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Kisir mit ofengebackener Roter Beete und Kürbis

Im Sommer könnte ich jeden zweiten Tag Taboulé, bzw. Kisir essen, ganz klassisch mit Tomaten, Gurken und reichlich Petersilie oder noch lieber mit reichlich Wassermelone. Wenn es aber, so wie jetzt Mitte April, weder leckere Tomaten, noch Wassermelone gibt, dann muss es halt Gemüse sein, das jetzt Saison hat, bzw. Lagerware aus dem letzten Jahr. 
Diesmal hab ich mich für ofengebackene Rote Beete, Kürbis und Fenchel entschieden, das schmeckt nicht nur ganz köstlich, sondern sieht durch die rote Beete auch noch ganz großartig aus - nach spätestens einer halben Stunde Ruhezeit hat der Kisir nämlich eine ganz pinke Farbe. Gefällt mir natürlich besonders gut :o)

Da das Gemüse komplett gegart ist, hält sich der Salat übrigens auch problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank, er ist am Folgetag sogar noch aromatischer als direkt nach der Zubereitung. Ideal zum Mitnehmen ins Büro oder für unterwegs.

Kisir mit ofengebackener Roter Beete und Kürbis
Zutaten 
3 Rote Beete 
1/2 Hokkaido Kürbis
1 rote Zwiebel 
1 Fenchel
400 g Kısırlık Bulgur (mittlere Körnung)
2 EL Ajvar
2 TL Salz 
500 g kochendes Wasser
5 EL Olivenöl
Piment d'Espelette 
1 TL Lemon Myrtle
Saft einer Limette
1 Bund Petersilie 
einige Zweige Minze 

Zubereitung
Die Rote Beete waschen, schälen und in Würfel schneiden. Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und ebenfalls in Würfel oder Scheiben schneiden. Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und die Knolle quer in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. 
Das Gemüse auf ein Backblech geben, mit etwas Öl beträufeln und bei 180°C für ca. 15-20 Minuten backen, evtl. zwischendurch einmal wenden.
Den Bulgur mit kochendem Wasser übergießen, Salz, Gemüsebrühpulver, Ajvar und Knoblauch dazugeben und alles verrühren. Ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann das gegarte Gemüse unterheben und alles nach Geschmack mit Lemon Myrtle, Salz und Piment d'Espelette würzen. 
Komplett abkühlen lassen, dann die fein gehackte Petersilie und Minze unterheben.

Orientalischer Karottensalat

Dieser Salat ist aus der Not heraus entstanden, bzw. dem Umstand, schnell ein paar Zutaten verarbeiten zu müssen. Ein Bund Karotten musste weg, der Basilikum auf der Fensterbank hatte die besten Zeiten hinter sich und ließ seine Blätter deprimiert hängen und eine rote Zwiebel lag auch noch in der Ecke rum. Also alles raspeln, würfen und in feine Streifen schneiden und dann noch schnell ein Dressing zusammenbasteln. 
Ich hab hier mal ein leicht orientalisch angehauchtes Dressing ausprobiert und zwei meiner Lieblingsgewürze verwendet, Cumin und Sumach. Cumin verleiht dem Dressing die typisch orientalische Note und Sumach sorgt für eine leckere Säure. Zusammen mit dem Honig, Sesamöl und etwas ganz fein geschnittenem Basilikum wird daraus in Nullkommanix ein ganz besonders leckeres Dressing für meinen aktuellen Lieblingssalat.
Der Salat kann ruhig ein bißchen stehen und ziehen und schmeckt auch wunderbar am nächsten Tag - wenn er denn solange überlebt. Er ist also auch sehr gut zum Mitnehmen ins Büro geeignet.

Orientalischer Karottensalat
Zutaten 
1 Bund Karotten
1 rote Zwiebel
3 Stengel Basilikum

Dressing
50 ml helles, natives Sesamöl 
50 ml neutrales Öl (Rapsöl)
50 ml Cidreessig 
1/4-1/2 TL Piment d'Espelette
1/2 TL Sumach 
1/2 TL Cumin
1 TL Rapshonig
1/4 TL Salz 

Zubereitung 
Die Karotten putzen und grob raspeln, die rote Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 
Alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln, bis ein sämiges Dressing entstanden ist. Unter die geraspelten Karotten mischen.
Den Basilikum fein schneiden und ebenfalls unterheben. Eine Stunde durchziehen lassen, dann servieren. 

Wassermelonen-Salsa

Letzte Woche war viel los, sowohl off-, als auch online abseits meines Kuriositätenladens. Ich bin daher leider garnicht dazu gekommen, meine Melonenwoche wie geplant zuende zu bringen, aber natürlich reiche ich Euch die Rezepte noch nach. Heute hab ich Euch schon einmal eines mitgebracht und demnächst kommt dann auf jeden Fall noch ein weiteres.

