Blogroll

Posts mit dem Label Frankreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frankreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Kräuterbarsch aus dem Ofen mit Gratin Dauphinois

Dieser Beitrag enthält Werbung
Als waschechte Nordlichter essen mein Mann und ich unglaublich gerne Fisch, ich versuche aber unseren Fischkonsum aufgrund der globalen Überfischung von Meeres-fisch so weit es geht auf Süßwasserfische beschränken. Ab und zu schleicht sich noch mal ein Stückchen Lachs ein, aber da ich am Schaalsee eine sehr gute Bezugsquelle habe und mich mehrfach im Jahr reichlich mit Fisch eindecke, sind wir in der Regel immer recht gut bevorratet.

Kräuterbarsch aus dem Ofen

Coq au Vin, das weltbeste

Dieser Beitrag enthält Werbung
Für dieses Coq au Vin habe ich mit drei sehr bekannten Fernsehköchen und Koch-buchautoren zusammengearbeitet, die alle etwas zu diesem Rezept beigesteuert haben - unwissentlich versteht sich, denn die Zusammenarbeit war zugegeben ein wenig einseitig. 
Das Grundrezept stammt aus dem großartigen Kochbuch Mastering the Art of French Cooking* der wunderbaren Julia Child, von Manu Feildel habe ich die Idee der Über-nachtmarinade aufgegriffen (das genaue Rezept findet Ihr in Manus French Bistro*) und von Alton Brown das sanfte Schmoren im Backofen, das er in seiner Fernseh-show Good Eats vorgestellt hat. Das Ergebnis ist nun die offizielle Kuriositätenladen-variante und damit auch gleichzeitig das beste Coq au Vin der Welt - klar, oder? ;o)

Coq au Vin, das weltbeste

Das große Rührei-Einmaleins

Eier sind zur Zeit in aller Munde - zumindest sprichwörtlich, denn aufgrund des Fibronil-Skandals ist sicher vielen von Euch der Appetit auf Eier erst einmal gründlich vergangen. Für mich sind Eier eines der mit Abstand wichtigsten Lebens-mittel, ich bin aber, da wir mitten in der Großstadt im 4. Stock wohnen und selbst natürlich keine Hühner halten können und auch keinen Bauern um die Ecke haben, darauf angewiesen, mir hier vor Ort anständige Bezugsquellen zu suchen. Die Demeter-Bruderhahn-Eier, die wir bereits seit einigen Jahren ausschließlich kaufen, sind vom aktuellen Lebensmittel-Skandal nicht betroffen, nichtsdestotrotz beschäftigt mich dieser Skandal selbstverständlich auch. 
Das heutige Rührei-Einmaleins habe ich schon eine ganze Weile angedacht, wollte es jetzt aber aufgrund der aktuellen Geschichte eigentlich erstmal auf Eis legen, denn wer von Euch will jetzt schon etwas von Eiern hören. Aber falsch, genau das Gegenteil ist der Fall! Ich denke, dass gerade jetzt der richtige Moment ist, über Eier und deren "Produktion" zu sprechen.

Das große Rührei-Einmaleins

Mousse au Chocolat

Es gibt Rezepte, die sind so gut, dass sie ruhig zweimal gebloggt werden können, finde ich. 
Wenn Ihr meinen Blog schon länger verfolgt, wisst Ihr sicher, dass besonders meine Fotos zu Beginn deutlich einfacher ausgefallen sind, als es heute der Fall ist. Das liegt nicht nur am Kameramodell, sondern auch an dem ganzen Geschirr und Küchen-Tüdelkram, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat und mittlerweile ein komplettes Zimmer einnimmt und natürlich nicht zuletzt an meinen persönlichen Ansprüchen. 
Ich hab nicht das Ziel, Magazin-Hochglanzfotos zu machen, aber meine Bilder müssen, bevor ich die Rezepte veröffentliche, mir gefallen und deshalb hab ich mir vorgenommen, alte Rezepte, die etwas Besseres (= schickere Fotos) verdient haben, bei passender Gelegenheit noch einmal zu überarbeiten und quasi neu einzukleiden.

