Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutschland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Kräuterknöpfle

Draußen kommt zwar langsam aber sicher der Frühling zu Vorschein, saftiges Grün ist aber nach wie vor die Ausnahme. Ich habe deshalb das wachsende Kräuter-angebot bei meinem Kräutermann auf dem Isemarkt ausgenutzt und als Beilage zu unserem geschmorten Tafelspitz vom Sonntag Kräuterknöpfle aus Grüne-Sauce-Kräutern gemacht. Ein weiterer Beitrag zu meiner stetig wachsenden Grüne-Sauce-Rezeptsammlung
Ich bin zwar keine Hessin, liebe diese Kräutermischung aber trotzdem heiß und innig und habe mir auch für dieses Jahr eine Menge Rezepte überlegt, in denen ich meine Lieblingsmischung verarbeiten möchte.

Kräuterspätzle
Obwohl Grün ja immer so eine Sache ist und Kräutersüppchen gerne schnell grau und unansehnlich werden, halten diese Knöpfle ganz wunderbar ihre Farbe und waren bei uns sogar noch am dritten Tag quietschegrün. 
Am zweiten Tag hab ich daraus grüne Käseknöpfle gemacht und am dritten Tag sogar noch einmal aufgewärmt. Die Portion war wirklich reichlich bemessen ;o)
Würzt den Teig wirklich großzügig mit Salz und Pfeffer, die Knöpfle schlucken nämlich eine ganze Menge.

Kräuterknöpfle in der Zubereitung
Den Teig bereite ich im Thermomix zu, aber da eignet sich natürlich auch jeder andere Standmixer. Wichtig ist, die Kräuter kräftig mit dem Wasser aufzumixen, so dass sie sich nahezu auflösen und ein glattes "Kräutershake" entsteht. Anschließend kommen Eier, Mehl und Gewürze dazu und es muss nur noch kurz alles glatt gemixt werden. 
Den Teig könnt Ihr entweder durch eine Spätzlepresse* drücken oder durch ein Spätzle-, bzw. Knöpflesieb. Ich hab zwar beides, greife aber immer öfter zum Sieb, denn das ist einfacher zu säubern und da ich keine Geschirrspülmaschine habe, ist das ein für mich durchaus wichtiger Faktor. Außerdem mag ich die kleinen dicken Knöpfle sehr gerne. Es funktioniert aber beides gleich gut, wählt da einfach das Gerät das Ihr zuhause habt. 

Kräuterknöpfle
Zutaten für 8 Portionen
200 g Grüne-Sauce-Kräuter, bereits geputzt
175 ml Wasser
500 g doppelgriffiges Mehl (oft als sog. "Instantmehl" deklariert)
6 Eier
2 EL Rapsöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Grüne-Sauce-Kräuter putzen und grob kleinschneiden. In den Standmixer geben und mit dem Wasser aufmixen, bis eine möglichst glatte Masse entstanden ist. Die restlichen Zutaten zufügen und alles aufmixen, bis ein glatter, zäher Teig entstanden ist.
Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, das Knöpflesieb darauf legen und den Teig portionsweise durch das Sieb streichen. Ca. 2 Minuten köcheln lassen, dann mit einem Schöpflöffel herausnehmen und in einem Durchschlag abtropfen lassen.
*Affiliatelink

Rosenküchle

Ungewohnt und vor allem ungeplant ruhig hier, oder? Das liegt ausnahmsweise mal nicht an meiner Faulheit, sondern ich liege flach - so richtig komplett seit Anfang der Woche. Husten, Schnupfen, Heiserkeit, das volle Programm. 
Meine Warteschleife ist zwar eigentlich recht gut gefüllt und die Rezepte auch alle soweit fertig, es fehlen nur noch die Texte und dazu kann ich mich gerade nicht so recht aufraffen. 
Da der Karneval aber mittlerweile schon in vollem Gange ist und meine Rosenküchle mein diesjähriger Beitrag zu diesem für mich als Fischkopp exotischem Treiben ist, schreib ich Euch flugs noch ein paar Zeilen zu dieser vor Kurzem entdeckten Leckerei. Ihr sollt schließlich für die nächsten Tage vorbereitet sein!

Rosenküchle
Ihr wisst ja, dass ich alles liebe, was entweder Speck enthält oder frittiert ist, die Karnevalssaison ist daher für mich eigentlich eine wunderbare Zeit, denn gerade gibt es ja in den Karnevalshochburgen reichlich Schmalz- und Fettgebäck. 
Da ich schon Berliner in meinem Archiv hab und Euch neulich ja auch die süddeutschen Strauben/Funnel Cakes vorgestellt habe, ist heute ein weiteres Frittiergebäck dran, das man ebenfalls vorwiegend im süddeutschen Raum und Österreich zubereitet.
Rosenküchle sind ganz zart und knusprig. Mir fällt nichts Vergleichbares ein, aber sie sind sündhaft lecker!
  