Das Rezept heute ist endlich mal wieder was zu Knabbern, bzw. eigentlich wird es zur Knabberei dazugereicht. Eine Salsa kennt Ihr sicher mit Tomaten, hier fallen die ausnahmsweise unter den Tisch (natürlich nur sprichwörtlich, diese Sauerei braucht ja niemand) und wir nehmen dafür Wassermelone. Denn Ihr wisst ja, für Wassermelone gilt das gleiche Motto wie für Speck: Damit schmeckt einfach ALLES besser ;o)

Die Tortillachips (bitte nicht zu genau auf das Bild schauen, das stammt noch aus meinen Anfängen - ich nenne das die "Halogenphase") kann man theoretisch auch selbst machen, bei den aktuellen Temperaturen (zumindest hier oben im Norden), werd ich mich aber hüten und dafür den Backofen anschmeißen...

Wassermelonen-Salsa
Zutaten 
150 g rote Zwiebel
1 gelbe Paprikaschote
1/2 rote Paprikaschote 
2 Minigurken
1 große milde Chilischote
Saft einer Limette 
500 g Wassermelone ohne Schale
2 Zweige Minze 
1 Bund Koriander 
Salz (bei mir Murray River Salz)

Zubereitung 
Die Zwiebel und Paprika putzen und würfeln. Die Gurken halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und erst längs in Streifen, dann quer ebenfalls in Würfel schneiden. Die Chilischote längs halbieren, die Kerne entfernen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Wassermelone ebenfalls würfeln und dazugeben. Mit Limettensaft beträufeln. Die Kräuter fein hacken und unterheben. Mit Salz würzen und zusammen mit Tortillachips servieren.

Taboulé mit Wassermelone

Weiter geht's, hiermit läute ich die zweite Runde Melonenrezepte ein. 
Das heutige Rezept war das erste, das ich aus meiner Monstermelone gemacht habe und es war sofort ein absoluter Volltreffer. Taboulé kommt bei den aktuellen Temperaturen bei uns ganz oft auf den Teller. Schnell gemacht, schmeckt immer lecker, ist leicht und man kann ihn ganz flexibel abwandeln, dass so ziemlich alles Gemüse, das durch die Hitze schnell mal den Zenit überschreitet, drin verarbeitet werden kann. 
Die mit Abstand leckerste Variante, die ich bisher gegessen habe, ist aber diese mit Melone. Ihr kennt sicher die Kombination Wassermelone und Feta, das allein schmeckt ja schon ganz großartig, mit ein wenig Bulgur, Petersilie und 2-3 Gewürzen und Kräutern wird es aber noch einmal so lecker.

Taboulé mit Wassermelone
Einen einzigen Nachteil hat diese Kombination, ich würde sie nicht lange stehen lassen, weil die Melone dann recht schnell weich wird. 
Alle Zutaten bis auf die Melone können schon vorher gemischt werden und durchziehen, die Melone würde ich aber erst unmittelbar vor dem Servieren zufügen, am Besten gut gekühlt. 
Der Feta sollte möglichst nicht so ein harter Gummi-Feta aus dem Kühlregal sein, sondern sahnig cremig, gerade so, dass er sich noch bröseln lässt. Dann schmeckt er besonders gut.

Taboulé mit Wassermelone
Zutaten
200 g Bulgur (mittlerer Körnung)
1/2 TL Salz 
200 g kochendes Wasser
1 milde Chilischote, entkernt und fein gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
Abrieb einer unbehandelten Bio-Zitrone 
2 EL gutes Olivenöl
1 EL glatte Petersilie, grob gehackt
1 EL Minze, fein gehackt 
150 Feta
300 g Wassermelone, entkernt und in Würfel geschnitten

Zubereitung
Den Bulgur mit dem Salz in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Verrühren, so dass sich das Salz auflöst. Den Bulgur quellen und komplett abkühlen lassen. 
Die Frühlingszwiebelringe, Zitronenabrieb, Chili, Petersilie, Minze und Olivenöl dazugeben und alles miteinander vermischen. 
Vor dem Servieren Melone und Feta unterrühren und servieren.

Fattoush! ‏فتوش‎

Ein Salat darf beim Grillen natürlich nicht fehlen, oder wie seht Ihr das? Ich habe Euch heute eine orientalische Variante des italienischen Brotsalats (Panzanella) mitgebracht.
Fattoush [فتوش‎] ist genau wie Panzanella unheimlich wandelbar und es lässt sich so ziemlich alles an Gemüse darin verarbeiten, was Ihr gerade zur Verfügung habt. 
Traditionell wird Fattoush mit dünnem Fladenbrot zubereitet, ich mag es aber mit "Fladenbrotcroûtons" aus klassischem Pide lieber, die knuspern so richtig beim Draufbeißen. Nehmt also einfach das Brot, das Ihr besonders gerne mögt und bekommt und wandelt vor allem das Rezept ganz nach Eurem persönlichen Geschmack ab.  

