Einmal Hot Dog mit alles!

Immer, wenn wir bisher zu IKEA gefahren sind, gehörte ein Besuch im Restaurant, bzw. am Hot Dog-Stand zum Pflichtprogramm. Gar nicht, weil das Essen dort so besonders gut schmeckt, sondern weil es einfach Tradition ist und Traditionen müssen schließlich gepflegt werden ;o)
Köttbullar mach ich ja schon eine Weile selbst, und als ich nun das Rezept für die Hot Dog Buns und das Gurken-Relish gefunden habe, hab ich kurzerhand beschlossen, eine neue Tradition ins Leben zu rufen. Von nun an gibt es die Hot Dogs im Anschluss an den IKEA-Besuch also bei uns zuhaus, selbstgemacht!
Selbstgemachte Hot Dogs haben den ganz großen Vorteil, dass man nicht diese geschmacklosen, teilweise wabbeligen Würste essen muss, sondern leckere Würstchen nach Wahl verwenden kann. Unsere allerliebsten Lieblingswürstchen, regelmäßig aus Bremen importiert, eignen sich besonders gut dafür - ich brate sie kurz an und dann geht's direkt ab ins Brötchen.
Die Brötchen sind auch als Burger-Brötchen ganz toll, wie genau man sie dann formt, damit sie schön flach bleiben und hübsch aussehen zeig ich demnächst.

 
Zutaten
1 kg Mehl (Type 405)
2 Tütchen Trockenhefe
95 g Zucker
3 TL Salz
450 ml Milch
200 ml Wasser

Zubereitung
Das Mehl mit dem Salz trocken vermischen. Die Hefe im Wasser auflösen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Zusammen mit der Milch und dem Zucker zum Mehl geben und alles sehr gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt (ich stelle die Schüssel immer in einen Müllbeutel und verknote diesen) ca. 1 Stunde gehen lassen, das Teigvolumen sollte sich verdoppelt haben.
Den Teig nochmals durchkneten und in 20 Portionen teilen. Jede Teigportion zu einem länglichen Teigling wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Teiglinge sollten nicht zu weit auseinander liegen, da sie beim Backen durchaus zusammenbacken sollen, das ergibt die typische Hot Dog Bun-Form.
Die Teiglinge abgedeckt nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sie aneinander stoßen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Zutaten
Hot Dog Buns
Würstchen nach Wahl

Zwiebeln
etwas Zucker zum Karamelisieren

nach Geschmack Ketchup und/oder Mayonnaise

Gurken-Relish
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
100 ml Weißweinessig
35 g Zucker

Zubereitung
Die Zwiebeln putzen und in Streifen schneiden. Bei mittlerer Hitze in einer Pfanne braten, bis sie goldbraun sind. Mit etwas Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen - nicht zulange braten, sonst werden die Zwiebeln bitter.

Die Gurken und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Weißweinessig und dem Zucker verrühren - etwas stehen lassen.

Würstchen nach Wahl kochen, braten oder anderweitig erwärmen. Die Hot Dog Buns oben senkrecht einschneiden, Zwiebeln, gut abgetropftes Gurken-Relish und Würstchen hineingeben und nach Geschmack mit Mayonnaise und Ketchup "verfeinern".

Quelle: Just Cook It

Kommentare:

mipi hat gesagt…

Ein selbst gemachter Hot Dog: Sehr lecker. Dann muss man dafür in Zukunft nicht mehr extra zu IKEA fahren.

Eva hat gesagt…

Ich oute mich jetzt mal: ich hab noch nie irgendwo Hot Dogs gegessen, aber zu deinem selbstgemachten würd ich nicht 'nein' sagen!

Bolli's Kitchen hat gesagt…

Hot Dog mit gebratenen Würstchen??

Steph hat gesagt…

@ mipi
Dafür nicht mehr, aber es gibt ja noch genug andere Gründe ;o)

@ Eva
Es ist auch wirklich schwierig, einen richtig guten Hot Dog zu finden, besonders schlimm sind die dänischen mit diesen quietschroten Pölsern ...

@ Bolli
Ich hab ja geschrieben "kochen, braten oder anderweitig erwärmen" - uns schmeckt es mit gebratenen Würstchen halt am Besten, aber das kann ja jeder so machen, wie er es für richtig hält.

