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Eierlikör aus dem Thermomix

Bald ist Ostern, also müssen wir uns so langsam aber sicher auf die "Vorosterzeit" vorbereiten, schon mal ein paar Rezepte für die Feiertage ausprobieren und natürlich auch Geschenke aus der Küche zubereiten. Meine mittlerweile stattliche Auflistung für hausgemachte Geschenke aus der Küche kennt Ihr sicher, heute kommt schon wieder eines dazu.
Eierlikör habe ich ja bereits im Archiv, allerdings bereite ich ihn, seit ich den Thermomix bei mir zuhause habe, nur noch darin zu und deshalb gibt es heute auch noch das Rezept dafür. 
Die Rezeptur habe ich im Vergleich zum 1. Rezept ein wenig verändert -  so wie er jetzt ist, gefällt er mir am allerbesten und er hat auch eine schönere Farbe als mit Cognac zubereitet. 

Eierlikör aus dem Thermomix
Ihr wisst vielleicht, dass ich ausschließlich Bio-, bzw. Bruderhahneier konsumiere, leider finde ich hier aber weit und breit keinen Eierlikör, der mit eben diesen oder vergleichbaren Bio-Eiern zubereitet wird. Schon deshalb bleibt mir also gar nichts anderes übrig, als den Eierlikör selbst zu machen. 
Früher war die Zubereitung für mich enorm aufwendig, da die Eier mit der Hand aufgeschlagen werden müssen (der Mixer erleichtert die Sache nicht wirklich) und die, bzw. mein Arm ja nicht 100%ig belastbar ist. Der Thermomix bringt den großen Vorteil mit, dass man alle Zutaten auf einmal reingeben und dann einfach alles anstellen und rühren lassen kann. 
Durch die Temperierfunktion wird der Likör verlässlich auf 80°C erhitzt (Salmonellen haben also keine Chance die Zubereitung zu überleben), die Eier gerinnen nicht und das Ergebnis ist ein wunderbar cremiger Eierlikör. Nach 12 Minuten ist der Likör dann fertig und sobald er abgekühlt ist, kann es mit dem Genuss auch schon losgehen. 
Wenn Ihr keinen Thermomix habt, empfehle ich Euch die Zubereitung wie im alten Rezept, allerdings mit den Zutaten dieses Rezeptes. 
Eierlikör aus dem Thermomix
Zutaten 
4 sehr frische Eigelbe 
¼ TL Salz
350 ml Sahne 
1 Vanilleschote
125 g Zucker
175 ml weißer Rum* (37,5%)

Zubereitung 
Alle Zutaten in den Mixbecher geben und 10 Sekunden auf Stufe 5 verrühren, danach für 12 Minuten bei 80°C auf Stufe 3 aufschlagen. Kaltes Wasser in die Spüle laufen lassen, den Mixbecher mit dem fertigen Eierlikör hineinstellen und auf Zimmertemperatur runterkühlen. Danach in Flaschen umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
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Eierlikör Donuts

Wenn ich soviel backen könnte wie ich wollte, würde ich wahrscheinlich die ganze Zeit nur noch Donuts backen. Seit ich mir vor einiger Zeit diese Backform* angeschafft habe, bin ich total verliebt in diese kleinen Dinger.
Ich bin zwar eigentlich gar kein so großer Kuchenfan, diese Donuts haben aber gerade die richtige Größe, dass ich nicht sofort ein Käsebrot hinterher essen muss.

Die Kombination von Gebäck, bzw. Süßspeisen und Muskatnuss, besonders Schokolade oder Eierlikör, gehört seit einiger Zeit zu meinen absoluten Favoriten. Schade, dass Muskatnuss hierzulande hauptsächlich im Kartoffelbrei landet - Muskatnuss kann viel mehr! 
Eine heiße Schokolade bekommt durch eine Prise Muskat beispielsweise viel mehr Komplexität und schmeckt direkt um Welten besser, probiert das unbedingt mal aus! Ein passendes Rezept hab ich natürlich auch für Euch in petto, meine Hot Chocolate Deluxe - da ist der Schokohimmel wirklich nicht mehr weit.


