehen, dass mir seine Whisky-Flaschen nicht den Stellplatz für meine 2-3 Kochbücher streitig machen ;o)
Seine besonderen Vorlieben liegen schon seit vielen Jahren bei den Insel-Whiskys, besonders Islay hat es ihm angetan und seit einiger Zeit hat er, quasi als Gegensatz, zu den torfigen und manchmal auch salzigen Inseltropfen, seine Liebe zu den Lowlands entdeckt.
Da ich selbst so gut wie keinen Alkohol trinke (es sei denn, man schmeckt ihn nicht, weil er in viel Fruchtsaft in Form eines Cocktails versteckt ist), beschränke ich mich darauf, ihm den Whisky anzuwärmen und ab und zu mal dran zu schnuppern - ganz erstaunlich, was man aus so einem Glas alles erschnüffeln kann!
Auf einer Whiskymesse hier in Hamburg hat mein Mitesser einmal einen mit Whisky gebeizten Lachs gegessen und ich fand die Idee so spannend, dass ich mich gleich ans Werk gemacht habe.
Wir haben mittlerweile schon einige Whiskys ausprobiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass Insel- oder Küstenwhiskys eindeutig am Besten geeignet sind. Ihre oft kräftige Torfnote harmoniert ganz wunderbar mit dem Lachs.
Diesmal hab ich einen Ardbeg 10 genommen und wir waren sehr begeistert - absolut perfekt für diese Zwecke.







Zutaten
1 Lachsseite
5 EL grobes Meersalz
5 EL brauner Zucker (gibt dem Lachs eine schönere Farbe)

2 EL grob gemörserter Pfeffer
2 Bund Dill 1 Zwiebel
5 cl schottischer Single Malt

 

Zubereitung
Den Lachs in der Mitte halbieren. Pfeffer im Mörser grob mahlen und mit dem Zucker und Salz vermischen. Den Whisky dazugeben und diese Mischung auf den Fischhälften verteilen, dann die Zwiebelringe gleichmäßig darüber geben und mit dem grob geschnittenen Dill bedecken.
Beide Fischhälften zusammenklappen und stramm in Frischhaltefolie wickeln. In eine Schüssel legen, mit einem Frühstücksbrettchen bedecken und einem Gewicht oder etwas anderem Schweren wie einer Konservendose beschweren.
Den Fisch im Kühlschrank 5 Tage beizen, währendessen täglich 2x wenden, so wird die Beize gleichmäßig verteilt. Nach dieser Ruhezeit den Lachs auspacken, die Kräuter mit einem Küchenpapier sehr gründlich entfernen und wieder etwas fein gehackten Dill darüber verteilen.
In sehr feine Scheiben schneiden und zu frischem Weißbrot oder auch Kartoffelrösti servieren.