Rosenküchle
Für die Zubereitung der Rosenküchle benötigt Ihr natürlich in erster Linie das richtige Rezept, außerdem aber noch ein Rosenküchleeisen*, mit dem die Rosenküchle ausgebacken werden. 
Ganz wichtig ist, dass das Eisen bereits ohne Teig im Frittierfett aufgeheizt wird, bevor es in den Teig getaucht wird. Es zutzelt dann kräftig und der Teig haftet am Eisen. 
Sobald das Eisen dann in das Frittierfett gehalten wird, blüht der/die/das Rosenküchle regelrecht auf und lässt sich leicht abschütteln, wenn er goldbraun ausgebacken ist. Er muss dann nur noch gut abtropfen und ordentlich gepudert werden und schon kann er aufgeknuspert werden. 

Frittierbad für Rosenküchle
Zutaten
300 g Mehl
5 Eier
250 ml Milch
40 g Rohrohrzucker
½ TL Salz
1 TL Rum (bei mir Whisky)
Mark einer Vanilleschote

Außerdem
Butterschmalz oder Pflanzenfett zum Ausbacken
reichlich Puderzucker

Zubereitung
Mehl, Eier, Milch, Zucker, Salz, Whisky und Vanillemark in einen Standmixer geben und aufmixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. In eine Schüssel umfüllen und ruhen lassen, bis das Fett aufgeheizt ist.
Das Frittierfett in einen Topf geben und das Rosenküchleeisen* hineinstellen und mit aufheizen.
Das aufgeheizte Rosenküchleeisen in den Teig tauchen und darauf achten, dass es nicht untergetaucht wird, weil sich die Rosenküchle sonst nicht mehr lösen. Sofort in das heiße Fett tauchen und ca. 10-15 Sekunden frittieren, bis die Rosenküchle goldgelb sind.
Das Rosenküchleeisen herausnehmen und evtl. etwas hin- und herbewegen, dann lösen sich die Rosenküchle ganz leicht vom Eisen. Den Rosenküchle mit einem Schaumlöffel herausnehmen, gründlich abtropfen lassen und auf ein Küchenpapier geben.
Das Rosenküchleeisen wieder im Frittierfett aufheizen, dann mit dem Rest des Teiges weitermachen.
Die Rosenküchle mit Puderzucker bestreut servieren.
Quelle: Rezepte aus der Klosterküche, *Affiliatelink

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä

Ich frittiere nicht oft, aber wenn, dann hab ich eine feste Reihenfolge verschiedener Gerichte, durch die ich mich durcharbeite, um das Frittierfett auch anständig auszunutzen, bevor es dann in den Müll wandert. Los geht es mit etwas Süßem, beispielsweise Berlinern, dann geht's mit Pommes, Gemüsefrittern oder Falafeln weiter und den Abschluss bildet IMMER Backfisch. Immer, das ist ein Muss bei uns. 
Zur Zeit haben sich eine ganze Reihe von Frittierrezepten in meiner ToDo-Liste angesammelt, deshalb hab ich meinen Multicooker* wieder hervorgeholt und werde Euch in den nächsten Wochen immer mal wieder das ein oder andere Frittierrezept unterjubeln. Irgendwann muss ich die ja mal abhaken, sonst gucken die mich ewig an, sobald ich meine kilometerlange Liste aufmache.

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Je nach Menge, frittiere ich entweder in einem hohen Topf oder eben in dem oben erwähnten Multicooker. Im Multicooker ist es deshalb für mich besonders komfortabel, weil ich dort die exakte Temperatur anwählen kann, im Topf oder alternativ im Wok klappt es aber auch.
Wenn ich frittiere, filtere ich im Anschluss das Frittieröl durch und fülle es dann wieder zurück in die Flasche. Im Kühlschrank hält es sich sauber gefiltert problemlos bis zu 3 Monaten, so lange lasse ich es dort aber nicht stehen, sondern ich frittiere wenn schon, dann in kürzeren Abständen und dann is auch wieder gut. Bis zum nächsten Frittiermarathon.

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Den Auftakt meiner losen Frittierezeptreihe bilden dieses unverschämt leckere Frittierwirrwarr, das in Amerika als Funnel Cakes bekannt ist. Wenn Ihr aus Süd-deutschland oder Österreich kommt, kennt Ihr sie vielleicht auch, dort nennt man sie Strauben und sogar bis nach Finnland haben die Tippaleipä es geschafft. Ihr seht also, soviele Menschen können nicht irren, die MÜSSEN lecker schmecken. 
Durch dieses fadenähnliche Wirrwarr bekommen die Funnel Cakes im Vergleich zu Schmalzgebäck besonders viel Oberfläche und werden deshalb extraknusprig.
Dazu gibt es nur ein wenig Puderzucker und fertig ist die extraleckere Knabberei für die Kaffeetafel. Wenn Ihr also noch nichts für heute Nachmittag habt. 

