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Olivenpinguine mit Frischkäse

Und schon wieder eine Neuauflage eines bereits vor Jahren gebloggten Rezeptes. Keine Sorge, das wird nicht zur Gewohnheit, aber diese Olivenpinguine wollte ich schon lange überarbeiten und wann ist die Gelegenheit günstiger als jetzt vor Silvester?
So ein paar kleine Pinguine fehlen doch sicher noch auf Eurem Silvesterbuffet, oder? Ich finde, ein Jahreswechsel ohne diese kleinen Kerle ist kein anständiger Start ins neue Jahr und das behaupte ich, obwohl ich gar keine Oliven mag! :o)

Olivenpinguine mit Frischkäse
Diese großen Oliven, die Ihr für den Körper der Pinguine braucht, bekommt Ihr meist im türkischen Lebensmittelgeschäft oder dort, wo lose Oliven angeboten werden. Sie sollten auf jeden Fall entsteint sein, dann spart Ihr Euch die Arbeit. Die kleinen Oliven gibt's auch im Glas im Supermarkt.
Wenn Ihr eine ordentliche Pinguinherde bastelt, könnt Ihr die Keile, die Ihr aus den großen Oliven ausschneidet, für einen leckeren italienischen Nudelsalat verwenden, für den findet sich sicher auch noch eine kleine Ecke auf Eurem Silvestertisch.

Olivenpinguine mit Frischkäse
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Wie immer leckeres Essen und im Sinne meiner Katzen und all der Tiere und Menschen, die es nicht mögen, natürlich kein Geknalle und Geballer. Kommt gut rüber, wir lesen uns dann nächste Woche wieder!
                
Olivenpinguine mit Frischkäse
Zutaten
20 schwarze Jumbooliven, entsteint
20 schwarze, normalgroße Oliven, entsteint
Frischkäse
1 große Karotte

Zubereitung
Längs einen Keil aus den Jumbooliven schneiden und mit Frischkäse füllen.
Die Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Ein kleines Dreieck aus den Scheiben schneiden und in die größere Öffnung der kleinen Oliven stecken. 
Eine Piekser quer durch die kleine Olive stecken, dann längs durch die große und in die Karottenscheibe. Fertig ist der Pinguin!
Olivenpinguine mit Frischkäse
Olivenpinguine mit Frischkäse

Weihnachtliche Frischkäsebällchen

Das passende Brot habt Ihr ja bereits für den weihnachtlichen Frühstückstisch, fehlt nur noch was für obendrauf. Ich hab zwar bereits einige Brotaufstriche in meinem Archiv, aber so weihnachtlich wie diese Frischkäsebällchen ist bisher keiner. Stellt Euch mal das Tannenbaumbrot vor und dazu dann diese schicken Frischkäsebällchen im Weihnachtsoutfit - mehr geht doch nicht, oder?
Den Frischkäse hab ich bei meinem Käsemann gekauft, der hat besonders dicken, cremigen Frischkäse, der sehr gut die Form hält, wenn Ihr Käse aus dem Supermarkt verwendet, müsst Ihr schauen, dass er beim Würzen nicht zu weichgerührt wird, aber auch dort gibt es Sorten, die fester sind als andere.
Wenn Ihr noch mehr Abwechslung auf Eurem Frühstückstisch haben möchtet und die Farbkombination nicht zwingend weihnachtlich sein muss, könnt Ihr die Bällchen natürlich auch in anderen Kräutern, Sesam, Schwarzkümmel, Mohn, Granatapfel-kernen, usw. wälzen, da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Macht es Euch schon zum Frühstück schön!

Weihnachtliche Frischkäsebällchen
Zutaten
300 g möglichst fester Frischkäse
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 TL Lemon Myrtle*
eine Prise Piment d'Espelette*
1 Bund Schnittlauch
75 g Walnüsse, geschält

Zubereitung
Den Frischkäse mit Salz, Pfeffer, Lemon Myrtle und Piment Espelette würzen, dann in 9 Portionen teilen und mit den Händen rundformen. Kalt stellen. 
Cranberries und Walnüsse fein hacken, den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Bällchen darin wälzen und auf einem Teller anrichten.
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Brombeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse [Reklame]

Käse ist bei mir so ein zweischneidiges Schwert. Ich liebe alles, was mit Käse überbacken oder gekocht ist, aber wenn es um den puren Genuss geht, bin ich sehr krüsch (norddeutsch für wählerisch, mäkelig).
Ich mag jungen Gouda, Butterkäse, meinen heißgeliebten Nordländer und taste mich langsam aber sicher sogar an milde Camemberts heran. Ziegen- oder Schafskäse waren aber lange ein absolutes NoGo. 
Mit Ziegenfrischkäse habe ich in der Vergangenheit zwar schon ein bisschen experimentiert, allerdings fast ausschließlich in herzhaften Gerichten, daher habe ich jetzt, als das Angebot von Snofrisk* kam, ein Rezept mit Ziegenfrischkäse zu entwickeln, die Gelegenheit genutzt, und mich an einem süßen Rezept versucht - und weil ja gerade mal wieder der Sommer ausgebrochen ist, ist es natürlich ein Eis geworden. 

Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Am Wochenende lief die Eismaschine bei mir durchgehend heiß, ich habe Himbeer-Baiser-Eissandwiches, Pfirsich-Rosmarin- und eben dieses Blaubeer-Lavendeleis gemacht. Die beiden ersten regulär auf Eiercremebasis, bei diesem Brombeereis wollte ich aber eine eifreie Variante probieren, die kein aufwendiges Aufschlagen über dem Wasserbad erfordert, also im Prinzip wie beim Tiramisù-Eis, das ich Euch vor einer Weile vorgestellt habe.
Die Zutaten für das Eis müssen, nachdem der Lavendel ein wenig Zeit hatte, die Mascarpone zu aromatisieren, einfach nur im Blender aufgeschlagen werden und wandern dann direkt in die Eismaschine. Ideal für alle, die keine Lust auf einen Tennisarm durch das ewige Aufschlagen der Eiercreme haben ;o)

Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Da die Grundmasse 1:1 aus Ziegenfrischkäse und Mascarpone besteht, schmeckt man ihn nur leicht heraus. Wenn man richtig hinschmeckt, ist da irgendwas, dass es sich aber um Ziegenkäse handelt, lässt sich kaum herausschmecken. Das Eis schmeckt einfach nur insgesamt kräftig, ist enorm cremig und hat natürlich eine Knallerfarbe. 

Mir gefällt der kräftige Grundgeschmack so gut, dass ich zukünftig noch mehr damit experimentieren und den Anteil des Ziegenfrischkäses Stück für Stück erhöhen werde. Vielleicht gibt's dann demnächst sogar mal ein Rezept, das komplett auf Ziegenfrischkäse basiert. 


Blaubeer-Lavendeleis mit Ziegenfrischkäse
Zutaten
1 EL Lavendelblüten, getrocknet
500 g Mascarpone 
500 g Ziegenfrischkäse
100 g Puderzucker (je nach Süße der Brombeeren evtl. mehr oder weniger)
1/4 TL Salz
400 g Brombeeren

Zubereitung 
200 g Mascarpone mit dem Lavendel in einen kleinen Topf geben, einmal aufkochen lassen, dann von der Platte ziehen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen und komplett abkühlen lassen. 
Die Brombeeren abspülen und trocknen lassen.
Die Mascarpone mit dem Ziegenfrischkäse, Brombeeren (eine kleine Handvoll zurückbehalten), Puderzucker und Salz in einen Blender geben und zu einer sehr glatten Masse aufmixen. In die Eismaschine geben und je nach Modell für ca. 45-60 Minuten gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis später eingefroren wird, vorfrieren. Die fertige Masse in die Form geben und die vorher zurückbehaltenen Brombeeren darin verteilen. Das Eis nochmals für 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.snofrisk.de* entstanden, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichneten Links sind Kooperationslinks

Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Kräutern

Als ich mir Gedanken um das Hauptgericht für meine regionale Woche gemacht habe, lag natürlich die Verwendung von grünem Spargel sehr schnell nah, denn wir befinden uns ja gerade mitten in der Saison und die ist bekanntlich so kurz, dass wir sie unbedingt in vollen Zügen auskosten sollten.
Weißen Spargel mag ich nicht so gern, bzw. wenn, dann am liebsten eingeweckt und auf meinem Lieblingsbaguette, grünen dafür aber umso lieber. Eine Tarte hat zudem den Vorteil, dass ich die Reste einfrieren kann, denn bei uns zuhause bin ich die einzige Spargelesserin. Mein Mann verweigert die Aufnahme von Spargel strikt, da versteht er keinen Spaß. Ich hab jetzt also einen kleinen Vorrat eingefroren - für den akuten Spargeljieper. 

Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Kräutern
Diese Spargeltarte steckt im wahrsten Sinne des Wortes randvoll mit Spargel und schmeckt nicht nur frisch gebacken wunderbar, sondern auch kalt auf einem Buffet oder Picknick und natürlich auch aufgewärmt. 
Ihr könnt sie auch ganz nach Belieben abwandeln und beispielsweise die Schalotten, sofern Ihr keine regionalen bekommt, durch Frühlingszwiebeln oder auch geachtelte rote Zwiebeln ersetzen oder einen Teil des Spargels durch anderes Gemüse austauschen.
Wenn Ihr eine Abneigung gegen Ziegenfrischkäse habt, dann verwendet einfach ganz normalen Frischkäse aus Kuhmilch, das schmeckt zwar nicht ganz so besonders, aber natürlich immer noch sehr lecker!