Mousse au Chocolat
Diese Mousse au Chocolat gehört definitiv zu den Rezepten, die ich Euch immer mal wieder ins Gedächtnis rufen sollte, denn es ist tatsächlich die weltbeste Mousse au Chocolat. Dieses Urteil wurde übrigens von einer unabhängigen Jury, mit anderen Worten, meinem Mann, bestätigt. 
Das Originalrezept stammt von Julia Child und im Prinzip gibt's auch nichts daran zu rütteln, außer, dass ich es David Lebovitz gleich mache und noch einen kleinen Schluck Whisky dazugebe - kann ja nie schaden.
Ich gehe auch nicht hundertprozentig nach Julia Childs Arbeitsschritten vor, sondern geh da auf Nummer sicher, da mir schon ein paarmal die Schokolade geronnen ist - fragt nicht... 
Wie ich es unten beschrieben habe, ist die Vorgehensweise auf jeden Fall geling-sicher, Ihr bekommt die luftigste und cremigste Mousse, die Euch, da bin ich absolut Julia Childs Meinung, die Tränen in die Augen treiben wird - vor Freude versteht sich. Wenn Ihr gerne sehen möchtet, wie die Meisterin ihre Mousse macht, schaut Euch unbedingt das Video an, immer wieder ein Erlebnis!

Mousse au Chocolat
Da die Mousse enorm sättigt, fülle ich sie nicht mehr direkt in Portionsformen um, sondern in eine große Schüssel, aus der sich dann jeder die Menge nehmen kann, die er noch schafft. Ich liebe Mousse au Chocolat zwar, bin aber schon nach 2-3 Löffeln platt, und das auch ohne vorhergehendes Menü. 
Dazu reiche ich gerne ein wenig angeschlagene Sahne, die macht die Mousse nochmal "leichter". Ist natürlich Augenwischerei, aber es fühlt sich zumindest so an, denn sie schmeckt dadurch noch ein wenig frischer. Darauf kommen dann noch ein paar Kakao Nibs und das perfekte Dessert ist fertig. 

Ihr könnt die Mousse übrigens auch direkt nach dem Fertigstellen servieren, dann ist sie deutlich weicher und fließt vom Löffel oder stellt sie im Kühlschrank kühl, dann zieht die Schokolade an und sie wird fester. Ich mag sie immer, egal ob direkt aus der Rührschüssel oder dem Kühlschrank. 

Mousse au Chocolat
Zutaten 
170 g 75%ige Schokoladen Nibs*
170 g Butter
70 ml Espresso, frisch gebrüht
4 große sehr frische Eier
170 g Zucker + 1 TL Zucker
30 ml Whisky (bei mir Balvenie Doublewood* 12 Jahre)
1 Prise Salz 

Außerdem
angeschlagene Sahne
Kakao Nibs*

Zubereitung  
Butter in einem kleinen Topf schmelzen, von der Platte ziehen, die Schokoladen Nibs dazugeben und solange Rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Beiseite stellen. 
Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Espresso und Zucker über dem Wasserbad aufschlagen bis die Masse deutlich andickt, ähnlich einem Pudding. Die Eiercreme in eine Rührschüssel umfüllen und für ca. 5 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit aufschlagen, bis die Creme ihr Volumen fast verdoppelt hat und deutlich heller geworden ist. Sie sollte komplett abgekühlt sein. Die Schokoladenbutter dazugeben und behutsam unterheben, die Creme darf nicht zusammenfallen. 
Das Eiweiß mit einer Prise Salz und einem TL Zucker fast steif schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben. Nicht zu viel Rühren, da die Mousse sonst an Volumen verliert.
In eine große Schüssel oder Portionsschalen füllen und für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
*Affiliatelink

Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen

Wahnsinn, wie schnell die Woche schon wieder rumgegangen ist, oder? Eben hab ich Euch noch die Vorspeise meines Weihnachtsmenüs vorgestellt und nun sind wir schon beim krönenden Abschluss, dem Dessert, angekommen.
Desserts sind ja eigentlich so gar nicht mein Fachgebiet, diesmal wollte ich aber ausnahmsweise auch was Hübsches auf den Teller bringen und habe dafür sogar Schokodeko gebastelt. Ich bitte den mordsschicken Schoko-Tannebaum daher ausgiebig zu bewundern.
Falls Ihr die anderen Gänge verpasst habt, hier noch einmal der Überblick über mein komplettes Weihnachtsmenü 2016:

Montag ~ Aperitif
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
***
Donnerstag ~ Hauptspeise
***
Freitag ~ Nachspeise

Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen
Das kleine gräuliche Maronenparfait hinten auf dem Teller sieht zwar von außen unspektakulär aus, es hat aber ein ganz leckeres Geheimnis, eine Füllung aus Schoko-Whisky-Eis. Ich habe dafür meine kleinen Cannelés-Formen* mit dem Schokoeis gefüllt, später das Maroneneis in die großen Formen* gegeben und dann die bereits gefrorenen Miniparfaits in das Maroneneis gedrückt. Siehe da, Maronenparfait mit Schoko-Whisky-Füllung! Tataaa!
Ganz besonders empfehlen kann ich Euch auch die Portweinfeigen, die haben mich nämlich geradezu umgehauen. Ich liebe Portwein und diese Sauce ist so lecker, dass Ihr davon gar nicht genug bekommen werdet! Verwendet für die Sauce unbedingt einen Ruby-Portwein*, da nur diese Sorte den Geschmack und die Farbe mitbringt, den die Sauce braucht.

