Einmal die 45, aber bitte ohne Fleisch!

Vegetarisches Rindfleisch mit Zwiebeln? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Natürlich ist es das, aber Seitan mit Zwiebeln hört sich doof an ;o)
Wir waren sehr erstaunt, wie lecker der Seitan in diesem Gericht schmeckt. Durch die Marinade ist er sehr gut gewürzt und zusammen mit den Zwiebeln schmeckt es tatsächlich wie Rindfleisch mit Zwiebeln - mit nur einem kleinen Unterschied, Rind hat halt eine andere Konsistenz.
Wer keinen Seitan mag oder halt einfach die klassische Version bevorzugt, ersetzt den Seitan durch Rindfleisch - schmeckt zur Not auch ;o)



Zutaten
1 Portion Seitan

Marinade
1 feingehackte Knoblauchzehe
1 EL feingehackter Ingwer
3 EL helle Sojasauce
3 EL Shaoxing-Reiswein (ersatzweise Sherry)
1 EL dunkles Sesamöl
2 TL Maisstärke

2 Gemüsezwiebeln
1 TL Zucker
Salz & Pfeffer

Sauce
6 EL Sojasauce
3 EL Shaoxing Reiswein
1 EL süße Sauce
4 EL Wasser
Salz & Pfeffer

dunkles Sesamöl

Zubereitung
Seitan in Streifen schneiden und mit den Marinadezutaten in eine Schüssel geben - für 30 Minuten marinieren lassen.
Sesamöl im Wok erhitzen und in Streifen geschnittene Gemüsezwiebeln pfannenrühren, bis sie schön gebräunt sind. Mit Pfeffer und Salz würzen und aus dem Wok nehmen - beiseite stellen.
Erneut etwas Sesamöl im Wok erhitzen und den Seitan dazugeben. Solange pfannenrühren, bis auch er schön gebräunt und knusprig ist. Die Zwiebeln dazugeben und alles miteinander vermischen. Mit Sojasauce und Reiswein ablöschen, süße Sauce und Wasser dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Reis oder Nudeln servieren.

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Rind mit Zwiebeln - einer der Klassiker der chinesischen Küche. Klingt interessant mit Seitan. :-)

Bolli's Kitchen hat gesagt…

was ist denn nun Seitan?

Sieht super lecker aus, ich gehe heute abend übrigens in Pariser Chinatown, das 13. Arr.........

Steph hat gesagt…

@ Barbara
Rindfleisch mit Zwiebeln ist für uns auch ein absoluter Standard. Da wir recht häufig chinesisch essen gehen, bestellen wir es auch immer wieder - jetzt aber nicht mehr, nu mach ich das immer selbst ;o)

@ Bolli
Seitan ist im Prinzip Weizenprotein, das durch Auswaschen eines einfachen Weizen/Wassser-Teiges entsteht und dann weiter zu einem Fleischersatz verarbeitet wird. Ich hab die genauen Schritte gestern verbloggt.
Guten Appetit heut Abend! :o)

Rebecca-Lecka hat gesagt…

Witzige Überschrift, Steph ;)

auch mein bevorzugtes Gericht beim Chinesen, gehörte schon als Kind zur Standartauswahl meiner Eltern zusammen mit "Fisch- knusprig-süßsauer"...

rike hat gesagt…

Fand schon den Seitan-Beitrag gestern spannend! Tolle Idee, da sich in meinem Freundeskreis viele Vegetarier kümmern, da kommt dieses Gericht bestimmt toll an und ist dann mal eine Alternative zu Tofu.

Steph hat gesagt…

@ Rebecca
Diese Süß-Sauer-Geschichten sind glaub ich die typischen Einsteiger-Essen, damit kriegen sie jeden ;o)

@ Rike
Ich mag ja Tofu wie gesagt überhaupt nicht, sowohl den Geschmack, als auch die Konsistenz. Seitan find ich aber wirklich richtig lecker - immer vorausgesetzt, er ist lecker gewürzt, sonst ist er auch keine kulinarische Offenbarung ;o)

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Bisher hielt sich die Begeisterung bei uns für Seitan arg in Grenzen - aber vielleicht war es auch nur falsch gewürzt ;-) Lecker ishet es auf heden Fall aus!

speedy hat gesagt…

hallo steph,
da hab ich mich aber gefreut....seitan selbstgemacht. Klasse. Das ist richtig was für uns (Schatzi isst ja seit 2 Jahren kein Fleisch mehr nur Fisch).
Eine Frage hab ich noch wenn 1 kg Mehl einen seitan ergibt, sind das ca. 4 Portionen? Und wann verarbeitet man den seitan weiter - einen Tag später? Einfrieren auch einen Tag später?
Liebe Grüsse Gabi

Steph hat gesagt…

Huhuu Gabi, freut mich sehr, dass Dir der kleine Seitan-Workshop gefallen hat :o)
Also bei uns reicht eine Seitan-Portion für 2, aber das hängt natürlich ganz vom drumrum ab.
Wenn Du den Seitan wie gestern beschrieben zubereitest, kannst Du ihn, nachdem er abgekühlt und somit auch etwas getrocknet ist, wunderbar einige Tage im Kühlschrank lagern oder einfrieren und dann bei Bedarf auftauen und beispielsweise wie hier beschrieben weiterverarbeiten.

Wie groß die gewonnene Seitanmenge ist, hängt vom Glutengehalt des Mehls ab und der kann immer mal variieren.

Anikó hat gesagt…

Mir kamen diese "Fleischersatzprodukte" ja immer etwas suspekt vor! Aber nach dem Workshop gestern und dem seehr gut aussehenden Essen jetzt, sollte ich es vielleicht doch mal wagen :)

Silke hat gesagt…

Zwiebel mag ich sehr,sie ist auch sehr gesund.Also ich habe schon mal zu Hause Rindfleisch mit Zwiebeln gekocht,aber dieses Rezepte höre ich zum 1 Mal.Ich werde mal probieren.Danke für den Tipp.

Steph hat gesagt…

@ Aniko
Für mich persönlich ist Seitan kein Fleischersatzprodukt, schließlich ess ich ja Fleisch ;o)
Ich ess Seitan, wenn ich Appetit drauf habe und wenn ich lieber ein Stück Fleisch essen möchte, dann tu ich das auch :o)

@ Silke
Der einzige Unterschied zum wirklichen Rindfleisch mit Zwiebeln ist einfach, dass ich Fleisch durch Seitan ausgetauscht habe, ansonsten ist das alles wie gewohnt.

Buntköchin hat gesagt…

Klingt sehr interessant. Ich esse sowieso zuviel Fleisch, werde auch mal Seitan ausprobieren, den Kurven zuliebe.

 

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