Fattoush! ‏فتوش‎
Ich hab mich für diesen Salat einmal durch das Angebot meines bevorzugten Tomatenstandes auf dem Isemarkt gearbeitet, der bietet nämlich zur Zeit schon eine ganz wunderbare Auswahl an bunten Kirschtomaten an, da kann man beim Marktbummel gar nicht dran vorbeigehen. Außerdem kommen noch reichlich Gurkenwürfel und bunte Radieschen rein - die gibt es nämlich nicht nur im altbekannten rot, sondern auch in rot-weiß, violett, gelb und weiß. 
bunte Kirschtomaten
Damit es hübscher aussieht und weil es auch besonders gut schmeckt, wenn die Gemüse verschiedene in unterschiedliche Formen und Größen geschnitten sind, schneide ich sowohl die Tomaten, als auch die Radieschen mal in Scheiben, aber auch in Achtel, Viertel oder lasse sie auch schon einmal ganz - je nachdem, wie groß sie sind. 
Die gerösteten Fladenbrotwürfel kommen bei mir erst ganz zum Schluss dazu, sie werden also unmittelbar vor dem Servieren unter den Salat gehoben. Ich mag aufgeweichtes Brot einfach nicht, damit kann man mich jagen. 
Tipp!
Macht am besten gleich die doppelte Menge der Fladenbrot-Croûtons, die schmecken nämlich so lecker, das sie sich auch prima einfach nur so knabbern lassen :o)
Fattoush! ‏فتوش‎
Zutaten
500 g bunte Tomaten
1 Bund Radieschen (bei mir violett und rot/weiß 1:1)
3 Minigurken oder eine normale Salatgurke
1/2 Bund Petersilie, grob gehackt oder gezupft 
1/2 Bund Minze, grob gehackt oder gezupft

Fladenbrot-Croûtons
1/4 Pide oder ein anderes Fladenbrot
Olivenöl
1 TL Za'atar 
Salz
1/4 TL Piment d'Espelette 

Joghurtsauce 
2 EL Knoblauchöl
400 g türkischer Süzme Joghurt
1/2 TL Piment d'Espelette 
1/2 TL Sumach 
1 TL Cumin 
1/4 TL Lemon Myrtle

Zubereitung
Für die Croûtons das Fladenbrot in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Olivenöl beträufeln und gur vermischen. Würzen und alles nochmals miteinander vermischen, so dass alle Brotwürfel mit Öl benetzt und gewürzt sind. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 200°C knusprig goldbraun backen. Herausnehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Gemüse waschen, putzen und in Würfel, Scheiben oder Viertel schneiden. Minze und Petersilie grob hacken oder zupfen und untermischen. 

Für die Joghurtsauce den confierten Knoblauch in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Die restlichen Zutaten zufügen und nach Geschmack abschmecken. 
Vor dem Servieren alles miteinander vermischen. 

Quinoa-Kichererbsensalat mit Feta

Ich weiß ja, den Salat wolltet Ihr eigentlich gar nicht, aber schaut mal aufs Thermometer - bei DEN Temperaturen geht nix anderes als ein Salat und dieser ist der einzige, den ich momentan in petto hab. Also gibt's heute nen Quinoasalat mit schwarzen Kichererbsen, es wird schließlich gegessen was auf den Tisch kommt! ;o)

Für mich hatte der Salat gleich zwei Premieren in petto, es war nämlich das erste Mal, das ich Quinoa gegessen habe (die Packung stand schon ein halbes Jahr bei mir rum und musste nun endlich mal verbraucht werden) und von schwarzen Kichererbsen hatte ich bis vor ein paar Wochen noch gar nichts gehört. 
Gefunden hab ich die schwarzen Kichererbsen zufällig beim Stöbern im Schlemmer- markt Freund in Kiel.
Schwarze Kichererbsen sind im Vergleich zu den üblichen weißen geschmacks- intensiver, nussiger und auch fester. Sie bleiben kleiner und haben eine festere Schale. 
Ich mag sie sehr gerne, verwende sie aber nur als Farbtupfer, da sie nicht gerade ein Schnäppchen sind. Falls Ihr mal schwarze Kichererbsen entdeckt, greift zu und probiert sie unbedingt mal aus!