All I want for christmas... In 5 Gängen zum Weihnachtsmenü
Ich hoffe sehr, dass Euch unsere Weihnachtsmenü-Themenwoche genauso viel Freude bereitet hat wie uns und wünsche Euch ein letztes Mal ganz viel Spaß beim Stöbern in den Dessertrezepten meiner Mitköche. Es würde mich freuen, wenn Ihr bei mir oder den anderen Teilnehmern Anregungen für Euer eigenes Weihnachtsmenü gefunden habt und die vielleicht schon in diesem Jahr umsetzt!
Schoko-Whisky-Eis

Zutaten
2 Eigelbe 
50 g Rohrohrzucker
125 ml Milch 
125 ml Sahne 
50 g sehr gute 75%ige Schokolade oder Kuvertüre (bei mir Piura Porcelana*)
50 g sehr gutes Kakaopulver
½ TL Salz
5 EL Single Malt (bei mir Glenfarclas 8 Jahre*)

Zubereitung
Die Milch und die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, dann von der Platte ziehen und die Schokolade und den Kakao einrühren, bis die Schokolade aufgelöst und eine glatte Masse entstanden ist.
Die Eigelbe mit dem Zucker und Salz über dem Wasserbad sehr schaumig aufschlagen, dann die Schokomilch in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren unter die Eimasse rühren. Solange über dem Wasserbad rühren, bis die Masse deutlich andickt. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlassen und die Schokoeismasse dort möglichst schnell runterkühlen. Komplett abkühlen lassen, dann in der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren. Das fertige Eis in kleine Canneles-Formen* füllen und einfrieren. 

Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Milch, Sahne, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen. Die Schokoladenstückchen dazugeben und nochmals 3 Minuten bei 90°C auf Stufe 4 rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Danach wie oben beschrieben fortfahren. 

Maronenpüree

Zutaten
200 g Maronen, geschält
200 g Milch
¼ gestrichener TL Salz
70 g Rohrohrzucker

Zubereitung im Thermomix
Die Maronen in den Mixtopf geben und 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Milch, Zucker und Salz dazugeben und 15 Minuten bei 95°C auf Stufe 2 köcheln lassen. Nochmals für ca. 30 Sekunden auf Stufe 8 pürieren, bzw. bis eine komplett glatte Masse entstanden ist. 

Maronenparfait
Zutaten
250 g Maronenpüree
250 g Sahne
2 Eier
½ TL Salz

Zubereitung im Wasserbad
Die Sahne und Eier mit dem Salz über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse leicht angedickt ist, dann das Maronenpüree dazugeben und unterheben. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen, die Schüssel reinstellen und so auf Zimmertemperatur runterkühlen. Sobald die Eismasse auf Zimmertemperatur ist, in die Eismaschine* geben und für ca. 45 Minuten gefrieren, dann zu ⅔ in Canneles-Formen* füllen und jeweils einen bereits gefrorenen Schokokern hineindrücken.

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 aufschlagen, dann so wie oben beschrieben weitermachen.  

Portweinfeigen

Zutaten
80 g Rohrohrzucker
300 ml Portwein Ruby*
Saft und Abrieb von 1/2 Orange 
Saft und Abrieb von 1/2 Zitrone
6 frische Feigen
1 gehäuften TL Maisstärke
3 EL Portwein

Zubereitung
Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen und unter Rühren mit dem Portwein ablöschen. Orangen- und Zitronenschale mit einem Sparschäler* abschälen und zusammen mit dem Saft dazugeben. Den Sud auf ca. die Hälfte einkochen lasen, dann die Schalen entfernen. Maisstärke mit etwas Portwein glattrühren und unter Rühren in die Reduktion einlaufen lassen. Einmal aufkochen lassen, dann beiseite stellen. 
*Affiliatelink

Ochsenschwanzconsommé mit Ravioli

Tag 3 meines exklusiven Weihnachtsmenüs, heute folgt der Zwischengang, der bei mit eine Suppe ist. Ich habe mich für eine ganz klassische Consommé entschieden, weil ich selbst meist kein so riesiger Fan von Cremesuppen bin und mich bergbach-klare Suppen grundsätzlich sowieso enorm faszinieren - außerdem haben wir ja nochn büschen was vor uns, wollen also nicht schon nach der Suppe die kneifende Hose zurechtzupfen, denn wer en groten Mors hett, mutt ok’n grote Büx hebben.