Lachsforelle in der Lavendel-Zitronen-Salzkruste

Das ist mir jetzt ein wenig unangenehm ...
Seit Jahren schimpfe ich über Tim Mälzer und vertrete eigentlich den Standpunkt, dass er und sein Kumpel Jamie Oliver gnadenlos überschätzt sind und die deutsche Koch-Fernsehlandschaft wunderbar auf "Köche" wie ihn verzichten könnte.
Tim Mälzer ging mir in seiner vorherigen Sendung unglaublich auf die Nerven, ein Grund, warum ich sie nur geschaut habe, wenn ich unter einem akuten Anfall von Langeweile gelitten habe... Es gibt eigentlich nur einen Fernsehkoch, der mich mehr Grausen lässt als er und das ist Rainer Sass - wenn ich diesen quäkenden Versicherungsvertreter schon sehe, stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Aber ich schweife ab, wie komme ich auf Tim Mälzer? Nun, als ich vor einigen Tagen abends im Bett saß und fleißig meinem Bloggerhandwerk nachgegangen bin, zappte ich nebenbei ein wenig durchs Internet und landete irgendwann in der ARD Mediathek. Dort ist die letzte Sendung Tim Mälzers als Stream eingestellt und ich dachte mir, um mich noch etwas wachzuhalten und als Hintergrundbeschallung kann diese Sendung gar nicht so schlimm sein.
Ich muss sagen, ich war recht angenehm überrascht. Zwar wirkt TM etwas angespannt und künstlich ruhig gestellt, er verfällt auch immer mal wieder kurzzeitig in hektisches Geplapper, insgesamt ist das Sendekonzept aber sehr viel ruhiger, als das seiner Sendung auf Vox - man kann das also durchaus mal anschauen ;o)
In dieser Sendung stellte TM nun einen Wolfsbarsch in o.g. Salzmantel vor und das fand ich so spannend, dass ich es mit einem meiner Lieblingsfische, nämlich der Lachsforelle gleich mal ausprobieren musste.
Der Fisch bleibt in dieser Salzkruste wirklich unvergleichlich saftig und nimmt ein sehr feines Lavendel-Zitronen-Aroma an. Direkt vor dem Servieren noch mit etwas Pfeffer und zurückbehaltenem Gewürzsalz bestreuen und mit der karamelisierten Zitrone beträufeln - ein absolutes Geschmackserlebnis.
Die dazu servierte karamelisierte Zitrone ist ebenfalls in TMs Sendung vorgestellt worden und genauso klasse wie der Fisch selbst.
Weiter so, Tim! ;o)

Als Beilage gab es bei uns nur knusprig gebratene Kartoffelwürfelchen - ich hab völlig vergessen, Gemüse einzukaufen...


Zutaten
2 Bio-Zitronen
1 Knoblauchzehe
2-3 Tl getrocknete Lavendelblüten
500–600 g feuchtes, mittelgrobes Meersalz
1 Eiweiß
1 Lachsforelle
2 Lorbeerblätter
5 El Zucker
2 El Olivenöl

Zubereitung
Zitronenschale von 1 Zitrone dünn abschälen. Mit Knoblauch, Lavendelblüten und Salz im Blitzhacker sehr fein zerkleinern. 1 El Zitronensalz zum Servieren beiseite stellen. Übriges Zitronensalz in einer Schüssel mit dem Eiweiß mischen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Hälfte vom übrigen Zitronensalz auf dem Backpapier in Fischgröße verteilen. Den Fisch darauf legen, das restliche Salz möglichst dünn darüber verteilen und gut andrücken. Im heißen Ofen bei 180 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) auf der untersten Schiene 25-30 Min. garen.
1 Zitrone quer halbieren, die Schnittflächen mittig einschneiden und je ein frisches Lorbeerblatt hineinstecken. Zucker auf einen Teller geben und die Schnittflächen der Zitrone hineindrücken. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zitronen auf den Schnittflächen darin 2-3 Min. braten.
Fisch aus dem Ofen nehmen, Salz und Haut entfernen. Fischfilets auslösen, mit Zitronenmeersalz würzen und mit der gebratenen Zitrone und dem Gemüse servieren.





Gravad Lax och Hovmästarsås - Gebeizter Lachs mit Honig-Senf-Dill-Sauce

Guter, frisch geräucherter Lachs ist eine absolute Delikatesse - wenn man es selber machen möchte, ist gebeizter Lachs aber die weitaus einfacher umzusetzende Variante, zumindest in einer Etagenwohnung ;o)
Natürlich muss man nicht unbedingt Lachs verwenden, Forelle oder auch Saibling schmecken ebenfalls ganz ausgezeichnet.



Zutaten
1/3 Lachs, zwei Filetseiten (für einen ganzen Lachs die Salz-Zucker-Kräuter-Menge entsprechend verdreifachen)
2 EL schwarzer Pfeffer grob gemörsert
1 EL rote Pfefferbeeren