Zutaten
150 g schwarze Kichererbsen 
250 g Quinoa
2 rote Zwiebeln
100 g eingelegte getrocknete Tomaten
3 Caprostaler
1 Bund Minze 
Salz und Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL dunkles Sesamöl
ein guter Spritzer Limettensaft

Zubereitung
Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen mit Wasser bedeckt in einen Topf geben. Kochen, bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen, abbrausen, gründlich abtropfen lassen und beiseite stellen. 
Nun den Quinoa in den Topf geben und großzügig mit Wasser bedecken. Mit einem TL Salz zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen bis der Quinoa gar ist. Abgießen, abbrausen und gut abtropfen lassen. Kichererbsen und Quinoa in eine Schüssel geben. 
Die Zwiebeln in sehr feine Streifen schneiden, die eingelegten Tomaten ebenfalls in Streifen schneiden. Beides mit den Kichererbsen und dem Quinoa vermischen und mit Oliven- und Sesamöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Limettensaft abschmecken. Die Minze in feine Streifen schneiden und zusammen mit den Tomaten- und Zwiebelstreifen dazugeben und locker vermischen. Den Feta zerbröseln und ebenfalls unterheben. Etwas durchziehen lassen.

Aus zwei mach eins: Taboulé + Kisir = Tabousir

Ein Rezept für Taboulé gibt's zwar schon im Archiv, seit ich das Rezept vor zwei Jahren gebloggt habe, hat sich an unserer Lieblingsrezeptur aber soviel getan, dass eine Neuauflage dringend notwendig ist - heute gibt's also Taboulé Vol. 2. 
Ob meine Version nun wirklich Taboulé, Kisir oder ne Mischung aus beiden ist, das überlass ich Euch - schmecken tut diese Version aber garantiert ;o)

Gerade jetzt ist die perfekte Zeit für Taboulé, Tomaten und Gurken haben Hochsaison und falls die große Hitze tatsächlich nochmal ähnlich erbarmungslos zuschlagen sollte wie am letzten Wochenende, gibt's eh nix besseres als einen leckeren Salat. Taboulé ist eine prima Beilage, schmeckt aber auch klasse als Hauptmahlzeit - bei uns gibt's eigentlich nie etwas dazu, sondern nur eine groooooße Portion Taboulé.   

Den besonderen Pfiff bekommt meine Taboulé-Variante durch das dunkle Sesamöl, das eigentlich weder in Taboulé noch in Kisir etwas zu suchen hat, dem Salat aber noch n büschen mehr Tiefe gibt - ich liebe dunkles Sesamöl! In vielen Rezepten steht ja oft etwas von "ein paar Tropfen dunklem Sesamöl". Jetzt mal ehrlich, da schmeckt man doch gar nix davon. Ein guter Schuss muss schon sein - meine Meinung ;o) 
Um dann als Gegenpart wieder die nötige Frische reinzubringen, verwende ich gerne Limettensaft. Zitrone ist natürlich auch lecker, ich finde Limette in diesem Fall aber raffinierter.
 
So, und zum Abschluss gibt's heut mal wieder eine Premiere. Meine Damen und Herren, Obacht, es folgt eine Getränkeempfehlung! Ne Weinempfehlung kann ja jeder (jetzt mal von mir abgesehen, denn ich hab ja bekanntlich Null Ahnung von Wein), also bekommt Ihr von mir eine etwas andere Getränke- bzw. Produktempfehlung. 

Ihr kennt sicher Cidre oder Cider - sehr lecker und besonders im Sommer eines meiner Lieblingsgetränke. Bis vor Kurzem haben wir den Cidre immer bei unserem Weinhändler gekauft, das hat sich jetzt aber geändert,  denn seit einigen Monaten gibt es Elbler und den gibt's sogar bei EDEKA (zumindest in Hamburch). 
Elbler wird im Alten Land produziert, ist Bio und der mit Abstand leckerste Cider, den ich bisher getrunken hab - und das schreib ich nicht, weil ich ob der Herkunft voreingenommen bin, sondern weil der tatsächlich grandios lecker ist. Es gibt ihn in zwei Varianten, Ebbe mit 2,5 und Flut mit 5% - wir haben bisher aber immer die gehaltvollere Variante getrunken. Wenn schon, denn schon...
Für den Fall, dass Euch beim Einkauf also zufällig eine Elbler-Flasche über den Weg laufen sollte, greift zu! Wir haben mittlerweile sogar aufgerüstet und uns nen ganzen Kasten/Karton besorgt. Ich mag den einfach so gerne, dass ich davon immer nen kleinen Vorrat zuhause haben muss ;o)
Bei der Gelegenheit, falls mal einer der Elbler-Vertreiber einen Blick in meinen Blog wirft - bitte schafft anständige Kästen an! Diese Pappkartons sind wirklich gruselig. Danke!