Das Spannende bei einer Consommé ist, dass man bis auf den Grund des Tellers schauen kann und diese Suppen trotzdem regelrechte Aromapakete sind, da ist jeder Löffel eine kleine Geschmacksexplosion auf der Zunge. Die Grundlage für meine Suppe ist mal wieder der von mir heißgeliebte Ochsenschwanz, den ich ja immer einmal pro Jahr im ganz großen Stil zum bekanntermaßen weltbesten Ochsen-schwanzragout verkoche, außerdem kommt auch noch reichlich Portwein und Sherry dazu. Ihr wisst ja, Schnapsdrosselmenü...

Mein Weihnachtsmenü 2016 sieht insgesamt folgendermaßen aus:

Montag ~ Aperitif
***
Dienstag ~ Vorspeise
***
Mittwoch ~ Zwischengang
***
Donnerstag ~ Hauptspeise
***
Freitag ~ Nachspeise

Ochsenschwanzconsomeé mit RavioliEine Consommé, und besonders eine aus Ochsenschwanz, ist zugegeben nicht ganz unaufwendig in der Zubereitung, der Aufwand lohnt sich aber!
Zuerst kocht Ihr die Suppe, dann wird das Fleisch entfernt und die Suppe geklärt und zum Schluss müsst Ihr nur noch die Ochsenschwänze abfriemeln und die Ravioli zubereiten.
Ok, es hört sich nach sehr viel an und dauert natürlich auch seine Zeit, die gute Nachricht ist aber, dass Ihr alle Komponenten vorbereiten könnt. Die Suppe könnt Ihr theoretisch schon morgen kochen und dann einfrieren oder auch einwecken und das ausgelöste Ochsenschwanzfleisch lässt sich ebenfalls sehr gut portioniert einfrieren - ich verwende dafür Eiswürfelformen. Da die Raviolifüllung vergleichsweise trocken ist, könnt Ihr auch die schon zubereiten und einfrieren oder wenn Ihr sie am Morgen des Menütages zubereitet, gut mit Grieß bestäubt und abgedeckt im Kühlschrank lagern.

Das ausgelöste Ochsenschwanzfleisch, das Ihr nicht für die Ravioli benötigt, könnt Ihr später noch für andere gefüllte Nudeln verwenden, oder auch einen leckeren Brotaufstrich daraus machen.

Ochsenschwanzconsomeée mit Ravioli
Damit die Consommé komplett klar ist und keine Trübstoffe mehr enthält, muss sie in den meisten Fällen geklärt werden. Das ist natürlich nur eine optisch Geschichte, wenn es Euch also nicht stört, dass man nicht ganz bis auf den Grund des Tellers schauen kann, könnt Ihr sie genauso gut ungeklärt servieren. Wer es aber lieber glasklar hat, der kommt ums Klären meist nicht drumrum. 

Das Klären einer Suppe kann entweder mit Hack-, bzw. Klärfleisch geschehen, oder Ihr gießt die Suppe durch einen Kaffeefilter.
Da ich kein Fleisch einfach nur zum Klären verwende, um es dann später wegzu-schmeißen, habe ich mich für den Kaffeefilter entschieden. Das dauert deutlich länger, aber wenn die Suppe endlich mal durch ist, ist sie genauso klar. 
Damit die Brühe zügig durch den Filter läuft, sollte sie auf jeden Fall heiß sein, sonst dickt das enthaltene Fett leicht ein und verstopft die Filterporen. Ich habe immer nur kleine Mengen in den Filter gegossen und wenn er dann dicht war, einen neuen genommen.

Ochsenschwanzconsomeée mit Ravioli
Wenn Euch meine Suppe zuviel Arbeit ist, Ihr gar keine Suppe mögt oder vielleicht lieber einen vegetarischen Zwischengang servieren möchtet, haben meine Mitköche natürlich auch wieder ganz tolle Rezepte vorbereitet. Klickt also direkt mal rüber und stöbert in der bunten Rezeptauswahl.

Die Zwischengänge unserer Weihnachtsmenü-Themenwoche 2016:
Sonntagsgeschirr
Ochsenschwanzconsommé 

Zutaten
150 g Zwiebeln
150 g Karotten
150 g Staudensellerie
Butterschmalz zum Anschwitzen, hausgemacht
1,5 kg Ochsenwanz, bereits zerteilt
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 ml Cream Sherry (bei mir Osborne Santa Maria Cream)
200 ml Portwein Ruby*
600 ml Rinderfond, hausgemacht
2 Liter Wasser
10 Wacholderbeeren*(angedrückt)
4 Nelken*
8 Pimentkörner* (angedrückt)