Um ein möglichst gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, d.h. schöne runde Donuts, ist es hilfreich, wenn man den Donutteig in einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllt und ihn dann die Donutform spritzt. Mit einem Löffel gibt's ne große Kleherei und die Donuts werden leicht ungleichmäßig groß. Mit einem Spritzbeutel klappt die Portionierung aber sehr leicht, so dass die Form optimal ausgenutzt wird und nichts überläuft.  

Zutaten
130 g Mehl 
50 g Rohrohrzucker
3/4 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL frisch gemahlene Muskatnuss
1/4 TL Salz
130 ml Eierlikör
1 Ei
2 EL Rapsöl
1 TL Vanilleextrakt


Glasur 
2 EL Eierlikör
130 g Puderzucker


Außerdem 
Schokostreusel

Zubereitung
Das Mehl mit dem Zucker, Backpulver, der frisch geriebenen Muskatnuss und dem Salz in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Eierlikör, Ei, Öl und Vanilleextrakt mit dem Mixer cremig rühren. 
Die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten geben und nur so lange unterrühren, bis alles miteinander vermengt ist - nicht zu lange rühren, die Donuts werden dann nicht mehr so locker. 
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in eine Donutform spritzen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten backen.
Aus dem Backofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen, dann die Donuts herauslösen. Komplett auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Puderzucker mit dem Eierlikör glatt rühren und die Donuts kopfüber eintunken. Herausnehmen, auf einem Kuchenrost abtropfen lassen und mit Schokostreuseln bestreuen. 
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Eierlikörtartelettes

So sieht das aus, wenn ein Küchenexperiment so richtig in die Hose geht:

Eierlikörtartelettes
Ok, so ganz stimmt das natürlich nicht, die Tartelettes sind schon gelungen und haben auch lecker geschmeckt - es hätten eigentlich nur eigentlich gar keine Tartelettes, sondern Eierlikörpralinen werden sollen. Was ist schief gelaufen? 
Ich hab mir mal wieder eingebildet, ich könnte zaubern, bzw. aus einer Pralinenfüllung eine feste Praline machen. Is natürlich Unsinn, ohne Hohlkörper kann das nichts werden... 
Also, was macht man mit ner ganzen Schüssel voll Eierlikörganache? Teure Hohlkörper kaufen? Kekse füllen? Nein, vieeeeel besser: Ganz fix nen Mürbeteig zusammenkneten, und am nächsten Tag eine ganze Fuhre wönzich kleine Tartelettes backen. 

Tartelettes in normaler Größe, also so beispielsweise die Brombeertartelettes, wären mit dieser Füllung ne Spur zu mächtig, also hab ich mein Muffinblech kurzerhand zweckentfremdet und darin klitzekleine Tarteletteböden gebacken. Das geht nicht nur sehr einfach, sondern man kann auf diese Art und Weise auch gleich einen ganzen Schwung auf einmal backen und für alle, die keine Tarteletteförmchen haben, ist das die perfekte Alternative.   

Natürlich könnt Ihr die Menge auch halbieren, ich hab halt soviele Tartelettes backen müssen, weil die Ganache "vernichtet" werden musste ;o)
Wenn Ihr noch Teig übrig habt, könnt Ihr den auch einfach einfrieren und ein anderes Mal verwenden oder Ihr backt die Böden und friert die dann ein, klappt ebenfalls wunderbar. In einer Keksdose halten sich die Böden aber auch bis zu 14 Tage.

So, und nun wünsche ich Euch ein schönes Osterfest! Malt die Eier schön bunt an, sonst findet Ihr sie nicht in dem ganzen Schnee, der immer noch rum liegt... 