Auf, auf, macht Funnel Cakes!  

Funnel Cakes | Strauben | Tippaleipä
Zutaten
300 g Mehl, Type 405
275 ml Milch
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt, hausgemacht (alternativ Rum oder Whisky)
1 gehäufter EL Rohrohrzucker
½ TL Salz

Außerdem
Puderzucker zum Bestreuen
Frittieröl

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Standmixer geben und solange durchmixen, bis ein glatter Rührteig entstanden ist. 
Frittierfett in einem Topf oder der Fritteuse erhitzen, dann eine kleine Kelle voll Teig in einen Trichter* geben und den Teig durch den Trichter in das heiße Frittierfett laufen lassen. Dabei kreisende Bewegungen machen, so dass die einzelnen Fäden überlappen und so miteinander verkleben. Sobald die Unterseite goldbraun ist, den Funnel Cake einmal wenden und auch auf der anderen Seite goldbraun frittieren. 
Den fertigen Funnel Cake mit einem Schöpflöffel aus dem Fett heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren. 
*Affiliatelink

Springerle ~ Anisbrötli

Springerle gehören für mich als Bremerin nicht gerade zu den Keksen/Plätzchen, mit denen ich aufgewachsen bin, dieses Gefriemel und tagelange Vorbereiten hat aber schon vor einigen Jahren mein Interesse geweckt. Ihr wisst ja, ich mag dieses Gebastel sehr gerne. 
Da ich Euch in diesem Jahr gern einige Keksklassiker vorstellen möchte, dürfen Springerle natürlich auch nicht fehlen, also hab ich letzte Woche mal wieder meine kleine Springerlemodel rausgekramt und mich ans Werk gemacht. 

Springerle
Meine Model ist ein sehr einfaches Model, mit dem ich direkt in einem Durchgang 2 Fliegen mit einer Klappe 8 Springerle auf einmal pressen kann. Im Prinzip ähnlich wie diese Model*. Der Vorteil dieser Mehrfachmodeln ist, dass man sehr wenig Verschnitt hat, der später wieder verknetet und erneut ausgerollt werden muss - außerdem ist man schneller fertig ;o)
Da ich aber eine ausgeprägte Vorliebe für alten Küchenkram habe, werde ich sicher noch die ein oder andere Model sammeln und meinem kleinen "Museum" zufügen. Falls Ihr also noch Modeln zuhause rumliegen habt und nicht wisst, was Ihr damit anstellen sollt - immer her damit, bei mir sind sie gut aufgehoben!

Springerlemodel und Teighölzer
Damit die Springerle alle möglichst gleichmäßig dick werden, rolle ich den Teig zwischen zwei Teighölzern* aus und presse dann die zuvor bemehlte Model in den Teig, diese Teighölzer sind generell großartig für alle Arten von ausgerollten Keksen.
Damit die Springerle nicht zu mehlig werden und auch feine Details noch deutlich mitgeprägt werden, klopfe ich die Model nicht nur aus, entferne also so über-schüssiges Mehl, sondern entferne es nochmals mit einem kleinen Pinsel. 

ausgerollter Springerleteig
Bei diesen eckigen Springerlefiguren braucht man ansonsten eigentlich nur ein großes Messer oder ein Teigrädchen*, denn damit kann man die Kanten noch hübsch rädeln. 
Für runde Springerle empfehle ich Scones-Ausstecher*, denn auch die haben diesen hübschen gewellten Rand.
Mit einem Rollholz rolle ich mehrfach über die Model, so dass sie gleichmäßig tief in den Teig eingedrückt wird. Geht bei diesem Schritt möglichst sorgfältig vor, damit auch die kleinen Details mit eingeprägt werden. 

geprägter Springerleteig
Der Teigverschnitt sollte so schnell wie möglich zum restlichen Teig gegeben und abgedeckt werden, dann lässt er sich später deutlich besser verkneten. Achtet dabei darauf, dass auch hier nicht zu viel Mehl anhaftet, sonst wird der Teig immer trockener und bröseliger und das macht die späteren Springerle nicht besser. Also wirklich immer nur gerade soviel Mehl verwenden, wie eben notwendig. 
Ich gebe die Teigabschnitte sofort zum restlichen Teig und bedecke ihn wieder mit Folie oder stelle die Schüssel in einen Müllbeutel, den kann ich später nochmal benutzen, es ist also kein verschwendetes Plastik. Wenn Ihr in den Beutel reinpustet und ihn dann verknotet, kommt er auch nicht mit dem Teig in Berührung. 

ausgeschnittene Springerle
Die fertig ausgestochenen Springerle müssen nochmals über Nacht, also je nach Größe ca. 12-24 Stunden, trocknen, so bleibt später beim Backen das Motiv erhalten und es bildet sich das charakteristische Füßchen, das Ihr sicher auch von Macarons kennt. Ich stelle die Backbleche dafür einfach in den Backofen, dort sind sie auch vor Zug geschützt. 
Je nach Vorliebe könnt Ihr den Boden der Backbleche auch mit Anissaat ausstreuen und die Springerle daraufsetzen, das entscheidet allein Euer Geschmack.
Damit die Springerle wieder weich werden, sollten sie zusammen mit einer Apfelspalte in einer Keksdose aufbewahrt werden. 