Zubereitung
Am Vortag die Zwiebeln und Karotten schälen und würfeln, den Sellerie Sellerie putzen und ebenfalls würfeln. 
2 EL Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen und die Ochsenschwanzstücke darin von allen Seiten goldbraun anbraten, je nach Größe des Topfes in zwei Etappen. Herausnehmen und beiseite stellen. 
Das Gemüse hineingeben und 10 Minuten anschwitzen, dann das Tomatenmark zufügen, verrühren und 30 Sekunden anrösten lassen. Mit Sherry und Portwein ablöschen und fast komplett einkochen lassen, dann den Rinderfond und das Wasser Wasser angießen, sowie das Bouquet garni hinzufügen. Bei mittlerer Hitze im geschlossenen für zwei Stunden schmoren lassen. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Wacholderbeeren, Piment und die Nelken dazugeben.

Den Ochsenschwanz herausnehmen und beiseite stellen. Komplett abkühlen lassen, dann das Fleisch abzupfen. 200 g abwiegen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen, den Rest portioniert einfrieren. 

Ein wenig vom Rinderfett abschöpfen und ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren, dann die Suppe durch ein feines Sieb oder ein Tuch passieren. Wer die Suppe komplett klären möchte, gießt sie heiß in kleinen Etappen durch einen Kaffeefilter. 
Die geklärte Suppe auf ca. 1,5 Liter einkochen lassen, evtl. nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann abkühlen lassen und bis zum Verzehr einfrieren oder über Nacht im Kühlschrank lagern. 

Ochsenschwanzravioli

Nudelteig
100 g grano duro rimacinata*
100 g Mehl, Type 405
2 Eier
1 TL Olivenöl*

Füllung
150 g ausgelöster Ochsenschwanz
25 g Suppe
25 g Suppenfett
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL glatte Petersilie

Zubereitung
Für den Nudelteig die Zutaten komplett in eine Schüssel geben. Mit der Küchen-maschine grob vermengen, so dass Brösel entstehen und anschließend mit der Hand verkneten, bis ein grober Teig entsteht. Der Teig muss (noch) nicht glatt und elastisch sein. In einen Gefrierbeutel geben und mind. ½ Stunde ruhen lassen.
Den Teig lässt sich nach der Ruhezeit deutlich einfacher bearbeiten und kneten. Jetzt solange kneten, bis  ein ganz glatter und elastischer Teig entstanden ist. Den Teig mit der Nudelmaschine auf hauchdünn ausrollen, die Füllung teelöffelweise darauf verteilen, mit einem weiteren Nudelblatt bedecken, gut fetdrücken und Ravioli ausstechen. 

Wasser in einem Topf zum Simmern bringen, kräftig salzen, dann die Ravioli portionsweise gar ziehen lassen, bis der Nudelteig al dente ist. Mit der erhitzten Ochsenschwanzconsommé servieren.
*Affiliatelink

Tomatentarte mit Ziegenkäse

Wir starten mit einem meiner aktuellen Lieblingsrezepte in die neue Woche, diese Tomatentarte könnte ich nämlich zur Zeit jeden zweiten Tag essen und damit Ihr die Tomatensaison genauso intensiv ausnutzen könnt wie ich, möchte ich das Rezept so schnell wie möglich unter die Leute, resp. Leser bringen.
Eigentlich ist diese Tarte gar nichts Besonderes, man benötigt nur wenige Zutaten und sie ist auch sehr schnell gemacht. Sie hat einen ganz simplen Mürbeteigboden, keinen super aufwendigen Eierguss, sondern der Boden wird nur mit Senf bestrichen und mit Tomatenscheiben und Ziegenkäsetalern belegt, doch die Kombination mit etwas Honig macht daraus eine der leckersten Tartes, die ich bisher gegessen habe. 

Tomatentarte mit Ziegenkäse
Tarteform mit Hebeboden*
Ich kenne diese Tarte schon ein paar Jahre, bzw. habe sie bereits oft in französischen Blogs gesehen, fand die Kombination aber bisher sehr gewöhnlich und dachte, dass sie enorm dröge sein muss. 
In diesem Jahr hab ich aber einen enormen Tomatenjieper und probiere daher gerne auch mal was Neues aus, außerdem hab ich mich mittlerweile von "Ich esse nur Mädchenkäse" zu "Der Käse darf gerne auch ein kleinwenig Wumms haben" entwickelt, so dass junger Ziegenkäse absolut ok ist.

