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Mikadosticks? Nee, viel besser!

Irgendwann hat mein Mann mal ein paar Kekse mit ins Büro genommen und leichtsinnigerweise einige Kollegen probieren lassen - nun "darf" ich regelmäßig Kekse für die halbe Belegschaft backen :o)
Normalerweise backe ich hauptsächlich Navettes, Spritzkringel, Shortbread oder andere einfache Kekse, die schmecken eigentlich jedem und gehen schnell. Irgendwann wird das aber auch mal langweilig und so hab ich in den unendlichen Weiten des WWW nach ner neuen Inspiration gesucht. Bei Not Quite Nigella hab ich dann eine selbstgemachte Version der hierzulande bekannten Mikadosticks gefunden, Chocolate Pocky Sticks.
Diese Sticks vereinigen alles, was lecker ist - Schokolade, knusprigen Keks und eine fruchtige oder auch scharfe Note - kommt halt ganz auf den persönlichen Geschmack an.
Das Rezept habe ich ein wenig modifiziert, meine Tahine war alle und ich wollte nicht extra dafür neue holen, außerdem hab ich die Hefemenge halbiert, da mir die angegebene Menge viel zu hoch erschien.
Während ich so überlegt habe, wie ich das Rezept noch weiter optimieren könnte, fiel mir mein allerliebster Lieblings-Küchenhelfer ein - meine Nudelmaschine!
Ich hab also den Teig angesetzt (gleich die doppelte Menge, die Kollegen meines Mannes sind schließlich gierig) und den Teig mit der Nudelmaschine ausgerollt, perfekt. Das klappt total prima und geht richtig schnell. Die Sticks werden so alle gleich lang und müssen nur noch mit einem Messer oder einem Teigroller in die entsprechende Breite (ca. 4-5 mm) geschnitten werden.



Zutaten für ca. 70 Sticks
185 g Mehl
1/4 TL Salz
13 g Puderzucker
3 g Trockenhefe (1/2 Paket)
75 ml Milch
25 g Honig
Abrieb einer 1/2 Zitrone
25 g zimmerwarme Butter

Außerdem
Schokolade oder Kuvertüre zum Überziehen der Sticks
Cranberries, kandierter Ingwer, kandierte Orangenschale, Kaffeebohnen, Gojibeeren, Berberitzen, Piment d'Espelette, Fleur de Sel, Kokosraspel, kandierte Früchte, Grüntee-Pulver, Honigpops, gehackte Mandeln, ...

Zubereitung
Die lauwarme Milch mit der Hefe und dem Honig in einen Becher geben und 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in eine Rührschüssel geben. Die Milchmischung dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Ca. 1 Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals kurz durchkneten, rund wirken und erneut 10-15 Minuten ruhen und entspannen lassen.
Den Teig mit dem Nudelholz zu einem Teigstück der Breite der Nudelmaschine ausrollen und mit der Nudelmaschine auf niedrigster Stufe ausrollen. Den Teigstreifen in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und diese im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 13 Minuten backen, bis sie etwas gebräunt sind.
Die Sticks vollständig abkühlen lassen und zu 2/3 in geschmolzene Schokolade tauchen. Dabei die Schokolade gründlich wieder "abklopfen", sonst wird der Schokomantel zu dick.
Auf ein Backpapier legen und mit Aromaten nach Geschmack bestreuen. Vollständig erkalten lassen.


Chili-Schokosticks


Gojibeeren-Sticks



Espresso-Sticks


Gojibeeren-, Ingwer- und Cranberry-Sticks

Kommentare

  1. Tja, was soll ich schreiben? Bin mal wieder entzückt! Kleiner Tipp: Versuche mal die "Espresso-Shortbreads" von Petra Chili und Ciabatta. Die Kollegen werden Dir huldigen.

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  2. Dass da die Kantine nicht mehr mithalten kann, verstehe ich :-)

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  3. Ich bin bei jedem Eintrag von dir aufs Neue begeistert, was du alles so an Leckereien in der Küche produzierst!!!

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  4. Wow, die sehen ja lecker aus. Die Ingwer-Stick würde ich mir jetzt gerne schmecken lassen!

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  5. Ich bin begeistert! Leider fehlt mir dazu die Geduld.

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  6. Tolle Idee, muß ich auch mal ausprobieren.

    Liebe Grüße, Sus

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  7. Kettenkaffeetrinker27. März 2009 um 10:21

    Hab' Die Teile jetzt schon so lange gespeichert gehabt und gestern mal gemacht... die sind super.

    Danke für Idee und Rezept :-)

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  8. Die sind Spitzenmäßig ! Auch ohne Nudelmaschine schnell gemacht, und sehen noch dazu toll aus.
    Das nächste mal wird ein großer Vorrat angelegt.

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  9. Die Chili-Schoko-Sticks (und natürlich auch die anderen) sehen wirklich zum anbeißen aus!

    Schön, dass es gute deutsche Foodblogs gibt. Sogar meine Mutter guckt gerne hier rein.

    Grüße aus Berlin

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  10. alle jahre wieder...gehören nun zur weihnachtlichen tradition! einzig das gittermuster vom trocknen hat mich bisher gestört...aber wenn man die stäbchen in eine flachen form mit polenta oder gries steckt, dann sind sie rund um prächtig!
    vielen dank für das rezept!

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