Springerle vor dem Backen
Zutaten für ca. 30 Springerle
4 Eier (ca. 220 g)
500 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Prise Hirschhornsalz
500 g Mehl, Type 405

Außerdem
2 EL Anissamen

Zubereitung
Tag 1: Die Eier und den Puderzucker mit der Küchenmaschine mehrere Minuten sehr schaumig rühren. Das Mehl, Salz und Hirschhornsalz (vorher in einem Mörser sehr fein vermahlen) dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Mit Klarsichtfolie abdecken und ca. 12 Stunden ruhen lassen. 
Tag 2: Den Teig halbieren und auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit einem ebenfalls bemehlten Rollholz ca. 1 cm dick ausrollen. Die Holzmodeln gründlich ausmehlen, überschüssiges Mehl ausklopfen. Die Modeln gleichmäßig in den ausgerollten Teig drücken und vorsichtig wieder abheben. Je nach Form der Model, die Springerle entweder mit einem Messer oder Teigrad ausschneiden oder mit einem Metallausstecher ausstechen. 
Behutsam auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und je nach Größe ca. 12 Stunden an einem zugfreien Ort trocknen lassen. Besonders große Motive müssen bis zu 24 Stunden trocknen. Für die Anisvariante wird der Boden des Backblechs mit Anissaat ausgestreut, bevor die Springerle daraufgesetzt werden. 
Tag 3: Die Springerle auf der untersten Einschubhöhe bei 150°C Ober- und Unterhitze ca. 12-15 Minuten backen. Die Oberseiten der Springerle sollen noch weiß, die Unterseiten aber leicht gebräunt sein. Die Springerle können auf dem Backblech ruhig nah beieinander liegen, da sie durch die Trockenphase die charakteristischen Füßchen bekommen und nicht zur Seite hin aufgehen. Springerle sollen außen knusprig, innen aber noch etwas weich sein.
*Affiliatelink

Frankfurter Grüne Soße ~ Frankfotter Grie Soß

Heute wage ich mich mal wieder auf ganz besonders dünnes Eis und koche auswärts, also exotische Küche aus fernen Ländern, bzw. in diesem Fall Hessen - es gibt Grüne Sauce!
Ich habe ja bereits vor einigen Jahren einen Grüne-Sauce-Versuch unternommen, gebe aber jetzt zu, dass es sich dabei wahrscheinlich eher um eine Kräutersauce mit Ei handelte. 5 Jahre danach kann ich ja mal dazu stehen. 
Jetzt, mit ausreichendem zeitlichen Abstand, hab ich noch einmal einen neuen Versuch unternommen und nun hat es mich gepackt, die Liebe zur Grie Soß. Jetzt endlich verstehe ich, was die Hessen an dieser Sauce finden. 
Wir haben diese Sauce mittlerweile schon mehrfach gegessen und sind immer wieder hin und weg, allerdings und deshalb erkläre ich diese Woche offiziell zur Grünen-Sauce-Festwoche, finde ich die Kräutermischung, die es zur Zeit noch in Bündeln auf dem Wochenmarkt zu kaufen gibt, viel zu schade, um sie ausschließlich nur für Sauce zu verwenden. Diese Kombination ist so lecker, dass ich noch zwei weitere Rezepte mit Grüne-Sauce-Kräutern in petto habe, die ich Euch Mittwoch und Freitag vorstellen möchte. 
Frankfurter Grüne Soße ~ Frankfotter Grie Soß
Es gibt ja, wie ich bei der Recherche nach dem für uns optimalen Rezept mal wieder festgestellt habe, mindestens 1365 verschiedene Rezepte für Grüne Sauce. DIE Grüne Sauce gibt es also nicht, sondern einige haben nicht viel mehr gemeinsam als die Kräutermischung. 
Wie unterschiedlich die Rezepte teilweise sind, könnt Ihr selbst sehen, wenn Ihr "mein" Rezept mit dem von Janke vergleicht, die Ihren Blog vor zwei Jahren sogar mit dem Grüne-Saucen-Rezept ihrer Omi gestartet hat. Ich glaube, dass meine Sauce in Richtung Frankfurter Grüne Sauce geht, während Jankes, bzw. die Sauce von Jankes Omi, ganz anders, aber natürlich auch hessisch ist. Zu weit möchte ich mich mit meinen Vermutungen aber nicht aus dem Fenster lehnen, dafür hab ich von der hessischen Küche viel zu wenig Ahnung.