Tomatentarte mit Ziegenkäse in der Vorbereitung
Winkelpalette*
Die Tartes, die ich Euch bisher vorgestellt habe, hatten ja alle einen Eierguss und sind deshalb auch entsprechend sättigender. Diese Tarte ist aber eine wunderbar leichte Sommertarte und sie schmeckt dazu auch großartig bei dem bevorstehenden Frühherbstwetter oder mit einem leckeren Salat als leichtes Abendessen.
Verwendet für die Tarte unbedingt eine möglichst aromatische Fleischtomate, die haben einen geringeren Wasseranteil und setzen die Tarte daher nicht unnötig unter Wasser. Ich nehme am liebsten Vierländer Platte, eine hiesige Fleischtomatensorte, aber natürlich eignen sich auch Ochsenherzen ganz wunderbar. Schaut Euch einfach mal bei Eurem Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt um, was es dort so für Sorten gibt und macht diese Tarte nach, ganz bald!

Tomatentarte mit Ziegenkäse

Mürbeteig
250 g Mehl, Type 405
125 g kalte Butter
1 Eigelb
50 ml kaltes Wasser
1/2 TL Salz

Belag
grober Senf (bei mir Bockbiersenf)
2-3 Fleischtomaten (bei mir Vierländer Platte)
Olivenöl
5 Picandou (französische Ziegenkäsetaler)
frischer Thymian
grober schwarzer Pfeffer
Akazienhonig*

Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einen Pastry Blender* möglichst schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in einem Gefrierbeutel 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte darauf verteilen. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken, dann herausnehmen, die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen und etwas abkühlen lassen.


Den Tarteboden mit Senf bestreichen, dann leicht überlappend mit Tomatenscheiben belegen. Etwas Olivenöl darüberträufeln und mit grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. Die Ziegenkäsetaler quer halbieren und die Scheiben auf den Tomaten verteilen. Mit etwas frischem Thymian bestreuen und bei 180°C für ca. 35 Minuten backen, bis der Käse leicht gebräunt ist. 
Herausnehmen und sofort mit etwas Honig beträufeln, dann servieren. 
Vierländer Platte
*Affiliatelink

Soufflé-Omelette mit Käse

Viele kennen mich ja unter anderem als diejenige, die ganz verrückt nach Speck ist. Je mehr ich mich aber mit meinen Sonntagsfrühstücken beschäftige, desto öfter stelle ich fest, dass Speck nur eine meiner Leidenschaften sind, Eier ist die andere. Ein Sonntagsfrühstück ohne Ei ist für mich quasi undenkbar, in irgendeiner Form schummelt sich immer mit ins Rezept und sei es nur in die Panade des French Toasts.
Eines der klassischsten Eierrezepte ist mit Sicherheit das Omelette, das ich Euch demnächst natürlich auch vorstellen möchte, heute geht es aber erstmal um eine puschelige Abwandlung des Omelettes, ich serviere Euch ein Soufflé-Omelette. Mit Käsefüllung!

Soufflé-Omelette mit Käse
Ihr kennt das sicher, es gibt 3 Arten von Rezepten. Die, von denen man sich zu viel erhofft und die die Erwartungen leider nicht erfüllen, die, die genau so gelingen und schmecken wie man es sich erhofft hat und dann noch die 3. Kategorie, nämlich die Rezepte, die viel besser schmecken, als man es sich im Vorwege vorgestellt oder erhofft hat. Dieses Soufflé-Omelette gehört für mich eindeutig in die 3. Kategorie. 
Ich hab es eigentlich nicht zubereitet, weil ich mir so wahnsinnig viel davon versprochen habe, sondern eher, weil meine Neugier mich dazu getrieben hat und ich ausprobieren wollte, was dahinter steckt.
Ich hab also das Omelette zubereitet, fotografiert und wollte es dann meinem Mann reichen, damit er es zum Frühstück verspeisen kann, schnappe mir schnell den Fotobissen, denn ich muss ja schließlich wissen, wovon ich später schreibe und... WOW! 
Im Leben hätte ich nicht damit gerechnet, dass dieses Omelette SO lecker ist, wirklich ein Erlebnis. 

Soufflé-Omelette mit Käse im Entstehen
Auf dieses großartige Soufflé aufmerksam geworden, bin ich durch ein Video auf bon appétit. Gesehen, neugierig geworden, nachgemacht, verliebt.
Da ich nicht wusste, wie sehr das Omelette in die Höhe schießt, hab ich als Deckel für die Pfanne ne Schüssel genommen, einen Deckel ab ich dafür nicht. Dass die Schüssel so enorm hoch ist, hat aber nichts damit zu tun, dass ich dachte, es würde SO SEHR in die Luft gehen, sondern ich hab keine andere Schüssel, die auf die Pfanne passt :o) Ihr könnt also auch einen normalen Deckel verwenden. 
Als Füllung hab ich ebenfalls einen wunderbar würzigen Cheddar verwendet, aber Ihr könnt natürlich jeden Käse wählen, der Euch schmeckt. Ich werd beim nächsten Mal auch noch ein wenig Schnittlauch mit reingeben - kann ja nicht schaden.
Apropos, und da schließt sich wieder der Kreis... Was natürlich auch nicht schaden kann, wären ein paar gebratene Scheiben leckerer Speck, denn Ihr wisst ja, mit Speck schmeckt alles besser!