Für diese Tarte benötigt Ihr eine Tarte-,  bzw. Quicheform mit hohem Rand*, sonst kriegt Ihr den ganzen Spargel und die Schalotten nicht alle unter, eine normale Tarteform mit niedrigem Rand hat nicht das notwendige Fassungs- vermögen. Ihr könnt aber beispielsweise auch eine herkömmliche Spring- form verwenden.

Spargeltartezutaten
Zutaten (für eine normale runde Tarteform)

Mürbeteig 
250 g Mehl 
125 g kleingeschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml kaltes Wasser

Belag 
500 g grüner Spargel 
6 Schalotten (ansonsten Frühlingszwiebeln)
Rapsöl
Salz und Pfeffer
300 g Ziegenfrischkäse 
150 g saure Sahne
3 Eier
3 EL frischgehackte Kräuter (bei mir Petersilie, Schnittlauch, Kerbel)
1/2 TL Rapshonig

Zubereitung
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander vermengen und möglichst zügig zu einem Teig verkneten. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, dünn ausrollen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, alternativ am Vorabend zubereiten. Der Teig lässt sich sogar einfrieren. 
Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Den überstehenden Teig einfrieren.
Den Teigboden in regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen, mit Back- papier bedecken und getrocknete Bohnen oder Blindbackkugeln* daraufgeben. 15 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen, dann aus dem Backofen nehmen und beiseite stellen. (Der Boden kann auch schon am Vortag vorgebacken werden, wenn notwendig.)

Während der Tarteboden backt, den Spargel putzen und die holzigen Enden abschneiden, bzw. abbrechen. Die Stiele in ca. 1 cm lange Stücke schneiden, die Spargelspitzen auf ca. 4 cm Länge scheiden und auf ein Backblech geben. Die Schalotten schälen und längs halbieren, bzw. je nach Größe evtl. auch vierteln. Zu den Spargelspitzen auf das Backblech  geben und mit etwas Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Bei 180°C im Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis der Spargel und die Schalotten schön gebräunt sind. Die in Stücke geschnittene Spargelstiele in einer Pfanne in Rapsöl anbraten und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. 

Den Ziegenkäse mit der sauren Sahne, den Eiern und feingehackten Kräutern verrühren und mit Salz, Pfeffer und etwas Honig abschmecken. 

Die in der Pfanne angebratenen Spargelstiele auf dem Tarteboden verteilen und den Guss darübergeben. Die Spargelspitzen und die Schalotten dekorativ darauf anrichten. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen, bis der Guss vollständig durchgegart und leicht gebräunt ist. Die fertige Tarte herausnehmen und vor dem Servieren etwas abkühlen lassen.
Spargeltarte mit Ziegenfrischkäse und Kräutern

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Abgewandelt nach einem Rezept von epicurious.com

Auberginen-Käsekuchen

Vorletzte Woche erschienen, letzte Woche bei mir eingezogen, gestern das erste Gericht draus gekocht: Vegetarische Köstlichkeiten* von Yotam Ottolenghi. Ein ganz großartiges vegetarisches Kochbuch (vom üblichen wattierten Sitzkissen- einband mal abgesehen) mit vielen tollen und sehr raffinierten vegetarischen Rezepten. Ein Kochbuch, das sich auch, oder gerade Nichtvegetarier anschauen sollten, denn bei diesen tollen Rezepten wird garantiert niemand das Fleisch vermissen.

Auberginen-KäsekuchenMich hat beim ersten Durchblättern spontan dieses Rezept am meisten angesprochen, nicht nur der Zutaten wegen, sondern wahrscheinlich hauptsächlich aufgrund des Namens - ein herzhafter Käsekuchen klingt schon mächtig spannend. 
Tatsächlich ist es im Prinzip eine Gemüsetarte ohne Boden, der Guss ist nämlich genauso als Tarteguss einsetzbar. Beim nächsten Mal werde ich diesen Käsekuchen auch genauso backen, als Gemüsequiche und weil uns dieser "Käsekuchen" unglaublich gut geschmeckt hat, mach ich das gleich diese Woche noch einmal - noch gibt es die letzten Auberginen, das muss unbedingt ausgenutzt werden. 

Geschmacklich hatte ich mir dieses Rezept gar nicht so toll vorgestellt, wie es uns letztendlich geschmeckt hat. Die Kombination aus im Backofen gerösteter Aubergine und dem würzigen Feta-Sahne-Guss ist einfach großartig. So langsam wird Yotam Ottolenghi für mich die Adresse für Auberginenrezepte, das Auberginen-Risotto mit Zitrone aus Genussvoll vegetarisch* hat uns damals auch schon außergewöhnlich gut geschmeckt. 