Nur soviel, meine, aber auch Jankes Lieblingsvariante sind so lecker, dass Ihr sie unbedingt einmal ausprobieren solltet, solang es diese Bunde noch gibt. Dazu ein paar vorwiegend festkochende Kartoffeln (wir essen am liebsten Belana dazu) und dann geht das große Geditsche los - herrlich!
Frankfurter-Grüne-Soße-Kräuter
Zutaten
4 Eier
1/2 Bund Grüne-Sauce-Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Pimpernelle, Borretsch, Kresse und Kerbel), der Rest kann für Kräuterbutter verwendet werden
1 Becher Schmand
1 TL Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Apfelessig
1 TL Rapshonig
2 EL Rapsöl

Zubereitung
Eier hart kochen und kräftig abschrecken. Komplett auskühlen lassen, dann pellen, halbieren und die Eigelbe herausnehmen und in eine Schüssel geben. Das Eiweiß je nach Geschmack in feine oder etwas größere Würfel schneiden und erstmal beiseite stellen. 
Den Schmand zu den Eigelben geben und mit einem Mixer glatt rühren. Mit Senf, Essig, Honig und Öl vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter waschen, sehr fein schneiden und unterrühren, dann das gehackte Eiweiß dazugeben und mit Kartoffeln servieren. 
Wenn vorhanden, können auch alle Zutaten, bis auf das Eiweiß in einen Standmixer oder Food Processor gegeben und aufgemixt werden. Das Eiweiß wird anschließend vorsichtig untergerührt. 

Im Thermomix
400 ml Wasser in den Mixtopf geben, die Eier anpieken, in den Gareinsatz legen und diesen in den Mixtopf einsetzen. Den Deckel und Mixbecher aufsetzen und die Eier 14 Minuten auf Varomastufe bei Stufe 1 hart garen. Den Gareinsatz mit dem Spatel herausnehmen, die Eier abschrecken und komplett abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, gründlich trockenschleudern und 2-3x durchschneiden, dann ziehen sie später beim Mixen schneller und besser ein. 
Die Eier halbieren, die Eigelbe herauslösen und zusammen mit dem Schmand, Senf, Essig, Honig, Öl und Gewürzen in den Mixtopf geben. Für 10 Sekunden auf Stufe 5 verrühren, dann die Kräuter hinzugeben und 15 Sekunden auf Stufe 6 zerkleinern. 
Das Eiweiß mit einem Messer in feine Würfel schneiden, zu der Sauce geben und 5 Sekunden auf Stufe 3/Linkslauf unterheben. Mit Pellkartoffeln servieren.

Brezenknödel, gedämpft


Knödel gehören für mich als Fischkopp nicht gerade zu den üblichen Beilagen. In meiner Kindheit gab es ab und zu mal Kartoffelknödel, meist hat meine Mama aber Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder etwas in der Art als Beilage zubereitet. Zu meiner ersten Begegnung mit einem Knödel, der nicht aus Kartoffeln bestand, kam es erst sehr viel später, als ich meinen ersten Serviettenknödel ausprobiert habe. 
Nach wie vor mag ich Serviettenknödel recht gerne, aufgrund meiner Kartoffel- prägung bleibe ich aber wohl auf ewig auf die Kartoffel fixiert. 
Brezenknödel habe ich erst vor Kurzem ausprobiert, mag sie aber sogar noch lieber als die Serviettenvariante. An erster Stelle kommen also nach wie vor Kartoffeln, dann diese Brezenknödel, Serviettenknödel und danach der Rest :o)

Brezenknödel, gedämpft
asiatischer Dämpfkochtopf
Was ich wirklich ganz und gar nicht mag, sind gekochte Brezen- oder Semmelknödel, zumindest habe ich noch keine gegessen, die mir geschmeckt haben. Die Konsistenz war immer fester und trotzdem wabbeliger durch das Wasser. Gefällt mir nicht, also dämpfe ich die Knödel, dann werden sie lockerfluffig. 
Bevor ich den Thermomix bekommen habe, hat das Dämpfen mein wunderschöner asiatischer  Dämpftopf übernommen, jetzt mache ich es mir einfach und schmeiß den Thermomaten an. Natürlich hab ich aber auch die Zubereitung im Dämpftopf beschrieben. Wenn Ihr einen richtigen Dampfgarer habt, also so einen Backofendampfgarer, folgt einfach den Anweisungen Eures Gerätes.