Schönen Sonntag!

Soufflé-Omelette mit Käse
Zutaten
30 g Cheddar
3 Eier
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Butter für die Pfanne

Zubereitung
Den Käse grob reiben und beiseite stellen. Die Eier trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit Pfeffer würzen, dann die Hälfte des Ei- schnees unterrühren und den restlichen Eischnee sehr behutsam unterheben.
Etwas Butter in der Pfanne zerlassen, dann die Omelettemasse hineingeben, mit Cheddar bestreuen und abgedeckt bei mittlerer Hitze für 3-5 Minuten stocken lassen. 
Mit einem Spatel längs eine Nut in die Masse ziehen, dann das Omelette überklappen und falten. Kurz zusammenhalten, dann servieren. 

Eclairs mit Schoko-Whiskycreme

Der erste Teig, den ich mit dem Thermomix zubereitet habe, war ein süßer Hefeteig, aus dem ich einen Hefezopf gemacht habe. Das Ergebnis hat mich ein wenig irritiert, der Zopf war zwar wunderbar aufgegangen und sah hervorragend aus, die Krume war aber irgendwie merkwürdig. 
Im Gegensatz zum Hefeteig, der mit der Knetmaschine zubereitet wird, war der Thermomix-Hefeteig kurzfaseriger. Nicht klitschig, aber auch nicht so wunderbar locker, wie ich das sonst kenne. 
Ich hab daher noch einmal einen Vergleichstest unternommen und zeitgleich und mit den gleichen Zutaten zwei Hefeteige zubereitet und dann im Thermomix, bzw. meiner Küchenmaschine geknetet. Beide Teige habe ich identisch geflochten und gleichzeitig zusammen gebacken.
Da ich mich nicht ausschließlich auf meinen eigenen Geschmack und Eindruck verlassen wollte, habe ich eine unabhängige Testperson, nämlich meine Mama, ebenfalls blind verkosten lassen und auch sie hat schnurstracks auf den ersten Bissen den Thermomix-Hefeteig rausgeschmeckt. Für kleinteiliges Hefegebäck, wie beispielsweise Hefeschnecken ist das nicht so tragisch, Brot-, Brötchen- und Pizza- teige würde ich mit dem Thermomix aber auf keinen Fall zubereiten, da geht einfach nichts über die bewährte Küchenmaschine.

Eclairs mit Schoko-Whiskycreme
Nach diesem ersten Teigtest war ich sehr skeptisch, ob sich der Thermomix über- haupt für die Zubereitung von Teigen eignet, wurde aber schnell eines Besseren belehrt. 
Während sich meine Begeisterung bei Hefeteigen ja noch arg in Grenzen hielt, war ich nach den ersten Versuchen mit Mürbe- und Brandteig völlig hin und weg. 
Mürbeteig gelingt meiner Meinung nach deutlich besser im Thermomix als in einer Küchenmaschine, nämlich genauso gut wie im Food Processor und die Herstellung von Brandteig ist so unglaublich einfach und komfortabel, dass es den jetzt deutlich öfter geben wird. 
Nicht, dass mir Brandteig vorher Probleme bereitet hätte, aber ich hatte einfach selten Lust auf das elende Rühren. Mit dem Thermomix kein Problem mehr, der macht das quasi von alleine und das Ergebnis ist 100%ig überzeugend. 
Welche Teige ich alle mittlerweile mit dem TM5 zubereite, könnt Ihr in meiner Tabelle nachlesen, die ich für diese Themenwoche zusammengestellt habe. Ich war beim Zusammenstellen der Tabelle selbst sehr erstaunt, wieviele Teigarten der Thermomix mittlerweile für sich erobert hat.

Eclairs mit Schoko-Whiskycreme
Diese Eclairs habe ich für die Themenwoche ausgewählt, weil ich so begeistert von der Zubereitung des Teiges war und ich Eclairs sowieso unwahrscheinlich hübsch finde. Und dann noch mit Schokoladenfüllung - da kann doch keiner Nein sagen, oder?