4 EL Meersalz
4 EL brauner Zucker

7 Stiele Oregano, mit Blüten
2 Lorbeerblätter

1 EL geriebenen Ingwer
1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 sehr großes Bund Dill

Zubereitung
Pfeffer und Pfefferbeeren im Mörser grob mahlen, die Lorbeerblätter zerbröseln und alles mit dem Zucker, Salz, geriebenem Ingwer und dem zerbröselten Oregano vermischen. Diese Mischung auf den Fischhälften verteilen, dann die Zwiebelringe gleichmäßig darüber geben und mit dem grob geschnittenen Dill bedecken.
Beide Fischhälften zusammenklappen und stramm in Frischhaltefolie wickeln. In eine große Schüssel legen, mit einem Frühstücksbrettchen bedecken und einem Gewicht oder etwas anderem Schweren wie einer Konservendose beschweren.
Den Fisch im Kühlschrank 5 Tage beizen, währendessen täglich 2x wenden, so wird die Beize gleichmäßig verteilt.

Nach dieser Ruhezeit den Lachs auspacken, die Kräuter mit einem Küchenpapier sehr gründlich entfernen und wieder mit etwas gemörsertem Pfeffer und rosa Pfefferbeeren bestreuen, sowie fein gehackten Dill darüber verteilen.
In sehr feine Scheiben schneiden, mit etwas Fleur de Sel bestreuen und zu frischem Weißbrot oder auch Kartoffelrösti servieren.



Dazu passt prima eine Honig-Senf-Dill-Sauce (Hovmästarsås)

Zutaten
2 EL brauner Zucker
1 EL Dijonsenf
1 EL grobkörniger Dijonsenf
2 EL Honig
Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
1 ½ EL Weißweinessig
2 ½ EL Wasser
4 EL Rapsöl (kein Olivenöl verwenden, das macht die Sauce bitter)
2 EL fein gehackter Dill

Zubereitung
Alle Zutaten bis auf den Dill miteinander vermischen. Mit dem Zauberstab wie eine Mayonnaise hochziehen und anschließend den Dill unterrühren.
Die Sauce unbedingt etwas ziehen lassen, dann schmeckt sie aromatischer.


Nein, Christo hatte seine Hände hier nicht im Spiel - verpackte Lachsforelle auf Fenchelgemüse und Fächerkartoffeln

Heut war mal wieder Fischtag. Vom letzten Großeinkauf beim Fischhändler u.V. hatte ich noch eine wunderschöne Lachsforelle im Eis und die musste heut dran glauben.
Die Zubereitung in Alufolie, Backpapier oder auch im Bratschlauch mag ich sehr gerne, kann man doch die Gemüsebeilage gleich mit garen, der Fisch bleibt unglaublich saftig und wird sehr aromatisch und was bei einer Küche ohne Geschirrspüler nicht ganz unwichtig ist - bei dieser Zubereitungsmethode entsteht seeeehr wenig Abwasch ;o)



Zutaten
1 Lachsforelle
2 Fenchelknollen
Kartoffeln
1/2 Bund Dill
2 Zweige glatte Petersilie
3 Zweige Thymian
1 unbehandelte Zitrone
je 1 Schluck Weißwein und Noilly Prat
Salz und Pfeffer
zerlassene Butter

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und im Abstand von 2-3 mm zu 2/3 einschneiden. Auf ein Backblech legen, mit zerlassener Butter bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Für 30 Minuten bei 180°C backen.
In der Zwischenzeit den Fenchel waschen und in Streifen schneiden. Auf ein großes Stück Backpapier oder Alufolie legen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Forelle waschen und trockentupfen. Die Bauchhöhle mit Salz und Pfeffer würzen, mit den Kräutern und Zitronenscheiben füllen und auf den Fenchel legen.
Das Backpapier an den Seiten wie einen Knallbonbon mit einem Stück Küchengarn verschließen, oben noch offen lassen.
Jeweils einen Schluck Weißwein und Noilly Prat in das Päckchen gießen und das Papier oben ebenfalls gut verschließen.
Wenn die Kartoffeln 30 Minuten gebacken haben, nochmals mit Butter bestreichen und den Fisch ebenfalls in den Backofen schieben.
Nochmals 30 Minuten backen (hängt von der Größe der Forelle ab).
Die Forelle mit dem Fenchel und den Fächerkartoffeln servieren und etwas Fischsud begießen.

 

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