Zutaten

Sandteig
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Eierlikörganache
200 g weiße Kuvertüre 
70 ml Sahne 
40 g weiche Butter 
160 ml Eierlikör

Außerdem
geraspelte Kuvertüre zum Bestreuen

Zubereitung 

Eierlikörganache
Die Kuvertüre hacken. Die Sahne in einem Topf aufkochen, von der Platte ziehen und die Kuvertüre unter stetigem Rühren darin schmelzen. Erst die Butter, dann den Eierlikör dazugeben und unterrühren. 
In eine Schüssel umfüllen, vollständig abkühlen lassen, dann über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. 

Tarteletteböden
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.
Den Teig in einem Gefrierbeutel dünn ausrollen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. 
Zwei Muffinbleche einfetten und mehlieren (oder nacheinander arbeiten). Mit einem Glas 24 Teigkreise ausstechen und die Muffinmulden damit auslegen. Mit Backpapier auskleiden und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10-15 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen, kurz in der Form abkühlen lassen, dann die Tarteletteböden herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.  
Die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen, eine Stunde auf Zimmertemperatur bringen und mit dem Mixer cremig aufschlagen. Jeweils einen guten TL Ganache auf den Tarteletteböden verteilen und mit etwas geraspelter Schokolade bestreuen.

Eierliköreis im Schokoschälchen

Eierlikör, die Dritte ... 
Seit ca. 2 Wochen hab ich ne Eismaschine. Also eine richtige, nicht wie bisher eine mit nem separaten Gefrierakku, die ich eh nicht gebrauchen kann, weil mein Mini-Gefrierschrank sowieso chronisch überfüllt ist, sondern eine Kompressormaschine - eine Unold Cortina (nachfolgend Tina genannt). Natürlich bin ich bannich verliebt in mein neues Schätzchen, wir sind aber noch in der Gewöhnungsphase, sprich, wir müssen uns erstmal kennenlernen. 
Da ich Tina nicht nur mal eben so bekommen habe, sondern für ein spezielles, aktuell aber noch mordsgeheimes Projekt (über das ich jetzt selbstverständlich noch keine weiteren Details berichten kann - ich weiß, fies nech?), möchte ich meine Ergebnisse, also das Eis, natürlich einigermaßen perfektionieren. Wie Ihr links seht, bin ich davon aber noch weit  entfernt. 
Ich hatte mein "Fotoset" (Teller, Löffel, Serviette, Hase) zwar bereits aufgebaut, bis ich dann aber mal soweit war, das vergessene Minzblättchen geholt und die Kamera in Position gestellt hatte, wars dahin, das Eis. Nix mehr mit hübschen Kugeln, nur noch Eisbrei *wimmer ... Auf nen zweiten Durchgang hatte ich keine Lust, also muss es für's Erste auch dieses Bild tun. Ärgert mich aber schon n büschen. Ok, auch n büschen mehr ;o)
Ich hoffe, Ihr könnt Euch auch so vorstellen wie lecker dieses Eis ist, nämlich mordslecker! Denkt an das cremigste Eierliköreis, das Ihr bisher gegessen habt und dann legt Ihr nochmal ne ordentliche Schippe drauf - so cremig isses!  
Ich werd jetzt auf jeden Fall noch kräftig üben, damit ich demnächst richtig schicke Kugeln vor die Linse bekomme und vielleicht klappt's dann ja auch mit nem anständigen Bild. 
Die Resultate könnt Ihr Euch dann... ach was schreib ich da, das is ja noch geheim :o) 


Nachtrag 08.04.
Wie Ihr seht, seht Ihr Kugeln! ;o)
Ich hab die Gelegenheit und den letzten noch verbliebenen Eierlikör genutzt und noch einmal eine klitzekleine Portion Eierliköreis zubereitet. Diesmal war ich besser vorbereitet und es hat auch mit den Kugeln geklappt ;o)

Solltet Ihr geschmolzene Schokolade übrig behalten, könnt Ihr daraus noch eine hübsche Deko herstellen, indem Ihr die Schokolade in einen Gefrierbeutel gebt, ein klitzekleines Löchlein reinschneidet und dann Zickzackmuster auf ein Backblech macht. Dann einfach abkühlen und festwerden lassen und schon habt Ihr eine schicke Deko. 