Zutaten 
300 g Bulgur (mittlere Körnung)
2 EL Tomatenmark 
2 EL Ajvar (mild)
1 TL Cumin
1/2 TL Sumach 
Salz und Piment d'Espelette nach Geschmack 
kochendes Wasser
1 großes Bund glatte Petersilie 
1 Bund Minze
1 Bund Frühlingszwiebeln
6 Tomaten
1 Salatgurke 
Saft von 2-3 Limetten
3 EL Olivenöl
3 EL dunkles Sesamöl 

Zubereitung 
Den Bulgur mit dem Tomatenmark, Ajvar und den Gewürzen in eine große Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, so dass der Bulgur bedeckt ist. Verrühren, so dass sich Tomatenmark und Ajvar auflösen und die Gewürze gut verteilt sind. Den Bulgur quellen und komplett abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Tomaten vierteln, die Kerne entfernen und das verbliebene Tomatenfleisch in Würfel schneiden. Die Gurke längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und die Gurke ebenfalls in Würfel schneiden. 
Die Petersilie komplett MIT den Stielen und die Minze mit den dünnen oberen Stielen in feine Streifen schneiden und unter den Salat heben. Limettensaft und Öl dazugeben und verrühren und evtl. nochmals abschmecken. Etwas durchziehen lassen. 

Asiatischer Krautsalat

So, das Schietwetter hat uns eingeholt, höchste Zeit, endlich mal wieder ein deftiges Kohlgericht auf den Tisch zu bringen!
Spässchen ;o)
Dass Kohl nicht nur im Winter, sondern auch im Frühling und sogar im Sommer - ach, was sag ich da, das ganze Jahr hindurch schmeckt, beweise ich Euch heute mit diesem Krautsalat - meinem Lieblingskrautsalat von meinem Lieblingskochbuchautoren aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch. Der muss doch lecker sein, oder? Der "bayrische" Krautsalat neulich war ja schon wirklich lecker, dieser hier toppt ihn aber nochmal um Längen. Der leckerste Krautsalat, den ich bisher gegessen habe. 
Wenn ich es mir richtig überlege, sollte ich dieses Wochenende dringend auch mal wieder nen Krautsalat machen, also ganz schnell aufschreiben: Weißkohl, Karotten, Frühlingszwiebeln...

Zutaten
1 kleiner Weißkohl 
4 Karotten 
1 Bund Frühlingszwiebeln

2 EL Sojasauce 
1 El Honig 
2 EL sehr fein gehackter oder geriebener Ingwer
2 EL Reisessig 
2 EL dunkles Sesamöl 
2 EL Rapsöl 
1 Spritzer frisch gepresster Limettensaft

Eine Handvoll Cashewkerne 
frischer Koriander (optional)

Zubereitung 
Die äußeren Blätter des Weißkohls entfernen. Den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden. Auf der Mandoline oder dem Hobel in sehr feine Streifen hobeln. Die Karotten putzen und in mittelfeine Streifen raspeln. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 

Alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben, die Knoblauchzehen etwas mit der Gabel zerdrücken, dann das Glas gut verschließen und schütteln, bis ein sämiges Dressing entstanden ist. 
Das Dressing über dem Gemüse verteilen, alles vermischen und 10-20 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Cashewkerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze vorsichtig anrösten, dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennen. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. 
Nach Geschmack etwas Koriander grob zerzupfen und zusammen mit den Cashewkernen über den Salat geben und servieren.

Fenchel-Orangen-Salat mit geräuchertem Saibling

Eigentlich sollte es diesen Salat ja schon am Freitag geben, da die Blogspot-Welt von Donnerstag bis Freitag aber schwer erschüttert wurde und praktisch lahm lag, gibt's ihn halt erst heut...

Fenchel hat bei uns in den letzten Jahren eine ziemlich steile Karriere hingelegt. Vom geächteten Iiiihbäh-Gemüse zum absoluten Favoriten - mittlerweile könnte ich täglich Fenchel essen, bevorzugt roh oder halt nur kurz gebraten. Knackig muss er sein! 
Knackig ist der Fenchel in diesem Salat natürlich, mächtig knackig sogar. Knackig und fruchtig, dazu noch das raffinierte Dressing, das das Fenchelaroma zusätzlich unterstützt und als Krönung ein frisch geräucherter Saibling. 
Natürlich passt auch ein anderer Räucherfisch, wie beispielsweise eine schöne Bio- Forelle, kommt halt ganz drauf an, was Ihr lieber mögt und bei Eurem Fischhändler bekommt. 
Und wenn Ihr keinen Fisch mögt, dann lasst ihn einfach weg, der Salat schmeckt auch ohne klasse!