Eingeschworene Thermomixnutzer werden sich beim Durchlesen des Rezeptes wahrscheinlich fragen, warum ich die Crème Pâtissière, also die Puddingfüllung, nicht auch im Thermomix zubereite, die Antwort darauf ist ganz einfach. Ich mag Pudding aus dem Thermomix nicht. In den letzten Monaten habe ich schon diverse Puddingrezepte ausprobiert, weil ich immer wieder gelesen und gehört habe, wie toll das funktioniert, aber ich mag "Thermipudding" nicht. Punkt.
Die Konsistenz ist meiner Meinung nach eine andere, als wenn man den Pudding im Topf kocht. Evtl. hängt es damit zusammen, dass die Stärke deutlich länger erhitzt wird als im Topf, vielleicht bilden mein Mann und ich es uns auch ein - keine Ahnung. Bei mir wird der Pudding aber auch weiterhin im Topf gekocht, ist ja auch nicht wirklich aufwendig ;o)

Zutaten für die Crème Pâtissière au Chocolat
Apropos Crème Pâtissière, die MÜSST Ihr, unabhängig von diesen Eclairs, unbedingt nachkochen. Das ist der mit Abstand leckerste Pudding, den ich jemals gekocht habe. Ok, er ist zugegeben extrem dekadent und alles andere als ein Alltags- pudding, aber wenn Ihr Euch mal etwas Besonderes gönnen möchtet und keine Kinder mitessen (der Whisky muss sein!), dann denkt an dieses Rezept, bzw. probiert es aus - nicht nur einfach dran denken ;o)

Fertiggebackene Eclairsrohlinge
Brandteig
Zutaten
125 ml Milch
125 ml Wasser
100 g Butter
1/2 TL Salz
1 TL Zucker
175 g Mehl
4 Eier, Größe M 


Zubereitung
Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in den Mixtopf geben und 3 Minuten 30 Sekunden bei 100°C auf Stufe 1 zum Kochen bringen.
Brandteig im Thermomix-Mixtopf
Das Mehl zugeben und 20 Sekunden auf Stufe 3 vermischen. Den Mixtopf aus dem Gerät nehmen und ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Den Mixtopf wieder zurück in das Gerät stellen und auf Stufe 5 rühren. Nach und nach die Eier durch die Einfüllöffnung auf das laufende Messer geben. Wenn das letzte Ei zugegeben wurde, weitere 30 Sekunden auf Stufe 5 laufen lassen.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in Eclairform auf ein mit Backpapier aus- gelegtes Backblech spritzen. Im auf 220°C vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis die Eclairs goldbraun sind. 
Während des Backens den Backofen nicht öffnen, da der Brandteig sonst zusammen- fällt. Die fertigen Eclairs vor dem Befüllen auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Eclairs vor dem Backen


Crème Pâtissière au Chocolat

Zutaten
450 ml Milch
1/4 TL Salz
70 g Zucker
50 ml Whisky (Balvenie Single Barrel, 15 Jahre)
200 g Schokolade, 75% (Piura Porcelana*)
20 g Maisstärke
6 Eigelbe

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken. 400 ml Milch, Schokolade und Zucker in einen Topf geben und langsam unter stetigem Rühren er- wärmen. Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, die zurückbehaltene Milch mit dem Whisky, der Maisstärke und den Eiern verrühren. 
Die Schokoladenmilch zum Kochen bringen, dann von der Platte ziehen und die Eier- mischung unter stetigem Rühren einlaufen lassen. 
1-2 Minuten köcheln lassen, dabei immer weiterrühren, damit die Crème nicht ansetzt, dann von der Platte ziehen und komplett auskühlen lassen.

Damit sich keine Haut auf der Crème Pâtissière bildet, Frischhaltefolie direkt auf die Crème-Oberfläche legen, dann vollständig abkühlen lassen.

Crème Pâtissière au Chocolat

Schokoladen Glasur

Zutaten
100 g Schokolade, 75% (Piura Porcelana*)
50 g Sahne
50 g Butter, zimmertemperiert, in Würfeln

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Sahne in einen Topf geben und unter stetigem Rühren schmelzen. Die Butter ebenfalls dazugeben und vollständig schmelzen lassen. Bis zur Verwendung in eine Schüssel umfüllen und beiseite stellen.

Eclairs mit Schoko-Whiskycreme

Für die Eclairs

Zutaten für ca. 20 Eclairs
Brandteigrohlinge
Crème Pâtissière au Chocolat
Schokoladenglasur
Kakaobohnen*, geschrotet oder Kakaonibs*

Zubereitung
Crème Pâtissière in einen Spritzbeutel mit langer Tülle füllen und die Brandteig- rohlinge damit vorsichtig befüllen. Die Oberseite in die Schokoladenglasur drücken, dann nach Geschmack mit geschroteten Kakaobohnen dekorieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.thermomix.vorwerk.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Affiliate- oder Kooperationslinks