Schnick Schnack Schnuck hat gesagt…

Die Erwähnung von Ikea ist hier in Ottensen dieser Tage ein rotes Tuch, begründet man doch seitens der Stadt den Bau einer Ikeafiliale mitten in der Fußgängerzone mit einer Belebung des Viertels. Mal ehrlich, man staret mit einem Frühstück bei Ikea, wandert stundenlang durch die Wohnwelten während man dabei bis Lager alles packt, was man brauch und doch immer noch mehr, freut sich auf den erlösenden Hot Dog nach der Kasse. Hat wirklich irgendjemand danach schonmal einen Bummel durch die umliegenden Geschäfte auch nur in Erwägung gezogen? Ich für meinen Teil war immer froh, fix wieder nach Hause zu kommen.

Steph hat gesagt…

Ich weiß natürlich um die IKEA-Problematik in Altona und würde ebenfalls nach einem IKEA-Marathon nicht auf die Idee kommen, anschließend noch einen Bummel duch angrenzende Geschäfte zu machen.
Wenn ich bei IKEA rauskomme, geht es mir genau wie Dir, ich will nach Haus und bin ob des Angebotes und der Menschenmassen völlig erschlagen - nach Bummeln ist mir da sicher nicht mehr.

Claus hat gesagt…

schneit´s bei dir? wie geht dat denn?

Anonym hat gesagt…

IKEA ist mir vollkommen "Bockwurst". Darum freue ich mich auch über dieses Rezept. Eigentlich einfach ne? Aber: die Füllung macht's - und selbstgemacht sowieso!
Schon beim ansehen der Fotos - sabber..... (oh, was habe ich gerade Appetit!)
Und dazu: leise rieselt der Schnee...
Schöne Idee!
LG Heidi

Steph hat gesagt…

@ Claus
Das is son kleines Gadget für Blogger - ich weiß nicht, ob es das für Wordpress gibt, meine aber, das letztes Jahr bei Robert gesehen zu haben.

@ Heidi
Ab und zu muss sowas einfach sein, oder? :o)

Anonym hat gesagt…

Ich esse ausschließlich Hot Dog wenn ich mal im schönen Dänemark verweile, und dann mit allem Zipp&Zapp, vor allem aber mit den schön giftig roten Pølsern, die sich ziemlich schnell im Mund in Luft auflösen. Ich kann mir nicht helfen, aber alle Jahre wieder muss dieser ungesunde aber kultige Genuß sein.... ;-).
Der von Ikea kommt irgendwie nicht mit.....
VG,
Claudi

Steph hat gesagt…

Absolut richtig, ab und zu muss so ein ungesunder Kram sein - ich hätte ja gar nix gegen diese Farbstoff-Bomben, aber ich mag die einfach nicht. Mit meinen Lieblingswürstchen schmecken die besser :o)

nata hat gesagt…

@Bolli: Gebratene oder gegrillte Würstchen sind in Dänemark genauso verbreitet wie die gekochten, - sie heißen "Ristede Pølser". Dort gilt Hotdog ja als Nationalspeise.

Die klassische Hotdog-Garnitur, Gurken, frische + geröstete Zwiebeln, Ketchup, Senf, Remoulade, wird bei unseren nördlichen Nachbarn sowieso für jede Art von Brotbelag verwendet.

Obwohl ich ein großer Imbissbuden-Fan bin, mag ich selbstgebaute Hotdogs deutlich lieber :o)

Anonym hat gesagt…

Wo kann man die Lieblingswürstchen aus Bremen bestellen ?

Steph hat gesagt…

Ich bestell sie bei meinen Eltern ;o)
Bestellen kann man sie nicht, da meine Eltern sie auch vom Haus- und Hofschlachter beziehen.

Katja hat gesagt…

Hallo Steph,
durch einen Zufall bin ich vorgestern auf deinen Blog gestoßen. Seit dem komme ich aus dem Stöbern nicht mehr raus. So einen tollen Blog habe ich selten gesehen.
Deine Vorstellung hat mir besonders gefallen, denn ich entdecke mich dort zum Teil wieder; Sonntags in der Küche stehen, dieses oder jenes ausprobieren und selten ein Gericht zweimal kochen.
Deine HotDog Brötchen sind nun das Erste,Maas ich ausprobiere- der Teig geht gerade.
Eine Einkaufs- und ToDo-Liste ist gerade in Bearbeitung, denn ich habe vieles entdeckt, was mir gefällt.
Viele Grüsse vom Niederrhein,
Katja

Katja hat gesagt…

Nun habe ich die Brötchen schon zweimal gebacken. (Beim ersten mal habe ich die Mengen halbiert)
Das sind mit Abstand die besten Hot Dog/Hamburgerbrötchen, die mir je untergekommen sind!!!
Zum Glück liegen noch ein paar tiefgefroren auf Reserve.
Im Übrigen schmecke sie auch sehr gut mit Käse, Schinken und Salatganitur.

 

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