Anissaat
Zutaten
1 Zitrone
4 Orangen
2 rote Zwiebeln
2 Knollen Fenchel mit möglichst viel Grün
5 EL Olivenöl
2 EL Pastis
1 gute Prise Zucker
Salz und Pfeffer
1 geräucherter Saibling

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in möglichst feine Scheiben schneiden oder besser noch hobeln. Den Fenchel putzen (dabei das Grün beiseite legen), vierteln, den Stunk  entfernen und quer ebenfalls in feine Streifen hobeln. Beides in eine Schüssel geben.
Die Zitrone und eine Orange auspressen und den Saft über die Gemüsestreifen geben. Alles ca. eine Stunde marinieren lassen.
Anschließend den Zitrussaft in eine kleine Schüssel abgießen und mit dem Olivenöl und Pastis verrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker abschmecken. Das Fenchelgrün fein hacken und mit den Gemüsestreifen vermischen. Die restlichen Orangen filetieren.
Die Gemüsestreifen auf einem Teller anrichten, darüber die Orangenfilets geben und den filetierten und in Stücke gebrochenen Saibling darüber verteilen. Mit dem Dressing beträufeln uns servieren. 

Taboulé

Eigentlich braucht es für Taboulé kein Rezept, Taboulé ist der ideale Salat, um nach Gutdünken die Zutaten zu variieren. Für alle, die aber gern mal meine Version ausprobieren möchten, hab ich hier die Mengenangaben zusammengefasst, wie sie sich im Laufe der Jahre im KuLa eingebürgert haben. 

Bulgur gibt es in der Regel in 3 unterschiedlichen "Körnungsgraden" von sehr fein bis recht grob. Ich verwende am liebsten den mittleren, den groben mag ich ganz und gar nicht und der feine ist mir halt zu fein - die Mitte ist hier ideal ;o)
Wenn es keine guten Tomaten gibt (momentan haben wir die Probleme ja glücklicherweise nicht und die Marktstände biegen sich unter der Last wunderbar aromatischer Tomaten), nehme ich sehr gern getrocknete Tomaten, dann hält sich der Salat auch länger als mit frischen. 
Mit frischen Tomaten zubereitet, schmeckt der Salat am Zubereitungstag am Besten, am nächsten Tag haben die Tomaten (kommt natürlich auch auf die Sorte an) zuviel Saft abgegeben, der Salat wird matschig und die Tomaten labberig. 
Wer den Salat für den nächsten Tag, also evtl. für's Büro, zubereiten möchte, dem empfehle ich also eindeutig die Verwendung von getrockneten Tomaten.  

Zutaten
200 g Bulgur (mittlere Körnung)
3 Tl geröstetes Suppengewürz
300 ml kochendes Wasser
4 Tomaten

1 Gurke 

1 Bund Frühlingszwiebeln

1 großes Bund glatte Petersilie 
1 Bund Minze
1 Zitrone
5 EL Olivenöl 

Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Bulgur in eine Schüssel geben, und mit soviel kochendem Wasser begießen, dass er komplett bedeckt ist. Das Wasser wird komplett aufgesogen und es ist kein Abgießen notwendig. Solange stehen lassen, bis der Bulgur komplett gequollen und abgekühlt ist. dabei 1x mit einer Gabel auflockern.
Tomaten vierteln und die Kerne entfernen - in Würfel schneiden. Die Gurke längs halbieren und mit einem EL das Kerngehäuse entfernen - ebenfalls in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Petersilie und Minze grob hacken.
Alles in eine große Schüssel geben und alles reichlich mit Salz und Pfeffer würzen, Zitronensaft und Olivenöl dazugeben und miteinander vermengen.


Es grünt so grün ... Melonen-Gurkensalat

Je länger ich (food-)blogge, desto experimentierfreudiger werde ich. Früher hätte ich im Leben keinen Melonen-Gurken-Salat gemacht, aber seit ich  mich vor einer Weile in Orsis Erdbeer-Gurken-Salat verliebt habe, wächst meine Risikobereitschaft stetig. Jetzt kombiniere ich nicht mehr nur noch Gurke mit Obst, sondern mische auch noch Salat, hier Rucola drunter... Wo das wohl noch hinführt ;o)
Gefunden hab ich den Salat bei Jutta, dort war er auch hübsch bunt, nur leider hab ich mich in der Melone vergriffen und so wurde mein Salat eine Variation von grün. Naja, grün ist eh meine Lieblingsfarbe, also passt das schon ;o)

Zutaten
1 Salatgurke
1 Zuckermelone (Charentais. Cantaloupe oder Galia)
3 Stiele Minze
1 Handvoll Rucola
Saft einer halben Zitrone
Fleur de Sel
Bunter Pfeffer
sehr gutes Olivenöl

Zubereitung
Die Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem EL das Kerngehäuse entfernen und die Gurkenstreifen nochmals längs halbieren - in Scheiben schneiden.
Die Melone halbieren und ebenfalls die Kerne entfernen. Mit einem Kugelausstecher kleine Melonenbällchen ausstechen.
Minzblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden, Rucola putzen, Stiele entfernen und grob zerschneiden.
Aus Zitronensaft, Olivenöl, Fleur de Sel und buntem Pfeffer ein Dressing herstellen und zusammen mit Melonenbällchen, Gurkenstreifen, Minze und Rucola in einer Schüssel vermischen.
In den ausgehöhlten Melonenhälften anrichten.