Frohe Ostern wünsch ich Euch, genießt die freien Tage, erholt Euch gut und futtert nicht zuviele Schokoeier, sonst bleibt kein Platz für Eierlikör, Kuchen und Eis ;o)

Schokoschälchen

Zutaten für ca. 4-6 Schalen
ca. 300 g Schokolade
1 EL neutrales Öl 
kleine Luftballons 

Zubereitung
Die Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen und gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, trocknen lassen. 
2/3 der Schokolade über dem Wasserbad unter stetigem Rühren zum Schmelzen bringen. Die Schmelzschüssel beiseite stellen und das Öl, sowie die übrige Schokolade einrühren. 
Jeweils einen Luftballon in die Schokolade tauchen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett stellen, mit den restlichen Ballons ebenso verfahren. Die Schokoschalen trocknen lassen, dann nochmals in die Schokolade tauchen. 
Je nachdem, wieviel Zeit vergangen ist, kann es notwendig sein, die Schokolade erneut zu erwärmen. 
Sobald die Schälchen komplett ausgehärtet sind, die Ballons zum Platzen bringen und aus der Schale entfernen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Eierliköreis

Zutaten 
400 ml Sahne
4 Eigelb
100 g Puderzucker
250 ml Eierlikör

Zubereitung
Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, beiseite ziehen. 
Die Eigelbe mit dem Puderzucker über dem siedenden Wasserbad weiß schaumig aufschlagen. Die heiße Sahne in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Eimasse einrühren. 
Den Eierlikör ebenfalls einrühren und alles über dem Wasserbad mit dem Silikonspatel solange rühren, bis die Masse deutlich eindickt. 
Die Eismasse komplett abkühlen lassen, dann im Kühlschrank runterkühlen, am Besten über Nacht. 
Die Eismasse in die Eismaschine geben und je nach Modell ca. 30 Minuten gefrieren lassen, dann in eine Edelstahlschüssel umfüllen und weitere 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Ei, Ei, Eierlikör *hicks

Eierlikör, eindeutig das beherrschende Thema dieser KuLa-Woche. Eigentlich stimmt die Reihenfolge nicht ganz, denn der Eierlikör bildet ja die Grundlage für den Kuchen vom Montag und das, was morgen noch kommt und worauf ich jetzt noch gar nicht näher eingehen möchte (ich hab's nämlich noch gar nicht gemacht, sondern muss heute noch ran ;o) ), aber falls Ihr noch eine hochprozentige Kleinigkeit fürs Osternest oder den Besuch bei Omma sucht bin ich immer noch rechtzeitig, der Eierlikör ist nämlich einigermaßen fix gemacht.

EierlikörWie so oft führen viele Wege nach Rom und in diesem Fall auch zum Eierlikör, grob unterteilen kann man die Zubereitung aber sicher in den kalt gerührten und den über dem Wasserbad aufgeschlagenen. Die Grundlage bildet in den meisten Fällen Sahne und/oder Milch oder, aber das finde ich wirklich extrem gruselig, Kondensmilch - vergesst das also am Besten ganz schnell wieder. Um die notwendigen Umdrehungen in den Likör zu bringen eignet sich Cognac, resp. Weinbrand oder Brandy, Rum oder auch Strong Alcohol/Primasprit, den Ihr dann einfach entsprechend verdünnen müsst. 
Es muss sicher nicht der Cognac für besondere Festtage sein, nehmt aber auch nicht den billigsten, das schlägt sich auf den Geschmack nieder.

Ich hab mich für die Wasserbad-Variante entschieden, weil der Eierlikör dadurch sehr viel cremiger wird als wenn man einfach alles nur zusammenkippt und in Flaschen füllt und das Ei zudem noch gart und damit nicht mehr komplett "roh" ist - gerade, wenn man den Likör verschenken möchte sicher nicht ganz uninteressant. Natürlich konserviert der Alkohol das rohe Ei, bei dieser Variante geht Ihr aber auf Nummer sicher. 