Auberginen-Käsekuchen
Zutaten
2 große Auberginen
Olivenöl zum Bestreichen
200 g Feta 
200 g Frischkäse
100 g Sahne 
4 Eier 
2 TL Za'atar 
1/4 TL Piment d'Espelette
Salz und Pfeffer
300 g Kirschtomaten

Zubereitung
Die Auberginen waschen und quer in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten mit Olivenöl bepinseln und auf ein ebenfalls  geöltes Backblech legen. Im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca. 40 Minuten goldbraun backen, dabei einmal vorsichtig wenden. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 
Den Feta zusammen mit dem Frischkäse, der Sahne und den Eiern in der Küchen- maschine zu einer glatten Masse verrühren. Die Gewürze dazugeben und nochmals verrühren. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. 
Eine Auflaufform mit Öl ausfetten und die Gemüse darin verteilen. Die Käse- Sahnemasse darüber geben und im Backofen bei 180°C für 35-45 Minuten backen, bis die Eiermasse auch in der Mitte gestockt und goldbraun gebacken ist. 
Herausnehmen und entweder lauwarm mit einem Salat servieren oder vollständig abkühlen lassen. 
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Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme

So, jetzt ist mal langsam Schluss mit den ganzen Eiern in der Eiscreme! Ich werd am Gemüsestand schon komisch angeguckt, wenn ich schon wieder eine Packung Eier haben will. Besonders letzte Woche, als ich für die Vorbereitungen des Pasta-Kochtreffens die ein oder andere 10er-Packung brauchte, bin ich schon unangenehm aufgefallen ;o)
Also gibt's heute mal wieder ein eifreies Eis auf Joghurt-Basis. Das Rezept stammt aus Das beste Eis der Welt* von Jeni Britton Bauer. Das Buch selbst gefällt mir nicht besonders gut, es sind aber viele wirklich spannende Eiskombinationen enthalten, aus denen ich mir sicher noch einige rauspicken werde. Leider enthalten die Rezepturen einige Fehler und könnten für meinen Geschmack auch sorgfältiger ausformuliert sein - aber wie gesagt, mit den Ideen lässt sich schon eine ganze Menge anstellen.

Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme
Nicht nur die Farbe dieser Eiscreme trifft natürlich genau meinen Geschmack (das ist fast haargenau der Farbton meines Kleinröschens), auch die leicht bittere Note der Grapefruit gefällt mir ganz besonders gut - man muss das aber mögen, denn insgesamt ist diese Eiscreme nicht besonders süß, dafür aber eben leicht bitter und angenehm fruchtig-säuerlich.

Die getrockneten Hibiskusblüten bekommt Ihr im Gewürzhandel (ich kaufe sie auf dem Isemarkt bei Philips Aromagarten) oder auch in Teefachgeschäften. Wenn Ihr sie gar nicht bekommt, könnt Ihr aber sicher auch einen oder zwei Teebeutel verwenden.

Grapefruit-Hibiskus-Eiscreme
Zutaten

Sirup 
130 g Grapefruitsaft 
30 g Zucker 
10 g getrocknete Hibiskusblüten

Eisbasis
20 g Maisstärke
180 g Vollmilch
60 g Sahne 
50 g Zucker
50 g Invertzuckersirup
30 g Frischkäse
500 g türkischer Süzme Joghurt

Zubereitung
Für den Sirup den Grapefruitsaft mit dem Zucker zum Kochen bringen. Die getrockneten Hibiskusblüten dazugeben, von der Platte ziehen und abkühlen lassen. Durch ein feines Sieb passieren und beiseite stellen. 

Für die Eisbasis die Maisstärke mit 3 EL der Milch in einer kleinen Schüssel glatt- rühren. Die restliche Milch mit der Sahne, Zucker und Invertzuckersirup in einem Topf zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen, die glattgerührte Speisestärke einrühren und nochmals aufkochen. Rühren, bis die Masse ähnlich einem Pudding deutlich eingedickt ist. 
Erneut von der Platte ziehen und den Sirup, Frischkäse und Joghurt einrühren. Solange Rühren, bis die Masse cremig ist und keine Klümpchen mehr vorhanden sind. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse kalt rühren, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit eine Metallform im Gefrierschrank vorgefrieren. Die gefrorene Eismasse nochmals für ca. 1-2 Stunden nachgefrieren. 
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Laugenherzen mit Rote-Beete-Frischkäse

Nach dem Süßkram gestern, gibt's heute wieder etwas Herzhaftes, einen leckeren und dazu noch hübschen Brotaufstrich und mordsschicke Herzbrötchen.

Die Brötchen sind tatsächlich nur eine Abwandlung meiner Laugenstangen/-brötchen. Dazu müsst Ihr den Teig nur ausrollen und mit einem großen Herzausstecher ausstechen, danach geht's weiter wie im Making of beschrieben. 