Brezenknödel im Thermomix

Zutaten 
300 g altbackenes Laugengebäck
150 g heiße Milch 
2 Eier 
1 rote Zwiebel
50 g gewürfelter Speck 
(200 g Pfifferlinge)
2 EL Schittlauchröllchen 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung 
Laugengebäck in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, die Milch erhitzen und darübergeben. Ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, währenddessen einmal wenden. 
Inder Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Speckwürfel in einer Pfanne auslassen, die Zwiebelwürfel dazugeben und beides glasig andünsten. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Für die Pilzvariante die Pilze putzen, in feine Würfel schneiden und zusammen mit den Zwiebel- und Speckwürfeln anbraten. 
Eier und Speck/Zwiebelmasse zu den eingeweichten Brotwürfeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen unterheben. 
Mit einem Eiskugelportionierer gleichmäßige Portionen abteilen und mit feuchten Händen zu Kugeln formen. Die Semelknödel entweder im siedenden Wasser garziehen lassen (die Garzeit hängt von der Größe ab) oder in einem Dämpftopf für eine halbe Stunde dämpfen)

Dämpfen im Thermomix 
Varoma dünn mit Butter ausfetten, die Semmelknödel mit etwas Abstand einsetzen und den Deckel aufsetzen. 
500 ml Wasser in den Mixtopf füllen, den Deckel und Varoma aufsetzen und für 35 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. 

Dämpfen im Bambusdämpfer/Dämpftopf
Backpapier etwas kleiner als den Durchmesser des Dämpfeinsatzes, bzw. Damptopfes zuschneiden und mehrfach mit einem Messer einschlitzen, so dass der Dampf zirkulieren kann. 
Wasser in den Wok oder das Unterteil des Dämpftopfes füllen, Backpapier in den Dämpfer einlegen und die Brezenknödel auf das Backpapier setzen. Wasser zum Kochen bringen und die Ködel für ca. 35 Minuten garen.

Rinderrouladen, fast wie bei Mama

Rouladen gehören zu meinen absolut ganz und gar allerliebsten Lieblingsessen, schon immer und am liebsten mit gaaaanz viel Sauce - denn die Sauce ist das Beste dran. Ich verzichte notfalls gerne auf die Roulade selbst, wenn man mir dafür ne Extraportion Sauce überlässt
Bei uns zuhause, also bei meiner Mama, gab es Rouladen immer mit Salzkartoffeln und dann wurde ordentlich gematscht und zerdrückt, damit die Kartoffeln sich perfekt mit der Sauce verbinden. Keine schöne, dafür aber eine besonders leckere Angelegenheit. Mein Rouladenteller sah immer ungefähr so aus wie mein Spinat- teller. Nur, damit Ihr eine ungefähre Idee bekommt, wie leidenschaftlich ich an ein Rouladenessen rangehe.

Rinderrouladen, fast wie bei Mama
Damit Ihr demnächst auch so leckere Rouladen auf den Tisch zaubern könnt (falls Ihr nicht eh Euer eigenes Familienrezept habt), würde ich Euch heute gerne zeigen, wie ich Rouladen zubereite. Das ist kinderleicht und wahrlich kein Hexenwerk trotzdem gibt es sicher genug (angehende) Hobbyköche, die sich noch nicht an dieses wunderbare Gericht getraut haben. 
Also Obacht, jetzt wird erstmal ausführlich gerollt und zum Schluss gibt's das Rezept dann wie gewohnt in Kurzform. 

gewürzte Rinderrouladen
Die Grundlage sind natürlich qualitativ hochwertige Rinderrouladen vom Schlachter. Achtet hier wirklich auf eine gute Qualität, da ihr sonst im Endeffekt nur winzige und mordstrockene Vorspeisenportionen aus Eurem Schmortopf holt, die nach Nichts mehr schmecken. 
Ich bereite immer, auch wenn wir nur zu zweit sind, vier Rouladen zu und friere dann zwei ein, so haben wir gleich nochmal eine weitere Portion und es bleibt evtl. noch Sauce für eine dritte Mahlzeit übrig.

Die Rouladen werden zuerst trockengetupft und dann einseitig mit Senf bestrichen. Ich verwende am liebsten einen mittelscharfen, oder wie in diesem Fall einen Einbecker Kräutersenf. Anschließend wird die Roulade gesalzen, gepfeffert und mit Delikatess-Paprika gewürzt.

Rinderrouladen, mit Coppa belegt
Als Nächstes folgt der Speck, oder wie ich es gerne mag, Coppa. Coppa ist eine italienische Spezialität, die aus gepökeltem und anschließend luftgetrocknetem Schweinenacken besteht. Genausogut schmeckt aber auch ein leckerer Speck, der hat sogar noch mehr Aroma und verleiht der Roulade und Sauce mehr Wumms.
Ich lasse Coppa oder Speck immer dünn aufschneiden und belege die Roulade damit auf ganzer Länge, andere schneiden Speck in Stifte und füllen damit nur den Kern. Mir gefällt es mit den dünnen Scheiben besser, weil die Roulade so insgesamt saftiger bleibt und sie durch Coppa oder Speck mehr Geschmack bekommt. 