Im Rezept waren 350 ml 54%iger Rum angegeben, da ich aber nicht schon nach einem kleinen Schlückchen unterm Tisch liegen wollte, hab ich die Alkoholmenge insgesamt reduziert und anstelle eines 54%igen, einen 40%igen (Cognac) gewählt. 
So dosiert hat der Eierlikör grad den richtigen Bums, damit Euer Osterbesuch nicht irgendwann auf den Tischen tanzt, sondern es bei der feuchtfröhlichen Kaffeerunde bleibt ;O)

So, und jetzt müsst Ihr mir nur noch die Daumen drücken, dass mein heutiges Projekt so klappt, wie ich mir das vorstelle, sonst bleibt die KuLa-Küche morgen kalt und es gibt nur das obligatorische Bütterken.

Eierlikör
Fast vergessen, selbstverständlich schmeckt Eierlikör nur so richtig gut, wenn Ihr die "guten" Kristallgläser von Omma hervorkramt - aber das versteht sich ja von selbst ;o)

Zutaten 
500 ml Sahne 
1 Vanilleschote
125 g Puderzucker 
8 sehr frische Eigelbe 
125 g Zucker 
250 ml Cognac (40%)

Zubereitung 
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herausschaben. Die ausgekratzte Schote zusammen mit dem Vanillemark, der Sahne und dem Puderzucker in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. 
In der Zwischenzeit die Eigelbe zusammen mit dem restlichen Zucker über dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen (oder dem Mixer) mehrere Minuten weißschaumig aufschlagen. 
Die Milch nochmals aufkochen und in einem dünnen Strahl zu der Eiermasse geben, dabei stetig mit einem Silikonspatel rühren. Alles über dem Wasserbad solange mit dem Spatel rühren, bis die Masse deutlich andickt. Den Cognac unterrühren und den fertigen Eierlikör komplett abkühlen lassen, dann in zuvor sterilisierte Flaschen füllen. 
Abgewandelt nach einem Rezept aus Alles hausgemacht (Petra Casparek)

Eierlikörnapfkuchen

Gute Dinge können oder sollten sogar mehrfach gebloggt werden, damit sie auch ja jeder mitbekommt, daher nehm ich mir heute einfach ein Beispiel am Fernseh-programm und bringe eine Wiederholung
Dieser, mein mit großem Abstand allerliebster Lieblings-Napfkuchen, schmeckt zwar das ganze Jahr hindurch unschlagbar gut, der Eierlikör und die zwei bis drei oder auch vier bis fünf Eier machen ihn aber geradezu perfekt für die österliche Kaffee-tafel - ein sehr guter Zeitpunkt also für eine Neuauflage.  

Das Rezept hab ich vor mittlerweile über 10 Jahren von einer damaligen Mitschülerin bekommen und es ist seitdem eines meiner heißgeliebten Standard-rezepte. Besonders gerne backe ich ihn wenn mein Mitesser am nächsten Tag einen Kuchen mit zur Arbeit nehmen möchte, denn am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser und ist so saftig, dass er sich problemlos einige Tage frisch hält. 
Theoretisch ;o)
Soweit kommt es aber gar nicht, denn dieser Kuchen ist nicht nur unglaublich saftig, sondern auch so wahnsinnig lecker, dass er den Tag eh nicht übersteht ;o)

Eierlikörnapfkuchen
Seit ich dieses Rezept vor gut zwei Jahren das erste Mal gebloggt habe, hab ich es insofern abgewandelt, als dass ich den Kuchen jetzt nicht mehr bei Umluft, sondern mit Ober- und Unterhitze backe. 
Ich hab das Gefühl, dass er so kontrollierter aufgeht und noch feiner in der Struktur wird - auf die Saftigkeit hat die Wahl des Backprogramms keine Auswirkung, weil saftiger geht's sowieso nicht ;o)
Wenn Ihr also noch einen Kuchen für Eure Kaffeetafel sucht, aber keine Lust und/oder Zeit habt, am gleichen Tag einen zu backen, dieser hier ist genau der richtige.