Beide Rezepte, bzw. genauer gesagt das Rezept für den Brotaufstrich und die Anregung für die Laugenbrötchen, stammen aus dem neulich vorgestellten Kochbuch Das Kochbuch*, derzeit leider nicht lieferbar, aber irgendwann trudelt das schon wieder ein und spätestens dann solltet Ihr zuschlagen :o)

Rote-Beete-Frischkäse
Zutaten 
150 g Rote Beete (gegart)
Saft einer halben Zitrone
2 EL Sahnemeerrettich
Salz und Pfeffer
1/4 TL Zucker

Außerdem
Schnittlauch

Zubereitung
Alle Zutaten in einem Blender möglichst fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Im Kühlschrank kalt stellen (der Frischkäse wird dann wieder etwas dicker) und mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.
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übern Tellerrand, heute: Lecker macht Laune!

übern Tellerrand
Übern Tellerrand ist eine wirklich tolle Geschichte. Nicht nur, dass Ihr ganz viele tolle neue Blogs kennenlernt, ich kann auf diesem Wege auch eine Rezeptkategorie füllen, die ohne meine Gastblogger immer noch aus nur zwei Rezepten bestehen würde, die "zimt- haltigen". Dank meiner tollen Gäste hab ich jetzt immerhin schon 4 Rezepte mit Zimt in meinem Archiv. Das ist doch schon eine ganz ordentliche Auswahl, oder?

Irina, mein heutiger Stargast, hat auch mal wieder ein Rezept mitgebracht, das einen TL (in Worten: EINEN TEELÖFFEL) dieses Teufelszeugs enthält. Was genau sie sich für Euch überlegt hat, seht Ihr wenn das Licht angeht wenn Ihr Euch durch ihren Gastbeitrag gearbeitet habt. Aber immer der Reihe nach, nicht schummeln!

Ich wünsche Euch ganz viel Freude bei Irinas Gastbeitrag - wenn Ihr den KuLa mögt, dann werdet Ihr ganz sicher auch bei Irina viele interessante Rezepte finden und Eure NKL wird immer länger und länger :o)


Hallo Ihr Lieben!

Heute bin ich bei Steph zu Gast und freue mich auch entsprechend darüber :) Wer ist "ich"? Nun ja, ich heiße Irina, bin Mediengestalterin und blogge seit etwas über zwei Jahren auf www.leckermachtlaune.de .
Worum geht es bei lecker macht laune? Hauptsächlich natürlich um Rezepte (immerhin haben sich in der ganzen Zeit schon fast 300 angesammelt). Dabei sind diese sowohl süß als auch deftig, vegan, vegetarisch oder mit Fleisch. Nachgekocht, abgewandelt und auch selbst "erfunden". Egal was davon zutrifft, ich zeige immer Schritt-für-Schritt-Fotos, damit alles wirklich gut nachvollziehbar ist. Einer der Gründe einen Blog zu starten, war es mich selbst dazu anzuspornen immer wieder Neues auszuprobieren. Und es klappt. :)
Hier ein Paar Beispiele...





Seit etwas über einem Jahr mache ich ab und an auch Motivtorten. Das macht extrem viel Spaß. Vor allem wenn man die Augen der Beschenkten sieht. Um anderen zu zeigen wie ich das mache, gibt es zu den meisten Torten auch sogenannte Making-ofs, in denen man alles genau sehen kann. Meine aktuellen Tortenlieblinge sind die beiden:



Eine Rosentorte für den Geburtstag meiner Mama und eine Puppentorte für den Geburtstag meiner Kleinen. Dafür habe ich ihre liebste Puppe (davon haben wir sogar drei, irgendwann muss man sie ja waschen ;) ) aus Fondant modelliert.

Mit der Liebe zum Kochen wächst parallel auch die Koch- und Backbuch- sammlung. Seit letztem Sommer stelle ich vermehrt auch Kochbücher vor und rezensiere sie möglichst detailliert, damit meine Leser einen guten Eindruck der Bücher bekommen. Hin und wieder stelle ich auch Küchenutensilien vor. So findet man auf meinem Blog einen für mich persönlich wunderbaren Mix aus Kochen, Backen, Büchern, Produktvorstellungen und manchmal auch Wettbewerben.

Stephs Idee von "übern TELLERRAND" finde ich grandios und bin fast von Anfang an ins "Organisationsteam" eingestiegen, indem ich das Logo gestaltet hab und als Seitenadministrator mitwirke. Da war es doch klar, dass auch ich gerne ihr Gast sein möchte.

So, da bin ich also. Und nun? Bei den vielen wunderbaren Gerichten hier im Kuriositätenladen, ist es schwer etwas zu zeigen, dass es hier noch nicht gibt ;) Wie man aber weiß, führen viele Wege nach Rom und obwohl auch Steph hier bereits ein Karottenkuchenrezept hat, möchte ich ihr und Euch meines zeigen, denn der Kuchen ist so unglaublich saftig und lecker..... Zitat von meinem Chef als ich den Kuchen letztens gebacken hatte: "Das ist der beste Kuchen, den ich seit Jahren gegessen habe".