Rinderrouladen, mit Zwiebelstreifen und Gurkenstiften belegt
Das Ende das später als Erstes aufgerollt wird, belege ich mit sehr dünn geschnittenen Zwiebelstreifen (bei mir immer aus roten Zwiebeln) und dazu kommen pro Roulade noch 3 Stifte Gewürzgurken, also ungefähr eine Scheibe, die ich dreimal längs in Stifte schneide. 
Als Nächstes wird gerollt. Ich rolle die Roulade immer vom schmalen Ende zum breiteren, sonst sehen sie später aus wie Rouladencroissants. 
Damit die Rouladen zusammenhalten, muss man sie natürlich fixieren, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann sie mit Rouladenringen* zusammenhalten, davon halte ich aber gar nichts. Ich mag die Dinger einfach nicht, weil man die Rouladen dann nicht mehr so schön rundherum anbraten kann. Außerdem kann man die Kante mit einer Rouladennadel* fixieren oder die Roulade ganz einfach ordentlich mit Küchengarn* festzurren, so mache ich es immer. 

aufgerollte Rinderrouladen
Angebraten werden die Rouladen in meinem Schmortopf, indem ich etwas Butterschmalz erhitze. Die Rouladen werden rundherum kräftig angebraten und dann mit Rinderfond abgelöscht - hier bitte wieder ganz besonders auf die Qualität achten, denn wenn der Fond nicht stimmt, wird's auch nichts mit der Sauce. Eine gute Gelegenheit also, den Fond selbst zu kochen!
Anschließend wandert der Topf für 1 - 1 1/2 Stunden (hängt von der Größe der Rouladen ab) in den Backofen und ich kann mich um die Beilagen kümmern. 
Wir essen dazu meist einfache Salzkartoffeln, diesmal gab es aber Brezenknödel. Das Rezept dafür bekommt Ihr natürlich demnächst auch noch. 
Wenn die Rouladen fertig sind, werden sie aus dem Topf gefischt und die Sauce noch einmal mit Senf, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und anschließend mit ein wenig Mehl gebunden. 
Ja, Mehl. Ich weiß, dass Mehl als Bindemittel für Saucen ganz mächtig aus der Mode gekommen ist, aber ich werde nen Teufel tun und meine Rouladensauce mit kalter Butter montieren. Das gehört sich einfach nicht und ob die Sauce später die Konsistenz eines Puddings hat, liegt ja nicht an dem Mehl selbst, sondern an der verwendeten Menge. So, wollte ich mal gesagt haben ;o)

Als Beilage (die hier leider nicht mit auf dem Bild ist, aber ich hab sie glücklicher- weise neulich erst gebloggt), gibt's bei uns gerne noch Rotkohl oder auch mal gedämpften Brokkoli. Mehr brauchen und wollen wir gar nicht dazu. Wie gesagt, die Sauce ist eh das Beste!

Ihr seht, Rouladen zuzubereiten ist wirklich nicht schwer, sondern sogar sehr entspannt und sie eignen sich auch hervorragend als Gästeessen, da man sie prima vorbereiten kann.
 
Rinderrouladen, fast wie bei Mama
Zutaten
4 Rinderrouladen
mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Delikatess Paprikapulver*
12 dünne Scheiben Speck oder Coppa 
2 Gewürzgurken
(in Stifte geschnitten)
1 rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
ca. 700 ml Rinderfond 
2 Lorbeerblätter
2 TL Mehl + etwas kaltes Wasser zum Anrühren

Zubereitung 
Die Rouladen trockentupfen und einseitig mit Senf bestreichen, dann mit Salz, Pfeffer und Delikatess Paprikapulver bestreuen. Die Rouladen auf ganzer Länge mit Speck oder Coppa auslegen und am schmaleren Ende mit Zwiebelstreifen und Gurkenstiften belegen. Die Roulade aufrollen und mit Küchengarn fixieren. 
Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen und die Rouladen darin rundherum kräftig anbraten. Mit Rinderfond ablöschen und die Lorbeerblätter dazugeben. 
Den Topf mit geschlossenem Deckel in den auf 180°C vorgeheizten Backofen stellen und die Rouladen 1 - 1 1/2 Stunden darin schmoren. In der Zwischenzeit die Beilagen zubereiten. 
Die fertigen Rouladen herausnehmen, das Garn entfernen und die Rouladen abgedeckt warm stellen. 
Die Sauce je nach Vorliebe durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf passieren evtl. nochmals mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf abschmecken und nochmals aufkochen. Mehl mit kaltem Wasser verrühren, so dass keine Klümpchen vorhanden sind und in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Sauce einlaufen lassen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, dann mit den Rouladen und Beilagen servieren.
*Affiliatelink