Erdbeer-Gurken-Salat

Glaubt Ihr an Liebe auf den ersten Blick? Nun, zumindest bei Rezepten gibt es sie, eindeutig, hab ich vor zwei Wochen selbst erlebt. 
Ihr habt vielleicht den Eindruck, dass bei uns recht abwechslungsreich gekocht/gegessen wird, das stimmt aber nur bedingt. Eigentlich bin ich in meinen Kochgewohnheiten ziemlich eingefahren und muss manchmal zu meinem Glück gezwungen werden. Im Leben hätt ich Erdbeeren nicht mit Gurken, Basilikum und Essig zubereitet - die schönen Erdbeeren!
Erdbeeren waren für mich bisher entweder ein Dessert,  Kuchenbelag oder ich hab sie pur gegessen - also grundsätzlich irgendwie süß und auf keinen Fall mit Essig. 
Also mal angenommen, wir hätten unser Kochtreffen nicht veranstaltet und noch schlimmer, Orsi wär nicht gekommen, ich hätte wahrscheinlich niemals diesen unglaublich leckeren Salat gegessen, stellt Euch das mal vor! Nee, stellt Euch das doch besser nicht vor, schlimme Vorstellung, ganz schlimm!
Naja, glücklicherweise hatte Nina R. auch diesmal Recht und alles ist gut geworden, ich hab diesen unglaublich leckeren Salat kennengelernt, ihn bisher schon 3x selbst zubereiten können und auch mein Mitesser ist absolut begeistert - also Liebe auf den ersten Blick!
Empfehlung: Morgen schleunigst die Zutaten besorgen und ganz schnell nachmachen, Ihr verpasst sonst was!
Zutaten
1 Salatgurke
500 g Erdbeeren
1 große Handvoll Basilikum

2 EL Walnussöl
1 EL Akazienhonig
1 EL Crema di Balsamico bianco
bunter Pfeffer, gemörsert oder frisch gemahlen 


Zubereitung
Die Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem EL das Kerngehäuse entfernen und die Gurkenstreifen nochmals längs halbieren - in Scheiben schneiden.
Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln.
Alle Dressingzutaten miteinander vermischen und zu den Erdbeeren und Gurken geben. Basilikum in Streifen schneiden oder zupfen und ebenfalls dazugeben. Alles miteinander vermischen und etwas ziehen lassen. 

Und weil ich mit meiner Variante natürlich mal wieder hinterher hinke, hier die Salat-Variationen meiner Kollegen

Apfel-Fenchelsalat

Nachdem ich jetzt ja reichlich "Futter" für meine Salatbar bekommen habe, startet heute Tag 1 meines Salat-Marathons ;o)
Das Rezept stammt aus einem neu entdeckten Foodblog, den ich jetzt schon heiß und innig liebe - neben den Rezepten haben es mir besonders die Fotos angetan ... Da könnte ich stundenlang stöbern.
Im Original ist dieser Salat ja ein Brotsalat, ich mag es aber nicht so gern, wenn das Brot nach einer Weile weich wird, also gibt es bei uns immer knusprig gebackene Brotsticks dazu.

Zutaten
1 Fenchelknolle, in feine Streifen gehobelt
1 fester, säuerlicher Apfel, in Scheiben geschnitten
1 Hand voll Salatmix
1 TL Mohn
Petersilie, grob gehackt

2 EL Olivenöl
1 TL Rotisseur-Senf
1 EL Sherry-Essig
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Honig

Fladenbrot quer in sehr dünne Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Backofengrill vorheizen, die Fladenbrotscheiben nebeneinander auf ein Backblech legen und mit etwas Olivenöl besprenkeln, sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen von jeder Seite knusprig braun backen.

Die Salatzutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, aus Olivenöl, Senf, Essig, Gewürzen und Honig ein Salatdressing mischen und darüber geben. Zusammen mit den Fladenbrotchips servieren. 