Ach ja, ähm, ...Steeeeph? Da ist Zimt drin. Nicht erschrecken, ich mag Zimt auch nicht, finde ihn in diesem Kuchen aber wunderbar ;)

Hier ist er also:
Saftiger Karottenkuchen

Zutaten

Kuchen
200 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Zimtpulver
200 g geraspelte Karotten
250 g brauner Zucker
3 Eier
250 ml Sonnenblumenöl
100 g Rosinen
100 g gehackte Walnusskerne

Creme
250 g Doppelrahm-Frischkäse
30 g weiche Butter
125 g Puderzucker

Zubereitung
Mehl, Zimt, Backpulver und Karotten vermengen. Zucker und Eier in einer anderen Schüssel verquirlen und nach und nach das Öl dazugeben. Eimasse zur Mehlmischung geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Am Ende Walnüsse und Rosinen unterheben. Den fertigen Teig in eine Springform mit dem Durchmesser von 24cm geben.



Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze ca 70min backen. Um festzustellen ob er fertig ist einfach die Stäbchenprobe machen.


Für die Creme Frischkäse, Butter und Vanille zu einer glatten Masse verrühren. Nach und nach den Puderzucker dazugeben und unterrühren. Creme auf den abgekühlten Kuchen streichen.

Ich hoffe Euch schmeckt's :)

Danke Steph, dass ich da sein durfte und bis bald...

Liebe Grüße,
Irina

übern Tellerrand, heute: Culinaria Ungaria

übern Tellerrand
Moin, seid Ihr bereit für den wöchentlichen Gang durch die Blognachbarschaft? 
Heute darf ich Euch Krisz von der Culinaria Ungaria vorstellen, die als Ernährungsberaterin ja quasi ein Profi unter uns Hobbyköchen ist. Sie ist nicht nur enorm produktiv, sondern auch noch sehr experimentierfreudig. Ich wäre beispielsweise nie auf die Idee gekommen, ein Gebäck aus Couscous herzustellen, wie Krisz es in dem Rezept zeigt, das sie heute für Euch im Gepäck hat. Glücklicherweise hab ich aber grad am Wochenende eine Tüte gekauft, so dass dem Nachbacken nichts im Wege steht.
Viel Spaß beim Stöbern in ihrem Blog und natürlich ihrem tollen Gastbeitrag, da werdet Ihr eine ganze Menge zu tun haben :o)

Einen wunderschönen, sonnigen Frühlingstag wünsche ich Euch allen! 

Mein Name ist Krisztina, ich bin Ernährungsberaterin und in meiner Freizeit Kochbloggerin. Mein Blog heißt Culinaria Ungaria.
Seit fast 3! Jahren schreibe ich in meinem Blog über alles, was mir schmeckt. Obwohl ich mich zu 95% vegetarisch ernähre, kann ich meine Schwäche für kross gebratenen Speck (leider) nicht leugnen. Das Kochen hat mir meine ungarische Omi beigebracht. Wie toll meine Sommerferien als Kind in Ungarn waren, darüber könnt ihr hier mehr lesen
Neben traditionellen ungarischen Gerichte, wie z.B. die mit Pflaumenmus gefüllten Kartoffeltaschen, findet ihr bei mir einige außergewöhnliche Rezepte, u.a. eine gesunde Schokoladentorte aus Blumenkohl!! Und nun jetzt zu meinem Gastrezept!

Ich bin sehr-sehr froh, dass ich heute die Ehre habe, bei Steph Gast zu sein! Ihr Blog ist für mich PERFEKT, denn die von ihr nachgekochten Rezepte haben mich noch nie enttäuscht. Das schönste bei ihr ist, so finde ich, dass sie aus solch normalen, fast schon "langeweiligen" Sachen, wie z.B. Vanillepudding, mit ihren wunderschönen Bildern etwas Besonderes macht. Bei ihr findet man alles, sei es einfache Hühnerbrühe, oder doch etwas exklusives, wie z.B. Schokokekse mit Fleur de sel. Ich wollte für diese besondere Gelegenheit selbstverständlich etwas Außergewöhnliches präsentieren, und deshalb fiel meine Wahl auf dieses süße, gesunde Dessert.

Was diese Törtchen mit Jerusalem zu tun haben, kann ich Euch leider nicht beantworten. Die Bezeichnung habe ich vom Originalrezept übernommen, weil ich fand, dass der Name das Ganze noch interessanter macht. Statt einer großen Torte habe ich die Menge halbiert, und dann mehrere kleine Törtchen gebacken. Ihr könnt es natürlich machen, wie ihr gerade lustig seid :-) Und wer mag, kann zur Krönung alles mit gerösteten Mandeln und mit Orangen-Ingwersirup krönen! 