Kürbisspätzle | Kürbisknöpfle

Spätzle habe ich schon sehr oft gemacht, immer mit meinem großartigen Spätzle-Schwob*, mit dem ich auch sehr gerne Kartoffeln durchdrücke. Langsam aber sicher hat mich aber die Form der Spätzle "gelangweilt" und ich habe mich in der letzten Zeit immer öfter dabei ertappt, wie ich den kleinen dicken Vettern der Spätzle, den Knöpfle, hinterhergeguckt habe. 
Da meine Spätzlepresse natürlich keine Knöpfle kann, hab ich mir kurzerhand noch ein ganz günstiges Spätzlesieb* bestellt, das deutlich größere Löcher als die Presse hat und dadurch auch dickere Knöpfle produziert. Ganz einfach und simpel, nur der mitgelieferte Spatel ist ein wenig knapp bemessen, bzw. sehr billig verarbeitet und n büschen dünn. Ich behelfe mir hier mit meinem Gemüsewürfel-Transportierer-Teigkarten-Ersatz-und-jetzt-auch-Kürbisknöpfle-Spatel-Dingens*, das ich mal von meiner Mama bekommen habe und seitdem sehr rege nutze. 
Ich transportiere damit Zwiebel- und Gemüsewürfel oder Kräuter vom Schneidbrett zum Topf oder der Pfanne, kratze das Schneidbrett wieder sauber, verwende es als Teigkarte, also zum Portionieren von Brötchenteig und jetzt eben auch zum Durchdrücken des Knöpfleteiges.

Kürbisspätzle | Kürbisknöpfle
Die Kürbisknöpfle haben durch das verwendete Kürbispüree eine unglaublich satte gelbe Farbe und bringen besonders in der dunklen Jahreszeit die Sonne auf den Teller. Da sie im Vergleich zu einem normalen Knöpfle-/Spätzlerezept nur halb soviel Eier beinhalten, sind sie zudem auch noch ein wenig leichter - ist ja auch nicht ganz verkehrt. 
Ich werde mir jetzt noch, nur für die Knöpfle, ein paar weitere Gläser Kürbispüree einwecken, damit ich auch zwischendurch spontan Kürbisköpfle oder -spätzle machen kann. Mir gefallen die wirklich ausgesprochen gut und bannich lecker waren sie außerdem auch noch!

Kürbisknöpfle in the Making
Zubereitet habe ich den Teig diesmal im Thermomix. Bisher habe ich solche, also auch Waffel- und Pfannkuchenteige, immer mit der Küchenmaschine gemacht, aber dies war sozusagen der Thermomix-Knöpfleteig-Test. 
Ich bin bei neuen Rezepten im Thermomix nach wie vor sehr skeptisch, weil ich immer denke, dass er durch diese Schneidmesser keinen fluffigen Teig zustande bekommt, wurde aber mal wieder eines Besseren belehrt. Der Teig war superlocker und die Knöpfle anschließend wunderbar fluffig-leicht. 
Selbstverständlich könnt Ihr den Teig genauso mit der Küchenmaschine, dem Mixer oder komplett mit einem Holzlöffel verrühren, das kommt ganz auf Eure Ausstattung an. Ich möchte Euch aber auch immer die Erfahrungen, die ich mit meinen Geräten mache, vermitteln und daher erwähne ich, womit ich die Rezepte umsetze. Genau wie aber auch die Rezepturen auch frei abwandelbar sind, ist natürlich auch die Zubereitung in den meisten Fällen nicht von einem speziellen Gerät abhängig und wenn, dann schreib ich das natürlich dazu.

Kürbisknöpfle im Topf
Zutaten
400 g doppelgriffiges Mehl (Instantmehl)
4 Eier
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss

Zubereitung
Alle Zutaten mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren, dann mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis sich Blasen bilden. Für eine halbe Stunde ruhen lassen

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten in den Thermomix geben, dabei mit den flüssigen beginnen und das Mehl als letztes, dann wird alles besser eingezogen. Für 2 1/2 Minuten auf der Teigstufe mixen lassen, zwischendurch einmal den Teig vom Rand nach unten schieben. 
Den fertigen Teig für eine halbe Stunde ruhen lassen.

Kochen
Salzwasser in einem Topf zum Sieden bringen. Für Spätzle den Teig portionsweise in eine Spätzlepresse füllen und solange sieden lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Noch kurz warten, dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und servieren. 

Für Knöpfle den Teig portionsweise auf ein Knöpflesieb geben und mit einem Spatel durchstreichen. Auch hier sieden lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Noch kurz warten, dann mit einer Schaumkelle herausnehmen.
Übriggebliebene Knöpfle schmecken aufgebraten am nächsten Tag auch ganz wunderbar!
*Affiliatelink
 

Nachbarschaft

Auswärts

Nach oben