Quelle: bitchincamero

Socca mit buntem Tomatensalat



Socca, was ist denn das nun schon wieder?
Im Prinzip ist es nichts anderes als Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, die klassisch im Holzofen gegahrt werden und für die es mindestens 1365 Namen gibt (ok, ok, das ist vielleicht ein klitzekleines bisschen übertrieben ;o)...
Dieses Gericht ist sehr weit verbreitet, so ist es in Frankreich beispielsweise unter den Namen Socca und Cade bekannt.
In Italien heißen diese Fladen je nach Region Farinata di ceci, Torta di ceci, fainè oder auch panelle. Auch in Nordafrika und Südamerika erfreuen sich die leckeren Kichererbsen-Pfannkuchen großer Beliebtheit - es muss also etwas dran sein.
Für mich sind Kichererbsen sowieso eine der ultimativen Entdeckungen der letzten Jahre. Hülsenfrüchte im Allgemeinen habe ich erst recht spät für mich entdeckt, außer der Linsensuppe meiner Mama fanden sie in meiner Küche praktisch nicht statt und die hat sie immer mitgebracht, denn nichts geht über die Linsensuppe von Mama!
Erst vor vielleicht 2 Jahren hab ich mit Kichererbsen die ersten Hülsenfrüchte zubereitet und mittlerweile sind sie ein fester Bestandteil, egal ob als ganze Erbse oder als Mehl.
Das Tolle an dem Kichererbsenmehl ist, dass es in der Pfanne gebraten besonders knusprig wird, egal ob als Socca, Kichererbsenpuffer oder -Fritten.



Die Socca gab es bei uns als Beilage zu einem bunten Tomatensalat.
Für diesen Tomatensalat bin ich den Ise-Markt einmal auf und ab gegangen und hab bei allen bunten Tomaten zugeschlagen, die ich entdecken konnte.

Mit dabei sind "green und red Tiger", "Zitronen-Tomaten", "Vierländer Krause", "Birnchen", "Black Prince", "Gold Nugget" und namenlose orangefarbene Tomaten - wirklich überzeugt hat uns aber nur die Vierländer Krause, die übrigen Tomaten sind zwar farblich ein absoluter Hingucker, geschmacklich unterscheidet sie von einer "normalen" Tomate aber nicht sonderlich viel.

Für den Salat hab ich die Tomaten ganz unterschiedlich aufgeschnitten und nur mit etwas Olivenöl, Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer angemacht - wir wollten den Eigengeschmack der einzelnen Sorten noch gut unterscheiden können. Dazu noch eine in Streifen geschnittene rote Zwiebel und etwas klein gerupfter Basilikum, das war's schon.
Dazu gab es einen gut gewürzten Kräuter-Joghurt und zum zusätzlichen Dippen noch sehr dünn aufgeschnittenes Fladenbrot, dass ich mit etwas Olivenöl bepinselt im Backofen kross gebacken habe - die besten Croûtons überhaupt!

Zutaten
250 g Kichererbsenmehl
1 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 TL fein gehackter frischer Rosmarin
1/2 TL gemahlener Cumin

500 ml Wasser

2 EL Olivenöl
Olivenöl zum Einfetten der Pfanne

Zubereitung
Das Kichererbsenmehl zusammen mit den Gewürzen trocken vermischen. Wasser und Olivenöl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Abgedeckt für ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 220°C vorheizen.
Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Hälfte des Teiges einfüllen, sobald das Öl heiß ist. Für ca. 2 Minuten auf der Herdplatte backen, dann die Pfanne in den vorgeheizten Backofen stellen und ungefähr 20 Minuten weiter backen, bis die Socca schön goldbraun und durchgegahrt ist.




Gurken-Algensalat

Steffen Henssler hat diesen Salat neulich bei "Lanz kocht" als Beilage zu einer gebratenen Rotzunge zubereitet. Ich fand die Kombination Gurken/Wakame so spannend, dass ich ihn nachgemacht hab - sehr genial! Nicht nur die Wakame, sondern auch die Sesamnote ist wirklich klasse.
Steffen Henssler verwendet in dem Rezept Togarashipfeffer (auf Chili basierender Gewürzpfeffer), wahrscheinlich hätte ich den hier in Hamburg sogar problemlos bekommen, trotzdem hab ich eine Chilischote gewählt und noch etwas normalen Pfeffer verwendet, ich denke, nicht die schlechteste Alternative.
Dieser Salat ist sicher auch eine prima Beilage, bzw. eine Vorspeise zu einem anschließenden Sushi-Gelage - das werden wir demnächst gleich mal ausprobieren ;o)


Zutaten
1 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 EL getrocknete Wakame
1 EL Sesamöl
1 EL helle Sesamkörner
1 TL Zucker
80 ml Reisessig
1 EL geriebener Ingwer
Pfeffer und Salz
Chilipulver

Zubereitung
Die Gurke waschen, grob schälen (dabei ruhig etwas Schale dran lassen, das gibt später einen schönen Farbkontrast), quer halbieren und mit einem Sparschäler längs feine Streifen abschneiden, das Kerngehäuse übrig lassen. Die Zwiebel schälen und längs in sehr feine Streifen schneiden. Beides zusammen leicht einsalzen und etwas stehen lassen. Wakame in kaltem Wasser einweichen.
Die Gurken-Zwiebelmischung ausdrücken und mit Pfeffer, Sesamöl und Sesamkörnern, Ingwer, Zucker, Reisessig, Salz und sehr fein gehacktem Chili würzen. Die Wakame in Streifen schneiden, unter die gewürzten Gurken mischen und den Salat anrichten.
 

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