Zutaten für eine 18 cm Tortenform
1 Tasse Couscous (ca. 2,5 dl)
500 ml Orangensaft
Prise Salz
50 g Butter
2 Eier
2 El Honig

für die Quarkfüllung
500 g Magerquark
100 g Frischkäse (oder Mascarpone)
2 Eier
handvoll Rosinen (am Abend davor in Rum eingeweicht)
geriebene Schale von 1 Bio-Orange
3-4 EL Honig

zum Servieren
handvoll gehackte Mandeln
etwas Honig-Orangensirup

Zubereitung
Couscous mit warmem Orangensaft übergießen, Salz, Honig, und Butter dazugeben, und zugedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen. Wenn die gesamte Flüssigkeit aufgesaugt ist, abkühlen lassen, und erst jetzt die Eier unterrühren.
Für die Quarkfüllung alles miteinander cremig rühren. Formboden mit Backpapier auslegen. Zuerst die Hälfte des Couscous glatt in die Form streichen, darauf die Füllung, und abschließend die 2. Hälfte Couscous. Im vorgeheiztem Ofen bei 180 °C ca. 40-45 Minuten backen. Für den Sirup 3 El Honig mit soviel frischem Orangensaft verrühren, dass es weder zu flüssig, noch zu dick ist. Eben, wie ein Sirup! :-)
Vollständig abkühlen lassen, und erst danach aufschneiden. Schmeckt alleine, oder wie oben empfohlen, mit Mandeln verziert, und Sirup übergoßen! 

Es ist empfehlenswert guten Biohonig zu nehmen, den Unterschied schmeckt man am Ende deutlich!

Falls Euch die Törtchen gefallen, würde ich mich freuen, wenn ihr bei mir vorbeischaut!


Liebe Grüße, 
Krisztina :-)

übern Tellerrand, heute: Life Is Full Of Goodies

übern Tellerrand
Mittwoch, 9:00 Uhr. Was erwartet Ihr völlig zurecht? Einen Gastbeitrag, ganz genau! Here we go! :o)

Ich freue mich sehr, auch heute wieder eine ganz bezaubernde Bloggerin mitsamt ihres Blogs vorstellen zu dürfen. Heute hab ich ein absolutes Allroundtalent bei mir zu Gast, das wird Euch sicher besonders gefallen. Mara kann nämlich quasi alles: sie backt, sie kocht, sie macht ein, baut imposante Torten und setzt ihre Kreationen auch noch so schön in Szene, dass man als "Kollegin" so ein klein wenig grün anläuft - vor Neid versteht sich! 
Was mir ganz besonders an Maras Blog gefällt, ist, dass sie direkt auch ihre Eltern mit einspannt, life is full of goodies ist also quasi ein Generationenblog, wo gibt's das schon? Bei Mara! :o)

Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit Maras großartigem Gastbeitrag und wenn Ihr fertig seid, dann bitte direkt hier klicken und sofort abspeichern - nicht vergessen!

Hallo alle zusammen. 

Ich bin Mara und blogge auf lifeisfullofgoodies.com.
Ich freue mich, dass ich hier bei Steph einen Gastpost schreiben darf und mich dadurch Euch vorstellen kann. Da ist man als recht kleines Licht am Blogger-Horizont schon ein wenig geehrt, wenn man einen Teil hierzu beitragen darf. Vielen Dank an dieser Stelle deshalb an Steph für diese tolle Möglichkeit!

Als ich die Zusage für den Post hier bekam, ging umgehend das Kopfkino los und das Grübeln darüber begann, was ich Euch denn präsentieren könnte, um nicht mit Langeweile zu glänzen. Ich hab hin und her überlegt, was für ein Rezept ich Euch zeigen will oder was Euch sonst so interessieren könnte. Und ganz ehrlich, der Geistesblitz blieb zunächst aus.

Glücklicherweise teilte Steph mir kurz darauf mit, ich könne meinen Blog ja einfach ganz allgemein vorstellen. Super! Das klang toll!! Und damit fange ich nun einfach mal an, ich erzähle Euch in einem Schnelldurchlauf, wie ich zum Bloggen kam, was bei uns zuhause so aufgetischt wird und sonst noch so alles auf meinem Blog passiert:

...Ich esse sooo gern. Eine gute Voraussetzung für einen Foodblogger, zugegeben. Ich habe allerdings bereits als Kleinkind mehr als nur gerne gegessen, was für Außenstehende damals auch nicht zu übersehen war. Klein-Pummel-Mara hat schlichtweg alles in sich reingestopft. Als kleines Mädchen habe ich deshalb auch schon gerne gebacken oder mitgekocht. Ich stand häufig werkelnd daneben, wenn sich meine Oma oder meine Mom in der Küche betätigten. Vor allem der Süßkram hatte es mir immer angetan.