Eierlikörnapfkuchen in der Form
Zutaten
250 g Puderzucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Tütchen Backpulver
250 ml Eierlikör
250 ml Rapsöl

Zubereitung
Den Puderzucker durchsieben und zusammen mit den Eiern einige Minuten sehr schaumig rühren. Vanilleextrakt, Eierlikör und Öl hinzufügen und alles verrühren.
Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen und zu der Eiermasse geben, vorsichtig unterrühren.

Eine Napfkuchenform fetten und gründlich mehlieren. Den Teig hineingießen und im auf 160°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 60-70 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!
Komplett abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Apfeltaschen mit Eierlikör

Frauen wird ja gern ein ausgeprägter Schuhtick nachgesagt - hab ich nicht, interessiert mich nicht. Ich mag bequeme Schuhe wie Chucks, Camper, Docs, usw. ;o) 
Wenn man mir einen Tick nachsagen kann, dann isses wohl ein Taschentick - ich lieebe Taschen! Keine niedlichen kleinen glitzernden Handtaschen, sondern praktische, außergewöhnliche Taschen wie Canvasco, Bootsmann, Flio, Tausche Taschen, Tsunami, usw. usf. ...
Ich könnte diese Liste beliebig fortsetzen.
Ein wichtiges Kriterium für eine gute Tasche: Man muss mindestens seinen halben Hausstand und zusätzlich noch die Kamera drin verstauen können. Wenn sie dann noch einigermaßen schick aussieht, umso besser.
Da fällt mir ein, wir (damit mein ich jetzt die Foodblogger) bekommen doch ständig irgendwelche Angebote für merkwürdigen Krams Werbung zu machen - warum fragt mich nicht mal Jemand, ob ich seine Taschen bewerben möchte? ;o)
Spässken ...

So, und weil ich ja ein erklärter Taschen-Fan bin, wird's langsam mal Zeit, eine essbare Tasche zu bloggen, oder? Fangen wir also erstmal mit Apfeltaschen an - mal schaun, vielleicht folgen später noch weitere.
 
Wer auf den Eierlikör verzichten möchte oder muss, kann ihn einfach durch Milch und Vanille ersetzen. 

Runde Taschen sind übrigens auch sehr schick und können nach dem gleichen Prinzip gemacht werden. Dazu einfach eine kleine Schüssel nehmen und Kreise ausstechen.

Teig
150 g Magerquark
6 EL Milch
6 EL Rapsöl
50 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Belag

450 g säuerliche Äpfel, geputzt und gewürfelt (z.B. Boskop)
Zucker nach Geschmack, hängt vom Säuregrad des Apfels ab 
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
100 ml Eierlikör
ausgekratzte Vanilleschote
2 EL Maisstärke + ein Schuss Milch zum Glattrühren

Zum Bestreichen
1 Eiweiß
1 Eigelb mit 1 EL Milch vermischt
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Die Apfelwürfel mit dem Eierlikör, Zitronenabrieb und der ausgekratzten Vanilleschote in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Je nachdem, wie sauer die Äpfel sind, evtl. noch Zucker zugeben.
Maisstärke mit einem kleinen Schuss kalter Milch glatt rühren und unter ständigem Rühren zum Apfelkompott geben. Etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis der Kompott angedickt ist. Beiseite stellen.
Später die Vanilleschote herausnehmen.

Den Quark mit der Milch, Zucker, Vanillemark und einer Prise Salz in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zu der Quarkmasse geben, gründlich, aber zügig verkneten. Der Teig soll geschmeidig sein, aber nicht mehr kleben.
Den Teig rechteckig dünn ausrollen und in acht Rechtecke schneiden, die Teigränder mit Eiweiß bestreichen. Apfelkompott auf die eine Hälfte der Rechtecke geben, die andere Hälfte mehrfach einschneiden, darüber klappen und die Ränder andrücken.
Die Taschen mit Eigelb bestreichen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, bis die Apfeltaschen goldbraun sind. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen. 