Später dann verfiel ich dem Sammelwahn und hortete alle Rezepte, die mir in die Hände fielen. Aus Zeitschriften riss ich unbemerkt alles heraus, was eine Anleitung zur Herstellung von Essbarem aufzeigte. Und natürlich fanden auch immer mehr Koch- und Backbücher den Weg in meinen Schrank. Als Teenie wünschte ich mir zu Weihnachten am liebsten Kochgeschirr. Gut, ich war in der Schule deshalb irgendwie als Spießer abgestempelt, aber wen störte das schon. Ein klein wenig Spießigkeit hat noch keinem geschadet :-)

Irgendwann beim Stöbern im Netz, mal wieder auf der Suche nach tollen Rezepten, landete ich vor einigen Jahren auf einem Blog. Mit dem Begriff Blog wusste ich nichts anzufangen, aber was ich da sah und las gefiel mir. Tolle Fotos, interessante oder lustige Texte, lecker Essen! Ich wollte sowas auch machen! Abgeschreckt davon, dass ich ab diesem Zeitpunkt immer mehr wahnsinnig tolle Foodblogs fand, schob ich den Gedanken, selbst einen zu schreiben, auf. Immer und immer wieder. Bis vor einem Jahr. Letztes Jahr hat es mich dann so dermaßen gepackt, dass ich einfach begann, meinen eigenen Blog zu kreieren. Und was soll ich sagen. Es macht soooo viel Spaß!

Der Schwerpunkt bei mir liegt eindeutig beim Backen. Ich liebe traditionelle Backwaren wie Dampfnudeln, klassische Apfelkuchen oder diverse Käsekuchen. Gleichzeitig bin ich aber immer auch begeistert davon, was für leckere neue Kreationen auf dieser Welt jeden Tag entstehen, die mich ebenfalls neugierig den Rührlöffel schwingen lassen. Kurz und gut, es gibt bei mir einen Mix aus traditioneller und moderner Küche gespikt mit Anekdoten und Erlebnissen aus meinem Alltag.

Hin und wieder kredenze ich auch Herzhaftes, einmal im Monat sogar richtig Gesundes, nämlich in meiner FIT FOOD Sparte. Ein Ausgleich zu all dem Süßkram muss ja irgendwie geschaffen werden!

Für die ganzen Leckereien bei mir bin allerdings nicht nur ich selbst verantwortlich. Nö, da mischt die ganze Familie mit. Zumindest beim Backen und Kochen. Meine Mom und mein Dad sind ebenso fleißig, weshalb auch viele tolle Sachen von den beiden in meinen Posts vorgestellt werden. Mein Dad backt unter anderem ganz viel Brot. Und das auch ausgesprochen gut. Meine Mom backt viel Kuchen, liebt aber auch das Einkochen, was zur Folge hat, dass leckere Marmeladen oder Sirupvarianten entstehen.

Hin und wieder gibt's dann noch ein kleines DIY. Das ist mal was Gebasteltes, mal ist es ein Post über unseren Garten oder das Gemüse, das wir im Sommer anbauen. Yepp, ich hab ein kleines Beet im Garten und versuche das mit der Selbstversorgung auch jährlich auszubauen. In der Erde buddeln macht mir nämlich auch tierisch Spaß und was gibt es denn bitte besseres als die eigenen Gewächse aus dem Garten zu essen?!

Selbstverständlich habe ich Euch heute auch ein kleines Rezept mitgebracht. Allerdings nicht zum Backen, sondern es gibt ein schnell gemachtes Dessert für Euch. Da ich um diese Jahreszeit grundsätzlich vom Fernweh gepackt werde und einfach nur noch ins Warme will, das aber natürlich nicht immer einfach so geht, habe ich mir ein Stück Urlaub schlichtweg nach Hause geholt. Und zwar mit karibischen Rumfrüchten und einer Sahnecreme. Ananas, Mango, Sahne. Und ein kleiner Schuss Rum. Na wenn das mal nicht nach Karibik und Urlaub klingt.

Die Rumfrüchte
1 Esslöffel Butter
1 Ananas
1 Mango
2 Esslöffel brauner Zucker
1 guter Schuss Strohrum

Für die Creme
200 g Sahne
100 g Puderzucker
300 g Frischkäse

Die Ananans und die Mango in kleine Stücke schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, zuerst die Ananas hineingeben und kurz andünsten. Am besten einen Deckel auf die Pfanne geben, damit die Frucht etwas weicher wird. Dann die Mango sowie den braunen Zucker hinzugeben. Alles gut rumrühren. Den Rum dazugeben. Die Früchte ein klein wenig einkochen lassen bis die ausgetretene Flüssigkeit schön sämig ist. Dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, den Puderzucker unterrühren. Dann nach und nach den Frischkäse untermixen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Creme auf den Früchten servieren. Wer will kann nun noch einige Kokosraspel darüber streuen.

Fertig.

Wenn ich Euch ein klein wenig neugierig auf meinen Blog machen konnte, freue ich mich auf Euren Besuch!

Bis dahin,

☆ Mara

 

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