Eierlikör-Napfkuchen

Mein Lieblings-Napfkuchen!
Das Rezept hab ich mal vor laaaaanger Zeit von einer Mitschülerin bekommen und seitdem ist dieser Kuchen eindeutig mein allerliebster "trockener" Kuchen. Trocken ist jetzt vielleicht nicht ganz richtig, denn dieser Kuchen bleibt sehr lange saftig.
Weil ich diese quietschegelbe Farbe so sehr mag, verwende ich immer Rapsöl, das verstärkt die sowieso schon schön gelbe Farbe des Kuchens noch einmal.
Wundert Euch nicht, wenn Ihr den Kuchen nachbacken solltet, dass der Teig flüssig ist - das muss so sein ;o)

Zutaten
250 g Puderzucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Paket Backpulver
250 ml Eierlikör
250 ml Rapsöl

Zubereitung
Den Puderzucker durchsieben und zusammen mit den Eiern schaumig rühren. Vanilleextrakt, Eierlikör und Öl hinzufügen und alles verrühren.
Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen und zu der Eiermasse geben, vorsichtig unterrühren.
Eine Napfkuchenform fetten und gründlich mehlieren. Den Teig hineingießen und im auf 150°C vorgeheizten Backofen ca. 60-70 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!
Mit Puderzucker bestreuen. 


In Hamburg nennen wir sie Berliner ...

... in Berlin heißen sie Pfannkuchen und im Süden Krapfen - völlig egal, wie diese kleinen Dinger genannt werden, sie schmecken einfach richtig lecker und gehören bei uns zu Silvester wie Bleigießen und bunte Papphütchen.
Das Rezept hab ich mir bei der CKlerin Lubu gemopst und nur ein klein wenig angepasst.



Zutaten

500 g Mehl

130 g Butter
2 gehäufte EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei
2 Eigelb
12 g Hefe
½ TL Salz
1 EL Essig
200 ml kalte Milch
1 Liter Öl, gutes oder Butterschmalz

Füllung
100 ml Eierlikör
150 ml Milch
Maisstärke zum Abbinden
oder
Konfitüre nach Geschmack


Zubereitung

Zu allererst die Hefe mit 100 ml kalter Milch und dem Salz gut verrühren und etwa 1 Stunde stehen lassen.

Dann wird die Butter mit dem Zucker cremig gerührt. Das Ei und die Eigelbe nach und nach schön eingerührt. Nun das Mehl dazusieben, den Hefeansatz, die Aromaten und die kalte Milch. Im Langsamgang der Maschine zu einem eher weicheren Teig gut abschlagen. Gut zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen, das kann mitunter bis zu 2 Stunden und länger dauern, je nach Raumtemperatur (aber nicht zu warm stellen).
In der Zwischenzeit die Eierlikör-Füllung zubereiten - dazu den Eierlikör mit der Milch zum Kochen bringen und der Maisstärke abbinden. Unbedingt Maisstärke verwenden, da Kartoffelstärke eine unangenehme Konsistenz bewirkt.
Sobald der Teig reif genug ist, auf bemehlter Arbeitsfläche aus dem Teig 18-20 Kugeln schleifen; sie sollten schön glatt an der Oberseite sein. Auf bemehlter Fläche zum nochmaligen Gehen absetzen. Mit Klarsichtfolie o. großem Plastiksack vorsichtig abdecken.
Schön aufgehen lassen, dabei etwa 30 Min. ohne Abdeckung stehen lassen, dass ein Häutchen entsteht.

In der Zwischenzeit das Fett erhitzen auf max. 165°C-170°C
Nun die Krapfen mit der Oberseite nach unten vorsichtig ins Fett gleiten lassen und zudecken. Etwa gute 1 1/2 Min. backen, nachsehen, wenn es goldbraun ist, umdrehen und weitere 1 1/2 Min. weiterbacken, dann nochmals umdrehen und 30 Sekunden nochmals die Oberseite backen, wichtig!!
Sind alle gebacken, mit der der Marmeladentülle die Konfitüre einspritzen und bezuckern oder mit einem Zuckerguss bestreichen.


 

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